VJoe2max
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Genau die Beobachtungen die zum Postulat der "dunklen Energie" geführt haben, kann die ART eben nicht abschließend erklären, sonst hätte man sie gar nicht einführen müssen. Die Frage ist aus meiner Sicht eben genau die, ob der relativistsch begründete Rückschluss von der beobachteten Rotverschiebung entfernter Objekte richtig ist, oder ob die Rotverschiebung auf etwas anderes als eine beschleunigte Ausdehnung zurückzuführen ist, die große Mengen hypotetischer "dunkler Energie" zur Erklärung erst erforderlich macht. Genauso gut könnte es eben ein Gravitationseffekt sein, wenn man mal annimmt, dass die Gravitation und damit die kosmologische "Konstante" eben nicht an jedem Ort gleich ist - und zwar, weil man die Gravitation eben noch nicht richtig verstanden hat. Falls die Gravitationskonstante bzw. die kosmologische Konstante (die ja von G abhängt) eben nicht überall konstant sein sollte, ist es auch kein Wunder, dass die Gravitation in dieser statischen Vorstellung auch auf quantenmechansicher Ebene Schwierigkeiten macht. Edit: Vielleicht hat sich Einstein damals doch nicht geirrt, als er seine kosmologische Konstante als größte Eselei seines Lebens titulierte...
Im Übrigen ist meine Vermutung eben nicht, dass die messbare Gravitation ausgerechnet in unserer Umgebung eine Besonderheit wäre, sondern dass sie eben an jeder Stelle des Raums abhängig von der jeweiligen Massendichte bzw. Verteilung in der jeweiligen Umgebung in geringem Maße variieren könnte. Auf große Entfernung würde dann die Fernwirkung solcher Gravitationsunterschiede z. B. zu der beobachteten unidirektionalen Rotverschiebung weit entfernter Objekte führen. Der Rückschluss es handle sich um einen relativistischen Effekt beschleunigter Expansion wäre dann falsch - ist aber vllt. nicht vom den von mir vermuteten Gravitationseffekten zu unterscheiden.
Der Sachs Wolfe Effekt und die Silk Dämpfung beschreiben beide keine Eigenschaften des sichtbaren Universums, sondern der Hintergrundstrahlung, die sozusagen die Tapete des Urknalls bildet hinter die wir nicht schauen können. "Dunkle Materie" kann darüber hinaus eben gar keine Masse bzw. Energie im eigentlichen Sinne sein, welche Gravitationswirkung entfalten kann, weil sie dann genau wie sichtbare Materie auch über die Gravitationswirkung hinaus in Wechselwirkung mit dieser treten müsste was sie aber per Definition nicht tut. Dunkle Materie wurde aber auch nicht wegen der kosmischen Hintergrundstrahlung postuliert, sondern vor allem weil alle weit entfernten Galaxien des sichtbaren Universums in jede Richtung stärker rotverschoben sind, als sie bei einer überall gleichen kosmologischen Konstante sein müssten. Mein Ansatz ist nun, dass die Interpretation der beobachteten Rotverschiebung vllt. falsch ist, falls die Gravitation einer Masse eben nicht an jeder Stelle des Raums gleichstark wirkt und vor allem, dass in massearmen Bereichen eine andere Gravitationswirkung vorhanden ist als in Bereichen mit viel Masse. So ließe sich vllt. auch erklären warum es diese ungleichmäßige Masseverteilung überhaupt gibt und sich nicht eine relativ homogene Masseverteilung im Raum eingestellt hat. Ob das stimmt lässt sich zwar nicht so einfach prüfen, aber im Vergleich zum Postulat der "dunklen Energie, wäre es überhaupt überprüfbar. Wäre meine Vermutung korrekt, wäre die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien eben nicht auf die mutmaßliche beschleunigte Ausdehnung des Raums zurückzuführen. Das würde auch der ART nicht widersprechen.
Edit:
Auch die Beobachtungen die zum Postulat der "dunklen Materie" geführt haben könnten ebenfalls auf etwas anderes zurückzuführen sein als auf eben die "dunkle Materie" wenn man annimmt, dass die Gravitation eben nicht nur von der Masse allein, sondern auch von der Umgebung dieser Masse abhängt.
Immerhin messen wir die Gravitation ausschließlich in dem Bereich in dem wir uns befinden. Dass sie auf so kleinen Skalen wie der von uns direkten Messungen zugänglichen Umgebung konstant wirkt, ist kein Wunder, aber das bedeutet nicht, dass die gleiche Messung an einer Stelle im Raum an der in der Umgebung z. B. viel mehr oder viel weniger Masse vorkommt nicht leicht unterschiedlich sein kann. Gerade wenn die Unterscheide gering wären, könnte sich solche geringen Abweichungen aber auf größere Entfernungen durchaus so auswirken wie man es beobachtet.
Im Übrigen ist meine Vermutung eben nicht, dass die messbare Gravitation ausgerechnet in unserer Umgebung eine Besonderheit wäre, sondern dass sie eben an jeder Stelle des Raums abhängig von der jeweiligen Massendichte bzw. Verteilung in der jeweiligen Umgebung in geringem Maße variieren könnte. Auf große Entfernung würde dann die Fernwirkung solcher Gravitationsunterschiede z. B. zu der beobachteten unidirektionalen Rotverschiebung weit entfernter Objekte führen. Der Rückschluss es handle sich um einen relativistischen Effekt beschleunigter Expansion wäre dann falsch - ist aber vllt. nicht vom den von mir vermuteten Gravitationseffekten zu unterscheiden.
Der Sachs Wolfe Effekt und die Silk Dämpfung beschreiben beide keine Eigenschaften des sichtbaren Universums, sondern der Hintergrundstrahlung, die sozusagen die Tapete des Urknalls bildet hinter die wir nicht schauen können. "Dunkle Materie" kann darüber hinaus eben gar keine Masse bzw. Energie im eigentlichen Sinne sein, welche Gravitationswirkung entfalten kann, weil sie dann genau wie sichtbare Materie auch über die Gravitationswirkung hinaus in Wechselwirkung mit dieser treten müsste was sie aber per Definition nicht tut. Dunkle Materie wurde aber auch nicht wegen der kosmischen Hintergrundstrahlung postuliert, sondern vor allem weil alle weit entfernten Galaxien des sichtbaren Universums in jede Richtung stärker rotverschoben sind, als sie bei einer überall gleichen kosmologischen Konstante sein müssten. Mein Ansatz ist nun, dass die Interpretation der beobachteten Rotverschiebung vllt. falsch ist, falls die Gravitation einer Masse eben nicht an jeder Stelle des Raums gleichstark wirkt und vor allem, dass in massearmen Bereichen eine andere Gravitationswirkung vorhanden ist als in Bereichen mit viel Masse. So ließe sich vllt. auch erklären warum es diese ungleichmäßige Masseverteilung überhaupt gibt und sich nicht eine relativ homogene Masseverteilung im Raum eingestellt hat. Ob das stimmt lässt sich zwar nicht so einfach prüfen, aber im Vergleich zum Postulat der "dunklen Energie, wäre es überhaupt überprüfbar. Wäre meine Vermutung korrekt, wäre die Rotverschiebung weit entfernter Galaxien eben nicht auf die mutmaßliche beschleunigte Ausdehnung des Raums zurückzuführen. Das würde auch der ART nicht widersprechen.
Edit:
Auch die Beobachtungen die zum Postulat der "dunklen Materie" geführt haben könnten ebenfalls auf etwas anderes zurückzuführen sein als auf eben die "dunkle Materie" wenn man annimmt, dass die Gravitation eben nicht nur von der Masse allein, sondern auch von der Umgebung dieser Masse abhängt.
Immerhin messen wir die Gravitation ausschließlich in dem Bereich in dem wir uns befinden. Dass sie auf so kleinen Skalen wie der von uns direkten Messungen zugänglichen Umgebung konstant wirkt, ist kein Wunder, aber das bedeutet nicht, dass die gleiche Messung an einer Stelle im Raum an der in der Umgebung z. B. viel mehr oder viel weniger Masse vorkommt nicht leicht unterschiedlich sein kann. Gerade wenn die Unterscheide gering wären, könnte sich solche geringen Abweichungen aber auf größere Entfernungen durchaus so auswirken wie man es beobachtet.
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