Bewiesener Maßen.
Wobei - zum Thema Fermi-Paradoxon
Selbst für hochtechnisierte Zivilisationen dürft es eine echte Herausforderung sein, nicht nur interstellar, sondern gar intergalaktisch zu reisen.
Die Void hat die Kleinigkeit von paar hundert Mio. Lichtjahren Durchmesser und erklärt nicht wirklich, warum an der Bushaltestelle 5000 LJ weiter innerhalb unserer Galaxis scheinbar keiner dumm herumsteht.
Ich habe da zwei andere erklärende Ansätze.
a)
Zivilisationstechnisch hat "Alien-Nation" unegfähr die gleichen Ressourcen wie wir.
Wir sind theoretisch in der Lage für Unsummen Milliarden von Robotsonden auszusenden (das Argument, warum sind sie noch nicht hier) - tun es aber nicht.
Wir sind theoretisch in der Lage für Unsummen (robotische) Raumschiffe zu bauen, die ijn wenigen hundert Jahren die nächsten Sterne erreichen könnten - tun es aber nicht.
Es ist ein Ressourcenproblem.
Und wenn dann etl. bei einer alten Zivilisation Ressourcen und Kohle vorhanden wären, macht die Biologie nicht mehr mit.
Säugetiere wie wir haben eine Spezieshalbwertzeit von, sagen wir mal, 5-6 Mio. Jahren, dann sind sie weg.
Kurzum, es ist deshalb nie keiner da (gewesen), weil die Entferungen zu gigantisch sind und die Ressourcen wie auch Geldäquivalente schlichtweg nicht da sind. Auch keine Robotsonden, nada, nix.
b)
Man muss uns erst einmal entdecken - Teil I
Das Argument, wir strahlen Radiowellen seit > 100 Jahren aus, ist keines.
Die Radiofragmente von den berühmt berüchtigten Fensehaufnahmen Olympia 1936, also vor 89 Jahren sind jetzt 89 Lichtjahre weit draussen.
Unwahrscheinlich dass in solcher Nähe eine weitere techn. Zivilisation schon sitzt.
Und selbst wenn, die dann dort vorhandene Signalstärke ist grob 1 Mrd. mal schwächer, als unsere bisher besten Radioteleskope (Stand 2024) dann entdecken könnten.
Also Quatsch.
SETI sucht und funkt manchmal seit 1960.
Selbst starke Sendeleitung verschafft und derzeit eine Aufmerksamkeitsrange von maximal ca. 70-80 LJ.
Alles andere wäre bauäugig anzunehmen.
Man muss uns erst einmal entdecken - Teil II
Nur rund 5% aller Sterne innerhalb unserer Galaxis wären in der Lage, aufgrund der relativen Lage zu unserer solaren Ebene einen Transit der Erde vor der Sonne zu beobachten.
Rechnet man alle unschönen Sonnen heraus, verbleiben noch knapp 1%.
Also, selbst wenn es hunderte von tech. Zivilisationen in unserer Galaxis gäbe, wäre die Wahrscheinlichkeit, unser Sonnensystem als potentiell bewohnbar zu erkennen, bei nie mehr als 5%.
Tendeziell eher 99% möglicher Aliens würde also unser Sonnensystem weder als lohnendes Reiseziel noch als lohnendes Anfunkziel erkennen.
c)
Sie waren schon da
Die derzeit in unseren Köpfen realistische Annahme wäre, dass irgendwer da daraussen irgendwann Robotsonden losgeschickt hat.
Idealerweise selbstreparierend, selbstreproduzierend.
Jetzt nhemen wir also an, die aliens da draussen haben all ihre Ressourcen nur für ein paar Roboitsonden aktiuviert, die sie nach dem Gießkannenprinzip losgeschickt haben.
Was kam/kommt bei uns an?
Eine Nanosonde, die von einer vielleicht 10% LG schnellen Muttersonde, die für ein par Monate in usnerem Sonnensystem verweilte und dann weiterflog, auch auf der Erde landete.
wir suchen also irgend einen Raumflugkörper von vielleicht 1kg Masse der irgendwann einmal in den Erdorbit einchwenkte oder gar landete.
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, diese "Nanosonde" zu finden?
Genau, statistisch bei 0.
Kurzum, es gibt kein Paradoxon, das all ist zu groß, die Entfernungen zu weit und tehcn. Zivilisationen werden allien aus biologischen Gründen kaum solch ein Alter erreichen, als das sie jemals jeden einzelnen Stern nur in der Milchstraße hätten sich anguggen können.
Es wäre somit ein wirklich großer Zufall, wenn wir Kontakt zu Aliens innerhalb der Dauer unserer technsichen Zivilisation bekommen würden.