@turbosnake
leider kenne ich mich zu wenig mit aktuellen Modellen aus um was fachliches zu schrieben.
Spiegellose Systemkameras sind auch keine Alternative?
NEX und m4/3s decken auch viele Nutzungsszenarien sehr gut ab.
Und man hat halt doch noch die Option mal weiteres Zubehör zu kaufen.
2. Vom Anmachen bis zum tatsächlichen Auslösen dauert es bei einer DSLR unter einer Sekunde. Bei einer Kompakten je nach Modell eher 4-5 Sekunden.
Es gibt einen Unterschied zwischen Einschalten und Aufwachen aus Standby.
Besonders das Einschalten dauert bei einigen DSLR auch einige Sekunden.
Das hat mich so schockiert, als ich das erste mal die EOS 7D in der Hand hatte und von meiner gewohnt war sie immer aus/an zu schalten.
Es mag aber auch noch schlechtere geben, nichts gegen Canon^^
Aufwachen aus dem Standby ist selbst bei vielen günstigen Kameras quasi sofort.
Kann man nicht auf die Klasse verallgemeinern.
Kommt ganz auf das Modell an.
4. Je nach den Umständen (Licht, Rauschen, ...) kann die Bildqualität von teureren Kompakten (auch genannt Bridge-Kameras, weil sie die Spanne zwischen Knipse und DSLR brücken) so nah an die DSLRs herankommen, dass man den Unterschied nur noch im direkten Vergleich sieht.
Bridge ist eine eigene Klasse.
Mittlerweile gibt es die kaum noch.
Das war mal ein Boom so 2000-2006, vielleicht.
Bestes Beispiel ist die Sony DSC-R1.
Das Objektiv ist so perfekt gerechnet (und APS-C Sensor btw), dass sie auch moderne Einstiegs-DSLRs noch alt aussehen lässt.
Aber dann hat Sony die DSLR Sparte von Konice-Minolta übernommen und lange keine Enthusiast Kompakten mehr gebracht.
Die (aktuellen) High End Kompakten und Messsucher-Kamers sind eigentlich keine Bridge-Kameras.
Und es gibt auch Kompakte mit großem Sensor.
z.B Canon Powershow G1 X (zwischen M/3s und APS-C), Sony RX1 (Kleinbild VF) und Andere die turbosnake nennt...
Dabei ist sind bei den Enthusiast Kompakten die Objektive meist sehr gut gerechnet.
Besser als die Kit Objektive von DSLRs unter 1000€ so wie so.
Und das ist der Knackpunkt.
Um alles aus einer DSLR raus zu holen braucht man einfach ein sehr gutes Objektiv.
Gut es gibt auch Festbrennweiten (und einzelne Zooms) aus den 80ern, die das gleiche leisten wie moderne Modelle.
Und da kann man eines sparen, wenn man sich in seinem Bajonett auskennt.
Aber wenn du heute in den Laden gehst und zum gleichen Preis eine Enthusiast Kompakte udn eine DSLR kaufst wirst du mit der DSLR die schlechteren Bilder machen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Von der Bildquali kommen die neuen fast hin und gewinnen sowohl Preis als auch Portabilität, aber in anderen Aspekten kann auch die beste Kompakte die Regeln der Physik nicht austricksen.
Ja eine DSLR auch nicht.
- Viele (auch moderne) Zooms sind bestenfalls suboptimal.
- Einige Festbrennweiten glänzen auch erst 1 oder 2 Stufen abgeblendet.
- die kleinsten DSLRs Modelle aller Hersteller verwenden meistens nicht die neusten Sensor-Generationen
- wie schon erwähnt haben manche Enthusiast Kompakten Sensoren kaum kleiner als APS-C (die Sony RX1 mal außen vor weil preislich eben auch Vollformat^^)
Ganz zu schweigen davon dass die winzigen dunklen Sucher vieler (aller?) DSLR unter Enthusiast Level (D7000, 60D) auch nicht besser sind als Live-View vom Bildschirm.