Der "Naturwissenschaften" Thread

Wohl eher, wenn schon, Mikroben. :D
Aber auch das wäre eine Sensation.;)

Selbstverständlich, war ja nur ein Gag. ;)

Letztendlich wird man Sonden dorthin schicken müssen.
um das klären zu können.
Aufgrund fehlender finanziellen Mitteln, wird es erstmal daran scheitern.

Genauso wie sich die Fertigstellung des James-Webb-Teleskopes immer weiter verschiebt,
die Astronomen scharren schon mit den Hufen,
um weiter und genauer gucken zu können.
 
Nein, definitiv nicht.

Ich wäre aber überrascht,
wenn man über den schwefelsäurehaltigen Wolken
schwebende Venusnixen entdecken würde. :D

Du musst bedenken, dass das Lehen nicht in schwefelhaltige Wolken entstanden ist.
Das Leben auf der Venus, wenn es denn dort entstanden ist, ist ganz woanders entstanden. Als es auf der Venus noch besser aussah, denn die hohe Temperatur und Druck waren ja nicht immer so.
Als die Sonne noch schwächer schien, konnte es auf der Venus ebenfalls Wasser gegeben haben.
Das Lehen entstand und der Planet veränderte sich. Das Leben war gezwungen immer kleinere Nischen zu besetzen und am Ende gibt es eben nur noch Leben oberhalb von 55km Höhe in der Atmosphäre.
Das ist ja das Interessante an PH3. Auf der Erde gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie man es erzeugen kann. Entweder künstliche oder durch Lebewesen.
PH3 gibt es auch in Gasriesen aber dort entsteht es in die tieferen schichten bei hohen Drücken und Temperaturen. So hoch sind die Drücke und Temperaturen auf der Venus aber nicht.
Entweder gibt es einen uns noch unbekannten natürlichen Prozess, der PH3 entstehen lässt oder es gibt tatsächlich Mikroben, die PH3 in der Atmosphäre der Venus erzeugen.
Das muss man klären -- mit einer Sonde.
 
Wobei der Druck an der Venus-Oberfläche wohl 100 Bar betragen soll. Soviel wie bei uns in 1Km Meerestiefe.
Im Vergleich zur Erde viel, aber astronomisch gesehen wohl noch nicht. :)
 
Wobei der Druck an der Venus-Oberfläche wohl 100 Bar betragen soll. Soviel wie bei uns in 1Km Meerestiefe.
Im Vergleich zur Erde viel, aber astronomisch gesehen wohl noch nicht. :)

90 Bar.
Aber wir reden auch nicht von Leben auf dem Boden. Da ist es eh viel zu heiß.
Das Leben muss aber eben dort entstanden sein, es kann nicht in der Atmosphäre entstanden sein. Es ist aber eben am Ende in die Atmosphäre ausgewichen, als es am Boden zu heiß wurde.
In 55km Höhe beträgt der Druck rund 0,5 Bar und die Temperatur liegt bei kuscheligen 25-30 Grad.
 
Du musst bedenken, dass das Lehen nicht in schwefelhaltige Wolken entstanden ist.
Das Leben auf der Venus, wenn es denn dort entstanden ist, ist ganz woanders entstanden. Als es auf der Venus noch besser aussah, denn die hohe Temperatur und Druck waren ja nicht immer so.
Als die Sonne noch schwächer schien, konnte es auf der Venus ebenfalls Wasser gegeben haben.
Das Lehen entstand und der Planet veränderte sich. Das Leben war gezwungen immer kleinere Nischen zu besetzen und am Ende gibt es eben nur noch Leben oberhalb von 55km Höhe in der Atmosphäre.
Das ist ja das Interessante an PH3. Auf der Erde gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie man es erzeugen kann. Entweder künstliche oder durch Lebewesen.
PH3 gibt es auch in Gasriesen aber dort entsteht es in die tieferen schichten bei hohen Drücken und Temperaturen. So hoch sind die Drücke und Temperaturen auf der Venus aber nicht.
Entweder gibt es einen uns noch unbekannten natürlichen Prozess, der PH3 entstehen lässt oder es gibt tatsächlich Mikroben, die PH3 in der Atmosphäre der Venus erzeugen.
Das muss man klären -- mit einer Sonde.

Das sind jetzt alles Spekulationen.

Gegen langfristige große Wasseransammlungen auf der Venus sprechen,
das es dort kaum Ablagerungen von Karbonat gibt.
 
Im von mir verlinkten Artikel stehen 100 Bar. Ich glaube im Video wird das auch gesagt.
Aber egal, ist ja fast das selbe. :ugly:
Aber wir reden auch nicht von Leben auf dem Boden. Da ist es eh viel zu heiß.
Das Leben muss aber eben dort entstanden sein, es kann nicht in der Atmosphäre entstanden sein. Es ist aber eben am Ende in die Atmosphäre ausgewichen, als es am Boden zu heiß wurde.
Das habe ich schon verstanden. Wird ja auch im Video gesagt.

In 55km Höhe beträgt der Druck rund 0,5 Bar und die Temperatur liegt bei kuscheligen 25-30 Grad.
Ja und Wolken die fast zu 100% aus Schwefelsäure bestehen.
 
Das sind jetzt alles Spekulationen.

Gegen langfristige große Wasseransammlungen auf der Venus sprechen,
das es dort kaum Ablagerungen von Karbonat gibt.

Natürlich ist das alles Spekulation. Was auch sonst?
Die Venus hatte vermutlich nie richtige geologische Aktivität. Ein Magnetfeld gibt es nicht. Ihr fehlt so gesehen ein Mond, der sie durchknetet.
Aber das bedeutet ja nicht, dass es nicht trotzdem zur Entwicklung von Leben gekommen ist.
Das nehme ich eher an als wenn ich mir z.B. den Mars anschaue.
Als die Sonne noch leuchtschwächer war, war es aufm Mars noch kälter als heute. Dazu ist der Mars sehr klein. Der kann kein Wasserdampf in seiner Atmosphäre halten.

Im von mir verlinkten Artikel stehen 100 Bar. Ich glaube im Video wird das auch gesagt.
Aber egal, ist ja fast das selbe. :ugly:

Kann auch 100 bar sein. Meine 90 bar sind schon ein paar Jahre alt. :D

Ja und Wolken die fast zu 100% aus Schwefelsäure bestehen.

Und?
Bei uns gibt es Lebewesen, die im Kühlkreislauf von Atomreaktoren leben.
Ausschließen würde ich nie was. Das Leben scheint sich seine Nische zu suchen, egal wie schwer du es dem Leben machst.
 

Geobacter metallireducens ist so ein Kandidat. Der wird inzwischen eingesetzt um Giftmüll zu beseitigen.
Echt erstaunlich.

Und dass Mikroben z.B. die Magensäure problemlos überwinden und dann für Durchfall im Darm sorgen ist ja nichts Neues. :D

Hatte ich ja oben weiter auch schon geschrieben das man es nicht völlig ausschließen kann. ;)
Nur sind es eben sehr extreme Bedingungen.

Ja eben. Das Leben überlebt. Es muss sich eben so anpassen, dass es überlebt. Alle anderen haben sich nicht angepasst und sind ausgestorben. Darum geht es ja. ;)
Das wird auf der Erde in 500 Millionen Jahren nicht anders sein, wenn die Leuchtkraft der sonne weiter zunimmt. Dann wird es irgendwann so heiß, dass Eiweiß fest wird. Dann hast du kein Wasser mehr auf der Erde sondern nur noch Wasserdampf in der Atmosphäre, die dann 150 Grad heiß ist.
Mal sehen, was dann noch überlebt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass da auch noch was überlebt. Eben in der hohen Atmosphäre, wo es eben geht.

Ja, ein fehlendes Magnetfeld ist ungünstig, was die Abschirmung gegen Strahlung betrifft.

Was aber nicht wild ist.
Magnetfelder entstehen trotzdem. Eben durch die Sonnenwinde, wenn die elektrische geladenen Partikel in der Venus Atmosphäre reagieren. Elektromagnetismus halt.
 
Was aber nicht wild ist.
Magnetfelder entstehen trotzdem. Eben durch die Sonnenwinde, wenn die elektrische geladenen Partikel in der Venus Atmosphäre reagieren. Elektromagnetismus halt.

Irrtum,
nur durch einen sich bewegenden eisenhaltigen Kern wird ein Magnetfeld aufgebaut.

Deswegen hat die Venus,
nur durch tektonisch geringe Aktivitäten,
auch nur ein sehr geringes Magnetfeld.
 
nur durch einen sich bewegenden eisenhaltigen Kern wird ein Magnetfeld aufgebaut.

totaler Unsinn. :D
Das Magnetfeld der Erde entsteht durch bewegte Ladungen und nicht durch Eisen. Der eisenkern im Inneren Erde ist so heiß, dass es dort keine klassischen Atome mehr gibt, alles ist ionisiert.
Abgesehen davon verliert Eisen seine Magnetische Wirkung mit Zunahme der Temperatur.

Jede bewegte Ladung erzeugt ein Magnetfeld -- das ist Elektromagnetismus Grundwissen.
Und wenn die elektrisch geladenen Teilchen der Sonne auf die Venus treffen, erzeugen sie auch dort ein Magnetfeld.
Das Problem ist halt, dass du eben kein dauerhaftes, gleichbleibendes Magnetfeld hast wie auf der Erde. Wobei das Magnetfeld der Erde ja auch nicht konstant ist.
Trotzdem kann Leben entstehen, auch mit so einem wackeligen Magnetfeld. Aber mehr als Einzeller wirst du da sicher nicht antreffen.
 
Da hat Adi nicht Unrecht:

Unter dem Einfluss der Corioliskraft, die auch für die Zyklone in der Erdatmosphäre verantwortlich ist, werden die Strömungen auf schraubenförmige Bahnen gezwungen, deren Zylinderachsen parallel zur Erdachse ausgerichtet sind. Nun können sich magnetische Felder in der elektrisch leitenden Flüssigkeit nicht frei bewegen, sondern die Feldlinien werden von der Strömung mitgenommen, aufgewickelt und gestreckt, was die Felder verstärkt. Direkte Ursache der Magnetfelder sind elektrische Wirbelströme, die durch die langsame Drift des Feldes durch die Flüssigkeit entstehen. Diese Selbstverstärkung gerät in Sättigung durch quadratisch mit der Stromstärke ansteigende ohmsche Verluste.

Ohne den mechanischen Antrieb würden die Wirbelströme und ihr Magnetfeld innerhalb von etwa 20.000 Jahren abklingen. Simulationen des Instituts für Geophysik der Georg-August-Universität Göttingen haben ergeben, dass die notwendige Leistung zum Betrieb des Geodynamos lediglich 0,2 bis 0,5 Terawatt beträgt, weit weniger als vorher angenommen. Zur Erzeugung dieser Leistung muss keine Zerfallswärme im Erdkern vorausgesetzt werden.
Quelle: Erdkern

Ohne den rotierenden eisenhaltigen Erdkern kein stabiles Magnetfeld.
 
Ohne den rotierenden eisenhaltigen Erdkern kein stabiles Magnetfeld.

Es ist egal welches Element das ist.
Dass Eisen/Nickel im Erdkern ist, liegt schlicht daran, dass diese Elemente sehr häufig vorkommen -- das ist ja das Endprodukt der Kernfusion eines Sterns.
Dazu kommt, dass der Kern der Erde außergewöhnlich groß ist, da die Erde ja den Kern von zwei Planeten besitzt.
Es spielt aber eben keine Rolle, ob das nun eisen, Aluminium oder Kohlenstoff ist. Im inneren der Erde gibt es keine stabilen Atome. Daher gibt es keine chemischen Eigenschaften, die Eisen oder sonst was normaler Weise bietet.
Was letztendlich entscheidend ist eben, dass du elektrische Ladungen hast, die eine Relativgeschwindigkeit zu anderen elektrischen Ladungen besitzen. Dann erzeugst du ein Magnetfeld.
Mit Kupfer geht das bestens. ;)
 
Ok, aber es muß wohl eine Rotation bzw Strömungen geben.

Ja. Etwas muss sich drehen und etwas muss stehen.
Ist ja wie beim Fahrraddynamo. Da dreht sich ein Eisenkern in einer Kupferspule und ein Magnetfeld wird erzeugt, weil du bewegte Ladungen hast.
Jupiter hat auch ein Magnetfeld.
Hier vermutet man, dass es an der schnellen Rotation des Planten liegt. metallischer Wasserstoff erzeugt dann das Magnetfeld.
 
Das Erdmagnetfeld "kippt" sogar alle paar 10K Jahre. Dann werden Nord - und Südpol vertauscht.
Und die Tauben fliegen in die falsche Richtung. :D
 
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