Der demografische Wandel in Deutschland - Kriegen wir zu wenig Kinder?

So sieht es in der Therorie aus obwohl es auch in der Praxis so ist z.B. sagt einer dies und das dann antwortet der andere Nein das ist so und so wenn das kein Ende hat wird es mit dem Verhältniss ganz schnell Verbal. Neid z.B. sorgt dennoch wieder für ein schlechtes verhältniss. Es gibt immer etwas was an bemängeln kann.
Verbal heißt nur das etwas mit Worten geregelt wird, was ich nicht schlecht finde. Viele Probleme im täglichen Zusammenleben lassen sich durch das Vermitteln von Werten, Erziehung und Bildung im Zusammenspiel vermeiden.

Das hatte mal eine Russischer Präsident vor nur das er Vodka abschaffen wollte. Das ging nicht lange gut. So wird es auch mit denn Zigaretten sein es werden Millionen von Menschen einen Aufstand machen und das wird nicht friedlich von statten gehen.
Man müsste die positiven Aspekte dieser Maßnahme natürlich in den Medien extrem in den Vordergrund stellen und für Abhängige genug Threapien anbieten. Eine solch tiefgreifende Änderung ließe sich nicht von heute auf morgen durchsetzen, die angesprochenen Süchtigen müssten z.B. möglichst schon davor therapiert werden.

Doch, es geht um Wahrscheinlichkeiten, frag mal deine Versicherung.
Ein Staat ist keine Versicherung.

Ist doch Wayne, dann gibt eben weniger Ecken auf der Erde, die genutzt werden können, spielt doch keine Rolle, da muss sich der Mensch eben anpassen, z.B. mit weniger Nachkommen.
Wir müssen uns aktuell nicht anpassen, was dann ist kann man heute noch nicht sagen, aber ich denke nicht das wir uns anpassen müssen.

Sicherlich nicht. Aber wenn ich mir den typischen Deutschen so angucke, dann ist es vermutlich leichter, ihn zu 20% weniger Autofahren zu bewegen, als zu einem Verzicht auf Fleisch. Somit eine zu berücksichtigender Aspekt, aber keiner mit großen Vorteilen gegenüber anderen Verzichtsoptionen.
Es wäre aber eine Möglichkeit und bis die Technik so weit ist, müsen wir wohl auf irgendetwas verzichten. Da sind wir wieder bei künstlichen Fleich.

Glaub ich nicht. Gerade wenn die Leute bis zum Zusammenbruch nicht umdenken, werden die Leute danach noch wesentlich eher auf ihr eigenes Wohl bedacht sein.
Ich denke eher das sie dann zur sozialen Absicherung wieder mehr Kinder bekommen werden.

"Die Aufklärung" ist ein historisches Ereigniss. Welche Werte wir für die Zukunft beibehalten und welche nicht, entscheiden wir höchselbst - da geht nichts "verloren". Die Werte der Aufklärung, die imho erhaltenswert sind, werden von den meisten Leuten mit ausreichend Bildung von sich aus unterstützt -> solange wir ausreichende Bildung gewährleisten können, mache ich mir da keine Gedanken. Wenn wir es nicht können, dann haben wir sowieso ganz andere Probleme als Einwanderung.
Ich verstehe unter den Werten der Aufklärung auch z.B. das man sein Leben zu einem großen Teil so gestalten kann wie man selbst das will und nicht so wie das eine Religion will. Das sehe ich in der islamischen Welt, auch in der wissenschaftlichen, nicht unbedingt als gegeben an.
 
Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. :P Ich meine das "wieder" beleidigungen kommen. Man kann vieles verändern nur man MUSS sich zeit damit lassen und nicht alles von heute auf morgen wie z.B. mit der Atomkraft wenn wir alle von heute auf Morgen alle Kraftwerke abschalten würde hätten über 50% der Bevölkerung keinen Strom mehr.
 
Woher hast du denn diesen Wert? Dieses Szenario ist nähmlich meines Wissens Unsinn und wird gerne von der Atomlobby in den Ring geworfen.

Oder meinst du alle konventionellen Kraftwerke, nicht nur AKWs?
 
Ich verstehe unter den Werten der Aufklärung auch z.B. das man sein Leben zu einem großen Teil so gestalten kann wie man selbst das will und nicht so wie das eine Religion will. Das sehe ich in der islamischen Welt, auch in der wissenschaftlichen, nicht unbedingt als gegeben an.

In keiner *insertNameOfReligion*-chen Gesellschaft wirst du eine Lebensgestaltung unabhängig von Religion finden, das würde der Definition der Bezeichnung wiedersprechen ;)
Aber wie man sein eigenes Leben gestaltet, ist erstmal Privatsache und solange die Gesellschaft den Wert "individuelle Selbstbestimmung" hochhält, sehe ich da kein Problem. Ob man das macht oder nicht ist aber an keine Religion oder Herkunft gekoppelt, wie Unterdrückung in nicht-religiösen Gesellschaften und individuelle Freiheiten in vorwiegend von einer Religion geprägten Gesellschaft zeigen. Das ist allein eine Frage der persönlichen Tolleranz gegenüber anderen.

Dann habe ich mich falsch ausgedrückt. :P Ich meine das "wieder" beleidigungen kommen. Man kann vieles verändern nur man MUSS sich zeit damit lassen und nicht alles von heute auf morgen wie z.B. mit der Atomkraft wenn wir alle von heute auf Morgen alle Kraftwerke abschalten würde hätten über 50% der Bevölkerung keinen Strom mehr.

Wenn wir "alle Kraftwerke" abschalten, dann haben >99% der Bevölkerung keinen Strom mehr, nämlich alle ohne Notstromaggregat.
Wenn wir alle AKWs abschalten, dann läge die Versorgungslücke klar unter 20% (genaue Abschätzung schwierig, da viele AKWs ja ohnehin seit Jahren ruhen und trotzdem das Produktionspotential von z.B. Windkraft ungenutzt bleibt, weil zuviel Atomstrom im Netz ist). Wohlgemerkt: 20% vom Gesamtverbrauch, an dem Haushalte aber mit <30% beteiligt sind. D.h. man könnte durch Abschaltung weniger, stark Strom verbrauchender Industrien auskommen und trotz Abschaltung von heute auf morgen würde niemand im dunkeln sitzen. (aber vielleicht die HD6990 wieder ausbauen oder gar den Fernseher ganz ausschalten *schüttel*graus*fürcht*)
 
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Tja Leute es gibt nur ein Problem bei dieser feinen Diskussion. Es ist gewollt das dass Rentensystem zusammenbricht, denn dann kann die Versicherungsindustrie kräftig verdienen.
Die Hebel für die Zerstörung des Sozialstaats wurden vor ca. 20 Jahren betätigt. Das mit dem demogr. Wandel ist bewusst durch sog. Think Tanks in die Welt gesetzt worden, um als Argument für weiteren Renten/Sozialabbau zu dienen. Und wir schlucken diese Pille auch noch. Auch wenn es zu teilen Stimmt das wir wenig Kinder bekommen (deutsche Familien, ausländige Familien wurden aus dieser Statisik rausgerechnet), würde ein gesunder Sozialstaat das locker ausgleichen können.

-Grund für den zusammenbruch des Rentensystems sind:
-niedrige Löhne, folglich niedrigere Sozialabgaben (Mindestlohn wär hilfreich + Preisstopp)
-niedrige Steuern bei den, die viel haben (Vermögenssteuer muss wieder her)
-staatlich sub. Armutsindustrie (komplexes Thema, wer mehr wissen möchte http://www.gegen-hartz.de/http://www.gegen-harz.de)
-Ein Staat nur auf wirtschaftliche Intressen ausgerichtet (sog. Neoliberalismus, schwacher Staat, die Macht bei der Wirtschaft)
-massive Korruption in der Politik und Wirtschaft (Das weitgehend bekannt, das nix neues )

Es gibt sicherlich noch mehr Gründe, aber alle kann man sich nicht merken. Das viel komplexer als man denkt, und in den Medien werdet ihr nur selten davon etwas hören, ab und an gibts in den öffentlich Rechtlichen interessante Beiträge zu diesen Thema. Und das Kabarett nicht vergessen, in Tagen wie diesen unersetzlich.
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