Der Hobbit: Peter Jackson zeigt unfertige Film-Version - 48-fps-Vorstellung durchwachsen

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
Teammitglied
Jetzt ist Ihre Meinung zu Der Hobbit: Peter Jackson zeigt unfertige Film-Version - 48-fps-Vorstellung durchwachsen gefragt.

Bitte beachten Sie: Der Kommentarbereich wird gemäß der Forenregeln moderiert. Allgemeine Fragen und Kritik zu Online-Artikeln von PC Games Hardware sind im Feedback-Thread zu veröffentlichen und nicht im Kommentarthread zu einer News. Dort werden sie ohne Nachfragen entfernt.

Zurück zum Artikel: Der Hobbit: Peter Jackson zeigt unfertige Film-Version - 48-fps-Vorstellung durchwachsen
 
Ja, bloß kein Fortschritt! Es gibt für mich im Kino NICHTS nervigeres als die schnellen Kameraschwenks/-schnitte, wo man aufgrund der 24fps quasi wenig/nix erkennt (besonders in Kampfszenen, Worst Case "Schwerter es Königs": da hab ich bei Kämpfen einfach gewartet wer am Schluss am Boden liegt).
Warum sollte ich ins Kino gehen, wenn die Filme auf Bluray daheim eine bessere Schärfe und flüssigere Bewegungen bieten? Also immer her damit, selbst wenn der Film nur eine Tech-Demo wäre, würde ich ihn mir ansehen :D
 
Sich bei so etwas über fehlende Effekte und Farbanpassungen zu beschweren, ist genauso bescheuert wie sich in einer Beta Version über Bugs zu beschweren. :ugly:
48/60 FPS mit 4k Auflösung ist defintiv sinnvoller als der ganze 3D Müll.
 
Worüber man sich aber gewaltig beschweren kann ist die Synchronstimme von Gandalf. Klingt einfach scheußlich im vergleich zur originalen Synchronstimme in den Herr der Ringe Filmen.
Darum auch immer im O-Tone gucken!
 
48/60 FPS mit 4k Auflösung ist defintiv sinnvoller als der ganze 3D Müll.
Das würde ich so nicht sagen. Das Problem ist nämlich das durch die Verdoppelung der Bilder die Bildunschärfe verschwindet. Das führt dazu, dass das Bildmaterial gestochen scharf aussieht. Was sich eigentlich gut anhört entpuppt sich jedoch schnell als Nachteil, denn dadurch hat der Betrachter das Gefühl sich direkt am Set zu befinden oder eine Daily-Soap zu gucken. Dieser Effekt hat sogar einen Namen. Soap Opera Effekt

Viele werden das von aktuellen Fernseher kennen, wo dank 100 und 200hz die Bilder künstlichhochgerechnet werden, damit schnellere Bewegungen flüssiger aussehen und genau dann sieht man diesen Effekt. Im Prinzip müsste man solchem Filmmaterial dann erst durch nachträgliche Bearbeitung wieder Bewegungsunschärfe hinzufügen und durch versch. Effekte den Filmcharme verpassen, damit man diesen Effekt als solchen nicht mehr wahrnimmt.

MfG
 
Das würde ich so nicht sagen. Das Problem ist nämlich das durch die Verdoppelung der Bilder die Bildunschärfe verschwindet. Das führt dazu, dass das Bildmaterial gestochen scharf aussieht. Was sich eigentlich gut anhört entpuppt sich jedoch schnell als Nachteil, denn dadurch hat der Betrachter das Gefühl sich direkt am Set zu befinden oder eine Daily-Soap zu gucken. Dieser Effekt hat sogar einen Namen. Soap Opera Effekt

Viele werden das von aktuellen Fernseher kennen, wo dank 100 und 200hz die Bilder künstlichhochgerechnet werden, damit schnellere Bewegungen flüssiger aussehen und genau dann sieht man diesen Effekt. Im Prinzip müsste man solchem Filmmaterial dann erst durch nachträgliche Bearbeitung wieder Bewegungsunschärfe hinzufügen und durch versch. Effekte den Filmcharme verpassen, damit man diesen Effekt als solchen nicht mehr wahrnimmt.

MfG

der Effekt entsteht nicht durch die 60fps sondern durch eine schlechte Zwischenbildberechnung. Solltest dir deinen/den Wiki-Beitrag schon selber auch durchlesen!:daumen2:
 
Worüber man sich aber gewaltig beschweren kann ist die Synchronstimme von Gandalf. Klingt einfach scheußlich im vergleich zur originalen Synchronstimme in den Herr der Ringe Filmen.
Darum auch immer im O-Tone gucken!

Joachim Höppner ist leider schon gestorben. Ich würde aber nich darauf wetten, dass es der Typ im Trailer -Gunther Schoß - bleibt. Beim Herrn der Ringe hat es nach den ersten Trailern auch noch Änderungen in der Synchronbesetzung gegeben.
 
webwebber schrieb:
der Effekt entsteht nicht durch die 60fps sondern durch eine schlechte Zwischenbildberechnung. Solltest dir deinen/den Wiki-Beitrag schon selber auch durchlesen!:daumen2:

Ja, bei der Interpolationstechnik ist das so aber eben auch wenn man die Bildwiederholrate so erhöht, siehe fehlende Bewegungsunsch..

MfG
 
selbst bei 60 fps sieht man bei dem vimeo compare wie das bild in schnelleren szenen oder bei schnelleren bewegungen in seine einzelbilder "zerreißt" widerlich.

ich persönlich bin riesen fan des "soap opera effekts" und finde, dass das minimaler standard überall sein sollte. echte 120 vollbilder pro sekunde. dann ist gut.
 
Nene, der Soap Opera Effekt und eine fehlerhafte Zwischenbildberechnung sind schon was anderes und sehen grundverschieden aus. :lol:
Äpfel und Birnen ...
 
Nene, der Soap Opera Effekt und eine fehlerhafte Zwischenbildberechnung sind schon was anderes und sehen grundverschieden aus. :lol:
Äpfel und Birnen ...

Könnt ihr nicht lesen? Wiki: "Der Soap-Opera-Effekt entsteht durch Zwischenbildberechnung bei der Filmwiedergabe..."

bei einem Video das in 60FPS aufgenommen und abgespielt wird gibt es keine Zwischenbildberechnung.

Und da bei manchen TV's der Effekt größer ist als bei anderen hat es schon auch ein klein wenig mit der Qualität zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wünsche mir schon lange mehr bilder pro sekunde und endlich wird mal was in die richtung unternommen! fantastisch.
v.a. bei kameraschwenks, die ja doch immer wieder mal in filmen zu sehen sind, sieht man einfach nur matsch und das ist echt ätzend! gerade bei schwenks über landschaften ist es die hölle, denn die schönen landschaften würde man dann doch gern mal sehen. von dem matsch hat niemand was...
aber auch so werden - wie im artikel schön geschrieben - durch die aktuell niedrigen bps grundsätzlich alle schnellen bewegungen von vorn herein unmöglich gemacht, woduch filmproduzenten deutlich in ihren möglichkeiten eingeschränkt werden. ganz besonders bei schnellen/actionreichen filmen.
also profitiert der kinobesucher letzten endes doppelt: zum einen ein flüssigeres bild, wodurch man endlich auch in schnellen szenen was SEHEN und nicht nur erahnen kann. zum anderen neue möglichkeiten für filmproduzenten :daumen:
 
Könnt ihr nicht lesen? Wiki: "Der Soap-Opera-Effekt entsteht durch Zwischenbildberechnung bei der Filmwiedergabe..."

bei einem Video das in 60FPS aufgenommen und abgespielt wird gibt es keine Zwischenbildberechnung.
Es geht dabei nicht primär um die Zwischenbildberechnung sondern um die Tatsache das durch die hohe Bildwiederholrate dieser Effekt, wie beschrieben, entsteht. Ob das jetzt nun durch die Zwischenbildberechnung oder progressiven 60fps geschieht ist dabei irrelevant.
Und da bei manchen TV's der Effekt größer ist als bei anderen hat es schon auch ein klein wenig mit der Qualität zu tun.
Vielleicht einfach mal K..... halten
Nein. Der Effekt ist unterschiedlich stark jeh nach Bildwiederholfrequenz, bzw. wenn man diese Techniken ausschaltet ist er gar nicht vorhanden. Daher resultieren die Unterschiede.

Ich persönlich stelle Motion plus immer aus, weil ich diesen Soap Effekt als extrem störend finde, zumindestens bei Spielfilmen. Bei Sportübertragungen oder ähnlichen Sendungen ist es weniger schlimm.

wünsche mir schon lange mehr bilder pro sekunde und endlich wird mal was in die richtung unternommen! fantastisch.
v.a. bei kameraschwenks, die ja doch immer wieder mal in filmen zu sehen sind, sieht man einfach nur matsch und das ist echt ätzend! gerade bei schwenks über landschaften ist es die hölle, denn die schönen landschaften würde man dann doch gern mal sehen. von dem matsch hat niemand was...
aber auch so werden - wie im artikel schön geschrieben - durch die aktuell niedrigen bps grundsätzlich alle schnellen bewegungen von vorn herein unmöglich gemacht, woduch filmproduzenten deutlich in ihren möglichkeiten eingeschränkt werden. ganz besonders bei schnellen/actionreichen filmen.
also profitiert der kinobesucher letzten endes doppelt: zum einen ein flüssigeres bild, wodurch man endlich auch in schnellen szenen was SEHEN und nicht nur erahnen kann. zum anderen neue möglichkeiten für filmproduzenten :daumen:
Ich begrüße das prinzipiell auch, allerdings nur wenn man es schafft den beschriebenen soap Effekt durch nachträgliches Einfügen von Bewegungsunschärfe und spez. Filtertechniken entgegenzuwirken.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zum Glück hört Peter Jackson nicht auf ein paar unverbesserliche Traditionalisten :schief:

Das führt dazu, dass das Bildmaterial gestochen scharf aussieht.

Oh noez!

Bewegungsunschärfe ist mit wenigen Ausnahmen ein kontraproduktiver Effekt, der nur genutzt wird um das Ruckeln bei 24fps zu veruschen- besser unscharf als ruckelig...

Ich wette, vor 50 Jahren hättest du auch noch den Einsatz von Farben angeprangert.



(und das es völlig sinnlos ist, einen Film, der erst grob nachbearbeitet wurde im Bezug auf die Farb-und Kontrastabstimmung zu bewerten ist ja wohl selbstverständlich)
 
Zum Glück hört Peter Jackson nicht auf ein paar unverbesserliche Traditionalisten :schief:
Wieso Traditionalisten? Ich beführworte das doch, siehe oben. Ich möchte eben nur den beschr. Effekt vermieden wissen, der bei der Filmproduktion nun einmal auftritt, wenn die Bildwiederholraten höher ausfallen, mehr nicht.

Oh noez!

Bewegungsunschärfe ist mit wenigen Ausnahmen ein kontraproduktiver Effekt, der nur genutzt wird um das Ruckeln bei 24fps zu veruschen- besser unscharf als ruckelig...
Auch das menschliche Auge hat eine natürliche Bewegungsunschärfe und wenn man jetzt Videos betrachtet die diese auf Grund der hohen Bildwiederholrate nicht mehr aufweisen, entsteht eben ein unnatürlich wirkendes "echtes" Bild, eben wie wenn man direkt am Set bei der Produktion zuschauen würde und genau das beschreiben auch viele, die diese preview gesehen haben.
Ich wette, vor 50 Jahren hättest du auch noch den Einsatz von Farben angeprangert.
Die Wette nehme ich an. Um was gehts? :-D

MfG
 
Zurück