Der DI-Diskussions-Thread

DigitalRev mit Light Painting.

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Kommt sehr auf die Kriterien an mit denen man die beiden vergleicht. In manchen Aspekten nehmen sie sich vielleicht wenig aber in anderen gibt es einen klaren Gewinner.
Ein Beispiel um zu verdeutlichen was ich meine.

1. Akkulaufzeit: Weil man auch bei den teureren Kompakten einen Bildschirm braucht um zu sehen was man gerade fotografiert brauch die Kompakte viel mehr Strom und hat normalerweise auch einen bauartbedingt kleineren Akku. Die G12 von meinem Kumpel hält so etwa 400 Bilder ohne den Akku zu laden. Meine 1000D hält eher so 1800. (ohne Blitz, ohne Rückschauzeit, ohne Bildstabi).

2. Vom Anmachen bis zum tatsächlichen Auslösen dauert es bei einer DSLR unter einer Sekunde. Bei einer Kompakten je nach Modell eher 4-5 Sekunden.

3. Von der Portabilität gewinnt die Kompakte muss ich nichts dazu sagen.

4. Je nach den Umständen (Licht, Rauschen, ...) kann die Bildqualität von teureren Kompakten (auch genannt Bridge-Kameras, weil sie die Spanne zwischen Knipse und DSLR brücken) so nah an die DSLRs herankommen, dass man den Unterschied nur noch im direkten Vergleich sieht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Von der Bildquali kommen die neuen fast hin und gewinnen sowohl Preis als auch Portabilität, aber in anderen Aspekten kann auch die beste Kompakte die Regeln der Physik nicht austricksen.
 
Nein die nicht und auch keine RX1.:ugly:
Vollformat Sensor in einer Kompakten:wow:
Als Beispiele: Fuji X10, Olympus XZ-1(2), Samsung EX2F, (Sony RX100) und Sigma DP (Merill). In Klammern stehe die die mir aktuell zu teuer sind.
 
@turbosnake

leider kenne ich mich zu wenig mit aktuellen Modellen aus um was fachliches zu schrieben.
Spiegellose Systemkameras sind auch keine Alternative?
NEX und m4/3s decken auch viele Nutzungsszenarien sehr gut ab.
Und man hat halt doch noch die Option mal weiteres Zubehör zu kaufen.

2. Vom Anmachen bis zum tatsächlichen Auslösen dauert es bei einer DSLR unter einer Sekunde. Bei einer Kompakten je nach Modell eher 4-5 Sekunden.
Es gibt einen Unterschied zwischen Einschalten und Aufwachen aus Standby.

Besonders das Einschalten dauert bei einigen DSLR auch einige Sekunden.
Das hat mich so schockiert, als ich das erste mal die EOS 7D in der Hand hatte und von meiner gewohnt war sie immer aus/an zu schalten.
Es mag aber auch noch schlechtere geben, nichts gegen Canon^^

Aufwachen aus dem Standby ist selbst bei vielen günstigen Kameras quasi sofort.
Kann man nicht auf die Klasse verallgemeinern.
Kommt ganz auf das Modell an.

4. Je nach den Umständen (Licht, Rauschen, ...) kann die Bildqualität von teureren Kompakten (auch genannt Bridge-Kameras, weil sie die Spanne zwischen Knipse und DSLR brücken) so nah an die DSLRs herankommen, dass man den Unterschied nur noch im direkten Vergleich sieht.
Bridge ist eine eigene Klasse.
Mittlerweile gibt es die kaum noch.
Das war mal ein Boom so 2000-2006, vielleicht.
Bestes Beispiel ist die Sony DSC-R1.
Das Objektiv ist so perfekt gerechnet (und APS-C Sensor btw), dass sie auch moderne Einstiegs-DSLRs noch alt aussehen lässt.
Aber dann hat Sony die DSLR Sparte von Konice-Minolta übernommen und lange keine Enthusiast Kompakten mehr gebracht.
Die (aktuellen) High End Kompakten und Messsucher-Kamers sind eigentlich keine Bridge-Kameras.

Und es gibt auch Kompakte mit großem Sensor.
z.B Canon Powershow G1 X (zwischen M/3s und APS-C), Sony RX1 (Kleinbild VF) und Andere die turbosnake nennt...
Dabei ist sind bei den Enthusiast Kompakten die Objektive meist sehr gut gerechnet.
Besser als die Kit Objektive von DSLRs unter 1000€ so wie so.

Und das ist der Knackpunkt.
Um alles aus einer DSLR raus zu holen braucht man einfach ein sehr gutes Objektiv.
Gut es gibt auch Festbrennweiten (und einzelne Zooms) aus den 80ern, die das gleiche leisten wie moderne Modelle.
Und da kann man eines sparen, wenn man sich in seinem Bajonett auskennt.
Aber wenn du heute in den Laden gehst und zum gleichen Preis eine Enthusiast Kompakte udn eine DSLR kaufst wirst du mit der DSLR die schlechteren Bilder machen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Von der Bildquali kommen die neuen fast hin und gewinnen sowohl Preis als auch Portabilität, aber in anderen Aspekten kann auch die beste Kompakte die Regeln der Physik nicht austricksen.
Ja eine DSLR auch nicht.

  • Viele (auch moderne) Zooms sind bestenfalls suboptimal.
  • Einige Festbrennweiten glänzen auch erst 1 oder 2 Stufen abgeblendet.
  • die kleinsten DSLRs Modelle aller Hersteller verwenden meistens nicht die neusten Sensor-Generationen
  • wie schon erwähnt haben manche Enthusiast Kompakten Sensoren kaum kleiner als APS-C (die Sony RX1 mal außen vor weil preislich eben auch Vollformat^^)
Ganz zu schweigen davon dass die winzigen dunklen Sucher vieler (aller?) DSLR unter Enthusiast Level (D7000, 60D) auch nicht besser sind als Live-View vom Bildschirm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann nur von der G12 von meinem Kumpel sprechen, weil ich die schon in echt gesehen habe und meine Fotos vergleichen konnte.

Bei ausreichenden Lichtverhältnissen kam sie meiner Einsteiger DSLR absolut hinterher. Je schlechter das Licht war, desto mehr Rauschen wurde sichtbar. Schneller als bei meiner Kamera. Die G12 nimmt auch im RAW Format aus, was auch in der Nachbearbeitung (mit der entsprechenden Software) die selben Möglichkeiten wie meine bietet.

Lange Rede kurzes Kinn ;): Von der Bildqualität können viele Edelknipsen schon mit den Einsteiger DSLRs mithalten, ABER: schau Dich am besten mal nach Läden um, in denen du die Kameras ausprobieren kannst. In München der Foto Video Sauter, aber in anderen Stätten kann ich dir da nicht weiterhelfen.
 
Das Problem ist/war der Preis der Objektive, aber bei den NEX kann man ja auch alte manuelle Objektive nutzen.
Da die deutlich billiger sind, wäre das bei einer Systemkamera die Lösung.

Deswegen bin ich überhaupt auf die Edelkompakten gekommen, weil DSLR nur mit Kitobjektiv ist imo sinnlos.
 
Die Objektive sind meiner Meinung nach sowohl die größte Stärke als auch Schwäche von DSLRs. Zum einen sind sie sauteurer umständlich und schwierig zum tragen. Auf der anderen Seite können sie eine Kamera innerhalb von wenigen Handgriffen komplett verwandeln. Z.B. von 200mm Zoom mit durchgehender Lichtstärke von 2,8 zur Macro Linse, die bis 1:1 auflösen kann. Wenn man es sich leisten kann und auch Spaß and der Technik und Verwendung einer solchen Kamera hat dann auf jeden Fall DSLR, wenn man aber wie Du sowieso nicht viel mehr Geld ausgeben möchte als die Kamera kostet ist man wohl mit einer Edelkompakten besser aufgehoben.

Von allen Beiträgen die Du bis jetzt geschrieben hast würde ich Dir zur Edelkompakten raten. Letztendlich gibt es für beide Seiten gute Argumente und beide Lösungen werden Dich vermutlich glücklich machen, aber ich denke die Edelkompakte ist für Dich besser.
 
Bevor ich irgendwas weiteres sage, aber ich mal Kameras in die Hand genommen. Das waren: Canon G15, Sony NEX F3, Sony a37 und eine Nikon 3200.
Dabei sind mir ein paar Sachen aufgefallen:
-Den Vorteil das die Kameras klein sind bringt den Nachteil nimmt das sie etwas schwerer zu halten sind. Fält bei der F3 durch das große Objektiv mehr auf als bei der G15
- Ich zweifle sehr daran ob ich ohne vernüftigen Sucher zufrieden bin, auch weil die Tendenz eher zu nein geht will ich mir sowas nicht kaufen.
Der der G15 taugt schonmal garnichts und soviele mit gibt es dann auch nicht
-Die kleinen DSLR sind nicht mal so groß wie ich das vermutet habe, aber sie kamen mir etwas klein vor für meine Hände
Und mit den Suchern war ich auch nicht so ganz zufrieden, aber ich weiß nicht ob das an meine Brille lag, am Sucher selber oder daran das er verstellt war.
Vermuten tue ich ersteres.

Man erkauft sich also immer einen Nachteil und Vorteil zusammen und ich weiß nicht wirklich weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab nochmal eine Frage, wollte dafür nicht nen neuen thread eröffnen.
Für den Makrobereich hab ich ein 40mm Objektiv an meiner D90.
Ich würde gerne auch ein paar Aufnahmen machen ohne sooo nah ran zu müssen.
Ich hab hier zwar 2 schlaue DSLR Bücher aber die geben mir keine ausreichenden Antworten.
Es gibt ja so Zwischenringe für Objektive hier
Damit kann ich ja, wenn ich das ganze richtig verstanden habe, die Entfernung zum Objekt vergrößern.
Könnte ich so aus meinem 40mm ein "größeres" machen, also 60mm, 80mm oder so?
Hintergrund ist einfach der das ich dieses Objektiv sehr gerne mag und bis jetzt für mich sehr gute Fotos machen konnte.
Nur will ich nicht noch so viel Geld in die Hand nehmen und noch ein Makro kaufen.
Also ginge das mit den Zwischenringen und wäre das eine gute Alternative?
Grüße Bagui
 
Soweit ich das verstanden habe verändert ein Zwischenring quasi die Brennweite, da der Abstand von Linse zu Sensor großer wird. Wenn du bei einem 40mm objektiv einen 20mm Zwischenring einbaust, hast du quasi 60mm Brennweite. Der Mindestabstand von Kamera zum Objekt müsste sich wohl vergrößern.
 
Die Ähnlichkeit ist schon verblüffend, oder? :ugly::lol::lol:


Messiblume.jpg
 
Mal so eine Frage an die Profis.
Was würde sich lohnen als Upgrade von Nikon D3100?

Hatte entweder die D5200 oder die D7100 im Auge.
Oder ganz andere Empfehlung? Sollte aber bei Nikon bleiben, damit ich die vorhandenen Objektive weiterhin nutzen kann.
 
Mal so eine Frage an die Profis.
Was würde sich lohnen als Upgrade von Nikon D3100?

Hatte entweder die D5200 oder die D7100 im Auge.
Oder ganz andere Empfehlung? Sollte aber bei Nikon bleiben, damit ich die vorhandenen Objektive weiterhin nutzen kann.

Was hast du als Linsen im Bestand?
Für was hast du deine 3100er bisher genutzt?
Ist ein Batteriegriff wichtig oder eher nicht?
 
Ich wollte mir demnächst eine Canon 650D kaufen.
Nun gibt es ja auch schon wieder ein "Nachfolger/Refresh", die 700D. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist die eine verbesserte 650D (wenn auch nur im Detail) oder? Also die 650D macht nichts besser aus dem Preis, richtig?

Wie siehts da mit den Kitobjektiv aus, die 700D hat ja eins was zum filmen sein soll oder? Mein Schwerpunkt liegt eher auf Fotografie, wie verhält sich da die Bildqualität zwischen den beiden Kitlinsen? Wenn die 700D auch da gleichwertig oder besser ist, dann nehm ich lieber das neue Modell :)
 
Das 18-55 STM und 18-135 STM ist jeweils besser als der Vorgänger. Ob du die 650D oder 700D nimmst entscheidet rein dein Portmonait. Ist Geldmacherei mmn.
 
Naja die 60FPS vs 30 FPS im Liveview finde ich schon nett, soviel nehmen sich die beiden ja nun nicht vom Preis.

Dann nehme ich die 700D!
 
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