Der Elektronik-Thread

Also, ich habe leider kein direktes Datenblatt zu dem Relais auf dem Bild gefunden, aber diese Datenblätter: http://www.sos.sk/a_info/resource/c/0-1461524-8.pdf http://pdf1.alldatasheet.com/datasheet-pdf/view/117655 http://www.weisd.com/test/GenericParts_WEISD_view.php?editid1=SRUH-SH-106D/ETC1/RW-SH-106D.html --> http://www.weisd.com/store2/NTER46-5D12-6.pdf sprechen eher gegen eine integrierte Freilaufdiode. Da aber auf der Platine 3 Widerstände drauf sind, vermute ich, das dort ein R-Snubber aufgebaut wurde, der die Überspannung begrenzen soll. Es wäre also vermutlich besser da noch eine Diode mit dazu zu kaufen und als Freilaufdiode zu verwenden. ;) Die Sollte schon ausreichen Schottky-Diode Diotec SB120 Gehäuseart DO-15 I(F) 1 A Sperrspannung U(R) 20 V im Conrad Online Shop | 556803 . Da es eine Schottkydiode ist, sollte diese auch ausreichend schnell die Spannungspitze kurzschließen... .:daumen:
 
Nein, von den drei Widerständen ist einer in Serie zur Relaisspule, einer in Serie zum Eingang (Also vor der Basis), und einer als Pull-Down an der Basis.
Plan ist auf der zweiten Seite.

Das Sicherste wird eine kleine Freilaufdiode sein, da hast du Recht.
Am Besten einfach so ein Teil kaufen und einbauen.
 
Nein, von den drei Widerständen ist einer in Serie zur Relaisspule, einer in Serie zum Eingang (Also vor der Basis), und einer als Pull-Down an der Basis.
Plan ist auf der zweiten Seite.

Das Sicherste wird eine kleine Freilaufdiode sein, da hast du Recht.
Am Besten einfach so ein Teil kaufen und einbauen.

Der Widerstand in Reihe zur Spule begrenzt den Stromfluss durch die Spule beim Einschalten und verbrät (sofern irgendwas einen Stromfluss ermöglicht) beim Abschalten eine gewisse Menge der abgegebenen Energie (vermutlich wird der Elko im Netzteil als Kondensator für den Snubbers herangezogen). Von der Grundüberlegung her zwar etwas fürn Popo, sollte aber meistens funktionieren, da ja auch explizit auf eine "ausreichend" starke Stromquelle hingewiesen wird. Diese haben dann in der Regel auch eine entsprechende Ausgangsbeschaltung, wodurch es zu keinen Problemen kommen sollte... z.B. würde die Spannungsspitze in Kombination mit einer Batterie wohl keine Probleme bereiten, da annährend die komplette Leistung im Widerstand verbraten werden würde. Wenns doch Probleme geben sollte, würde das ganze dann mit dem Hinweis auf die vermeintlich ungeeignete Spannungsquelle und / oder zu häufiges Schalten abgelehnt.
--> Freilaufdiode oder / und Kondnesator parallel dazu dürfte da möglichen Schwierigkeiten vorbeugen, auch in Bezug auf EMV, da ansonsten auch eine Ungewollte Abstrahlung über die Zuleitungen erfolgen könnte. Das dürfte aber in hinblick auf die eher geringen Stöme eher untergeordnet sein, genauso wie das etwas langsamere Abschalten durch die Freilaufdiode. ;)
 
Fakt ist jedenfalls, dass eine simple Diode all diese Überlegungen überflüssig gemacht hätte.;) Und Fakt ist, dass ich mir sowas auf keinem Fall an meinen teueren Fernseher anschließen würde. Wenn ich sowas realisieren wollte, würde ich mir definitiv eine Relaisfrei Lösung überlegen, was auch gar kein Problem ist. Ich weiß aus Erfahrung wie empfindlich USB-Ports sind, da ich Testsysteme für elektronische Baugruppen entwickle, wo alles mögliche an USB-Ports hängt. Meine Meinung: Ein Relais hat an einem USB-Port nichts zu suchen - egal ob ein Widerstand dazwischen ist oder nicht.
 
Naja, das Relais hängt ja nicht direkt am USB Port. Versorgt wird es extern, und am USB Port ist ja n Transistor dazwischen. Aber ohne Freilaufdiode dennoch ein no-go.
 
Die Sauberste Möglichkeit wäre es den ganzen Quark galvanisch mit einem Optokoppler zu trennen, da ja auch nur geringe Schaltfrequenzen zu erwarten sind sollte das Problemlos möglich sein. --> Dem USB - Port droht unter normalen Umständen keinerlei Ungemach mehr. Problematisch könnte nur noch werden, dass der USB - Hostcontroller im TV den Port wieder abschalten könnte wenn kein Gerät daran erkannt wird.... --> entweder einen USB - fähigen Mikrocontroller dranhängen (was wohl etwas am Ziel vorbei ist, da es ja eine möglichst einfache Lösung werden soll --> billiges USB - Verlängerungskabel + billigen USB - Stick --> Vcc + Vdd (= GND) am Kabel anzapfen (sollte schwarz (Gnd) und rot (Vcc) sein. Wobei das aber nur erforderlich wäre, wenn der USB - Port wirklich abgeschalten werden würde.

Ein möglicher Schaltplan für eine Lösung mittels Mosfet wäre z.B.: (siehe Anhang) , wobei dort natürlich noch Verbesserungsbedarf besteht (ich habe das nicht weiter Dimensioniert, und für die LEDs habe ich auch nur einen Dummy reingesetzt.... ;)
 

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Das oberste ist mir auf facebook schon über den Weg gelaufen ^^

PS: Also kann ich das Relais problemlos verwenden oder nicht :confused:
 
Nimm das Relais und dazu eine Diode, wie schon vom General Quicksilver empfohlen.
Die dann auf der Platine Antiparallel zum Relais einlöten.
Dann kannst du das bedenkenlos verwenden :)
 
Hallo,

ich pushe den Thread mal wieder und stelle ein kleines Projekt von mir vor.
Es handelt sich um eine Nachsicht-Kamera.

Basis ist ein Raspberry Pi A+, sowie eine Raspberry NoIR Kamera (ohne IR Filter), dazu ein IR Scheinwerfer.

Das ganze hat in einem (selbst entworfenen) 3D gedruckten Gehäuse seinen Platz gefunden.
Ich lasse mal Bilder sprechen, falls ihr mehr wissen wollt, einfach nachfragen!
 

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Besorg dir einen Tageslichtfilter und du hast ne Schwarzweißkamera die quasi immer richtig belichtet ist.

Wo kannst du denn drucken?
 
Hast damit schon Bilder gemacht? Würde mich interessieren, wie die raus kommen.
Mit welchen Programm hast du das Case entworfen?
Was hat das ganze im Endeffekt gekostet?
 
Ja, ich hab n paar Fotos, kann danach mal was raussuchen.
Nur mit Google (S)ketchup, hab noch kein gescheites 3D Programm gelernt...

Puh.
22€ Raspberry A+
22€ NoIR
5€ IR Scheinwerfer
5€ Auto-Handyladegerät (12V -> 5V Wandler)
2€ Kleinkram
1-2€ Material fürs Gehäuse
 
ebastler, du versuchst doch nicht etwa den IR-Suchkopf einer AIM-9 Sidewinder nachzubauen?:devil:;)


Kennt jemand einen OP-Typ, der einerseits mit hoher Spannung an den Eingängen klar kommt (min. 48V) und andererseits für unsymetrischen Betrieb ausgelegt ist also sauber ab 0V an den Eingängen arbeitet? Im Grunde ein Mix aus INA117 und TLC272.
 
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Ich habe welche gefunden: Linear Technology 6015, 6016, 6017. Zu dumm nur, dass es diese nur in völlig idiotischen, seltsamen und unbrauchbaren Gehäuseformen gibt und nur schwer zu bekommen, aber sowas in der Art suche ich. ...also weiter suchen.
 
Ich habe welche gefunden: Linear Technology 6015, 6016, 6017. Zu dumm nur, dass es diese nur in völlig idiotischen, seltsamen und unbrauchbaren Gehäuseformen gibt und nur schwer zu bekommen, aber sowas in der Art suche ich. ...also weiter suchen.

Gibts so was echt, kaum zu glauben^^

Ach, genau: Spannungsteiler am Eingang ist keine Option? Da käme dann mehr in Frage...
 
Ne, Spannungsteiler sind keine Option, sonst wäre es ja zu einfach...:D Die Anwendung heißt: Highside Shuntregelung bei unsymetrischer Spannungsversorgung, das heißt dass das Eingangssignal zwischen 0-48V betragen kann. Mit solchen OPs wollte ich Impedanzwandler für nachfolgenden Differenzverstärker aufbauen. Ein Spannungsteiler wird in so einem Fall einen Bypass für den Strom schaffen und so die Regelung sowie Messung versauen, um so mehr je hochohmiger die Last ist.
 
Die OPVs mit zusätzlichen Spannungen zu versorgen ist auch nicht möglich? Texas Instruments hat ein paar Hochvolt OPVs im Programm, aber eben nicht mit Rail-to-Rail, dafür aber mit +-30V/60V oder mehr. ;)

Aber zum Spannungsteiler, der Spannungsteiler lässt erstmal einen Strom fließen, aber wenn du nun den fließenden Strom am Anschluss des Spannungsteilers wierder zusätzlich über eine entsprechend geregelte Konstantstromquelle einspiest, verhält sich das dann doch (für niedrigere Frequenzen) so, als ob dort nichts entnommen worden wäre, da ja der vom Spannungsteiler entnommene Strom wieder über die Konstantstromquelle zugeführt wird. Der Schöhnheitsfehler der ganzen Sache ist aber der, da die Spannung variiert, variiert auch der Stromfluss durch den Spannungsteiler --> Regelung der Konstantstromquelle --> verlängerte Zeit des Einschwingens... :wall: Was für Frequenzen sind eigentlich zu erwarten?
 
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