Der "Naturwissenschaften" Thread

Die Gravitationskonstante ist nach der vierten Stelle hinterm Komma ungenau, was eben daran liegt, dass die Gravitation extrem schwach ist.
Nichtsdestotrotz sehe ich da keinerlei Probleme bei den Planck Einheiten.

War nur eine Anmerkung in der Hinsicht, dass die "unterste aller Grenzen" nicht in Stein gemeißelt oder ganz exakt bekannt wäre. Das ist alles, nicht überinterpretieren.

Das ist schon ein sehr interessantes Thema. :daumen:

Ich freue mich auch, mit solchen begeisterten Usern hier im Kontakt stehen zu dürfen. :)

Jetzt muss ich leider mal wieder etwas ablenken,
ob nun die 4. oder 8. Stelle hinterm Komma ungenau ist,
wird uns aus "menschlicher Entwicklung" nicht weiter voran bringen.

Unseren Erkenntnishorizont (und Finanzen) sollten wir erstmal darauf konzentrieren,
unsere irdischen Probleme zu lösen.

Vieles geht ja praktischer Weise Hand in Hand, auch wenn man die Zusammenhänge zunächst nicht sehen kann :).
 
War nur eine Anmerkung in der Hinsicht, dass die "unterste aller Grenzen" nicht in Stein gemeißelt oder ganz exakt bekannt wäre. Das ist alles, nicht überinterpretieren.

Aha, ich verstehe.
Mir fällt zu den Planck Einheiten immer der Vergleich mit den Ameisen ein.
Eine Ameise drückt gegen eine Billard Kugel. Es passt nichts. Auch 10 weitere Ameisen bringen nichts. Doch irgendwann ist eine Anzahl an Ameisen erreicht, die dafür sorgt, dass sich die Kugel in Bewegung setzt.
Erst jetzt greift unsere Physik. Die kleinst mögliche Energie ist erreicht. Die Kugel bewegt sich. Alles, was davor war, können wir physikalisch nicht erfassen.
 
Letzte Nacht habe ich wieder mal mein Teleskop in Stellung gebracht,
weil nun endlich die Wetterbedingungen es zuließen. :)

Geplant hatte ich keine besondere Beobachtung,
per Zufall erspäte ich dann
M101 - Google-Suche.

Der Anblick war atemberaubend, zwar nicht so klar wie auf den Bildern,
und etwas kleiner,
aber immerhin. :daumen:
 
Ja klar,

von uns aus gesehen schon.
Ein Betrachter von "hinten" würde aber eine Rechtsdrehung sehen.

Was ich aber noch anmerken will,
man muss das Teil in einem Teleskop erstmal finden. :D
 
Das muß wohl irgendwie mit den unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu tun haben. Da es keine starre Rotationsachse ist.
Aussen wird wohl die Geschwindigkeit von der dunklen Materie ausgebremst.
Es gab mal ein Beispiel mit einer Kaffeetasse. Wenn man Milch reinkippt und es umrührt.
Innen ist die Rotation schneller aussen durch den Rand der Tasse eine Reibung. Dadurch langsamer.:)
 
Ja,
so ungefähr könnte man das beschreiben.

Letztendlich ist mir die genaue mathematische/physikalische Beschreibung egal,
da mir einfach die Zeit fehlt,
darüber nachzudenken. ;)

Ich stelle mein Teleskop einfach auf,
und erfreue mich an den Ergebnissen. :daumen:
 
Mathematisch war ich ja nicht... nur etwas physikalisch anhand von Gedankenbeispielen.
Mathematik ist auch nicht so meine Stärke.;)
 
Mathe nicht,

Physik aber schon. :daumen:

Es ist aber schön,
einen astronomiebegeisterten User überhaupt hier zu treffen.
 
Das muß wohl irgendwie mit den unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu tun haben. Da es keine starre Rotationsachse ist.
Aussen wird wohl die Geschwindigkeit von der dunklen Materie ausgebremst.
Es gab mal ein Beispiel mit einer Kaffeetasse. Wenn man Milch reinkippt und es umrührt.
Innen ist die Rotation schneller aussen durch den Rand der Tasse eine Reibung. Dadurch langsamer.:)

Außen muss es sich langsamer drehen. Was außen mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit unterwegs wäre/war, würde/hat zu viel Fliehkraft entwickeln/t und die Galaxie verlassen. Das ist ja einer der Effekte, die den Überlegungen zu dunkler Materie zu Grunde liegen: Die beobachteten Geschwindigkeitsunterschiede zwischen innerem und äußerem Bereich der (meisten) Galaxien sind eigentlich noch viel zu gering, um die Bewegungen gemäß Orbitalgesetzen zu erklären. Die Gleichungen gehen nur auf, wenn dass, was wir ganz "außen" an der Galaxie sehen, noch gar nicht ganz außen sondern eher mittig liegt, die Galaxie also noch weit außerhalb des sichtbaren Bereichs große Mengen massen enthält.
 
Das Beispiel mit der Kaffeetasse war glaube ich von Stephen Hawking, in einem seiner Bücher.
Das ist eine Analogie und trifft es ganz gut.

Eine andere Sache aus dem Bereich "Neuroinformatik":

Meint ihr das man irgendwann Gedanken lesen kann?:)
Lügendetektoren gibt es ja schon lange. Dabei werden jedoch keine Gedanken erfasst, sondern Gehirnwellen.
Aber es gibt schon Steuerungen mit denen man einfache Computerspiele steuern kann. Da werden auch bestimmte EEG Muster erfasst welche für motorische Steuerungen zuständig sind.
Ich glaube nicht das man die Gedanken jemals exakt lesen oder detektieren kann. Bzw um - oder übersetzen/interpretieren.

Die Gedanken sind und bleiben frei?

*Irrtümer inbegriffen:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie das Gehirn genau funktioniert, ist ein Rätsel. Wo und wie Informationen gespeichert werden, ist ein Rätsel.
Daher ist alles darüber hinaus auch rätselhaft.
Wie willst du also einen Gedanken empirisch erfassen?
Keine Ahnung. Vielleicht auch durch irgendwelche Muster in den Gehirnwellen?
Ganz kleine Feinheiten oder so.
Aber ganz ehrlich gesagt bin ich auch froh das sowas nicht geht.:)
Meinte auch nur ob das vielleicht mal in der Zukunft möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Letztendlich ist das Gehirn durchsetzt von elektrischen Impulsen. Ein Gedanke ist also ein elektrischer Impuls.
Genauso könnte man versuchen die Sprache der Wale zu entschlüsseln.
 
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