Der "Naturwissenschaften" Thread

Was ich auch sehr interessant finde aus dem Bereich Biologie: ist die "natürliche Programmierung von Lebewesen"... sprich DNA!
Kann man eigentlich mit einen Programmcode von Computern vergleichen. Erstaunlich was da alles drin gespeichert ist.
Aussehen, Charaktereigenschaften, Intelligenz (zum großen Teil) Talente, Krankheiten.
Bei Spinnen die Netze bauen sind sogar die Baupläne für die Netze gespeichert. Da sie das Netz bauen nicht erlernen müssen.
Aber zum Glück ist nicht alles genetisch festgelegt, sonst wären wir wohl willenlose Maschinen.:)
 
In den Genen ist gespeichert, dass sich der Körper Fettresreven anlegt, für schlechte Zeiten.
In der Steinzeit war es überlebenswichtig. Heute wird das als schlecht angesehen und man lässt sich das Fett absaugen.
Im Gehirn ist genau festgelegt, wo die Sprache zu finden ist. Das ist Evolution. Auch wenn Sprache immer noch erlernt werden muss.
Schreiben und lesen hingegen ist nicht definiert. Die Evolution braucht eben eine Weile, bis etwas in Genen festgeschrieben wird. Und es wird letztendlich auch nur das festgeschrieben, was nutzbar ist.
 
In den Genen ist gespeichert, dass sich der Körper Fettresreven anlegt, für schlechte Zeiten.
In der Steinzeit war es überlebenswichtig. Heute wird das als schlecht angesehen und man lässt sich das Fett absaugen.
Dennoch gab es damals wohl weniger übergewichtige Menschen als heute. Da sie sich für die Nahrungssuche mehr bewegt haben. :)

Im Gehirn ist genau festgelegt, wo die Sprache zu finden ist. Das ist Evolution. Auch wenn Sprache immer noch erlernt werden muss.
Ja im Sprachzentrum.

Schreiben und lesen hingegen ist nicht definiert.
Dafür gibt es keine speziellen Bereiche im Gehirn?
 
Darum geht es nicht. Es geht darum, dass man sich etwas Reserven anfuttern kann für Zeiten, wo es gar nichts gibt.
Der Homo Sapiens war auch mal kurz vorm Aussterben.
Bringt nur heute eher Nachteile. Zumindest in unserer Gesellschaft wo es Nahrung im Überfluss gibt.

Das wundert mich. Legasthenie z.B. ist ja auch vererbbar. Genauso wie Begabungen in diesen Bereichen.

Dann werden wohl mehrere Bereiche im Gehirn dafür zuständig sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wundert mich. Legasthenie z.B. ist ja auch vererbbar. Genauso wie Begabungen in diesen Bereichen.

Dann werden wohl mehrere Bereiche im Gehirn dafür zuständig sein.

Richtig,

die Vernetzung und Neubildung von solchen neuronalen Netzwerkverbindungen ist der Schlüssel zur Intelligenz. ;)

Also nur durch ständiges Lernen,

die Smartphones sind da nicht so optimal. :D
 
Richtig,

die Vernetzung und Neubildung von solchen neuronalen Netzwerkverbindungen ist der Schlüssel zur Intelligenz. ;)
Das ist klar. Es ging um die Frage, ob für das lesen&schreiben, auch (genetisch) ein spezieller Bereich im Gehirn angelegt wird. Wie für die Sprache. Aber scheinbar wohl nicht.;)
 
Das ist klar. Es ging um die Frage, ob für das lesen&schreiben, auch (genetisch) ein spezieller Bereich im Gehirn angelegt wird. Wie für die Sprache. Aber scheinbar wohl nicht.;)

Dafür ist das Lesen und Schreiben schlicht zu neu.
Vögel müssen das Fliegen auch lernen, obwohl es in ihren Genen verankert ist. Zumindest ist mir kein Vogel bekannt, der an Höhenangst leidet.
Und einen Königspinguin in der Antarktis hab ich auch noch nicht frieren sehen.
Obwohl ich schon welche gesehen habe, die keine Lust mehr auf 6 Monate Dunkelheit haben. :D
 
Zumindest ist mir kein Vogel bekannt, der an Höhenangst leidet.
In irgendeinen Animationsfilm kam einer vor. Mir fällt nur der Name jetzt nicht ein.:D

Und einen Königspinguin in der Antarktis hab ich auch noch nicht frieren sehen.
Nicht? Ich schon. Ich hatte gerade letztens wieder eine Tierdoku gesehen. Da sind die Pinguine die aussen standen um ihre Gruppe/kolonie herum immer nach innen gewandert. Wo es wärmer war.
Weil der kalte Wind für sie unerträglich wurde. Kein Wunder bei -50 bis -60 Grad.

Aber ich weiß was du meinst.;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht? Ich schon. Ich hatte gerade letztens wieder eine Tierdoku gesehen. Da sind die Pinguine die aussen standen um ihre Gruppe/kolonie herum immer nach innen gewandert. Wo es wärmer war.
Weil der kalte Wind für sie unerträglich wurde. Kein Wunder bei -50 bis -60 Grad.

Aber ich weiß was du meinst.;)

Ja, sie wechseln sich ab. Die Gruppe hält zusammen. Das muss auch so sein, denn alleine hätten sie keine Chance.
Aber ich habe eben noch keinen Königspinguin gesehen, dem das zu blöd ist und einfach abhaut -- in die Südsee. :D
 
Ja, sie wechseln sich ab. Die Gruppe hält zusammen. Das muss auch so sein, denn alleine hätten sie keine Chance.
Aber ich habe eben noch keinen Königspinguin gesehen, dem das zu blöd ist und einfach abhaut -- in die Südsee. :D

Oder es ist doch jeder egoistisch und jeder wollte an der wärmsten Stelle sein, weshalb sie ständig in Bewegung sind :ugly:.
 
Natürlich "denken" sie zuerst an sich. Aber dadurch sie sich abwechseln hat die ganze Gruppe was davon.;)
 
Ich würde ja in der Mitte stehen bleiben. :D
Aber da wird es nach einer Weile sogar zu warm.:D

Apropos: was auch genetisch festgelegt ist, die Art wie japanische Bienen Riesenhornissen zur Verteidigung töten. Sie bilden einen Ball um die Hornisse und erzeugen mit Zitterbewegungen ihrer Körper Wärme.
Dann steigt die Temperatur immer weiter an und die Hornisse stirbt irgendwann.

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Leider können sich die europäischen Honigbienen nicht gegen die Hornissen wehren.:(
 
Zuletzt bearbeitet:
Die europäischen Honigbienen sind eben Weicheier. :D :ugly:
Aber jetzt mal ernst. Das Sterben von Bienenvölker ist schon dramatisch. Oder allgemein Insekten.
Was hatten wir früher immer an Fliegen herumschwirren, wenn wir draußen gegrillt haben.
Heute ist da nichts mehr übrig geblieben. Das sollte einem zu Denken geben.
 
Die europäischen Honigbienen sind eben Weicheier. :D :ugly:
Aber jetzt mal ernst. Das Sterben von Bienenvölker ist schon dramatisch. Oder allgemein Insekten.
Was hatten wir früher immer an Fliegen herumschwirren, wenn wir draußen gegrillt haben.
Heute ist da nichts mehr übrig geblieben. Das sollte einem zu Denken geben.
Das hat ja viel mit den ganzen Spitzmitteln zu tun - Glyphosat ist nunmal ein Bienenkiller.;)
Dazu kommt auch noch der massiv einseitige Anbau in der Landwirtschaft, vielen Insektenarten wird dadurch die Lebensgrundlage genommen.
Es ist überhaupt übel, wie die Grünflächen zurückgegangen sind. Früher wuchs bei uns auf dem Land das Gras am Straßenrand brusthoch, heute ist alles kahl.:what:
 
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