Der "Naturwissenschaften" Thread

Bei Supervulkanen ist es ja so, dass die Caldera ja nicht komplett ausbrechen wird. Wenn es Überdruck gibt, entlädt er sich und das wars dann.
Naja, weiß man das genau?
Die größte Bedrohung für die Menschheit ist der Klimawandel. Wenn es so weiter geht und wir 2100 5 Grad höher Durchschnittstemperatur haben, könnte es für die Hälfte der Menschheit schon eng werden.
Das wird auch noch auf uns zukommen. Und das ist unvermeidbar.
 
@RyzA :

Guggst du hier:
1664369621307.png


Quelle: https://www.eskp.de/grundlagen/naturgefahren/vulkantypen-935417/

Aber Achtung, ist auch unten erwähnt, das ist eine vereinfachte Darstellung, weil es natürlich auch Mischformen gibt, z. B. der nahe den Campi Flegrei liegende Vesuv mit evtl. gemeinsamen Magmakammern.
 
Ich glaube wenn der Krater beim Caldera-Typ Vulkan einstürzt könnte der sich ganz entladen oder?
Die Caldera-Krater sind ja entweder ehemalige Kegelvulkane, die schon eingestürzt sind oder Vulkane, die auf Grund des Eigengewichts des Magmas nur diese "Krater" ausbilden und bei Ausbrüchen quasi im eigenen Krater herumtoben.
Sieht man auf dem Satellitenbild der Campi Flegrei recht gut:
1664433757660.png

Quelle: https://www.biowin.at/all/Geologie/Vulkane/Campi Flegrei/Campi Flegrei.htm

Denn diese sind auch aus dem ehemaligen Stratovulkan Archiphlegraeus entstanden.
Die rote Linie, die man sich als riesigen Kreis der ehemaligen Großcaldera des eingestürzten Stratovulkan ausdenken muss.
Der Vesuv neben dran ist im Prinzip die Fortführung dieses Vulkans, da die Erdplatte Italiens sich da über die Magmakammer drübergeschoben hat.

In dem Gebiet war die letzte Ausbruchsaktivität von Bedeutung bei "Averno" und "Monte Nuovo" .
Der Ausbruch "Averno" hat Aschewolken bis über die Alpen und bis in den Kaukasus erzeugt.
Ganz Neapel ist auf dem Ausbruchsmaterial dieses Großereignis gegründet (ca. 15-25 m dick)
 
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Fly-By der Sonde Juno am Jupiter und Ganymed am 07. +08. Juni 2021:

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Artikel über die verlängerte Mission zu Io und Europa:
 
Die NASA und das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX wollen prüfen, ob das Weltraumteleskop Hubble in einen höheren Orbit gebracht und damit die Einsatzdauer um bis zu 20 Jahre verlängert werden kann. Das teilte die US-Weltraumagentur am Donnerstag in einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz mit. Vorgesehen ist, dass die Mission zu dem Weltraumteleskop mit einer Crew-Dragon-Raumkapsel im Rahmen des sogenannten Polaris-Programms des US-Milliardärs Jared Isaacman durchgeführt wird. SpaceX habe die Studie vorgeschlagen, jetzt soll ungefähr ein halbes Jahr lang analysiert werden, ob dieser Plan durchführbar ist. Bislang sind dafür keine Ausgaben vorgesehen.

Jared Isaacman: Ein Milliardär mit großen Zielen

Der 39-jährige Isaacman war im September 2021 mit einer Crew Dragon von SpaceX ins All geflogen, die Mission namens Inspiration4 hatte er bezahlt. Offenbar ist er dabei auf den Geschmack gekommen, denn im Februar kündigte er an, gleich drei weitere bemannte Weltraumflüge mit SpaceX durchführen zu wollen, um die Raumfahrt "schnell voranzubringen". Dafür hat er das Polaris-Programm ins Leben gerufen. Die erste Mission "Polaris Dawn" ist für März 2023 angesetzt. Ziel ist der höchste jemals erreichte Orbit einer bemannten Mission und der erste Weltraumspaziergang auf einem kommerziellen Weltraumflug. Auf der zweiten oder dritten Polaris-Mission könnte es dann zu Hubble gehen.

Bislang gebe es noch keine Pläne, eine Wartungsmission zu dem Weltraumteleskop durchzuführen oder auch nur zu finanzieren, versichert die NASA. Man wolle erst einmal herausfinden, welche Möglichkeiten die kommerzielle Raumfahrt dafür bietet. Erst wenn die Prüfung fertig ist, könne man ermitteln, ob es überhaupt möglich ist, sicher zu dem Instrument zu fliegen, dort anzudocken und es in einen stabileren Orbit zu bringen. "Missionen wie die zur Wartung von Hubble würden uns helfen, unsere Kapazitäten im All zu erweitern und am Ende uns allen dabei helfen, das Ziel zu erreichen, eine multiplanetare Zivilisation zu werden", meint Jessica Jensen von SpaceX.
Quelle: NASA und SpaceX prüfen weitere Wartungsmission zum Weltraumteleskop Hubble

Warum auch nicht. Falls das JWT mal schwer beschädigt werden sollte (was ich natürlich nicht hoffe), hat man dann noch Hubble da draussen.
 
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Die diesjährigen Physik-Nobelpreise wurden verliehen.
 
Das James-Webb-Weltraumteleskop sei derzeit auf den Pluto ausgerichtet, man erhoffe sich durch die neuen Aufnahmen genauere Erkenntnisse über die Oberflächenstrukturen des Zwergplaneten, teilte die Nasa bereits im Juli zur Enthüllung des James-Webb-Weltraumteleskops mit. In den kommenden Tagen sollen weitere Bilder veröffentlicht werden.

Nach spektakulären Aufnahmen des Jupiter ist Pluto der nächste Planet, der intensiv von der Nasa durch das neue Weltraumteleskop betrachtet wird. Zuletzt war die Raumfähre „New Horizons“ im Jahr 2015 am Pluto vorbeigeflogen und hatte detailreiche Aufnahmen geliefert. „New Horizons“ ist die erste Raumsonde, die in Richtung Pluto geschickt wurde.

Die neuen Aufnahmen zeigen eine große Menge an Eisenoxid auf der Oberfläche des Planeten, der überwiegend aus Stickstoff, Wasserstoff und Gestein besteht. Die Fläche ist offenbar größer als bisher gedacht, eine durchaus spektakuläre Entdeckung.

Bereits die „New Horizons“ hatte diesen Fleck im Jahr 2015 gefunden, durch die detailreichen Aufnahmen erhoffen sich die Forscher aber deutlich mehr neue Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte des Pluto.

Die Nasa will die Aufnahmen in den kommenden Tagen auswerten, weitere Bilder sind bis spätestens Mitte Oktober zu erwarten. Im Anschluss ließen sich auch weitere Aussagen zu den Entdeckungen des Weltraumteleskops treffen.
Quelle: Seltsame Flecken James-Webb-Teleskop macht neue Entdeckung im Weltall

Ich bin gespannt was bei den Untersuchungen noch so alles herauskommt.

Edit:

Noch ein interessantes Video über die "Weltformel":

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Und wie kommt das das manche Gammablitze gefährlich sind? Haben die noch mehr Energie?

Edit: Aber kommt wohl auch auf die Entfernung an:

Eine Gruppe von Wissenschaftlern an der Ohio State University wurde beauftragt herauszufinden, welche Konsequenzen der Treffer eines in der Nähe (ca. 500 Lichtjahre) entstehenden Gammablitzes auf die Erde hätte. Die Untersuchung sollte auch helfen, Massenaussterben auf der Erde zu klären und die Wahrscheinlichkeit von extraterrestrischem Leben einschätzen zu können. Im Ergebnis vermuten Wissenschaftler, dass ein Gammablitz, der in der Nähe unseres Sonnensystems entsteht und die Erde trifft, ein Massensterben auf dem gesamten Planeten auslösen könnte. Die zu erwartende schwere Schädigung der Ozonschicht würde die globale Nahrungsmittelversorgung zusammenbrechen lassen sowie zu langanhaltenden Veränderungen des Klimas und der Atmosphäre führen. Das würde ein Massenaussterben auf der Erde bewirken.

Der Schaden durch einen Gammablitz wäre deutlich höher als der durch eine Supernova, die sich in gleicher Entfernung wie der Gammablitz ereignet. Gammablitze jenseits von 3.000 Lichtjahren stellen nach der Studie keine Gefahr dar.
Quelle: Gammablitz

Hatten wir hier ja auch schon mal besprochen. :)
 
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Höhö, jetzt wirds spooky.
Es wurden methanfressende Einzeller entdeckt, die "Borggleich" assimiliertes Genommaterial anderer Lebewesen enthalten.
 
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