Der "Naturwissenschaften" Thread

Ich wette 10:1, dass du in Richtung "Gravitron" schielst...
Das weiß ich nicht. Letztendlich muss sich auch die Gravitation quantisieren lassen.
Andererseits steht Einsteins Theorie wie ein Fels in der Brandung. Niemand hat belegen können, dass er falsch lag.
Das Problem ist halt, dass die Gravitation so unfassbar viel schwächer ist als alle anderen Kräfte und dass sie sich nicht abschirmen lässt.
 
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Der Astronaut Matthias Maurer war gestern Abend bei Sandra Maischberger zu Gast.
Er hatte interessante Eindrücke geschildert. Sehr symphatisch. Genauso wie Alexander Gerst.
Ich habe großen Respekt vor solchen Menschen.
 
Ja und zum Mars meinte er, dass übernimmt dann die nächste Astronauten-Generation.
Das Kernproblem ist der gewaltige Logistikaufwand für die Besatzung.
Im optimalsten Fall reden wir von ca. 6 Monaten Flugdauer, eine energetisch günstige Route kann man locker mit 7-9 Monate ansetzen.
Details mal willkürlich aus dem erstbesten Zeitungsartikel hier.
Rückflugdauer habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.

Gehen wir mal von einem Hin- und Rückflug von jeweils 7 Monaten aus (Pathfinder-Geschwindigkeit), dann hat man nur für das Trink+Nutzwasser (3,5l/Tag) = 212*2*3,5l = 1.484 l pro Raumfahrer vorzuhalten.
Gemäß diesem Artikel wird auf der ISS mit 3,5l/Tag/Astronaut kalkuliert und eine komplexe Wasseraufbereitungsanlage spart statt bisher 7 to Wasser im Jahr für die ISS nun 3 to Wasser/Jahr ein, also ca. 40%.
Also wird ca. 1.484 l*0,6 = 890 l/Marsastronaut benötigt.
Da die Wasseraufbereitungsanlage auf der ISS aber auch über 1 to wiegt, bin ich mir nicht sicher, was energetisch günstiger ist. Vor allem, was macht der Marsfahrer, wenn die Anlage defekt geht? verdursten?
Wie dem auch sei, bei 3 Mann Besatzung und ohne Aufbereitung wären es ca. 4,5 to nur Wasser, mit einer Anlage immer noch 2,7 to Wasser. Der Aufenthalt auf dem Mars ist nicht berücksichtigt.

Das ist nur ein kleineres Thema unter vielen.
Bei NASA und ESA taxiert man im Gegensatz zu Musk (100 to) ein künftiges Marsraumschiff für 3 Raumfahrer und eine Landefähre auf ca. 150 to Masse (Vergleich ISS=450to).
150 to auf Erdfluchtgeschwindigkeit zu bringen, muss man erst mal schaffen^^
Da hat man aber noch keine Redundanz, falls z. B. die Fähre im Marsorbit sich plötzlich als nicht mehr funktionsfähig erweisen würde.
Ein komplett redundanzfähiges Raumschiff (2xLandefähre + 2*3 Raumfahrer) wären schon bei ca. halber ISS Masse mit ca. 250 to.
Jetzt könnte z. B. @Threshold den benötigten Schub exakt ausrechnen.
Ich komme sehr grob überschlägig auf 0,25 x Erststufe Saturn V (nur den Schubbedarf berücksichtigt, Geometrie kann anders aussehen), Startmasse gem. Literatur: ca. 2.250 to, somit 2.250*0,25+250 = 812,5 to Gesamtgewicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Kernproblem ist der gewaltige Logistikaufwand für die Besatzung.
Im optimalsten Fall reden wir von ca. 6 Monaten Flugdauer, eine energetisch günstige Route kann man locker mit 7-9 Monate ansetzen.
Du kannst halt nicht einfach so hinfliegen. Beide Planeten müssen günstig stehen, da Treibstoff ein großes Problem ist. Lieber 2 Monate länger fliegen als 20 Tonnen mehr Treibstoff mitschleppen.
Und nach Hause ist es genauso. Du wirst wohl erst mal ein Jahr aufm Mars fest hocken, ehe du wieder nach Hause fliegen kannst.
Oder du findest aufm Mars Treibstoff und kannst ihn nutzbar machen.
Wie dem auch sei, bei 3 Mann Besatzung und ohne Aufbereitung wären es ca. 4,5 to nur Wasser, mit einer Anlage immer noch 2,7 to Wasser. Der Aufenthalt auf dem Mars ist nicht berücksichtigt.
Das Wasser wiegt zwar aber es hat den großen Vorteil, dass es gegen kosmische Strahlung schützt. Man könnte das Raumschiff in einem Wassermantel einhüllen und so hast du Wasser und Schutz vor der Strahlung.
Ich komme sehr grob überschlägig auf 0,25 x Erststufe Saturn V (nur den Schubbedarf berücksichtigt, Geometrie kann anders aussehen), Startmasse gem. Literatur: ca. 2.250 to, somit 2.250*0,25+250 = 812,5 to Gesamtgewicht.
Chuck Norris kriegt das hin. :D
 
Oder du findest aufm Mars Treibstoff und kannst ihn nutzbar machen.
Sehr unwahrscheinlich.
Das Wasser wiegt zwar aber es hat den großen Vorteil, dass es gegen kosmische Strahlung schützt. Man könnte das Raumschiff in einem Wassermantel einhüllen und so hast du Wasser und Schutz vor der Strahlung.
Und wie willst du das machen? Besprenkeln?:ugly:
Chuck Norris kriegt das hin. :D
Der kriegt alles hin. :D
 
Sehr unwahrscheinlich.
Na ja, du hast CO2 Frost auf dem Planeten und reaktiven Untergrund - sonst wäre der nicht so rostig-rotbraun.
Rohstoffe wird es also geben, nur den Aufwand zur Treibstoffherstellung kann ich kaum abschätzen.
Und wie willst du das machen? Besprenkeln?:ugly:
Nö, @Threshold meint damit eine doppelwandige Ausführung (so wie ein U-Boot) und dazwischen ist einfach ein z. b. torusartiger Wassertank.
Der kriegt alles hin. :D
Also ich bin ja eher so MacGyver affin...
 
Na ja, du hast CO2 Frost auf dem Planeten und reaktiven Untergrund - sonst wäre der nicht so rostig-rotbraun.
Rohstoffe wird es also geben, nur den Aufwand zur Treibstoffherstellung kann ich kaum abschätzen.
Naja, wenn man sich über die Rationierung und Aufbereitung von Trinkwasser schon Gedanken machen muß, glaube ich kaum, dass man eine Treibstoff-Raffinerie auf dem Mars errichten und diese nutzen kann.
Wir reden hier von einer echten Marsmission und kein SciFi. ;)
 
Naja, wenn man sich über die Rationierung und Aufbereitung von Trinkwasser schon Gedanken machen muß, glaube ich kaum, dass man eine Treibstoff-Raffinerie auf dem Mars errichten und diese nutzen kann.
Wir reden hier von einer echten Marsmission und kein SciFi. ;)
H2O ist was anderes, aber auf die Kürze dies:

K A. wie groß die mitzuführende Anlage wäre, vermutlich aus so um die 500-1000 kg.
 
Und wie willst du das machen? Besprenkeln?:ugly:
Nö, du musst das Raumschiff so bauen, dass du ums Schiff herum Wasser einlagern kanns. Wie eine Thermoskanne oder so.

Naja, wenn man sich über die Rationierung und Aufbereitung von Trinkwasser schon Gedanken machen muß, glaube ich kaum, dass man eine Treibstoff-Raffinerie auf dem Mars errichten und diese nutzen kann.
Wir reden hier von einer echten Marsmission und kein SciFi. ;)
Muss aber sein, denn man kann nicht immer Treibstoff mitnehmen bzw. hinbringen. Soll sich der Mars irgendwann wirtschaftlich lohnen, muss vor Ort abgebaut werden.
 
Ein neues JWT-Bild aus dem Tarantelnebel

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Was wollen wir denn auf dem Mars?

Wir packen es doch, unseren lebensfreundlichen Planeten zu ruinieren.
Wir müssen jetzt erstmal hier für Ordnung sorgen ...
... aber Wegrennen und woanders Chaos stiften,
wird wohl keine Strategie sein,
damit wir überleben können. :D
 
Was wollen wir denn auf dem Mars?

Wir packen es doch, unseren lebensfreundlichen Planeten zu ruinieren.
Wir müssen jetzt erstmal hier für Ordnung sorgen ...
... aber Wegrennen und woanders Chaos stiften,
wird wohl keine Strategie sein,
damit wir überleben können. :D
Wir könnte Störenfriede dorthin deportieren. Die würden dann hier keinen Schaden mehr verursachen und zur Abwechslung mal einen Planeten bewohnbar statt unbewohnbar machen. :devil:
 
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