Der Biologie Thread - Tiere, Pflanzen etc

Vor dem Hintergrund, dass es im gesamten Verbreitungsgebiet des Eisbären 2021 geschätzt nur noch 25.000 Exemplare gab, halte ich eine Spezialisierung (kulturelle Evolution) einzelner Orca-Teilpopulationen auf Eisbärburger für eher unwahrscheinlich.

Im Übrigen möchte ich anmerken, dass weder Eisbär noch Orca Chancen hätten in einem fairen 1v1 gegen einen Asteroiden. Oder Godzilla.
 
Sehe ich auch so.
Weiß man eigentlich warum weiße Haie in Gefangenschaft nicht überleben?
Ist das zuviel Stress für die?
 
Warum sollte ein Eisbär nen ausgewachsenen Orca angreifen?

"Warum" ist noch die leichtere Frage ("lecker, Speck!"), aber wer auch nur eine Sekunde über das "wie" nachdenkt, kann über den Vorschlag nur den Kopf schütteln:
Eisbären jagen nicht im Wasser, sondern an Land respektive an der Wasserlinie. Sprich: Sie schnappen sich Wale nur, wenn sie sie in einem Eisloch erwischen können.

Orcas wiederum tauchen nicht unter geschlossene Eisschichten und halten sich regulär nicht einmal in der Nähe der Packeisgrenze auf, geschweige denn dass sie soweit darunter tauchen, dass sie auf Eislöcher zurückgreifen müssten. Ein jagender Eisbär wird genausowenig auf einen Orca treffen, wie auf einen Pinguin, weil die Aktivitätsräume klar voneinander getrennt sind.

Überlegungen anzustellen, wer von beiden wen "alt" aussehen lassen würde, ist derart absurd, dass man tatsächlich keine klare Antwort geben kann. Denn wer überlegen ist, hängt von den Umgebungsbedingungen ab und eine natürliche/naheliegende/sich von selbst ergebende Umgebung gibt es eben nicht. Also:
Treffen sie im Jagdgebiet des Orcas aufeinander? Dann gewinnt der Orca gegen den schwimmenden Eisbär.
Treffen sie im Jagdgebiet des Eisbären aufeinander? Dann wartet der Eisbär einfach ab, bis der Orca AUF dem Eis verendet ist.
Genauso unwahrscheinlich ist aber, dass beide mitten in der Sahara aufeinander treffen, wo ich auf den Eisbären setzten würde. (Thermoregulation ausreichend für einen 25 °C Ausnahmetag in knalliger Sonne vs. Thermoregulation auf permanente Wasserkühlung ausgelegt)
Umgekehrt hätte der Orca bei einer Begegnung im Weltraum vermutlich den längeren Atem. (Aber der Asteroid hält noch wesentlich länger durch.)
 
Eisbären jagen nicht im Wasser, sondern an Land respektive an der Wasserlinie. Sprich: Sie schnappen sich Wale nur, wenn sie sie in einem Eisloch erwischen können.
Ich hatte in einer Doku gesehen, dass der Eisbär tatsächlich hinterher gesprungen ist und das war auch kein Eisloch, sondern Packeis mit vielen Eisschollen und der Wal schwamm zwischen den Eisschollen hindurch.
Ich hatte so ein Verhalten jedenfalls noch nie gesehen und der Sprecher meinte, dass das am Klimawandel liegt.
 
"Warum" ist noch die leichtere Frage ("lecker, Speck!"), aber wer auch nur eine Sekunde über das "wie" nachdenkt, kann über den Vorschlag nur den Kopf schütteln:
Eisbären jagen nicht im Wasser, sondern an Land respektive an der Wasserlinie. Sprich: Sie schnappen sich Wale nur, wenn sie sie in einem Eisloch erwischen können.

Orcas wiederum tauchen nicht unter geschlossene Eisschichten und halten sich regulär nicht einmal in der Nähe der Packeisgrenze auf, geschweige denn dass sie soweit darunter tauchen, dass sie auf Eislöcher zurückgreifen müssten. Ein jagender Eisbär wird genausowenig auf einen Orca treffen, wie auf einen Pinguin, weil die Aktivitätsräume klar voneinander getrennt sind.

Überlegungen anzustellen, wer von beiden wen "alt" aussehen lassen würde, ist derart absurd, dass man tatsächlich keine klare Antwort geben kann. Denn wer überlegen ist, hängt von den Umgebungsbedingungen ab und eine natürliche/naheliegende/sich von selbst ergebende Umgebung gibt es eben nicht. Also:
Treffen sie im Jagdgebiet des Orcas aufeinander? Dann gewinnt der Orca gegen den schwimmenden Eisbär.
Treffen sie im Jagdgebiet des Eisbären aufeinander? Dann wartet der Eisbär einfach ab, bis der Orca AUF dem Eis verendet ist.
Genauso unwahrscheinlich ist aber, dass beide mitten in der Sahara aufeinander treffen, wo ich auf den Eisbären setzten würde. (Thermoregulation ausreichend für einen 25 °C Ausnahmetag in knalliger Sonne vs. Thermoregulation auf permanente Wasserkühlung ausgelegt)
Umgekehrt hätte der Orca bei einer Begegnung im Weltraum vermutlich den längeren Atem. (Aber der Asteroid hält noch wesentlich länger durch.)
Du brauchst hier gar nicht wieder so arrogant rumpoltern.:schief:

Ich hatte es doch begründet: Eisbären schwimmen auch großen Distanzen zwischen dem Eis. Und wenn weniger Eis vorhanden ist, müssen sie noch größere Distanzen zurücklegen. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit höher das sich Orca und Eisbär im offenen Meer begegnen.
 
@RyzA: Kannst du mal aufhören, ständig persönlich zu werden und mir Arroganz und Launen zu unterstellen, über mein Privatleben zu spekulieren, etc.? Wenn es dir nicht passt, über was ich schreibe, dann halt dich einfach raus. Das Thema waren im Eis jagende Eisbären, ich habe gestern etwas zu im Eis jagenden Eisbären geschrieben und ich habe heute etwas zu im Eis jagenden Eisbären geschrieben. Das muss nicht jeden interessieren, 1000de PCGH-Mitglieder haben einfach gar nicht auf meine Beiträge reagiert. Aber ich verbitte mir diese Verarsche mit Pseudo-"Antworten" oder gar mich als falsch darstellenden "Widersprüchen", die gar keinen Bezug zu dem von mir gesagtem haben. (Einschließlich "ich hatte doch ..."-Behauptungen, die sich bestenfalls auf einen Tag später nachgeschobene Ergänzungen beziehen.)

Ich hatte in einer Doku gesehen, dass der Eisbär tatsächlich hinterher gesprungen ist und das war auch kein Eisloch, sondern Packeis mit vielen Eisschollen und der Wal schwamm zwischen den Eisschollen hindurch.
Ich hatte so ein Verhalten jedenfalls noch nie gesehen und der Sprecher meinte, dass das am Klimawandel liegt.

Das dürfte dann wirklich in Richtung "in der Not frisst der Teufel Fliegen" gehen. Wenn sich ein Eisbär in aufbrechendem Eis wiederfindet, kann er sich natürlich nicht einfach zum nächsten Loch in geschlossener Eisdecke teleportieren und sollte ihm auf dem zunehmend längeren Weg in stabilere Gebiete was vor der Nase vorbeschwimmen, stürtzt er sich halt einfach so drauf. Er muss ja eh ins Wasser, um zur nächsten Scholle zu gelangen. Aber ich schätze mal der Jagderfolg war in der Situation deutlich reduziert? Ich wüsste jedenfalls nicht, dass Eisbären schwimmend jagen können. Sie sind zwar ausdauernde Schwimmer und wären sogar schnell genug, um anderen Landlebewesen gefährlich zu werden. Aber sie sind nicht gerade wendig und tauchen können sie noch schlechter. Ich wüsste nicht, wie die an einen Meeressäuger rankommen sollen, wenn sie nicht mit Grund unter den Füßen starten.


Für dich mal die Verbreitungsgebiete von Orca und Eisbär.
Ist nur ne grobe Schätzung, aber ich sehe da mehrere tausend Kilometer Überschneidung.

Dann guck noch einmal genau hin. Es hat seinen Grund, dass beim Eisbär große Teile der Barentssee ausgespart sind, während gerade da der Orca sein nördlichstes Verbreitungsgebiet hat, während umgekehrt die Laptewsee praktisch Eisbär-exklusiv ist: Das sind genau die Gebiete, in denen es geschlossen Eisschichten gibt oder eben nicht. Die Lebensräume berühren sich entlang der arktischen Küsten, ja, und das Winterjagdgebiet des Eisbären überlappt sich sogar mit dem Sommerjagdgebiet des Orcas, aber das ist keine Überschneidung, in der die sich begegnen. Wie gesagt: Wo der Orca jagt, kann der Eisbär nicht jagen und umgekehrt.
 
@RyzA: Kannst du mal aufhören, ständig persönlich zu werden und mir Arroganz und Launen zu unterstellen, über mein Privatleben zu spekulieren, etc.? Wenn es dir nicht passt, über was ich schreibe, dann halt dich einfach raus. Das Thema waren im Eis jagende Eisbären, ich habe gestern etwas zu im Eis jagenden Eisbären geschrieben und ich habe heute etwas zu im Eis jagenden Eisbären geschrieben. Das muss nicht jeden interessieren, 1000de PCGH-Mitglieder haben einfach gar nicht auf meine Beiträge reagiert. Aber ich verbitte mir diese Verarsche mit Pseudo-"Antworten" oder gar mich als falsch darstellenden "Widersprüchen", die gar keinen Bezug zu dem von mir gesagtem haben. (Einschließlich "ich hatte doch ..."-Behauptungen, die sich bestenfalls auf einen Tag später nachgeschobene Ergänzungen beziehen.)
Ich fühle mich eher von dir öfter angegangen und deine Art zu schreiben finde ich überheblich.
Und Recht hast du auch nicht immer.
Du weißt nämlich nicht mal wo Eisbären und Orcas sich begegnen können. Kennst also die Verbreitungsgebiete nicht.
Obwohl das jeder weiß der mal einen Tierfilm mit ihnen geguckt hat.
Außerdem war nie davon die Rede, dass Eisbären Orcas jagen. Sondern wenn dann eher umgekehrt.
Und das muß ja nicht mal eine aktive Jagd sein. Kann auch ein tödlicher Unfall sein.
Bis jetzt sind mir noch keine Fälle in der Art bekannt.
Ich hatte nur die hypothetische Frage gestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann guck noch einmal genau hin. Es hat seinen Grund, dass beim Eisbär große Teile der Barentssee ausgespart sind, während gerade da der Orca sein nördlichstes Verbreitungsgebiet hat, während umgekehrt die Laptewsee praktisch Eisbär-exklusiv ist: Das sind genau die Gebiete, in denen es geschlossen Eisschichten gibt oder eben nicht. Die Lebensräume berühren sich entlang der arktischen Küsten, ja, und das Winterjagdgebiet des Eisbären überlappt sich sogar mit dem Sommerjagdgebiet des Orcas, aber das ist keine Überschneidung, in der die sich begegnen. Wie gesagt: Wo der Orca jagt, kann der Eisbär nicht jagen und umgekehrt.
Habe ich.
Alaska, Grönland, Kanada, Russland, Spitzbergen tauchen beide Arten auf.
Und wo Robben und Zwergwale sind, sind auch beide Spitzenprädatoren anwesend.
Oder anders herum, wenn die Robbe vom Land ins Wasser flüchtet, wartet dort der Orca.
 
Aber ich schätze mal der Jagderfolg war in der Situation deutlich reduziert? Ich wüsste jedenfalls nicht, dass Eisbären schwimmend jagen können. Sie sind zwar ausdauernde Schwimmer und wären sogar schnell genug, um anderen Landlebewesen gefährlich zu werden. Aber sie sind nicht gerade wendig und tauchen können sie noch schlechter. Ich wüsste nicht, wie die an einen Meeressäuger rankommen sollen, wenn sie nicht mit Grund unter den Füßen starten.
Der Eisbär hat auf der Scholle den Wal attackiert. Der Wal versuchte zu entkommen und der Eisbär sprang ins Wasser, um seine Beute zu erlegen. Auch wenn der Wal größer war, aber wenn ein Eisbär mit seiner Pranke hinlangt, schmerzt das immer.
Eisbären haben auch schon Rentiere erlegt. Sie jagen eben das, was da ist und verhungern nicht, weil keine Robben mehr da sind. Sie paaren sich ja auch mit Grizzlies, wenn keine Artgenossen da sind.
Eisbären kämpfen mit dem Klimawandel und passen sich an. Für die Eisbären geht es ums nackte Überlegen und der Mensch diskutiert leider nur herum anstatt mal Taten folgen zu lassen.

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Leute... kommt mal wieder runter...

Muss man hier im Thema über Bienchen und Blümchen wirklich so hart an der Grenze zum "PA" agieren? :rollen:
 
Apropos Eisbären. Die sind so harmlos und süß, die fressen einem aus der Hand und ein leichter Klapps reicht aus, um sie zum Gehen zu bewegen. Das Video finde ich ziemlich unglaublich. Das ist so leichtsinnig. Mit dem Schlauchboot in 2m Entfernung, mit der Hand füttern, während der Bär über die Schiffsbrüstung klettert. Unfassbar ....

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Apropos Eisbären. Die sind so harmlos und süß, die fressen einem aus der Hand und ein leichter Klapps reicht aus, um sie zum Gehen zu bewegen. Das Video finde ich ziemlich unglaublich. Das ist so leichtsinnig. Mit dem Schlauchboot in 2m Entfernung, mit der Hand füttern, während der Bär über die Schiffsbrüstung klettert. Unfassbar ....
Im Zoo macht man das letztendlich auch nicht anders.
 
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