Ja und zum Mars meinte er, dass übernimmt dann die nächste Astronauten-Generation.
Das Kernproblem ist der gewaltige Logistikaufwand für die Besatzung.
Im optimalsten Fall reden wir von ca. 6 Monaten Flugdauer, eine energetisch günstige Route kann man locker mit 7-9 Monate ansetzen.
Details mal willkürlich aus dem erstbesten Zeitungsartikel hier.
Erfahren Sie, wie lange ein Flug zum Mars dauert und welche Flugdauer verschiedene Marsmissionen in der Vergangenheit hatten.
www.stuttgarter-zeitung.de
Rückflugdauer habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.
Gehen wir mal von einem Hin- und Rückflug von jeweils 7 Monaten aus (Pathfinder-Geschwindigkeit), dann hat man nur für das Trink+Nutzwasser (3,5l/Tag) = 212*2*3,5l = 1.484 l pro Raumfahrer vorzuhalten.
Gemäß diesem Artikel wird auf der ISS mit 3,5l/Tag/Astronaut kalkuliert und eine komplexe Wasseraufbereitungsanlage spart statt bisher 7 to Wasser im Jahr für die ISS nun 3 to Wasser/Jahr ein, also ca. 40%.
Also wird ca. 1.484 l*0,6 = 890 l/Marsastronaut benötigt.
Da die Wasseraufbereitungsanlage auf der ISS aber auch über 1 to wiegt, bin ich mir nicht sicher, was energetisch günstiger ist. Vor allem, was macht der Marsfahrer, wenn die Anlage defekt geht? verdursten?
Wie dem auch sei, bei 3 Mann Besatzung und ohne Aufbereitung wären es ca. 4,5 to nur Wasser, mit einer Anlage immer noch 2,7 to Wasser. Der Aufenthalt auf dem Mars ist nicht berücksichtigt.
Das ist nur ein kleineres Thema unter vielen.
Bei NASA und ESA taxiert man im Gegensatz zu Musk (100 to) ein künftiges Marsraumschiff für 3 Raumfahrer und eine Landefähre auf ca. 150 to Masse (Vergleich ISS=450to).
150 to auf Erdfluchtgeschwindigkeit zu bringen, muss man erst mal schaffen^^
Da hat man aber noch keine Redundanz, falls z. B. die Fähre im Marsorbit sich plötzlich als nicht mehr funktionsfähig erweisen würde.
Ein komplett redundanzfähiges Raumschiff (2xLandefähre + 2*3 Raumfahrer) wären schon bei ca. halber ISS Masse mit ca. 250 to.
Jetzt könnte z. B.
@Threshold den benötigten Schub exakt ausrechnen.
Ich komme sehr grob überschlägig auf 0,25 x Erststufe Saturn V (nur den Schubbedarf berücksichtigt, Geometrie kann anders aussehen), Startmasse gem. Literatur: ca. 2.250 to, somit 2.250*0,25+250 = 812,5 to Gesamtgewicht.