Der "Naturwissenschaften" Thread

@Threshold : Es gibt kein "Ziel" der Evolution. Sonst würde das ja gerade einen Masterplan implizieren. Sie läuft einfach ab. Die Arten sind durch Zufälle und Anpassungsprozesse entstanden. Nach dem "Trial&Error" Prinzip über sehr lange Zeiträume.
Das ist es ja. wohin geht die Evolution?
Es gab ja nicht nur den Menschen, es gab viele Homos, die konkurriert haben und am Ende hat sich der Mensch durchgesetzt.
Wir sind zu 98% mit dem Schimpansen genetisch verwandt.
Nur dadurch das der Mensch aufeinmal die Bäume verlassen hat, angefangen hat aufrecht zu gehen, Werkzeuge und Waffen herzustellen, um auf die Jagd zu gehen, Feuer zu entdecken zu nutzen hat sich sein Gehirn immer weiter entwickelt. Warum er das aufeinmal gemacht hat weiß ich nicht.
Genau das meine ich. Ich weiß das auch nicht. -es ist passiert und die Frage ist, ob es nur an den Umständen lag, oder ob da noch mehr zusammen kam.
Das ganze ging ja auch relativ schnell. Sofern ich das richtig weiß, haben sich die Vorfahren der Menschenaffen vor 10-15 Millionen Jahren getrennt. 10 Millionen Jahre ist ja nur ein Wimpernschlag.
Ich finde es zumindest erstaunlich wie schnell das ging und natürlich hat auch das Klima seinen Einfluss gehabt.
Ohne die Eiszeit gäbe es den Evolutionsdruck nicht. Erst als die Antarktis im Südpol die erde abkühlte, ging es ja los.
 
Vorab: guter Beitrag!
Du gehst aber jetzt davon aus, dass ein Roboter Gefühle entwickelt und Gut und Böse voneinander unterscheiden könnte. Nicht mal der Mensch kann Gut und Böse voneinander unterscheiden.
Nein, rein gefühllos gemeint.
Auch nicht gut und böse.
Die fiktive + hypothetische Programmierung:
Schütze das Kleinkind von Familie x auf dem Spielplatz, damit es sich nicht verletzt.
Wird torpediert durch den gewalttätigen Kindesentführer.
Je nach Schutzschaltung, schaltet der Android ab, schnappt das Kind und rennt weg oder stellt sich dem Angreifer.
Je komplexer und gefährdender für das Kind die Situation wird und je komplexer die Datenmenge des Androiden ist könnte er wider seiner Programmierung zum Schluss kommen, dass das Ziel seiner detaillierten Programmierung nur durch Missachtung eines allgemein gefassten Datensatzes gefährdet wird.
 
Das ist es ja. wohin geht die Evolution?
Das weiß man nicht.
Es gab ja nicht nur den Menschen, es gab viele Homos, die konkurriert haben und am Ende hat sich der Mensch durchgesetzt.
Ja. Der Neandertaler hatte z.B damals zeitgleich gelebt. Hatte sogar ein größeres Hirnvolumen.
Ist aber ausgestorben weil er nicht so anpassungsfähig war.
Genau das meine ich. Ich weiß das auch nicht. -es ist passiert und die Frage ist, ob es nur an den Umständen lag, oder ob da noch mehr zusammen kam.
Das ganze ging ja auch relativ schnell. Sofern ich das richtig weiß, haben sich die Vorfahren der Menschenaffen vor 10-15 Millionen Jahren getrennt. 10 Millionen Jahre ist ja nur ein Wimpernschlag.
Ich finde es zumindest erstaunlich wie schnell das ging und natürlich hat auch das Klima seinen Einfluss gehabt.
Ohne die Eiszeit gäbe es den Evolutionsdruck nicht. Erst als die Antarktis im Südpol die erde abkühlte, ging es ja los.
Ja das ist erstaunlich. Da sind wohl viele (für uns) glückliche Faktoren zusammen gekommen.
 
Und wieso hat das 4,5 Milliarden Jahre gedauert und wieso musste erst Indien gegen Asien prallen und das Himalaya entstehen? ;)
Das alles sich in Entwicklung befindet, steht mMn nicht konträr zu meiner genannten Möglichkeit. Das ist aber natürlich nicht die christliche Lesart ;)

PS Das alles durch Zufall entstanden ist, ist auch eine Art ""Glaube", da es dafür keine Beweise gibt. Ich finde den Gedanken zudem sehr befremdlich, da hochkomplexe Zusammenhänge nicht einfach durch Zufall entstehen können, sondern gesteuert werden müssen. Nicht mal ein Auto oder Flugzeug kann durch Zufall entstehen, geschweige denn etwas so komplexes wie unser Universum.
 
Vorab: guter Beitrag!

Nein, rein gefühllos gemeint.
Auch nicht gut und böse.
Die fiktive + hypothetische Programmierung:
Schütze das Kleinkind von Familie x auf dem Spielplatz, damit es sich nicht verletzt.
Wird torpediert durch den gewalttätigen Kindesentführer.
Je nach Schutzschaltung, schaltet der Android ab, schnappt das Kind und rennt weg oder stellt sich dem Angreifer.
Je komplexer und gefährdender für das Kind die Situation wird und je komplexer die Datenmenge des Androiden ist könnte er wider seiner Programmierung zum Schluss kommen, dass das Ziel seiner detaillierten Programmierung nur durch Missachtung eines allgemein gefassten Datensatzes gefährdet wird.
Du könntest es so regeln, dass er das Kind schützen kann, aber ohne den Angreifer zu töten. Ausschalten kann er ihn. Töten aber nicht und wenn der Angreifer ausgeschaltet ist, muss er natürlich Erste Hilfe leisten.

Aber man könnte das weiter führen. Was ist, wenn das autonom fahrende Auto einen Unfall nicht mehr verhindern kann. Soll es dann in den voll besetzten Reisebus knallen oder ausweichen und einen einzelnen Fahrer im Gegenverkehr erwischen?
Das ist meiner Meinung nach die Frage, die der Kriegsdienstverweigerer gestellt bekam. Würde er seine Familie mit Waffengewalt beschützen, obwohl er Pazifist ist und Waffengewalt ablehnt?
Da kommst du meiner Meinung nach nie auf eine zufriedenstellende Antwort.
Das alles sich in Entwicklung befindet, steht mMn nicht konträr zu meiner genannten Möglichkeit. Das ist aber natürlich nicht die christliche Lesart ;)
Das Problem der Religion ist, dass sie versucht, sich in wissenschaftliche Erkenntnisse einzubringen und mitreden zu wollen.
Die Religion braucht das nicht, bzw. hat es gar nicht nötig.
Wir kennen die Evolutionstheorie und sie ist sehr schlüssig. Niemand zweifelt noch daran (außer ein paar Flacherdler :D). Die Religion muss jetzt nicht erklären, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, dass die Erde 6000 Jahre alt ist, usw.
Sie kann das aufgreifen, was immer ungeklärt bleibt, wie eben der sinn des Lebens, die Frage nach dem Tod oder wie man glücklich wird.
PS Das alles durch Zufall entstanden ist, ist auch eine Art ""Glaube", da es dafür keine Beweise gibt. Ich finde den Gedanken zudem sehr befremdlich, da hochkomplexe Zusammenhänge nicht einfach durch Zufall entstehen können, sondern gesteuert werden müssen. Nicht mal ein Auto oder Flugzeug kann durch Zufall entstehen, geschweige denn etwas so komplexes wie unser Universum.
Was die meisten unterschätzen ist die Zeit.
Es hat rund 600 Millionen Jahre gedauert, bis das erste Leben auf der Erde entstanden ist (korrekt ist natürlich, dass niemand weiß, wieso aus toter Materie plötzlich lebendige Materie wurde aber das ist eben die -frage, ob Evolution zwangsläufig abläuft und Leben automatisch entsteht, wenn die Bedingungen passen. Auf der Erde hat das geklappt, aber das Leben ist auch nur 1x entstanden, daher lässt sich das nicht reproduzieren).
Dann dauerte es 2 weitere Milliarden Jahre, bis aus den Einzellern überhaupt Mehrzeller wurden.
Und erst vor 500 Millionen Jahren ist das Leben erst explodiert, weil es erst dann genug freien Sauerstoff gab.
also verdammt viel Zeit, in der der Erde auch nichts passiert ist, denn ein fetter Sonnenausbruch hätte das Leben auf der Erde ausgelöscht, genauso wie ein Gammablitz einer nahen Supernova oder ein vorbei ziehender Stern.
Die Erde hatte also viel Glück gehabt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Religion muss jetzt nicht erklären, dass der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, dass die Erde 6000 Jahre alt ist, usw.
Hier bin ich raus. Das ist mir wieder zu christlich^^

De Fakto wir wissen es nicht. Die Naturwissenschaft erklärt nur das "Wie?" Aber die Frage nach dem "Warum?" bleibt halt offen und Glück als Ursache zu nennen, klingt auch sehr religiös :ugly:
 
Hier bin ich raus. Das ist mir wieder zu christlich^^

De Fakto wir wissen es nicht. Die Naturwissenschaft erklärt nur das "Wie?" Aber die Frage nach dem "Warum?" bleibt halt offen und Glück als Ursache zu nennen, klingt auch sehr religiös :ugly:
Guck dir die Urknalltheorie an.
Sie kann hervorragend erklären, wie das so abgelaufen ist, aber den Urknall selbst kann sie nicht erklären.
 
PS Das alles durch Zufall entstanden ist, ist auch eine Art ""Glaube", da es dafür keine Beweise gibt. Ich finde den Gedanken zudem sehr befremdlich, da hochkomplexe Zusammenhänge nicht einfach durch Zufall entstehen können, sondern gesteuert werden müssen. Nicht mal ein Auto oder Flugzeug kann durch Zufall entstehen, geschweige denn etwas so komplexes wie unser Universum.
Wenn es keine Zufälle gibt ist alles determiniert also vorherbestimmt.
Aber wenn alles determiniert ist gibt es auch keinen wirklichen freien Willen.
Die Quantenmechanik aber geht von Zufällen im Mikrokosmos aus.
 
PS Das alles durch Zufall entstanden ist, ist auch eine Art ""Glaube", da es dafür keine Beweise gibt. Ich finde den Gedanken zudem sehr befremdlich, da hochkomplexe Zusammenhänge nicht einfach durch Zufall entstehen können, sondern gesteuert werden müssen. Nicht mal ein Auto oder Flugzeug kann durch Zufall entstehen, geschweige denn etwas so komplexes wie unser Universum.
Tja, der Wissenschaftsglaube kann in der Tat gefährlich sein.
Wir haben uns ein Weltmodell angeeignet, für das es viele Indizien im engen irdischen Umfeld sogar Beweise gibt.
Ob unsere Annahmen aber tatsächlich universell gelten, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Witzig ist z. b. die kosmische Inflation, reine Hypothese, aber ohne diese Hypothese bricht unser ganzes kosmologisches Weltbild zusammen...
 
Wenn es keine Zufälle gibt es alles determiniert also vorherbestimmt.
Aber wenn alles determiniert ist gibt es auch keinen wirklichen freien Willen.
Die Quantenmechanik aber geht von Zufällen im Mikrokosmos aus.
Wieso entweder oder?
Vorherbestimmung und freier Willen existieren für mich parallel. Ich kann mich zbsp selber frei entscheiden, was ich tue und lasse (freier Wille), aber ich kann mir nicht aussuchen, wo und wann ich geboren werde, welches biologische Geschlecht ich habe, und mit welcher Haut-/Augenfarbe ich zur Welt komme (Vorherbestimmt/determiniert).
 
Wieso entweder oder?
Vorherbestimmung und freier Willen existieren für mich parallel. Ich kann mich zbsp selber frei entscheiden, was ich tue und lasse (freier Wille), aber ich kann mir nicht aussuchen, wo und wann ich geboren werde, welches biologische Geschlecht ich habe, und mit welcher Haut-/Augenfarbe ich zur Welt komme (Vorherbestimmt/determiniert).
Physikalisch, wenn man das konsequent weiter denkt, ist jede freie Handlung dann eine Illusion.
Dann stand schon vor langer Zeit fest war wir jetzt denken und tun.
Ehrlich gesagt glaube ich dann lieber an Zufälle. :ugly:
 
Physikalisch, wenn man das konsequent weiter denkt, ist jede freie Handlung dann eine Illusion.
Dann stand schon vor langer Zeit fest war wir jetzt denken und tun.
Ehrlich gesagt glaube ich dann lieber an Zufälle. :ugly:
Vielleicht ist aber auch nur unser Verstand nicht in der Lage so etwas zu begreifen:ugly:
 
Witzig ist z. b. die kosmische Inflation, reine Hypothese, aber ohne diese Hypothese bricht unser ganzes kosmologisches Weltbild zusammen...
Da kommt ja noch der Symmetriebruch dazu.
Den muss es gegen haben, weil es Materie gibt.
Allerdings widerspricht der Symmetriebruch den Erhaltungssätzen.

So gesehen gibt es schon eine Wissenschaft, die ihr eigenes Versagen akzeptieren muss.
 
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So klingt also das Echo eines schwarzen Lochs. Sehr spacig. :D
 
Sehr beeindruckend, aber gleichzeitig auch wieder unspektakulär, weil:

In Echt sehen Schwarze Löcher ja voll langweilig aus :ugly:
 
Man sieht ja auch nur die Akkretitonsscheibe. Und eventuell Jets. Das Loch selber ist nicht sichtbar. Deswegen auch der Name. :ugly:
Dennoch sehr spannend und der Beweis dafür das es sie gibt.
 
und der Beweis dafür das es sie gibt
Immer nur indirekt. Einen direkten Beleg für ein schwarzes Loch gibt es nicht.
Nichtsdestotrotz haben wir weiße Zwerge belegt, Neutronensterne sind belegt.
Also genau diese Endstufen von Sternen, die es nach dem Paulinschen Ausschließungsprinzip geben müsste.
Die dritte Form ist das schwarze Loch. Aber wir wissen ja nicht mal, was für Materie im schwarzen Loch.
 
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