Der Linux Quatsch Thread

Ja, aber Zugriff auf das AUR zu haben ist schon ziemlich cool und das haben zu können und trotzdem größtenteils stabile Pakete zu haben, ist halt ein ziemlich guter Deal.
Der Klassiker. Stabilität und Kuration (Fedora) vs. Flexibilität und Community-Power (Arch/AUR).

Ich brauche eben nicht mehr als RPM Fusion. Aus geannten Gründen bevorzuge ich das sogar. Schön, dass es beides gibt, aber ich bin da ehrlich mit Linus einer Meinung. Ich hatte Linux auch von Leuten beigebracht bekommen, die seit 30 jahren Fedora nutzen und daauf entwickeln, deswegen wurde es auch erstmal der MATE Desktop.

Meine Manjaro-Installation ist jetzt fast 3 Jahre alt. Was ist bei dir die Definition von "andauernd"? :confused:
Ich habe niemanden angesprochen, wollte das aber erwähnt haben. Schon wenn jemand wieder Umzugswünsche äußert, war auch auf das von mir eingefügte Zitat bezogen.

Ja, hm, was soll man dazu sagen... :P Leute wie du halten die System Wars nach über 30 Jahren immer noch am Leben oder wie?
Nope, ich glaub System Wars wäre schnell vorbei. :-D

Wollte ich auch ehrlich nicht ansprechen. Es gibt sicher Gründe, jedenfalls sollte es die für den Nutzer geben, das eine oder andere System zu bevorzugen. Bei "Gaming Distros" fehlt mir halt das Verständnis, komplett. Ich weiß auch nicht, warum jemand mit Arch anfangen sollte, also als Linux-Anfänger, was braucht man da AUR was RPM nicht kann? Da brauchts dann auch nur Fusion fürs wesentliche, ein paar Codecs, Steam und fertig. Anfänger und Mini-Distros, die irgendwas vorinstalliert haben? Auch da fehlt mir der logische Schluss, Sinn und Unsinn der ganzen Aktion.

Wer Linux studieren will, kann ja mit "Linux from Scratch" anfangen, oder versuchen Gentoo zu installieren. Da lernst was dabei, kannst dich mit den krassen Linux-Nerds auf Augenhöhe unterhalten. Hat aber nicht jeder Zeit/Lust drauf.
 
Schon wenn jemand wieder Umzugswünsche äußert, war auch auf das von mir eingefügte Zitat bezogen.
Naja. Ich blicke auf über 20 Jahre aktive Nutzung von Linux zurück. Ich bin da sehr gelassen geworden. Der @ChrisMK72 ist dagegen noch ein Greenhorn. Ich bin alt und abgestumpft. Ich habe immer seltener FOMO und finde es gut, wenn man sich noch ausprobiert und neue Dinge kennenlernt. ;)
 
Was ihr euch alle antut mit diesen Mini-Distros..
Ja, schlimm! Ich nutze CachyOS seit einem Jahr auf dem Desktop, etwas länger auf dem Notebook. Gibt hier noch einige andere Wahnsinnige. :fresse: Einen "Schluckauf" auf dem Desktop hatte es zwischendurch - einmal ließ es sich nicht booten, nach einem Update. Abgesehen davon, lief es gut bisher ...

Kein Mensch braucht da eine "Gaming-Distro" für.
Puh, ich dachte schon, Du meintest CachyOS. :ugly: Die Entwickler:innen selbst sehen und behandeln es jedenfalls nicht wie eine Gaming Distro.

Immerhin könnte es bald das gewohnte und ein neues Manjaro geben.

Bin gespannt ...
Mal abwarten, was da kommt, wa!?
 
Der Klassiker. Stabilität und Kuration (Fedora) vs. Flexibilität und Community-Power (Arch/AUR).
Wie gesagt, bei Manjaro hat man halt beides.
Ich brauche eben nicht mehr als RPM Fusion. Aus geannten Gründen bevorzuge ich das sogar.
Sagt ja niemand was gegen.
Bei "Gaming Distros" fehlt mir halt das Verständnis, komplett. Ich weiß auch nicht, warum jemand mit Arch anfangen sollte, also als Linux-Anfänger, was braucht man da AUR was RPM nicht kann? Da brauchts dann auch nur Fusion fürs wesentliche, ein paar Codecs, Steam und fertig. Anfänger und Mini-Distros, die irgendwas vorinstalliert haben? Auch da fehlt mir der logische Schluss, Sinn und Unsinn der ganzen Aktion.
Naja, soll ja jeder nutzen, was er will. Ich finde nur immer schade, wenn Leute glauben, dass man eine Gaming-Distro zum Spielen braucht und sich davon auch nicht abbringen lassen wollen. Insbesondere die Riege, die krampfhaft auf SteamOS für den Desktop wartet.

Was das AUR angeht, habe ich mal in der Paketdatenbank von Fusion nachgeschaut und da fehlen mir schon Dinge. Sind keine Dinge, die man zwingend braucht, aber Dinge, die ich halt gerne nutze.

Aber ja, prinzipiell würde ich Anfängern auch erst mal zu irgendeiner stabilen Distro raten. Ich habe mal eine Weile ein paar Distros in VMs getestet und Fedora hat mir da auch ganz gut gefallen. Danach kann man ja immer noch nach Alternativen gucken, wenn einem was fehlt.
 
Ich wollte auch nicht System Wars lostreten, sorry, das war nicht mein Gedanke. Nur die "Normies", zu denen ich mich auch zählen kann, OK, ich weiß wie ich den Kernel patche und Grundschlamm ist mir auch bekannt, aber ich habe euch erzählt was ich unter Linux so treibe. Da ist absolut nichts Außergewöhnliches dabei.

Für jemanden, der dieses Bestriebssytem kennenlernen will, darauf auch nicht mehr unternehmen will außer eben noch zocken darauf, haufenweise Desktops und Window Manager testen will, also da nehme ich doch erstmal eine stabile, große Distro. Arch würde ich da auch nicht empfehlen, denn wenn es dann mal zwickt hat ist man als Anfänger eher aufgeschmissen, die Vorteile kann man noch gar nicht gefunden haben, riskiert aber die Nachteile zu erleben.

Das war es. Überall dieser Linux-Juhu-Train, ist ja nix grundsätzlich nicht schlecht, aber wenn es nicht CachyOS ist, dann wollen 'se Pop OS installieren. Bei dem ganzen Geblubber drumherum hätte man den Leuten auch einfach beibringen könne wie man auf Fedora, Dabian, Suse oder Mint (Ubuntu) Steam installiert. Das kann man sogar als Skript bereitstellen, wie bewiesen, das schont dann auch die Nerven bei der Installation.
Wer dann Fragen hat, bekommt eine Antwort und kann später dann auf die Cool-Spezial-Distro umsteigen, zu Arch wechseln oder am Ende sein eigenes Linux basteln. Ich bezweifle, dass dies die Mehrheit sein wird, und da fehlt mir schon wieder die Logik in diesen Juhu-Artikeln. Wenn ich die Leute zu Linux bewegen will, diejenigen, die Mehrheit weiß nicht wie man die PowerShell unter Windows bedient möchte ich behaupten, noch besteht da ein Verlangen. Wenn man diesen Teil erreichen will, ist das mit Freak-Distros der komplett falsche Weg.

Es geht mir sicher nicht darum, was andere gut oder schlecht finden sollen, ich entscheide das für mich auch gerne selbst. Kann das dann aber auch argumentieren, und zwar auch mit meinem Use-Case.

Puh, ich dachte schon, Du meintest CachyOS. :ugly: Die Entwickler:innen selbst sehen und behandeln es jedenfalls nicht wie eine Gaming Distro.
Doch, doch. :-D
Dann Asche über mein Haupt. Muss an der Berichterstattung liegen.

Was das AUR angeht, habe ich mal in der Paketdatenbank von Fusion nachgeschaut und da fehlen mir schon Dinge. Sind keine Dinge, die man zwingend braucht, aber Dinge, die ich halt gerne nutze.
Das meinte ich doch, nicht was das eine oder andere zu bieten hat, sondern das du Gründe dafür hast. Wahrscheinlich bist du kein Anfänger mehr, und sehr wahrscheinlich sind dein Ansprüche dann auch eher besondere, also eher Nische?

Nachtrag:
Ich will mich auch nicht über Meinugen streiten, und wenn jemand etwas auch nur toll findet. Es ist doch wunderbar das wir da veschiedene haben. Es muss auch kein Argument geben, dass dich von meiner Meinung überzeugt, oder unmgekehrt. Das ist das tolle an unserer Demokratie und Open Source.
Also auf Windows finde ich z.B Notepad++, auf Fedora den Kate Editor. Letzterer ist mir inzwischen schon ans Herz gewachsen, mag ich richtig. Das ist allerdings meine Meinung, kann man anderer sein, aber man wird etwas unter Linux finden. Genauso bin ich auch davon überzeugt, dass niemand unter RPM Fusion leiden muss, da gibts genug Möglichkeiten. Auch ganz andere Pakete zu installieren, geht alles, wie du wahrscheinlich auch weißt.

Aber Normies und Zocker.. Anfänger sowieso..
 
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Bei dem ganzen Geblubber drumherum hätte man den Leuten auch einfach beibringen könne wie man auf Fedora, Dabian, Suse oder Mint (Ubuntu) Steam installiert. Das kann man sogar als Skript bereitstellen, wie bewiesen, das schont dann auch die Nerven bei der Installation.
Ich bin irgendwie grade echt überrascht, dass so viele Distros Steam gar nicht in den Repos haben. Aber gut, immerhin Mint und Ubuntu. Gut zu wissen.
Das meinte ich doch, nicht was das eine oder andere zu bieten hat, sondern das du Gründe dafür hast. Wahrscheinlich bist du kein Anfänger mehr, und sehr wahrscheinlich sind dein Ansprüche dann auch eher nicht, also eher Nische?
Ja, bin schon eine Weile dabei. Ich nutze z.B. lieber Librewolf als Firefox, weil da ein paar Nervigkeiten rausgepatcht sind und den Heroic-Launcher gibt es da auch einfach als Paket.
 
Wer Linux studieren will, kann ja mit "Linux from Scratch" anfangen, oder versuchen Gentoo zu installieren. Da lernst was dabei, kannst dich mit den krassen Linux-Nerds auf Augenhöhe unterhalten. Hat aber nicht jeder Zeit/Lust drauf.

In diesem Sinne, ein treffendes Zitat:

"Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen."

- Erich Fromm, (1900-1980)
 
Aber ist jetzt nicht gerade die beste vertrauensbildende Maßnahme, den Zoff und die Aufspaltung dort öffentlich im Forum auszutragen.
Das ist aber OpenSource - immer. Die Dinge sind meistens von einer Community getrieben. Diese Communities kommunizieren zwar auch intern, aber am Ende ist es ein offenes Ding, wie der Name schon sagt. Wenn ein Projekt nicht so läuft, wie es sich Teile der Gemeinschaft vorstellen, dann kann man eben einen Fork anlegen. Ein gutes Beispiel für einen Erfolg nach einem Fork ist LibreOffice. Hervorgegangen aus dem stiefmütterlich von Oracle abgeschobenen OpenOffice schickt es sich an zum de facto Standard für deutsche Behörden zu werden.

Im konkreten Fall will man bei Manjaro einen der beiden Führungsleute loswerden, weil der wohl nicht in der Lage zu sein scheint die Kontinuität zu liefern, die es für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit als auch für Vertrauen ins Produkt braucht.

Es soll im Kern ein Projekt bleiben, nur halt in unternehmerische und von der Community getriebene Teil getrennt werden. Ich vermute, dass es so nicht kommen wird. Der Hauptentwickler ist so weit ich das sehe auf der Seite der Community. Schon mal ein gutes Zeichen. Am Ende wird das Projekt entweder eingestellt oder aber die Community geht als "Sieger" hervor.

In Sachen Updates hat das aktuell jedenfalls keinen Einfluss. Erst gestern kam im Testing-Branch ein Haufen neuer Versionen.

Ich an deiner Stelle würde da erst einmal die Füße stillhalten. :)
 
Jemand hier mit einer aktuellen Nvidia Grafikkarte der CachyOs nutzt?

Ich habe das, aufgrund der Meldungen zum Nvidia 595, mal testweise installiert und bin soweit ganz angetan. Wirklich störend ist mir aktuell nur die Performance von Forza Horizon 5 aufgefallen. Da sind die Frametimes absolut katastrophal. Genutzt wurde die CachyOs Proton Version und, wie schon geschrieben, der 595er Treiber von Nvidia.
 
Hast du schonmal Proton Experimental (oder Hotfix, falls das vorliegt) ausprobiert?
Jap, an der Performance ändert das nichts. Dafür habe ich dann kein HDR mehr zur Verfügung :ugly:
Frametimes katastrophal? Energieverwaltung auf Leistung?
Auch schon ausprobiert.

Auffällig ist auch die sehr niedrige GPU Auslastung. Die liegt nur bei ca 70%. Da liegt also viel Leistung brach.

Ich kann mir auch gut vorstellen dass das tatsächlich normal ist, nur ist es schwierig Vergleichswerte zu finden.
 
Oder bin ich so ein Spezialfall und man sollte alle Zocker behandeln, wie Leute die man im Rollstuhl an den Tisch schiebt und ihr Süppchen füttert?
Installier' da mal Steam und dann halt den Mund und lass die erwachsenen eine Tabelle in einem langweiligen Büroprogramm anstarren. Das ist aber stabil! ;)
Puh, das war jetzt aber viel Text mit viel doppelt, aber interessante Einblicke.

Gemeint ist das eher so, dass man erstmal etwas möglichst wartungsarmes nutzen sollte, um sich vertraut zu machen und dann später mit den enthusiastischeren Dingen zu beginnen. Aber ich muss zugeben, dass ich den Zustand der Repos überschätzt habe. Ich habe z.B. gedacht, GOverlay und MangoHUD wären auf Ubuntu nur so altbacken gewesen, weil ich die LTS-Variante genutzt habe, jetzt sehe ich, dass selbst das aktuelle Ubuntu da noch, warum auch immer, auf Version 1.0 (statt 1.7), bzw. 0.7 (statt 0.8) hängen. Und auch Steam ist in vielen Repos gar nicht enthalten. Das sind halt scheinbar direkt die Pakete von Debian und selbst die sind für Debian-Standards schon alt.

Vermutlich hat man im Endeffekt die Wahl zwischen Arch und Flatpaks, wenn man da aktuelles Zeug haben will. Und auch wenn ich kein großer Fan von Flatpaks bin, könnte ich mir gut vorstellen, dass das die Richtung ist, in die sich das in Zukunft, zusammen mit Immutability, bewegt und ich sehe da auch das Potenzial.
 
Hm ... ohne FPS-Limit? Mit wär's ja normal, wenn die bereits erreicht wären, aber ohne?
Ja gut, ich habe über Mangohud ein Fps Limit bei 237 gesetzt und Mangohud wiederum global über eine Umgebungsvariable aktiviert. Ohne verhält es sich aber genauso.
Vsync aus? Geh' ich mal davon aus, denn so wie ich dich von früher in Erinnerung habe, hast du extrem geile Hardware, die in den benchmarks oben mitspielt. :D
Vsync ändert nichts und ja die Hardware sollte das gerade so hinkriegen.

Bei anderen Spielen passt es ja auch grundsätzlich. Das ist irgendein Forza Horizon 5 spezifisches. Deswegen würden mich Vergleichswerte interessieren.
Aber woher kommen die schlechten Frametimes. Gerade in so Spielen wie Forza hat man es ja gern smooth wie hulle.
FG/MFG an? Damit (also nur FG, denn MFG gibt's bei mir ja nicht ;) ) hatte ich bei mir plötzlich mal so Art Mikroruckler in einem Game.
FG ist aus.
 
Also ich hänge eher auf dem Arch-Tree fest, da ich dort eher davon ausgehe, aktuellste Versionen von LACT/Goverlay zu bekommen und wo auch die GPU richtig erkannt und die OC-Funktionen freigeschaltet werden können, wie die Programme es vorgesehen haben.

Kannst ja auch einmal normales Arch ausprobieren, geht fix mit dem Archinstall Script.

10-15 Minuten. :daumen:

Siehe meinen Post #379
 
Zuletzt bearbeitet:
In diesem Sinne, ein treffendes Zitat:

"Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen."

- Erich Fromm, (1900-1980)
Das ist doch ein tolles Zitat. Lesch hatte das mit Verstehen erweitert, das ist das Anwenden von Wissen und noch mehr, bekomms nicht mehr zusammen..

Wie dem auch sei..

Simple Dinge, wer die Basics nicht kennt, muss ich auch kein Paket von User X installieren.

Nicht das dies wieder dem System Wars zugeschrieben wird, aber ich kanns nicht anders ausdrücken. Es geht mir allerdings um den Lerneffekt, v.a. für Anfänger, Umsteiger und Normies. Also ist aus meiner Sicht.

Wenn ich meine Linux-Cracks frage, hey ich brauch den neuesten Kernel, dann soll ich mir den halt einfach installieren. Wenn ich dann Probleme damit finde, gibts den Fallback und ich weiß was ich mache, kann dazu lernen. Bei irgendwelchen Paketen dasselbe. Wenn ich was nicht unter RPM Fusion finde, dann bastel dirs halt selbst, da brauch ich micht dann auch nciht auf andere verlassen und ich lerne wieder dabei. Aber ich bin auch Softwerker und verstehe ein wenig davon.
Was ein Anänger unbedingt Rolling braucht, unbeaufsichtige Pakete, mir schleierhaft. Aber dann noch ne Distro von 1 oder gar 2 Entwicklern, klar, guter Plan.

Das was mich so getriggert hat waren nicht nur unzählige Cachy-OS-Artikel sondern auch ein heise-Redakteur, der mit genau diesem Probleme hatte, weil er es mit irgendwelchen Window-Manger-Paketen geschlachtet hatte. Wäre bei ner großen Distro wahrscheinlich weniger wahrscheinlich gewesen, bei Fedora kannst jonglieren damit. Und dann kommt die nächste Idee, ich installiere mir ein Ubnuntu, das ist ja für Anfänger und Kids geeignet, aber ich nehme dann die nebenher-Distro von einem kleinen Hardwareverkäufer. Gute Idee.

Ich glaube, ihr versteht da was falsch: Zocken ist viel anspruchsvoller, als einfach nur stabil irgendwelche Profiprogramme laufen lassen.
Was für "Profiprogramme"? Was soll den das sein? Ich nehme auch weiterhin an, wenn wir hier dicke, professonelle Software nehmen, die ist wahrscheinlich noch eher anspruchsvoll, muss da ja noch virtuell gearbeitet und alles eingestellt werden, um den Windows-Quark zum laufen zu bekommen.

Total veraltete, angestaubte Distros für Anfänger aus dem Zockbereich zu empfehlen, finde ich für Linux insgesamt kontraproduktiv, die halt aktuelle, funktionierende Versionen aus dem Zockbereich brauchen. Nicht alle, aber einige.
Sag mal? Debian? Ja, ist nicht aktuell.. aber veraltet? Fedora meinst du ja nicht, da lachen ja die Hühner. Erzähl das mal Linus Torvalds, hat der alte Mann sicher nicht mitbekommen. Wie gerade erwähnt, kannst da auch den allerneuesten Kernel haben, mit wenigen Befehlen, das kommt ein CachyOS nicht hinterher. Ich versteh schon fertig und los, aber stelle dann in diesem Bezug doch sehr in Frage ob es da unbedingt das neueste sein muss.

Gibt sogar einen Vanilla-Release, ein offizielles Repo für unveränderte Kernel direkt von den Entwicklern. Das sind unter Fedora 2 Befehle:
Aktivieren:
sudo dnf copr enable @kernel-vanilla/stable
Dann updaten:
sudo dnf upgrade kernel*

Geht hier jemand davon aus, das im Jahre 2026 ein bis zwei Entwickler alleine entwas im Linux-Kernel gefunden haben, das mehr auch nur 1% an Leisutng bringt? Ohne das System abzufucken? Ohne das dies in den KErnel einfließt? Was soll das sein, sehr gefährlich oder ist ein Nobelpreis in Sicht?
Restliche Optimierungen, nun jenseits der von mir im Skript inbegriffenen Codecs wird da wahrscheinlich schon wieder sehr, sehr dünn.

Wenn du dich mit LACT auseinandersetzt, dann wirst du schnell merken wo der Schuh drückt. Kann mir halt echt nicht vorstellen, das ein Fedora das nicht direkt aus dem Stand kann. Kann ich nicht mitreden, ich zocke uralte Games unter Linux, Serious Sam 2, das aktuellste ist Black Mesa. Ich wäre vermutlich auch unter Windows zu träge um meine 9060XT zu übertakten. Ich hab nur lm-sensors installiert. :D
Aber es sollte so funzen, gehe zur Github-Seite und lad dir dein rpm-Paket, dann ist es eine Zeile:
sudo dnf install ./lact-*.rpm

Flatpaks oder Snapshot, also auch das kann man sich selbst basteln. Liegt ja in der Natur der Sache, aber das ist auch nicht das Problem, muss auch niemand tun. LACT oder ähnliches funzt garantiert ohne solche Dinge. Und wenn man Gefahr läuft etwas über sein OS zu lernen.
Und wenn man dann etwas gefunden hat, was man braucht, dann kann man weiterziehen. Wenn es dann Probleme gibt, steht man eben nicht wie der Ochse vorm Berg.

Mir ist da Sicherheit lieber, also Stabilität, ich zocke ja nicht nur damit. Ich fasse da an den Kernel, sonst niemand. Dann kann ich in ein paar Wochen vielleicht schon auf einem ganz anderen Niveau mitreden, selbst wenn ich nur das Nötigste für mein Ziele getan habe.

Die andere Sicherheit, gerade wenn Linux mehr Verbreitung sieht, also da will ich dann doch auch nicht jeden Mist auf mein System laden. Mach ich nicht mal unter Windows.

Kurz, ich verstehe den Hype um einzelne "Gaming-Distros" nicht besonders. Da langt ein Gmaing-Skript. Etwas das dann für jeden nachvollziehbar sein kann. Da muss man dann auch nicht mehr ins Mysteriöse abgleiten.
 
Leute wie du halten die System Wars nach über 30 Jahren immer noch am Leben oder wie?
Schade das OS/2 nicht das Rennen gemacht hat.

jetzt sehe ich, dass selbst das aktuelle Ubuntu da noch, warum auch immer, auf Version 1.0 (statt 1.7), bzw. 0.7 (statt 0.8) hängen.
Mich wundert es bei Ubuntu ja eher, dass die es noch nicht zu einem Snap verwurstet haben.

Zocker brauchen aber mehr als das!
Das ist auf der Stufe von: "Massive Hochfrequenz-Hochleistungskernen für Hochleistungs-Gamer".

Hervorgegangen aus dem stiefmütterlich von Oracle abgeschobenen OpenOffice schickt es sich an zum de facto Standard für deutsche Behörden zu werden.
Das hatte in dem Fall damit zu tun, was Oracle für einen Ruf bzgl. Lizenzierung, Lizenzen und Geschäftspraktiken hat. Denn es war ja nicht nur LibreOffice, was als Fork aus einem der ehemaligen SUN Produkte hervorgegangen ist, sondern auch MariaDB von MySQL sowie u.a. Illumos von OpenSolaris, nachdem Oracle dort Lizenzspiele veranstaltet hat.
 
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