In diesem Sinne, ein treffendes Zitat:
"Wissen bedeutet, durch die Oberfläche zu den Wurzeln und damit zu den Ursachen vorzudringen."
- Erich Fromm, (1900-1980)
Das ist doch ein tolles Zitat. Lesch hatte das mit Verstehen erweitert, das ist das Anwenden von Wissen und noch mehr, bekomms nicht mehr zusammen..
Wie dem auch sei..
Simple Dinge, wer die Basics nicht kennt, muss ich auch kein Paket von User X installieren.
Nicht das dies wieder dem System Wars zugeschrieben wird, aber ich kanns nicht anders ausdrücken. Es geht mir allerdings um den Lerneffekt, v.a. für Anfänger, Umsteiger und Normies. Also ist aus meiner Sicht.
Wenn ich meine Linux-Cracks frage, hey ich brauch den neuesten Kernel, dann soll ich mir den halt einfach installieren. Wenn ich dann Probleme damit finde, gibts den Fallback und ich weiß was ich mache, kann dazu lernen. Bei irgendwelchen Paketen dasselbe. Wenn ich was nicht unter RPM Fusion finde, dann bastel dirs halt selbst, da brauch ich micht dann auch nciht auf andere verlassen und ich lerne wieder dabei. Aber ich bin auch Softwerker und verstehe ein wenig davon.
Was ein Anänger unbedingt Rolling braucht, unbeaufsichtige Pakete, mir schleierhaft. Aber dann noch ne Distro von 1 oder gar 2 Entwicklern, klar, guter Plan.
Das was mich so getriggert hat waren nicht nur unzählige Cachy-OS-Artikel sondern auch ein heise-Redakteur, der mit genau diesem Probleme hatte, weil er es mit irgendwelchen Window-Manger-Paketen geschlachtet hatte. Wäre bei ner großen Distro wahrscheinlich weniger wahrscheinlich gewesen, bei Fedora kannst jonglieren damit. Und dann kommt die nächste Idee, ich installiere mir ein Ubnuntu, das ist ja für Anfänger und Kids geeignet, aber ich nehme dann die nebenher-Distro von einem kleinen Hardwareverkäufer. Gute Idee.
Ich glaube, ihr versteht da was falsch: Zocken ist viel anspruchsvoller, als einfach nur stabil irgendwelche Profiprogramme laufen lassen.
Was für "Profiprogramme"? Was soll den das sein? Ich nehme auch weiterhin an, wenn wir hier dicke, professonelle Software nehmen, die ist wahrscheinlich noch eher anspruchsvoll, muss da ja noch virtuell gearbeitet und alles eingestellt werden, um den Windows-Quark zum laufen zu bekommen.
Total veraltete, angestaubte Distros für Anfänger aus dem Zockbereich zu empfehlen, finde ich für Linux insgesamt kontraproduktiv, die halt aktuelle, funktionierende Versionen aus dem Zockbereich brauchen. Nicht alle, aber einige.
Sag mal? Debian? Ja, ist nicht aktuell.. aber veraltet? Fedora meinst du ja nicht, da lachen ja die Hühner. Erzähl das mal Linus Torvalds, hat der alte Mann sicher nicht mitbekommen. Wie gerade erwähnt, kannst da auch den allerneuesten Kernel haben, mit wenigen Befehlen, das kommt ein CachyOS nicht hinterher. Ich versteh schon fertig und los, aber stelle dann in diesem Bezug doch sehr in Frage ob es da unbedingt das neueste sein muss.
Gibt sogar einen Vanilla-Release, ein offizielles Repo für unveränderte Kernel direkt von den Entwicklern. Das sind unter Fedora 2 Befehle:
Aktivieren:
sudo dnf copr enable @kernel-vanilla/stable
Dann updaten:
sudo dnf upgrade kernel*
Geht hier jemand davon aus, das im Jahre 2026 ein bis zwei Entwickler alleine entwas im Linux-Kernel gefunden haben, das mehr auch nur 1% an Leisutng bringt? Ohne das System abzufucken? Ohne das dies in den KErnel einfließt? Was soll das sein, sehr gefährlich oder ist ein Nobelpreis in Sicht?
Restliche Optimierungen, nun jenseits der von mir im Skript inbegriffenen Codecs wird da wahrscheinlich schon wieder sehr, sehr dünn.
Wenn du dich mit LACT auseinandersetzt, dann wirst du schnell merken wo der Schuh drückt. Kann mir halt echt nicht vorstellen, das ein Fedora das nicht direkt aus dem Stand kann. Kann ich nicht mitreden, ich zocke uralte Games unter Linux, Serious Sam 2, das aktuellste ist Black Mesa. Ich wäre vermutlich auch unter Windows zu träge um meine 9060XT zu übertakten. Ich hab nur lm-sensors installiert.

Aber es sollte so funzen, gehe zur Github-Seite und lad dir dein rpm-Paket, dann ist es eine Zeile:
sudo dnf install ./lact-*.rpm
Flatpaks oder Snapshot, also auch das kann man sich selbst basteln. Liegt ja in der Natur der Sache, aber das ist auch nicht das Problem, muss auch niemand tun. LACT oder ähnliches funzt garantiert ohne solche Dinge. Und wenn man Gefahr läuft etwas über sein OS zu lernen.
Und wenn man dann etwas gefunden hat, was man braucht, dann kann man weiterziehen. Wenn es dann Probleme gibt, steht man eben nicht wie der Ochse vorm Berg.
Mir ist da Sicherheit lieber, also Stabilität, ich zocke ja nicht nur damit. Ich fasse da an den Kernel, sonst niemand. Dann kann ich in ein paar Wochen vielleicht schon auf einem ganz anderen Niveau mitreden, selbst wenn ich nur das Nötigste für mein Ziele getan habe.
Die andere Sicherheit, gerade wenn Linux mehr Verbreitung sieht, also da will ich dann doch auch nicht jeden Mist auf mein System laden. Mach ich nicht mal unter Windows.
Kurz, ich verstehe den Hype um einzelne "Gaming-Distros" nicht besonders. Da langt ein Gmaing-Skript. Etwas das dann für jeden nachvollziehbar sein
kann. Da muss man dann auch nicht mehr ins Mysteriöse abgleiten.