Wohl eher, wenn schon, Mikroben.Ich wäre aber überrascht,
wenn man über den schwefelsäurehaltigen Wolken
schwebende Venusnixen entdecken würde.![]()

Wohl eher, wenn schon, Mikroben.
Aber auch das wäre eine Sensation.![]()

Nein, definitiv nicht.
Ich wäre aber überrascht,
wenn man über den schwefelsäurehaltigen Wolken
schwebende Venusnixen entdecken würde.![]()
Wobei der Druck an der Venus-Oberfläche wohl 100 Bar betragen soll. Soviel wie bei uns in 1Km Meerestiefe.
Im Vergleich zur Erde viel, aber astronomisch gesehen wohl noch nicht.![]()
Du musst bedenken, dass das Lehen nicht in schwefelhaltige Wolken entstanden ist.
Das Leben auf der Venus, wenn es denn dort entstanden ist, ist ganz woanders entstanden. Als es auf der Venus noch besser aussah, denn die hohe Temperatur und Druck waren ja nicht immer so.
Als die Sonne noch schwächer schien, konnte es auf der Venus ebenfalls Wasser gegeben haben.
Das Lehen entstand und der Planet veränderte sich. Das Leben war gezwungen immer kleinere Nischen zu besetzen und am Ende gibt es eben nur noch Leben oberhalb von 55km Höhe in der Atmosphäre.
Das ist ja das Interessante an PH3. Auf der Erde gibt es nur zwei Möglichkeiten, wie man es erzeugen kann. Entweder künstliche oder durch Lebewesen.
PH3 gibt es auch in Gasriesen aber dort entsteht es in die tieferen schichten bei hohen Drücken und Temperaturen. So hoch sind die Drücke und Temperaturen auf der Venus aber nicht.
Entweder gibt es einen uns noch unbekannten natürlichen Prozess, der PH3 entstehen lässt oder es gibt tatsächlich Mikroben, die PH3 in der Atmosphäre der Venus erzeugen.
Das muss man klären -- mit einer Sonde.
Im von mir verlinkten Artikel stehen 100 Bar. Ich glaube im Video wird das auch gesagt.90 Bar.
Das habe ich schon verstanden. Wird ja auch im Video gesagt.Aber wir reden auch nicht von Leben auf dem Boden. Da ist es eh viel zu heiß.
Das Leben muss aber eben dort entstanden sein, es kann nicht in der Atmosphäre entstanden sein. Es ist aber eben am Ende in die Atmosphäre ausgewichen, als es am Boden zu heiß wurde.
Ja und Wolken die fast zu 100% aus Schwefelsäure bestehen.In 55km Höhe beträgt der Druck rund 0,5 Bar und die Temperatur liegt bei kuscheligen 25-30 Grad.
Das sind jetzt alles Spekulationen.
Gegen langfristige große Wasseransammlungen auf der Venus sprechen,
das es dort kaum Ablagerungen von Karbonat gibt.
Im von mir verlinkten Artikel stehen 100 Bar. Ich glaube im Video wird das auch gesagt.
Aber egal, ist ja fast das selbe.![]()

Ja und Wolken die fast zu 100% aus Schwefelsäure bestehen.
Welche denn?Bei uns gibt es Lebewesen, die im Kühlkreislauf von Atomreaktoren leben.
Hatte ich ja oben weiter auch schon geschrieben das man es nicht völlig ausschließen kann.Ausschließen würde ich nie was. Das Leben scheint sich seine Nische zu suchen, egal wie schwer du es dem Leben machst.
Die Venus hatte vermutlich nie richtige geologische Aktivität. Ein Magnetfeld gibt es nicht. Ihr fehlt so gesehen ein Mond, der sie durchknetet.

Welche denn?

Hatte ich ja oben weiter auch schon geschrieben das man es nicht völlig ausschließen kann.
Nur sind es eben sehr extreme Bedingungen.

Ja, ein fehlendes Magnetfeld ist ungünstig, was die Abschirmung gegen Strahlung betrifft.
Was aber nicht wild ist.
Magnetfelder entstehen trotzdem. Eben durch die Sonnenwinde, wenn die elektrische geladenen Partikel in der Venus Atmosphäre reagieren. Elektromagnetismus halt.
nur durch einen sich bewegenden eisenhaltigen Kern wird ein Magnetfeld aufgebaut.

Quelle: ErdkernUnter dem Einfluss der Corioliskraft, die auch für die Zyklone in der Erdatmosphäre verantwortlich ist, werden die Strömungen auf schraubenförmige Bahnen gezwungen, deren Zylinderachsen parallel zur Erdachse ausgerichtet sind. Nun können sich magnetische Felder in der elektrisch leitenden Flüssigkeit nicht frei bewegen, sondern die Feldlinien werden von der Strömung mitgenommen, aufgewickelt und gestreckt, was die Felder verstärkt. Direkte Ursache der Magnetfelder sind elektrische Wirbelströme, die durch die langsame Drift des Feldes durch die Flüssigkeit entstehen. Diese Selbstverstärkung gerät in Sättigung durch quadratisch mit der Stromstärke ansteigende ohmsche Verluste.
Ohne den mechanischen Antrieb würden die Wirbelströme und ihr Magnetfeld innerhalb von etwa 20.000 Jahren abklingen. Simulationen des Instituts für Geophysik der Georg-August-Universität Göttingen haben ergeben, dass die notwendige Leistung zum Betrieb des Geodynamos lediglich 0,2 bis 0,5 Terawatt beträgt, weit weniger als vorher angenommen. Zur Erzeugung dieser Leistung muss keine Zerfallswärme im Erdkern vorausgesetzt werden.
Ohne den rotierenden eisenhaltigen Erdkern kein stabiles Magnetfeld.

Ok, aber es muß wohl eine Rotation bzw Strömungen geben.