Der "Naturwissenschaften" Thread

Wo das denn?
Die ART legt ja zu Grunde, dass es ein Anfang gab, was Einstein nicht wahr haben wollte und deswegen die Konstante einführte. Man braucht die dunkle Energie aber, um zu erklären, warum es überhaupt Galaxien gibt. Bisher gibt es keine andere Theorie, die das erklären kann.
Nein, braucht man nicht.
Einfach mal kurz den englischen link von @RyzA anklicken.
Im deep wirste dann dorthin geleitet, wo du hinwillst (oder auch nicht) :)

Die Diskussion an der Stelle darüber ist müßig.
Es gibt Wissenschaftler wie die Dame, die das aus der allg. Reativitätstheorie ableiten und der mathematische Gegenbeweis, dass dies nicht so ist, ist bisher keinem gelungen.
Aber auch die Dame und ihre "Genossen" kommen nicht wirklich weiter, wie oben beschrieben.

Und nein, du brauchst ein Energiepotential/Level whatever du es nennen willst.
Ob dies nun in der DE herumwabert oder Dank Gravitation erzeugt wird, ist wurscht.
Der (beobachtbare) Effekt ist genau der Gleiche.
"Früher" gabs auch weniger DE, heute mehr - also auf dem Papier.
Hier ist es die Gravitation mit dem gleichen Effekt.

Der Effekt also ist genau der Gleiche, sofern das Modell des Universums an sich korrekt ist - was ja mitunter ein Problämchen sein könnte.

Nebenkommentar: Gravitation ist viel cooler bei der mathematischen Beschreibung von Gravitationslinsen als schnöde (DE) DM.
 
Niemand weiß, was Gravitation ist. Aktuell ist eine Eigenschaft der Raumzeit. Aber im frühen Universum müssen alle Kräfte vereint gewesen sein.
Gravitation kann man zweifellos mathematisch beschreiben und und -da denke ich an Äpfel, die vom Baum fallen - deren Wirkung direkt beobachten.
Dunkle Energie kann man aber lediglich als hypthetische Annhame für ein Beobachtung postulieren, ohne dass man wirklich weiss, dass die Ursache DE ist.
Es ist lediglich ein Gedankenmodell zur Beschreibung eines indirekt beobachteten Effekts.
Nämlich, dass die beobachtete (nicht tatsächlich vorhandene Masse(!!!)) nicht zur Ausdehnung des Universums und dessen Ausdehnungsgeschwindigkeit passt.
Die kühne Behauptung, irgendwo im Universum ist ein großer Stein oder ein großes schwarzes Loch oder eine riesige Gaswolke oder gar Antimaterie in Vaultgebieten, welche die gleiche notwendige Masse haben, ist genauso richtig oder falsch.

Gefühlt steht es somit 1:0 für die Theorie der Gravitationswirkung in Korrelation zu Einsteins allgem. Relativitätstheorie.
Ist jene jedoch falsch, haben wir einen erneuten Irrweg.

Exkurs:
Völlig daneben lägen wir z. B., wenn das heutige Universum nur der Überrest von vorangegangenen Universen wäre.
Sozusagen der Abfall viel größerer Ereignisse, welche die uns fehlende Energie "sonstwohin" emittierten.
Dann hocken wir in einer in sich geschlossenen Raumzeitblase, die von "außen" Kräfte und Massen bekäme, die wir niemals entdecken könnten.
Auch das Modell gibt es und ist qualitativ genau so valide wie die DM/DE Geschichte.
Nur, die Story will ja keiner hören, weil man dann sich das rechnen und forschen schenken könnte und die Fördermittel woanders hinschieben könnte.
Will also keiner...
 
Gravitation kann man zweifellos mathematisch beschreiben und und -da denke ich an Äpfel, die vom Baum fallen - deren Wirkung direkt beobachten.
Dunkle Energie kann man aber lediglich als hypthetische Annhame für ein Beobachtung postulieren, ohne dass man wirklich weiss, dass die Ursache DE ist.
Es ist lediglich ein Gedankenmodell zur Beschreibung eines indirekt beobachteten Effekts.
Nämlich, dass die beobachtete (nicht tatsächlich vorhandene Masse(!!!)) nicht zur Ausdehnung des Universums und dessen Ausdehnungsgeschwindigkeit passt.
Die kühne Behauptung, irgendwo im Universum ist ein großer Stein oder ein großes schwarzes Loch oder eine riesige Gaswolke oder gar Antimaterie in Vaultgebieten, welche die gleiche notwendige Masse haben, ist genauso richtig oder falsch.

Gefühlt steht es somit 1:0 für die Theorie der Gravitationswirkung in Korrelation zu Einsteins allgem. Relativitätstheorie.
Ist jene jedoch falsch, haben wir einen erneuten Irrweg.

Exkurs:
Völlig daneben lägen wir z. B., wenn das heutige Universum nur der Überrest von vorangegangenen Universen wäre.
Sozusagen der Abfall viel größerer Ereignisse, welche die uns fehlende Energie "sonstwohin" emittierten.
Dann hocken wir in einer in sich geschlossenen Raumzeitblase, die von "außen" Kräfte und Massen bekäme, die wir niemals entdecken könnten.
Auch das Modell gibt es und ist qualitativ genau so valide wie die DM/DE Geschichte.
Nur, die Story will ja keiner hören, weil man dann sich das rechnen und forschen schenken könnte und die Fördermittel woanders hinschieben könnte.
Will also keiner...
Was hälst du eigentlich von der "Timescape" Theorie:


?
 
So lange nicht das Gegenteil bewiesen ist (was ich aktuell nicht weiss), ist diese Theorie mutmaßlich auf Augenhöhe.
Ich bin naturgemäß kritisch gegenüber allen YT Beiträgen (außer Volksmusik (Ironie)), ich müsste mich näher damit beschäftigen, um mir ein persönliches Urteil zu erlauben - was ja dann auch nicht die absolute Wahrheit sein kann.
 
So lange nicht das Gegenteil bewiesen ist (was ich aktuell nicht weiss), ist diese Theorie mutmaßlich auf Augenhöhe.
Ich bin naturgemäß kritisch gegenüber allen YT Beiträgen (außer Volksmusik (Ironie)), ich müsste mich näher damit beschäftigen, um mir ein persönliches Urteil zu erlauben - was ja dann auch nicht die absolute Wahrheit sein kann.
Einen Wikipedia-Artikel gibt es auch noch darüber:

 
Einen Wikipedia-Artikel gibt es auch noch darüber:

Soweit eingelesen, läufts im Prinzip wieder auf den Punkt hinaus, dass Gravitation einen maßgeblichen Einfluss hat. :)
Die Theorie als solche hatte ich nicht wirklich bewußt auf dem Schirm.
Der Punkt im Wicki Artikel, dass Hubble die Rotverschiebung nicht nur in der Raumausdehnung mutmaßte, stimmt im übrigen auch mit Teilergebnissen in meiner Arbeit wieder.
Allerdings nur im Punkt DM.
Es wurde ja vor Kurzem bejubelt, dass eine Gravitationslinse beobachtet wurde, welche angeblich einen indirekten Nachweis für DM darstellen soll.
Mehrere Teams, so auch das Unsrige haben das genauer auf Lichtquantenebene in bezug auf geometrische Streuung angeschaut und sind unisono zum gleichen Ergebnis gekommen:
Es dürfte recht unwahrscheinlich sein, dass DM punktförmig wirkt, so nämlich das Messergebnis.
Diese bejubelte Gravitationslinse wird von einem singulären Punkt generiert, das wohl an der Obergrenze aller bisherigen dedektierten Massen im beobachtbaren Universum verursacht wird.
Das bejubelte wird also zu >95% eher eine nicht erkennbare Glaxie mit einem supermassiven Schwarzen Loch sein oder gar ein supermassives Schwarzes Loch ohne Galaxie sein, was dann von heutiger Sicht der Dinge her dann ganz absurd wird.
Kurzum, DM ist definitiv nicht der Erzeuger der Gravitationslinse...
 
Das bejubelte wird also zu >95% eher eine nicht erkennbare Glaxie mit einem supermassiven Schwarzen Loch sein oder gar ein supermassives Schwarzes Loch ohne Galaxie sein, was dann von heutiger Sicht der Dinge her dann ganz absurd wird.
Kann ein supermassives schwarzes Loch eine ganze Galaxie verschlingen? Und auch wandern?
 
Kann ein supermassives schwarzes Loch eine ganze Galaxie verschlingen? Und auch wandern?
Vermutlich nicht, die Abstände zwischen den Sternen sind einfach zu gewaltig.
In der Zentrumsbulge sind die Stene sehr dicht und dort wird mit Sicherheit noch heute der eine oder andere Stern inhaliert, der zu Nahe kommt.
Früher mussten das Dutzende, wenn nicht hunderte Sterne / Jahr gewesen sein. Sonst wären die Viecher nicht so gewaltig.
Primär denke ich, dass es interstellare Gas- und Staubwolken sind, die dort hineingezogen werden.

Es gibt jedoch durchaus Szenarien, die eine Entdeckung einer (alten) Galaxie verhindern.

Vielleicht ist das BH in mitten einer "ausgebrannten Galaxie", die keine oder kaum mehr aktive Sterne enthält, oder zumindest so wenige, dass wir sie nicht mehr über mehrere Mrd. LJ erkennen können.

Ein anders Szenario kann sein, dass sich in der Frühzeit des Universums zwei oder mehrere (supermassive) BHs sehr nahe kamen und durch gravitionellen Einfluss ein BH als "Schnelläufer" herauskatapultiert wurde.

Oder per Zufall sind mehrere Galaxien hintereinandergeschalten, die in Summe den Linseneffekt verursachen.

Wenn du nach Gravitationslinsen googelst, wirst du feststellen, dass man in den seltensten Fällen den Verursacher tatsächlich entdeckt hat.
Man kanns vermuten oder erahnen.
Im oben beschriebenen Falle war die "verursachende" Galaxie viel zu klein (und vermutlich auch das BH dazu) um den Effekt bewirken zu können.
Also postulierte man den sichtbaren Effekt der DM zu, ohne echten Beweis.
Liest man sich das genauer durch, weiss wirklich keiner, ob hinter dem augenscheinlichen Verursacher eine noch viel mächtigere Galaxie verborgen ist. Man kann sie schlichtweg nicht entdecken.

Oder es ist tatsächlich DM :)



Mich würde es im Übrigen wirklich nicht wundern, wenn wir eines Tages Millionen, wenn nicht Milliarden von BHs alleine in unserer Galaxis entdecken würden.
Muss ja so sein.
Ganz grob 10% aller Sterne werden zu BHs - rein rechnerisch müssten bei uns zw. 20-40 Mrd. herumfliegen, die über die letzten 15 Mrd. Jahre entstanden sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht sollten wir doch auf der Erde bleiben. Wenigstens noch eine Weile, bis wir wissen, was da draußen wirklich abgeht. Ich habe echt keine Lust, einem Dungeon Master zu begegnen. :ugly:
@emp1 Lass einfach laufen. Ich glaube, einige lesen durchaus interessiert mit. :)
 
Mich würde es im Übrigen wirklich nicht wundern, wenn wir eines Tages Millionen, wenn nicht Milliarden von BHs alleine in unserer Galaxis entdecken würden.
Muss ja so sein.
Ganz grob 10% aller Sterne werden zu BHs - rein rechnerisch müssten bei uns zw. 20-40 Mrd. herumfliegen, die über die letzten 15 Mrd. Jahre entstanden sind.
Ich muss zugeben, ich habe unerwartet lange gebraucht um darauf zu kommen dass BH für Black Hole steht, aber das Bild in meiner Vorstellung war auch nicht schlecht ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wurde möglicherweise extraterristische Biosignaturen entdeckt.
Spannend, Popcorn und Cola bereitstellen, klingonisch lernen.

Es wäre echt geil wenn sich das bewahrheitet. Auch wenn es wahrscheinlich nur Mikro-Organismen sind.
Das wäre eine Sensation!
 
Es wäre echt geil wenn sich das bewahrheitet. Auch wenn es wahrscheinlich nur Mikro-Organismen sind.
Das wäre eine Sensation!
Der Planet hat lt. diesem Bericht und hier:
grob den 8-fachen Durchmesser, deutlich geringere Dichte als die Erde (irgendwas zw. 2 und 3 gr/cm³) und bereits 2019 wurden Wasserdampfsignaturen in der Atmosphäre entdeckt.
Vieles spricht dafür, dass wir es mit einem "Wasserplaneten" zu tun haben, sprich ein Planet der (fast) vollständig von einem riesigen Ozean bedeckt ist.
Die entdeckten Biosignaturen dürften somit von einer Art Alge, Kleinstlebewesen herrühren, die eine erhebliche Biomasse in diesem Ozean aufweisen muss, damit solche Spuren in messrelevanter Größenordnung über 124 LJ überhaupt entdeckt werden können.
Zitat aus dem engl. Wicki:
Im Jahr 2025 wurde festgestellt, dass seine Atmosphäre Dimethylsulfid enthält, eine Chemikalie, von der angenommen wird, dass sie nur von lebenden Organismen produziert wird, in Mengen, die 20 Mal auf der Erde gefunden wurden. Da das Molekül kurzlebig ist, deutet die Konzentration darauf hin, dass etwas es weiter produziert
Das Leben könnte dort also ungefähr so aussehen, wie es die längste Zeit auch auf der Erde vorkam.


Also von Beginn von vor ca. 3,8-4 Mrd. Jahren bis zum Proterozoikum von vor 550 Mio. Jahren.
Da m. W. bisher keine Sauerstoffsignaturen entdeckt wurden, dürfte es sich um eine Stickstoffatmosphäre handeln und die dortige Biologie hat wohl noch keine O2 produzierenden Cyanobakterien entwickelt.
Sprich jene, die vor2,5 Mrd. bei uns dafür sorgten, dass die Erde eine O2 Atmosphäre überhaupt bekam.

Die nun entdeckten Biosignaturen sind insofern interessant, als dass uns keine chemischen Prozesse in relevanter Größenordung bekannt sind, welche diese Gase/Molküle produzieren.
Vulkanismus scheidet faktisch komplett aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Planet hat lt. diesem Bericht und hier:
grob den 8-fachen Durchmesser, deutlich geringere Dichte als die Erde (irgendwas zw. 2 und 3 gr/cm³) und bereits 2019 wurden Wasserdampfsignaturen in der Atmosphäre entdeckt.
Vieles spricht dafür, dass wir es mit einem "Wasserplaneten" zu tun haben, sprich ein Planet der (fast) vollständig von einem riesigen Ozean bedeckt ist.
Die entdeckten Biosignaturen dürften somit von einer Art Alge, Kleinstlebewesen herrühren, die eine erhebliche Biomasse in diesem Ozean aufweisen muss, damit solche Spuren in messrelevanter Größenordnung über 124 LJ überhaupt entdeckt werden können.
Zitat aus dem engl. Wicki:
Im Jahr 2025 wurde festgestellt, dass seine Atmosphäre Dimethylsulfid enthält, eine Chemikalie, von der angenommen wird, dass sie nur von lebenden Organismen produziert wird, in Mengen, die 20 Mal auf der Erde gefunden wurden. Da das Molekül kurzlebig ist, deutet die Konzentration darauf hin, dass etwas es weiter produziert
Das Leben könnte dort also ungefähr so aussehen, wie es die längste Zeit auch auf der Erde vorkam.


Also von Beginn von vor ca. 3,8-4 Mrd. Jahren bis zum Proterozoikum von vor 550 Mio. Jahren.
Da m. W. bisher keine Sauerstoffsignaturen entdeckt wurden, dürfte es sich um eine Stickstoffatmosphäre handeln und die dortige Biologie hat wohl noch keine O2 produzierenden Cyanobakterien entwickelt.
Sprich jene, die vor2,5 Mrd. bei uns dafür sorgten, dass die Erde eine O2 Atmosphäre überhaupt bekam.

Die nun entdeckten Biosignaturen sind insofern interessant, als dass uns keine chemischen Prozesse in relevanter Größenordung bekannt sind, welche diese Gase/Molküle produzieren.
Vulkanismus scheidet faktisch komplett aus.
Auch wenn die Gravitation dort höher ist könnten sich im Wasser auch höhere und größere Lebewesen entwickeln oder nicht? Wenn dort Sauerstoff entstanden ist?
 
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