Der "Naturwissenschaften" Thread

AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Also Plan B:
Triebwerke an die ISS basteln und alles gut mit Gaffer Tape festmachen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Nehmen wir mal an, dass eine Apparatur wie die ISS prinzipiell ausreichend Platz bieten würde:
450to
Jetzt wird es rein hypothetisch für eine 10 Jahresmission:
Um quasi eine psychologische Restüberlebenschance den Raumfahrern bieten zu können, müsse man einen automatisches Kyrogenese-Modul (Kälteschlaf) mit anheften:
+250to
Vorräte für 10 Jahre:
320 to
zusätzliche Abschirmung gegen Strahlung
+200to
Kleinstraumschiffe zur Planetenerkundung und robotische Sonden:
+1000to (incl. Treibstoff)
Ersatzteile/3D-Drucker usw zum Erhalt des Raumschiffes ca. die Hälfte des Wohnmodulgewichtes:
900to/2 = 450to
Zusätzlicher Antrieb für 10 Jahre, Ionenantrieb:
ca. 50to
Treibstoff:
200to Beryllium
Lagerkonstruktion für Treibstoff, Vorräte usw.:
50to

somit nicht vollständig:
ca. 2.970 to wären wohl zu beschleunigen und zunächst in den Orbit zu bringen

Um diese Masse auf erste Fluchtgeschwingigkeit zu bringen, bedarf des ca. die 3fache Masse an Sauerstoff + Wasserstoff, nebst Triebwerken usw:
9.000 to

Masse Raumschiff beim Start ca.:
12.000 to

DAS ist die Herausforderung... :D

Naja,

das sind ja alles nur Schätzungen auf Basis der ISS, welche in ca. 400 km Höhe die Erde umkreist.

Bei weiteren Reisen müssen alle Systeme mindestens 3-fach ausfallsicher konstruiert werden,
sonst würde doch keiner solch eine Harakiri-Aktion mitmachen.
Ich würde jetzt mal deine angenohmene Masse deines Raumschiffs verzehnfachen.

Und selbst das wird nicht reichen. :D

Der Jupiter und seine Monde sind eh irrrelevant.

Wenn es raus gehen muss, dann zum Mars,
oder ganz weit weg.

Der Mars wäre wohl noch in Reichweite,
außerhalb unseres Sonnensystem jedoch undenkbar. :D
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Es macht keinen Sinn so etwas auf der Erde zu bauen, genauso wie die ISS müsste man auch hier einzelne Teile hoch schießen und im All zusammenbauen.
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Nochmal meine Frage welche ich vor einigen Seiten schon mal gestellt habe:

Da hier in dem Thread hauptsächlich über Astronomie, Naturwissenschaften und Technik/Raumfahrt gesprochen wird, wäre es vielleicht besser den Thread umzubenennen?
In z.B. "Der Astronomie Thread" ? Dann ändere ich auch den Startbeitrag.;)
 
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Könnte man machen, aber ich finde es recht angenehm, wenn man mal abschweifen kann ohne, dass man von einem Mod auf die Mütze bekommt^^ und nicht, dass dieser dann auf einmal pingelig wird.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Ja die finde ich auch sehr gut. :daumen:

Oder "Gravity". ;)

Gravity fand ich super. Der erste Filme, der sich mit Weltraumschrott befasste.

Keine Ahnung, was alle immer mit Interstellar haben.:ka:

Der Film war doch voller Klischees und dazu noch viel zu hanebüchen, um als Meisterwerk durchzugehen.:nene:
Da war Kubricks Odyssee doch weit besser.:daumen:

Ich fand da auch einige Punkte nicht stimmig. Wieso sollte man auf einen Planeten umsiedeln, der nah an einem schwarzen Loch ist? Hab ich nie verstanden. :ka:

Allerdings war selbst bei Voyager oder NewHorizon die maximale G-Kraft ca. 4 g und keine 10 g, was über einen Zeitraum von mehreren Tage auch noch zu viel für einen Menschen ist.
Mit entsprechender Kursgestaltung lässt sich das bei gleicher Effizienz (Geschwindigkeitszuwachs) auch auf unter 2 g drücken.
Um den maximalen Zuwachs von 12 km/s am Jupiter zu realisieren, wäre das Manöver ca. 14 Tage lang.

Die 10g waren auch etwas überspitzt betrachtet. :D
Ich hatte mal gelesen, dass die Sonde, die jetzt zur Sonne fliegt und die Venus zur Beschleunigung nutzen wird -- interessant fand ich ja, dass man die Sonde nicht direkt zur Sonne schicken kann, da sie sonst von der Schwerkraft der Sonne einfach aus dem Sonnensystem geschossen würde -- die Sonde für einige Tage mit 5-6g beschleunigen wird.
Ich fand Achterbahn ja schon nervig, wenn man mit 5g für ein paar Sekunden lang in den Sitz gepresst wird. Aber über Tage? Ich weiß nicht.

Die logische Schlussfolgerung wäre, dass das HYPOTHETISCHE Raumschiff eben nicht nur Manöver-Triebwerke, sondern auch zusätzliche Haupttriebwerke bekommen müsste.

Der initiale Start aus dem Erd- oder Mondorbit würde man wohl am ehesten mit Wasserstoff-Sauerstoff Raketen bewerkstelligen.

Als Marschtriebwerke würden sich Ionenantrieb durchaus eignen.
Alle Zahlen ganz grob: Mit Beryllium als Masse für die Ionen könnte man innerhalb von einem halben Jahr mit 20 to Beryllium ein 500 to Raumschiff um weitere 5 km/s beschleunigen.

Die Antriebs-Methodik mit Mini-Atombomben könnte bei deutlich weniger Treibstoffmasse (ca. 1to) sogar für ca. 20km/s sorgen, was allerdings für in situ Untersuchungen bei den Planeten ein fast zu hohe Geschwindigkeit wäre.

Du musst das Raumschiff ja auch wieder abbremsen, ansonsten saust du am Mars vorbei oder du prallst am Mars ab und verschwindest in den Weiten des Alls. Gibt ja Sonden, denen das passiert ist, weil die Flugbahnen falsch berechnet wurden.

Das Kernthema ist das Wohnmodul:
Man wird keine milliardenschwere Investition tätigen wollen, wenn nur ein einziger Irrer an Bord wäre, fällt der aus, wäre die Mission gescheitert.
Also bedarf es einer Besatzung von sicherlich 4-6 Mann/Frau, damit Themen wie soziale Spannungen , Einsamkeitswahn und sonstige Ängste Probleme und Krankheiten in Zaum gehalten werden können.

Absolut wichtiges Thema. Aber niemand kann abschätzen, wie Menschen wirklich auf Stress reagieren, wie sie sich verhalten. Ich glaube auch nicht, dass man das üben kann. Man stelle sich vor, ein Unfall wie bei Apollo 13, aber kein Kontakt mit Houston möglich, weil man zu weit weg ist. Keine Ahnung, was dann an Bord ablaufen würde.

Um diese Masse auf erste Fluchtgeschwingigkeit zu bringen, bedarf des ca. die 3fache Masse an Sauerstoff + Wasserstoff, nebst Triebwerken usw:
9.000 to

Masse Raumschiff beim Start ca.:
12.000 to

DAS ist die Herausforderung... :D

Und du musst auch wieder zurück kommen. Also musst du Treibstoff und Versorgungsgüter schon vorher zum Mars schicken, damit alles da ist, wenn das Raumschiff ankommt.
Dann kannst du nicht einfach sofort wieder zurück fliegen. Man muss aufm Mars ausharren können. Dafür brauchst du wieder Treibstoff und Versorgungsgüter.
Man stelle sich vor, die Besatzung landet und findet einen zerstörten Behälter, dessen Inhalt nicht mehr zu gebrauchen ist -- Treibstoff oder Nahrungsmittel oder Wasser -- und informiert dann die Erde.
Wie lange dauert es, eine Versorgungsrakete fertig zu machen, die dann die zum Mars fliegen muss und dazu mehr Treibstoff benötigt, weil sie nicht mehr in dem Startfenster einer Marsmission ist?
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Ich glaube der idealste Weg wären zwei bemannte Missionen. Die erste würde auf dem Mars nicht landen sondern nur als Vorhut im Orbit kreisen, dafür wichtige Fracht abwerfen. Darin wären mehrere kleine Raketen die sich selbst aufstellen, positionieren und zünden können, um wieder zum Raumschiff im Orbit anzudocken. Ebenso kann sie vom Raumschif faus positioniert und gezündet werden, ein kleines Einwegtaxi. Das Raumschiff trainiert diesen Vorgang bis es sitzt und tritt dann wieder die Heimreise an. Die zweite Mission betritt dann den Mars, findet schon große Teile der Fracht vor und hat eine sichere Rückkehroption.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Was ist Realität, Wahrheit oder Wirklichkeit?

Da hier in dem Thread hauptsächlich über Astronomie, Naturwissenschaften und Technik/Raumfahrt gesprochen wird, wäre es vielleicht besser den Thread umzubenennen?
In z.B. "Der Astronomie Thread" ? Dann ändere ich auch den Startbeitrag.;)

Das ist eine gute Idee. :daumen:

Ich empfehle für Astronomiebegeisterte gerne diese Site Astrotreff - Astronomie Treffpunkt.

Schaut mal in die AstroGalerie rein,

es ist erstaunlich, was mit Amateurgeräten heutzutage möglich ist.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Und du musst auch wieder zurück kommen. Also musst du Treibstoff und Versorgungsgüter schon vorher zum Mars schicken, damit alles da ist, wenn das Raumschiff ankommt.
Dann kannst du nicht einfach sofort wieder zurück fliegen. Man muss aufm Mars ausharren können. Dafür brauchst du wieder Treibstoff und Versorgungsgüter.
Man stelle sich vor, die Besatzung landet und findet einen zerstörten Behälter, dessen Inhalt nicht mehr zu gebrauchen ist -- Treibstoff oder Nahrungsmittel oder Wasser -- und informiert dann die Erde.
Wie lange dauert es, eine Versorgungsrakete fertig zu machen, die dann die zum Mars fliegen muss und dazu mehr Treibstoff benötigt, weil sie nicht mehr in dem Startfenster einer Marsmission ist?

Es ging ihm um den Jupiter, zum Mars braucht man wohl kaum 10 Jahre^^.
Bis der erste Mensch auf dem Mars stehen wird werden nicht viele Jahre vergehen, wie schnell das geht ist nur eine Frage des Geldes, dass die USA der Nasa zur Verfügung stellt.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Es ging ihm um den Jupiter, zum Mars braucht man wohl kaum 10 Jahre^^.
Bis der erste Mensch auf dem Mars stehen wird werden nicht viele Jahre vergehen, wie schnell das geht ist nur eine Frage des Geldes, dass die USA der Nasa zur Verfügung stellt.

Welchen Sinn soll denn eine bemannte Mission zum Jupiter (oder seinen Monden) haben?

Und auch eine bemannte Marsmission wird es so schnell nicht geben.

Vermutlich wird man den Mond als Basisstation nutzen müssen,
um das überhaupt irgendwie sinnvoll durchziehen zu können.

Und selbst das ist noch gar nicht spruchreif.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Die NASA peilt 2040 an und das mit den lächerlich niedrigen Geldern die sie zur Verfügung haben, nebenbei gibt es noch massenhaft private Unternehmen mit diesem Ziel.
Für den Mars braucht man gar keine Basisstation.
Welchen Sinn eine Reise zu Jupiter und seinen Monden hätte? Man könnte die Monde erforschen, aber eigentlich ging es uns nur um den Ausblick :D:ugly:.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Falls mehr als zwei Flüge zum Mars notwendig wären,
hätte solch eine Basis auf dem Mond durchaus seine Berechtigung. ;)

Die Monde des Jupiters erforscht man eher mit autonom funktionieren Sonden,
die sind ja ohnehin schon sauteuer.

Ein Mensch wird dort niemals seinen Fußabdruck hinterlassen. :D
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Möglich, aber SpaceX hat noch einen weiten Weg vor sich.
Um ehrlich zu sein, würde ich die Chinesen auch nicht außer Acht lassen, sie planen ja mittlerweile eine eigene Raumstation, da die USA wieder mal rumzicken und den politischen Scheiß nicht sein lassen können und nicht mit den Chinesen zusammenarbeiten wollen.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Gravity fand ich super. Der erste Filme, der sich mit Weltraumschrott befasste.

Leider weder der erste noch der letzte, der Schrott im Weltraum war :ugly:
(Im Ernst: Ich kann nur teilweise mitreden. Nach 20 Minuten stand ich vor der Wahl: Hand an den Tisch nageln, massen-facepalm bedingte Kopfschmerzen ertragen oder ausschalten. Ich hab mich für letzteres entschieden.)

Ich fand da auch einige Punkte nicht stimmig. Wieso sollte man auf einen Planeten umsiedeln, der nah an einem schwarzen Loch ist? Hab ich nie verstanden. :ka:

Das schwarze Loch war eher nebensächlich, ausgehend vom Basissetting hatte die Menschheit nur zwei Möglichkeiten:
-verrecken
-auf einen Planeten kurz hinterm Wurmloch umsiedeln
Das hinter letzterem auch ein schwarzes Loch war, war alles andere als schön (siehe Film), aber halt nicht zu ändern und prinzipiell ja erstmal kein intollerables Problem, solange die Umlaufbahnen stabil sind. (was ich übrigens nie verstanden habe respektive wo ich mich an keine Erklärung im Film erinnern könnte: In Anbetracht der kurzen Entfernungen scheinen die Planeten direkt um das schwarze Loch zu kreisen. Wo kommt dann aber das Tateslicht her, wenn es kein Zentralgestirn gibt?)

Die 10g waren auch etwas überspitzt betrachtet. :D
Ich hatte mal gelesen, dass die Sonde, die jetzt zur Sonne fliegt und die Venus zur Beschleunigung nutzen wird -- interessant fand ich ja, dass man die Sonde nicht direkt zur Sonne schicken kann, da sie sonst von der Schwerkraft der Sonne einfach aus dem Sonnensystem geschossen würde -- die Sonde für einige Tage mit 5-6g beschleunigen wird.
Ich fand Achterbahn ja schon nervig, wenn man mit 5g für ein paar Sekunden lang in den Sitz gepresst wird. Aber über Tage? Ich weiß nicht.

Sollten sich Beschleunigungen zwingend erforderlich sein, die über 5 g für wenige minuten/2,5 g für wenige stunden/1,5 g für wenige Tage hinausgehen, müsste man vermutlich mit Wasserbecken arbeiten. Würde das Raumschiff zwar 1-2-3 Tonnen schwerer machen (je nachdem, wieviel Bewegungsfreiheit man im Becken haben will), aber in einer isotonischen Salzlösung sollten selbst 20-30 g, zumindest liegend, machbar sein und 5 g über mehrere Tage ganz locker und solange zu tauchen ist für Menschen ohne medizinische Probleme möglich. Ggf. kann das Ganze einen doppelten Nutzen als Schutzräumlichkeit bei besonders intensiver Strahlung übernehmen und/oder man nutzt diese Hoch-G-Fähigkeit in Kombination mit einem ohnehin robust/stabilen Raumschiff für eine deutlich höhere und damit insgesamt energiesparendere Startbeschleunigung.

Du musst das Raumschiff ja auch wieder abbremsen, ansonsten saust du am Mars vorbei oder du prallst am Mars ab und verschwindest in den Weiten des Alls. Gibt ja Sonden, denen das passiert ist, weil die Flugbahnen falsch berechnet wurden.

Man kann mit swing-by auch bremsen und der Jupiter bietet reichlich Monde für derartige Manöver. Kostet halt nur wieder Zeit und die ist bei bemannten Missionen auch teuer :(

Absolut wichtiges Thema. Aber niemand kann abschätzen, wie Menschen wirklich auf Stress reagieren, wie sie sich verhalten. Ich glaube auch nicht, dass man das üben kann. Man stelle sich vor, ein Unfall wie bei Apollo 13, aber kein Kontakt mit Houston möglich, weil man zu weit weg ist. Keine Ahnung, was dann an Bord ablaufen würde.

Unfälle sind meist das kleinere Problem. Gerade prinzipiell auf eine Situation vorbereitete Menschen verfallen im Gegensatz zum Hollywood-Klischee selten in Panik, sondern eher in einen teilnahmslos-unemotionalen Schockzustand, in dem sie rein rational-mechanistisch handeln. Die Ergebnisse sind zwar (ohne viel spezifisches Training für den einen Fehler) auch nicht optimal, wenn wir reden hier ja von Situationen die so arg sind, dass "überhaupt durchkommen" schon ein Wunder ist.
Sozial viel problematischer sind nicht-Problem-Situationen. Wenn Menschen nichts zu tun haben, gehen sie sich nämlich ganz schnell gegenseitig auf die nerven. Und wenn sie viel zu tun haben, in dem sie aber nicht einen gemeinsamen Sinn sehen (also wenn es nicht eine große Aufgabe für die ganze Manschaft gibt, sondern alle irgendwie beschäftigt werden) geraten sie sich in die quere und sind bei hoher Arbeitslast dann genauso gereizt. Die Balance zu finden ist verdammt schwierig und wir reden hier immer noch von einem halben Dutzend Suzizidgefährdeten ohne (familiäre) Bindung(sfähigkeit)en, also psychisch denkbar unpassendes Ausgangsmaterial.

Und du musst auch wieder zurück kommen. Also musst du Treibstoff und Versorgungsgüter schon vorher zum Mars schicken, damit alles da ist, wenn das Raumschiff ankommt.

Compi will nicht zum Mars und zurück, er will zum Jupiter, ihn einmal von einem Monat aufgehen und dann erfrieren ;)


Ich glaube der idealste Weg wären zwei bemannte Missionen. Die erste würde auf dem Mars nicht landen sondern nur als Vorhut im Orbit kreisen, dafür wichtige Fracht abwerfen. Darin wären mehrere kleine Raketen die sich selbst aufstellen, positionieren und zünden können, um wieder zum Raumschiff im Orbit anzudocken. Ebenso kann sie vom Raumschif faus positioniert und gezündet werden, ein kleines Einwegtaxi. Das Raumschiff trainiert diesen Vorgang bis es sitzt und tritt dann wieder die Heimreise an. Die zweite Mission betritt dann den Mars, findet schon große Teile der Fracht vor und hat eine sichere Rückkehroption.

Abgesehen davon, dass es nicht zum Mars geht:
Welche Funktion hätte die Besatzung auf der ersten Mission abgesehen von einem reinen Funktionstest?
Ich finde bemannte Raumfahrt ja ohnehin schon sinnlos, aber wenn man nicht einmal fliegt um wohin zu gelangen, dann sollte man es wirklich sein lassen.


Welchen Sinn soll denn eine bemannte Mission zum Jupiter (oder seinen Monden) haben?

"geilen Abgang haben" war der Plan.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Das schwarze Loch war eher nebensächlich, ausgehend vom Basissetting hatte die Menschheit nur zwei Möglichkeiten:
-verrecken
-auf einen Planeten kurz hinterm Wurmloch umsiedeln
Das hinter letzterem auch ein schwarzes Loch war, war alles andere als schön (siehe Film), aber halt nicht zu ändern und prinzipiell ja erstmal kein intollerables Problem, solange die Umlaufbahnen stabil sind. (was ich übrigens nie verstanden habe respektive wo ich mich an keine Erklärung im Film erinnern könnte: In Anbetracht der kurzen Entfernungen scheinen die Planeten direkt um das schwarze Loch zu kreisen. Wo kommt dann aber das Tateslicht her, wenn es kein Zentralgestirn gibt?)

Soweit ich das verstanden habe, haben die Menschen aus der Zukunft das Wurmloch gebaut und geschickt.
Und das mit dem schwarzen Loch ist meiner Meinung nach echt zu weit hergeholt.
Das schwarze Loch muss vorher ein Stern gewesen sein, der zur Supernova wurde. Wird ein Stern zur Supernova, ballert er rund 90% seiner Masse ins All.
Ein schwarzes Loch hat mindestens 3 Sonnenmassen, denn sonst wird daraus ja kein schwarzes Loch. Der Stern zuvor hatte also locker 30 Sonnenmassen oder mehr. Ein Stern mit 30 Sonnenmassen hat einen Lebenszyklus von vielleicht 100 Millionen Jahren, dann ist sein Treibstoff aufgebraucht und er explodiert.
Wie sollen sich innerhalb von 100 Millionen Jahren Planeten bilden, Lebewesen entstehen, eine Sauerstoffatmosphäre erzeugen, usw.?
Das ist physikalisch einfach nur Hanebüchen.
Und interessant ist ja, dass der Nobelpreisträger Kip Thorne wissenschaftlicher Berater war. Was zum Teufel hat er da denn beraten?

Das mit dem Licht wäre aber kein Problem, da die meisten Sternsysteme eh Doppel und Dreifachsysteme sind mit mehr als eine Sonne.

Compi will nicht zum Mars und zurück, er will zum Jupiter, ihn einmal von einem Monat aufgehen und dann erfrieren ;)

Was will er beim Jupiter? Ich rede vom Mars. :D

Abgesehen davon, dass es nicht zum Mars geht:
Welche Funktion hätte die Besatzung auf der ersten Mission abgesehen von einem reinen Funktionstest?
Ich finde bemannte Raumfahrt ja ohnehin schon sinnlos, aber wenn man nicht einmal fliegt um wohin zu gelangen, dann sollte man es wirklich sein lassen.

Das ist wie mit dem Mond. Der Mensch musste da auch nicht hin, da man vorher schon wusste, dass da nichts los ist.
Wieso sind die Europäer überhaupt auf Erkundung gegangen? Das hat auch immer was mit Forscherdrang zu tun und da passt es eben, dass man zum Mars fliegt, denn das ist der einzige Planet neben der Erde, auf dem Menschen wirklich herumlaufen können.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

Was will er beim Jupiter? Ich rede vom Mars. :D

also, ums vielleicht noch mal klar zu stellen und wir nicht aneinander vorbeireden.

Ich sehe ein Marsmission als prinzipiell technisch schon gelöst an.
Egal ob USA, Russland oder China oder einer der derzeitigen privaten Investoren,
vornehmlich aus den USA; irgendeiner wird eine solche Mission in den nächsten 1-2 Jahrzehnten auf die beine stellen - da bin ich mir sehr sicher.
Das größte Thema ist hier eigentlich ein finanzielles Thema, wenn es da oben Edelsteine einfach zum Aufsammeln gäbe oder Rohöl in Hülle und Fülle, wir wären schon längst da...

Ich hingegen rede von einer "Grand Tour" in Richtung Jupiter, Saturn, nebst interessanten Monden, meinethalben noch zu Uranus und Neptun und vor allem auch Pluto, der mir immer interessanter erscheint.
Anschließend, Raumschiff auf Kurs bringen zu einem nahe gelegenen System mit potentiellen Planeten, ab in die Kyro-Kammer und abwarten, was sich so in den nächsten 50.000 - 100.000 Jahren ergibt.

Und genau da wäre ich sehr gerne mit dabei, ob ich dann auch ein geeigneter Kandidat wäre, steht auf einem anderen Blatt...
 
AW: Der "Astronomie" Thread

also, ums vielleicht noch mal klar zu stellen und wir nicht aneinander vorbeireden.

Ich sehe ein Marsmission als prinzipiell technisch schon gelöst an.
Egal ob USA, Russland oder China oder einer der derzeitigen privaten Investoren,
vornehmlich aus den USA; irgendeiner wird eine solche Mission in den nächsten 1-2 Jahrzehnten auf die beine stellen - da bin ich mir sehr sicher.
Das größte Thema ist hier eigentlich ein finanzielles Thema, wenn es da oben Edelsteine einfach zum Aufsammeln gäbe oder Rohöl in Hülle und Fülle, wir wären schon längst da...

Ich sehe das eben nicht so. Wir können ja derzeit nicht mal zum Mond fliegen, selbst wenn wir es wollten -- eine Frau war übrigens noch nie auf dem Mond.
eine Mission zum Mars kann sowieso nur von der gesamten Menschheit gestemmt werden, sicher nicht von einer Nation und garantiert nicht von einem Privatmann.

Ich hingegen rede von einer "Grand Tour" in Richtung Jupiter, Saturn, nebst interessanten Monden, meinethalben noch zu Uranus und Neptun und vor allem auch Pluto, der mir immer interessanter erscheint.
Anschließend, Raumschiff auf Kurs bringen zu einem nahe gelegenen System mit potentiellen Planeten, ab in die Kyro-Kammer und abwarten, was sich so in den nächsten 50.000 - 100.000 Jahren ergibt.

Und genau da wäre ich sehr gerne mit dabei, ob ich dann auch ein geeigneter Kandidat wäre, steht auf einem anderen Blatt...

Und das sehe ich sowieso nicht. Wir schaffen es in den nächsten 50 Jahren nicht zum Mars, Jupiter und Saturn sind noch mal deutlich weiter weg. Die anderen Planeten erwähne ich da nicht.
Derzeit können wir Sonden hinschicken, die aber auch sehr lange brauchen. Meiner Meinung nach reichen dafür Sonden.
Vielleicht sollten wir kleinere Sonden bauen und dafür dann mehrere hinschicken, um die Kosten zu senken. Dafür gibt es ja schon Ansätze.
 
AW: Der "Astronomie" Thread

-- eine Frau war übrigens noch nie auf dem Mond.
eine Mission zum Mars kann sowieso nur von der gesamten Menschheit gestemmt werden, sicher nicht von einer Nation und garantiert nicht von einem Privatmann.

Und das sehe ich sowieso nicht. Wir schaffen es in den nächsten 50 Jahren nicht zum Mars, Jupiter und Saturn sind noch mal deutlich weiter weg.

Spielt es eine Rolle ob eine Frau auf dem Mond war?
Für Missionen solcher Art sollte man nur die körperlich und geistig fittesten Menschen auswählen und der Frau macht die Genetik einen Strich durch die Rechnung, ich befürchte zwar man wird dem Druck der Medien erliegen und somit eine zusätzliche Belastung mit den auf den Weg nehmen, aber naja, würde mich nicht wundern, wenn noch ein Schwuler und ein Schwarzer dabei sein muss.

Ich finde es übrigens schön, dass du mehr Ahnung hast als die NASA.
 
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