Der Elektronik-Thread

Bei BGAs sind dann sowieso andere technische Möglichkeiten gefragt. ;) Obwohl so eine Lackdrahtverkabelung von einem BGA auf eine Lochrasterplatine.... :ugly: Mein Ausbilder hätte das wohl sofort weggehauen. :what::schief:

:haha: Solche "Verbrechen" machen wir öfter während der Entwicklung. Manchmal ist das einfach die schnellste Methode einen Prototyp aufzubauen. Jedenfalls ist Lackdraht mit Abstand eines der wichtigsten Hilfsmittel bei uns - ohne würde vieles nicht gehen oder viel länger brauchen.:lol: Und wie so oft muss man einfach manches was man in der Theorie lernt in der Praxis schnell vergessen.;)
 
:haha: Solche "Verbrechen" machen wir öfter während der Entwicklung. Manchmal ist das einfach die schnellste Methode einen Prototyp aufzubauen. Jedenfalls ist Lackdraht mit Abstand eines der wichtigsten Hilfsmittel bei uns - ohne würde vieles nicht gehen oder viel länger brauchen.:lol: Und wie so oft muss man einfach manches was man in der Theorie lernt in der Praxis schnell vergessen.;)

Nicht alles was die Theorie besagt sollte man aber auch in der Praxis missachten. :) Manchmal ist mit nur etwas mehr Aufwand ein deutlich besserer Kompromiss durchführbar, der letztlich auch noch mehr Vorteile bringt. So habe ich z.B. schon mehr als einmal festsgestellt, das es doch ratsam ist bei Schaltungen ab einer gewissen Größe nicht auf das Trägermaterial zu verzichten. Oder um etwas zu messen ist manchmal eine kleine angelötete Leitung hilfreich statt mit der Messspitze dort reinzudrücken oder das Lot an einer Lötstelle einzusparen ist oftmals auch nicht von Erfolg gekrönt (auch wenn ich das schon öfters in diversen billig Elektronikprodukten gesehen habe).
Es kommt aber wohl auch auf den Umfang solcher Maßnahmen an, was in gewissen Grenzen noch OK ist, wird bei maßlosen Einsatz gerne nicht mehr so toll. Hinzukommt auch noch die Qualität der Ausführung usw. Ich hab nur gerade ein Bild vor den Augen bei dem ein IC mittels unzähliger Lackdrähte mehrere cm über einer Leiterplatte über einem chaotischen Lackdrahtgespinnst auf nicht passenden Lötstellen hängt... --> ich würde sowas zumindest dann vergießen, schon alleine wegen der Stabilität. :ugly::D
 
Nicht alles was die Theorie besagt sollte man aber auch in der Praxis missachten. :)

Selbsverständlich nicht! Ich habe auch nur gesagt: "Manches", wie z.B. Bauteile-Pins vor dem Löten auf richtige Länge zuschneiden und erst dann löten - wer macht solchen Quatsch in der Praxis?:huh: Na ja, und auch ein Paar andere Sachen.

Mir ist heute ganz spontan ein neuer Programm-Algorithmus für die Tonschaltung eingefallen - habe ihn umgesetzt; sieht saugeil aus - kann es jedoch nicht mit Worten beschreiben; muss man gesehen haben.:D

Heute habe ich mit dem Design der V3 begonnen. Man das wird ein Hammerteil!:D
 
Selbsverständlich nicht! Ich habe auch nur gesagt: "Manches", wie z.B. Bauteile-Pins vor dem Löten auf richtige Länge zuschneiden und erst dann löten - wer macht solchen Quatsch in der Praxis?:huh: Na ja, und auch ein Paar andere Sachen.

Mir ist heute ganz spontan ein neuer Programm-Algorithmus für die Tonschaltung eingefallen - habe ihn umgesetzt; sieht saugeil aus - kann es jedoch nicht mit Worten beschreiben; muss man gesehen haben.:D

Heute habe ich mit dem Design der V3 begonnen. Man das wird ein Hammerteil!:D

Man kann sich manches auch so zurecht biegen wie man will, so z.B. habe ich auch schon gehört, das Bauteile grundsätzlich mit ungekürzten Anschlussdrähten zu verlöten sind um die thermische Belastung beim Löten zu verringern. :D

Ich bin überzeugt, das V3 ein sehr gutes Teil werden wird und bin schon auf die Präsentation gespannt. :)
 
Das wird allerding eine Weile dauern. Da die V2 hervorragend funktioniert, besteht keine Eile. Bei der V1 war das noch anders.:D Wahrscheinlich weil sie komplett auf Lochrasterplatine mit Lackdrähten aufgebaut war. Außerdem hatte ich bei der V1 die Plexiglasscheibe versaut.

Ich werde bei der V3 über alle Fortschritte hier berichten. Ich würde am liebsten einen Tagebuch-Thread im entsprechenden Bereich erstellen, aber der ist für PC-Mods und nicht für Hardwareentwicklung bestimmt.:ugly:

Dann habe ich jetzt was nachzuholen.:D

Bei der V3 habe ich als erstes die Vorwiderstände für einzelne Farben des ersten PWM-Kanals angepasst. Das war nötig weil ich am Anfang diese nur rein rechnerisch dimensioniert hatte - so dass durch jede Teil-LED 20mA fließen. Das war aber nicht schön, da die Farben bei 20mA nicht die gleiche Lichtstärke haben; so war z.B. subjektiv grün etwa doppelt so hell wie rot. Nun bekommt rot 18mA, grün 7mA und blau 15mA. So sind die Farben meiner Ansicht nach einigermaßen im Gleichgewicht.
Als nächstes muss ich den LPC1347 in der Layout Software anlegen. Erst dann steht er als Schaltsymbol für den Schaltplan und als Bauteil für Layout zu verfügung.
 
Na dann bring ich hier mal nen kleines Projekt rein :)

Gesucht ist eine Schaltung mit einer Photodiode, um beim Auslösen des Kamerablitzes die Kontakte am Blitzschuh des externen Blitzgerätes verbindet und den externen Blitz auslöst. Quasi nach dem Prinzip dieses Kunstwerkes:
Schaltung.jpg
Das ganze sollte nach möglichkeit ohne weitere Stromversorgung klappen, da ich die Schaltung möglichst klein bauen möchte (Irgendwas um die 1,5x0,5cm oder so). Möglich zu sein scheint es (Klick), jedoch möchte ich nicht 10€+Versand für ein kleines Teil ausgeben, welches ich eh komplett zerlegen muss um es zu verarbeiten.
Ursprünglich hatte ich diese Schaltung in irgendeinem Fotographen-forum gefunden, jedoch scheint dies nicht ganz zu klappen? attachment.jpg

Grüße,
Dunkel
 
Ich bräuchte ein IC das mir eine Spannung von 14-22V auf 13.8V regelt.
Beim großen C gibts eins aber das kann nir 1.5A. 3A wären nötig.
 
Das ganze sollte nach möglichkeit ohne weitere Stromversorgung klappen, da ich die Schaltung möglichst klein bauen möchte (Irgendwas um die 1,5x0,5cm oder so).

In der Größe???:huh: Eine Schaltung, die 230V schalten soll? Und dann wahrscheinlich noch mit Mitteln wie Lochrasterplatine? Das wird wohl nicht möglich sein. Allein der Thyristor hat ein TO220 Gehäuse, dass schon größer ist. Aber egal - die Schaltung kann man sowieso nicht verwenden, da ein Thyristor nur in Durlassrichtung leitet und einen Zünstrom braucht. Man kann sowas schon bauen, aber nicht in der Größe auf einer Laborplatine. Ich werde mir was überlegen. Vielleicht hat auch General Quicksiver eine Idee.:D

@watercooled

Kannst du mir den Typ vom 1,5A IC nennen oder es verlinken?
 
Achja, ich bräuchte noch einen Vorschlag für ein IC/ eine Schaltung die mir 3 Lüfter noch eine bestimmte Zeit (5 Minuten) nachlaufen lässt. Für 12V Betrieb.

Uuund nochwas: Eine Diode/Schaltung/IC die die Stromaufnahme begrenzt.
Wenn ich einen Akku mit einem ungeregelten Netzteil lade dann soll dieser nur maximal 500mAh aufnehmen dürfen. An dieser Stelle sollte das Bauteil dann Dicht machen. Was gibts da?
 
Zuletzt bearbeitet:
Einen einzelnen IC mit 13.8V Ua und 3A Ia gibt es wohl nicht, aber es gibt fertige Ladegeräte für sowas - sind auch nicht teuer. Warum willst du das selber bauen?

Achja, ich bräuchte noch einen Vorschlag für ein IC/ eine Schaltung die mir 3 Lüfter noch eine bestimmte Zeit (5 Minuten) nachlaufen lässt. Für 12V Betrieb.

Die Lüfter sind wo eingebaut? Im PC? Das wird nicht einfach, da nach Herunterfahren alle Spannungen des NTs aus sind - außer +5V SB.


Wie gesagt - Ladegrät. Oder wenn es selbst gebaut sein soll - Konstantstromquelle.:daumen:
 
Danke schonmal.

Das ganze wird an einem Akku betrieben. An dem Lade IC (ist ja nur ein Spannungswandler) hängen später 3 Lüfter und der Akku. Gebe ich eine Spannung auf das IC wird der Akku geladen und die Lüfter laufen.
Jetzt würde ich gerne diese Nachlaufschaltung zwischen Akku und Lüfter klemmen so das ich wenn ich KEINE Spannung mehr aufs IC gebe die Lüfter aus dem Akku betreibe.
Das aber eben nur 5 Minuten!
 
Ein Bauteil, das all das kann, gibt es (wahrscheinlich) nicht. Und wenn doch, dann kenne ich es nicht. Aber einen Schaltplan der Schaltung, die das kann, könnte ich machen.
 
Das wäre Super! Eingangsspannung schwankt zwischen 10 und 13.7V. Der Verbraucherstrom beträgt 1.8A

Aber so einen Strombegrenzer wird es doch geben?
 
Das kommt auf das Blitzgerät drauf an, es gibt auch welche die mit TTL - Pegeln getriggert werden können (genauer über das kurzschließen des Eingangs, bzw. deesen auf LOW zu ziehen), dort würde sich dann ja ein einfacher Phototransistor und ein Widerstand anbieten. Leider kenne ich mich aber nicht mit der konkreten Schaltung aus, wobei ich aber bezweifle, das an dem Blitzschuh 230V anliegen, schon alleine wegen der Berührungssicherheit....
Einfacher wäre das ganze wenn die Blitzlampe einen Sync - Eingang (Klinke) mit TTL Pegeln hat, dann brauchst du nur einen Klinkenstecker, etwas 2 Poliges Kabel, besagten Phototransistor und einen Widerstand (um den Strom zu begrenzen). Du kannst ja auch mal die Spannung an den Blitzschuhklemmen messsen, vielleicht sind das ja nur 12V oder so, sei dabei aber bitte trotzdem vorsichtig.

@ watercooled, vielleicht kannst du ja einen Solarladeregler verwenden? Kemo Solar-Laderegler 12V 6A M149 Last-Strom 6 A Ladespannung 12 V im Conrad Online Shop | 110527 Ich kenne mich nicht wirklich mit Akkuladereglern aus, aber wenns auch ein einstellbarer Spannungsregler tut, würde der Einstellbarer Spannungsregler 3 A, positiv Fairchild Semiconductor LM350T Gehäuseart TO-220 Ausgangsspannung 1.2 - 33 V im Conrad Online Shop | 176052 ja entsprechend eingestellt passen. Beim Anschauen des Datenblattes würde ich sogar sagen, das du einfach 2 Regler parallel schalten kannst (1 läuft dann bis ans Stromlimit ran, danach fällt dessen Spannung laut datenblatt recht schnell ab, so das der andere Regler spätestens ab diesem Zeitpunkt den zusätzlichen Strom übernimmt.Zwr keine besonders schöne Lösung, aber sollte zumindest theoretisch gehen. ;)

Eine Strombegrenzung kannst du z.B. mit einem entsprechend beschaltenen Spannungsregler realisieren, nur muss dann deine Eingangsspannung entsprechend höher sein (ich denke mal, dem Akku dürften die Stromspitzen beim Ein- und ggebennenfalls beim Ausschalten egal sein). ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eingangsspannung liegt während des Betriebs zwischen 13 und 14, 4V. Mit diesem Spannungsregler will ich eigentlich nur die Lüfter vor Überspannung schützen.
 
Dann schließ doch die Lüfter einfach an einen gewöhnlichen 12V Low Drop Regler an dessen Eingang du über jeweils eine Shotkydiode in Flussrichtung an den Akku und an die Ladespannung anschließst. Wobei wenn es wirklich nicht über 14,4V geht kannst du einfach 3 Dioden in Reihe vor die Lüfter hängen. Denn die Spannungsregler generieren in der Regel sowieso immer einen Mindestspannungsabfall von 1 - 3 V je nach Typ. Um das genauer hinzubekommen müsstest du einen DC/DC Wandler verwenden oder einen Buck - Boost Schaltregler aufbauen.:)
 
Oder er packt sich nen Festspannungsregler à la 7812 vor den Lüfter. Eventuell noch einen Kühlkörper dazu, damit der Regler die ~2,5V Überspannung auch abkann.

/edit: Ich finde gerade keinen passenden, der auch den benötigten Strom bereitstellen kann.. Verdammt, auf Arbeit hatte ich das Datenblatt noch in der Hand :wall:

/edit 2: Hier: [URL="http://www.reichelt.de/ICs-KA-LF-/L-4960/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=9742;GROUPID=2911;artnr=L+4960"]www.reichelt.de/ICs-KA-LF-/L-4960/3/index.html?;ACTION=3;LA=446;ARTICLE=9742;GROUPID=2911;artnr=L+4960[/URL]
Oder auch nicht... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück