Nochmal ein paar philosophische Aspekte:
Manche meinen ja das die Wirklichkeit nur dann existiert wenn wir sie wahrnehmen & beobachten. Oder Dingen/ Objekten ihre Namen geben. Ideen erschaffen welche Teile der Wirklichkeit abbilden.
Idealismus (abgeleitet von griechisch ἰδέα „Idee“, „Urbild“) bezeichnet in der Philosophie unterschiedliche Strömungen und Einzelpositionen, die „hervorheben, dass die Wirklichkeit in radikaler Weise durch Erkenntnis und Denken bestimmt ist“ bzw. dass Ideen bzw. Ideelles die Fundamente von Wirklichkeit, Wissen und Moral ausmachen.Im engeren Sinn wird als Vertreter eines Idealismus bezeichnet, wer annimmt, dass die physikalische Welt nur als Objekt für das Bewusstsein oder im Bewusstsein existiert oder in sich selbst geistig beschaffen ist.
und
Der Terminus „Idealismus“ tritt in deutscher Sprache als Fremdbezeichnung philosophischer Positionen im 18. Jahrhundert auf. Gegenbegriffe sind vor allem „Materialismus“, „Realismus“ und „Naturalismus“.
Quelle:
Idealismus – Wikipedia
Ich verstehe ehrlich gesagt von meiner Logik her nicht wie die auf so etwas kommen.
Wenn man es rational betrachtet und alle möglichen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt, hat die Welt auch schon lange vor uns (und unserer Beobachtungen) existiert.
Warum soll alles von uns abhängig sein?
Wir haben uns im Laufe der Evolution an die Umwelt angepasst und nicht umgekehrt.
Die Natur und ihre Gesetze existieren unabhängig von uns!
Klar kann man sagen das all unsere Erkenntnisse ja "nur" auf unseren Beobachtungen beruhen. Aber das ist doch die Konsequenz der Anpassung an die Umwelt.
Und wie wir Dinge benennen ist letztendlich auch egal. Was ja ja die verschiedenen Sprachen zeigen.
Ein andere (ausserirdische) intelligente Spezies würde die Dinge (oder Objekte) auch anders benennen und für Mathematik andere Zahlen/zeichen verwenden, aber die Dinge bleiben trotzdem die selben. Bzw die Gesetzmäßigkeiten.
Ich bin da eher ein Anhänger des Materialismus und Realismus. Und ihr?
