Der "Naturwissenschaften" Thread

Gravitation entsteht ja durch Masse, um die Gravitation zu verstärken müsste man also irgendwie Masse künstlich erzeugen. Von einer Art Anti-Gravitation ganz zu schweigen, da müsste man ja quasi negative Masse erzeugen :ka:
Für Gravitation muss es ein Teilchen geben, das die Kraft überträgt. Für alle Teilchen, die Kräfte übertragen. gibt es passende Teilchen. Beherrscht man dieses Teilchen, kann man die Kraft entsprechend manipulieren.
 
Es spielt keine Rolle, du musst das Gravitationspotenzial der Erde überwinden. Dazu musst du Energie aufwenden und zwar immer die gleiche Energie pro kg.
Das einzige, was daran was ändern könnte wäre Anti Gravitation.
Aber solange wir nicht wissen, wie Gravitation genau funktioniert. können wir Gravitation nicht manipulieren.
Mit einem Aufzug müsste man mit passendem Antrieb aber "nur" das transportierte Material und die "Box" mit relativ leichtem Antrieb hochschaffen. Wenn man die Energie irgendwie zuführen kann ohne sie als tonnenschweres Verbrennmaterial mitzuschleppen (Atomstrom, Solar, übers Kabel, oder, oder?). Da man nicht wie bei einer Rakete so eine riesige Masse spontan in Wallung bekommen muß, müsste ja auch ein relativ langsamer (Elektro?)Antrieb tun, oder? Dann braucht man ja viel weniger Energie, weil man nicht das ganze Brennmaterial mitschleifen muß. Das ist also ggf. viel effizienter als jedesmal ne ganze Rakete abzuschiessen, die nur zu x Prozent überhaupt aus Nutzlast besteht... Oder verstehe ich da am Prinzip des Aufzugs was falsch?
 
Für Gravitation muss es ein Teilchen geben, das die Kraft überträgt. Für alle Teilchen, die Kräfte übertragen. gibt es passende Teilchen. Beherrscht man dieses Teilchen, kann man die Kraft entsprechend manipulieren.
Leider wurde das Graviton bisher noch nicht nachgewiesen.
Aber Gravitationswellen.
Normalerweise müsste dann, nach dem Welle/Teilchen Dualismus, auch ein Teilchen vorhanden sein.
 
Da wirds aber jetzt richtig kompliziert ^^
Gravitationswellen betreffen ja die Raumzeit selbst, ob dafür ein Teilchen verantwortlich sein kann? :ka:
 
Die Gravitationswellen wurden ja von der Theorie vorhergesagt. Man ging nur immer davon aus, dass man sie niemals nachweisen kann, da der Effekt zu klein ist.
Aber heute kann man das.
Allerdings sind die postulierten Teilchen der Gravitation wohl noch um ein vielfaches kleiner. Ob man die jemals nachweisen kann, weiß keiner.
Das gilt letztendlich auch für die Hawking Strahlung schwarzer Löcher. Auch so eine Sache.
 
Dann müssen wir wohl warten, bis wir das Material dafür im Weltraum herstellen können. Wobei natürlich die Frage ist, ob wir in dem Moment nicht eh schon soweit sind, das die Starts aus der Atmosphäre schon entsprechend umweltfreundlich sind.

In einem Orbit um die Erde (und woanders würde ein Weltraumlift eh nie hinführen) gibt es keine Materie, die man verarbeiten könnte. Und wenn die Menscheit solange überleben sollte, bis sie in der Lage ist, Großstrukturen im Asteoridengürtel zu fertigen, werden von der Oberfläche wohl nur noch Menschen und ein Bisschen spezialisierter Kleinkram hochgeschafft werden müssen. Da hat ein Weltraumlift dann in meinen Augen keine ausreichenden Vorteile gegenüber z.B. Laserantrieben mehr. Interessant wäre der Grundgedanke aber auf dem Mond: Geringere Schwerkraft, keine Athmosphäre und kein zwingender Bedarf an gigantischen Sicherheitsreserven, weil ein herabfallendes Seil kaum etwas zerstören würde. Auch das ist aber nichts, worüber sich die Menschheit in absehbarer Zeit Gedanken machen muss.


Leider wurde das Graviton bisher noch nicht nachgewiesen.
Aber Gravitationswellen.
Normalerweise müsste dann, nach dem Welle/Teilchen Dualismus, auch ein Teilchen vorhanden sein.

Ist der Dualismus nicht eine ziemliche Besonderheit des Lichts?
 
Quantenphysik eben. Alles, was so klein ist, schwankt in der Quantenwelt, daher gibt es keine genaue Position, wenn man misst.
Du musst dann schon Makromoleküle nehmen wie Proteine oder so, die man tatsächlich sichtbar machen kann.
 
Das Problem ist, dass irgend ein Depp den radioaktiven Schrott aus mehreren Kubikilometern Tiefengestein in einem Brennstab an der Oberfläche komprimiert hat. Und das 10000de Male. Macht man das rückgängig, und die Technik haben wir, ist man das Problem los.
Wie willst du denn das rückgängig machen?

Transmutation ist sicherlich nicht das Zauberwort.

Jede Art von radioaktiver Strahlung beeinflusst den menschlichen Körper,
ob nun Alpha-, Beta- oder Gammastrahler,
einmal in die Biosphäre freigesetzt,
hat es Auswirkungen.

Selbst im Umkreis von "sicheren" deutschen Atomkraftwerken ist die Krebsrate erhöht.


Von den Auswirkungen in Tschernobyl und Fukushima rede ich erst mal gar nicht,
da hat die IAEO sowieso völligen Unsinn verbreitet.

Dr. Sebstian Pflugbeil

hat hier mal ein wissentschaftliches Statement abgegeben.

 
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Wieder mal ein schönes Vergleichsvideo.
 
@RyzA:
nur so als Randinfo zu deinem verlinkten Mondvergleich, .
Der kleine Deimos ist vergleichbar von der Größe her mit dem damaligen "Saurierkiller" ^^
Das kleine 10-15 km Teil hatte ausgereicht, um fast die ganze Erde zu verwüsten.
 
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Irgendwie erinnert mich das auch gerade an Star Trek Voyager, wo sie Ärger mit einem Volk haben, das seinen Giftmüll im All entsorgt.

Aber so wie jetzt ist es auch nicht besser. Heute sind fast alle Kinder mit Giften belastet. Da muss man sich über Allergien und Krebs nicht wundern.


Am Mittwoch kommt 20:15 in der ARD ein Dokudrama über Deutschlands Versagen beim Klimaschutz.

Edit:
 
Zuletzt bearbeitet:
Heute? Mein Papa ist im Wuppertal der 60er und 70er aufgewachsen. DAS war Belastung ("ich dachte dass die Wupper schäumt machen Flüsse halt so"). Und der ist auch tatsächlich gegen alles mögliche allergisch.
Natürlich geht es immer besser, aber es war auch schonmal deutlich schlechter.
 
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