Der Auto-Thread

es hat eben jede Generation sein Hassobjekt, früher waren es Mantas, dann 3er und heute eben SUVs ;)
Ich sehe das ähnlich. Nur rege ich mich weniger über spezifische Fahrzeughalter, als viel mehr über gewisse Verhaltensweisen auf. Das fängt schon dabei an, dass ich abends 5min auf Parkplatzsuche bin, nur weil die Leute vor meiner Haustür zu blöd zum Parken sind. :schief:
Was mir halt immer sauer aufstößt ist das Argument "Überblick". Wenn niemand einen SUV, Transporter etc. fahren würde könnte man auch in " normal hohen" Autos wieder sehen was vor dem Vordermann passiert.
Es hat schon seine Vorzüge soweit oben zu sitzen. Allein bei Nacht finde ich es ganz angenehm, wenn ich mal mit dem T5 meiner Mom fahren darf. Da stört einen dann nämlich auch nicht mehr, dass viel zu viele ihre Scheinwerfer falsch eingestellt haben. :)
Außerdem würde ich behaupten, dass man in einem gewöhnlichen PKW nicht viel sieht, wenn man hinter mir fährt, weil meine Scheiben schlichtweg zu dunkel sind. :ugly:
 
Was mir halt immer sauer aufstößt ist das Argument "Überblick". Wenn niemand einen SUV, Transporter etc. fahren würde könnte man auch in " normal hohen" Autos wieder sehen was vor dem Vordermann passiert.
Was mich viel mehr nervt sind 'Argumente' wie: bessere weil höhere Sitzposition, deshalb besserer Überblick, als Rentner bequemeres Ein-/Aussteigen etc. Meist (im Bekanntenkreis) von Leuten, die IN der Großstadt Leben und keine Garage haben.

Nicht dass ich es den Leuten absprechen möchte, dass sie es so empfinden. Jedoch gibts doch schon ewig Transporter, Kompaktvans (A/B-Klasse etc.), und da treffen halt oben genannte Vorteile auf relativ geringe Länge der Fahrzeuge zwecks Parken. Das Design wird leider dem Nutzen entgegen gestellt und da verliert der Nutzen haushoch. Transporter sind halt uncooler als fette SUVs.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich die aktuellen SUVs alle ungefähr genauso hübsch finde wie meinen W169er Benz :ugly:
Ich hab wohl letztens Mal in der neuen GLE Monstrosität gesessen und bin auch ne Runde gefahren, aber irgendwie kam da kein Gefühl von "ich fühl mich hier sehr wohl" auf. Fühlte sich eher nach Leopard 2 an.

Aber jeder soll fahren was er will.
 
Manchmal wünschte ich mir das diese SUV Fahrer mal gezwungen werden mit einen Bobbycar im Straßenverkehr zu fahren damit sie mal ihre tollen SUV aus der Sicht eines Kindes betrachten können.

Der größte Vorteil eines SUV ist ja das man bei einem Unfall mit einem Kind nicht die Windschutzscheibe wechseln muss und nicht lange bangen muss ob das Kind den Unfal überlebt.
Die Frage ist meistens sofort geklärt.
 
Der größte Vorteil eines SUV ist ja das man bei einem Unfall mit einem Kind nicht die Windschutzscheibe wechseln muss

das ist jetzt aber weder ein besonders neues noch ein spezielles SUV Problem. Auch in den 90ern gab es schon fette Geländewagen die allem was kleiner war ohne großen Aufand den Motor in den Kofferraum schieben konnten und danach mit einem minimalen Kratzer am Kuhfänger weiter gefahren sind.

(abgesehen davon dürfte eine neue Frontscheibe billiger sein, als die gesamte Fahrzeugfront zu ersetzen die heutzutage ja nur noch eine einzige Knautschzone ist. Also wenn man wirklich keinen Wert auf Fußgängersicherheit legt, dann sollte man was möglichst massives kaufen)
 
Der größte Vorteil eines SUV ist ja das man bei einem Unfall mit einem Kind nicht die Windschutzscheibe wechseln muss und nicht lange bangen muss ob das Kind den Unfal überlebt.
Die Frage ist meistens sofort geklärt.

Wenn der Zusammenstoß mit einem Kind das Mass aller Dinge ist, dann muss man konsequenter Weise jeden PKW, Buss und LKW verbieten, denn bei all diesen potentiellen Unfallgegnern wird ein Kind die schlechteren Karten haben.
 
Korrekt, wobei gerade aktuelle SUVs da mit der Höhe dem Kind wohl am Ende besser tun als ein Sportwagen wo das Kind in die Scheibe fliegt. Die Scheibe gibt erst sehr spät nach.
Fußgängerschutz ist ja der Grund, warum bei Unfällen die Reparaturkosten heute so hoch liegen. Da geht sehr vielen geplant kaputt, um Energie abzubauen.
 
Also für all die, die nicht wissen wie es sich anfühlt von nem SUV angefahren zu werden, denen kann ich sagen: Aua!

Wobei der SUV der mich angefahren hat, ein 90kg Koloss ist, der mich mit Usain Bolt Geschwindigkeit umgerannt hat :ugly:
 
Manchmal wünschte ich mir das diese SUV Fahrer mal gezwungen werden mit einen Bobbycar im Straßenverkehr zu fahren damit sie mal ihre tollen SUV aus der Sicht eines Kindes betrachten können.

Der größte Vorteil eines SUV ist ja das man bei einem Unfall mit einem Kind nicht die Windschutzscheibe wechseln muss und nicht lange bangen muss ob das Kind den Unfal überlebt.
Die Frage ist meistens sofort geklärt.
Mir wurde als Kind beigebracht vor dem überqueren einer Straße nach links und rechts zu schauen und nicht vor welchen Wagen ich mich mehr fürchten muss.
Sorry, aber dieses "Argument" halte ich für absurd.
 
Korrekt, wobei gerade aktuelle SUVs da mit der Höhe dem Kind wohl am Ende besser tun als ein Sportwagen wo das Kind in die Scheibe fliegt. Die Scheibe gibt erst sehr spät nach.

Selten so einen Humbug gelesen :schief:

Als Faktoren, die die Gefährlichkeit der SUVs gegenüber anderen Pkw erhöhen, wurde – neben größerer Masse und Frontsteifigkeit – vor allem ihre Frontgeometrie ausgemacht. Der Frontbereich mit Stoßfänger liegt bei einem SUV wesentlich höher über der Straße und überträgt somit bei einem Zusammenstoß mit einem Fußgänger die Energie direkter in dessen körperliches Zentrum, bzw. im Falle eines Kleinkindes sogar direkt auf den Kopf. Der Stoßfänger eines Pkw dagegen trifft zunächst die Unterschenkel, und der Getroffene wird auf die Fronthaube geschleudert. Die Energie wird hier also zunächst auf eine periphere Körperregion übertragen und teilweise durch die Schleuderbewegung verbraucht.[9]
Die bereits zitierte Studie von Ballesteros et al. machte auch Aussagen zum Risiko für Rad- und Motorradfahrer. Demnach war das kombinierte Todesrisiko für Fußgänger und Radfahrer bei einem Unfall mit einem LTV im Vergleich zu einem normalen Pkw um 82 Prozent erhöht; für Motorradfahrer stieg es sogar um 125 Prozent.
 
Nööp .....aber mein Nachbar ist Rettungssanitäter und der hat eine eindeutige Meinung zu SUV bzw berichtet er ab und zu was von Kindern übrigbleibt wenn sie auf so einen Treffen.

Der Unterschied zwischen drübergeflogen und davor geklatscht ist gewaltig :schief:

Bitte versteht mich nicht falsch
Ich liebe selber Autos .....aber ich habe auch zwei Kinder und wenn ihr mal mit dem Auto hinter euren Jungen herfährt und der dann mit seinen 13 Jahren sich versucht im Strßenverkehr zu bewegen weil er mit 13 den Bürgersteig nicht mehr benutzten darf dann ändert ihr vllt eure Meinung zu SUV deren einzigster Nutzen daran besteht den anderen zu zeigen was für ein dicker Fisch man ist.

Sieht ziemlich verloren aus wenn der dann an der Ampel an der Linksabbiegerspur steht und beidseitig von Reifen flankiert wird die fast größer sind wie er selbst
 
Zuletzt bearbeitet:
Frag ihm mal zu meinem speziellen Fall, Kopf auf Scheibe zu Körper plan vor Kunststofffront.
Denn aktuelle SUVs sind vorn aus Plastik, das gibt im ersten Step erst mal nach, eine Scheibe ist für nen Kopf übel.

Natürlich gibt es immer Szenarien, die die Rahmenbedingungen so haben, dass es auch anders aus geht. Das werde ich nicht bestreiten. Hinzu kommt natürlich dass der Impulssatz gültig bleibt, sprich ein Auto höherer Masse hat bei gleicher Geschwindigkeit mehr Energie. Das gilt aber ja auch bei Polo vs Phaeton...
Am Ende ist natürlich die ganz spezielle Situation des Unfalls entscheidend...

Nebenbei ein Grund, weshalb ich innerorts die Geschwindigkeit strikter einhalte und Situationen auch gern mal zu vorsichtig angehe, sprich eher vom Gas, Fuß über die Bremse... Kinder und auch jede andere Form von Fußgängern sind natürlich so oder so die schwächeren und bedürfen entsprechender Aufmerksamkeit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Nur lasse ich mir davon nicht das Fahren verbieten und auch nicht die Wahl des Autos einschränken.

Ich hab in fast 18 Jahren Führerschein nicht einen richtigen Unfall gehabt, lediglich 2 mal in der Familie und einmal auf einem Parkplatz leicht eine Berührung mit einem anderen Auto gehabt.
Beim Motorrad ist mir mal ein Auto aufgefahren... aber hey, da kann ich ja nix zu :)
Fußgänger und Radfahrer hab ich noch nicht in Bedrängnis gebracht.
 
Das Problen ist das wenn zum Bsp ein Kind zwischen parkenden Autos auf die Straße läuft ist ein SUV ein weitaus ernst zunehmeder Unfallgegner wie ein PKW.
Die Chance das die volle Energie des zusammenstoßes den Kopf trifft ist bei einen SUV am höhsten.

Zwei Dinge sind dabei vollkommen egal

a....ob der Fahrer vorsichtig gefahren ist oder nicht denn es liegt nicht in seiner Hand ob der Unfall passiert

b .....wieviel Energie der Stoßfänger abbaut ....es braucht nicht viel um einen Kinderkopf zu knacken :schief:
 
Na das wieviel ist schon wichtig, denn wenn genug abgebaut wird sind die Verletzungen geringer, aber ja, Kopfhöhe ist natürlich schlechter.

Und doch der Fahrer kann hier Einfluss nehmen, indem er nämlich mit soetwas rechnet, die Geschwindigkeit vorher anpasst, ...

Sicherlich nicht auf der Heinrich Nordhoff Straße in Wob (als Beispiel für eine 4-spurige Straße) aber in Wohnbereichen schon.

In meinen Augen sind große Städte für Kinder bis 14/15 eher so und so nichts, wo man sie unbeaufsichtigt lassen kann. Das ist aber natürlich real schwer umsetzbar.
 
Blöderweise verhalten sich nicht alle so wie du .
Und es ging mir dabei nicht um vielbefahrende große Straßen sondern eher um Wohngebiete der gehobenen Klasse.
Genau da findest du nämlich viele dieser SUV und wenn du mal beobachtest wie überfordert die Weibchen dann sind auf dem weg zum einkaufen mit einem SUV dann bekommst du Angst um deine Kinder die draußen spielen.

Genau an dem Punkt fragst du dich dann ....muss das sein ?
 
....darf dann ändert ihr vllt eure Meinung zu SUV deren einzigster Nutzen daran besteht den anderen zu zeigen was für ein dicker Fisch man ist.

Ich würde jetzt gerne sagen das ich selten soviel Quatsch gelesen habe, leider liesst man den Sche**ß häufiger.
Ein SUV zum angeben macht extrem wenig Sinn, da er ziemlich exakt gleich viel kostet wie ein gewöhnlicher Kombi der oberen Mittelklasse. Sprich ein A6 Avant mit gleichem Motor, Getriebe, Antriebskonzept und Ausstattung kostet bis auf ein paar Cent das Gleiche wie ein Q7 mit gleicher Ausstattung.

Also nix mit angeben oder jeder Familienkombi ist ebenfalls nur zum angeben da.

Bescheuert :nene: .
 
Da geb ich dir in dieser Situation recht, wobei ich da nicht alle SUVs über einen Kamm scheren würde. Gerade die Mini-SUVs sind da eher nur leicht größere Kleinwagen, das ist ja kein Thema.
Wozu allerdings Mittelklasse-SUVs im Innenstadtbereich zum Einkaufen nötig sind, ist tatsächlich fragwürdig. Und wieso “Frau“ sowas fährt, wenn sie damit überfordert ist ebenfalls.
Andererseits hat unser Verkehrsminister mit den Wechselkennzeichen natürlich jegwede Alternative zunichte gemacht, indem für beide Fahrzeuge die volle Steuer fällig wäre... da sind Lösungen wie bei den Schweizern sinnig und würden vielleicht sogar dazu führen, dass ein Kleinwagen im Alltag in der Stadt benutzt würde und für entsprechende Fahrten dann das SUV genutzt werden könnte.

Aber naja, deutsche Politiker waren ja eher selten Vordenker.
 
Ich halte diesen Gedankenweg für sinnlos, denn diesen kannst du ja unendlich weiterspinnen, ohne das du zu einem Ergebnis kommst. Objektiv lässt sich das ja fast gar nicht packen.

Ein A6 kommt auch mit einer größeren Masse daher als ein Daihatsu Cuore. Ein LKW wird auch größeren Schaden anrichten, als ein SUV.

Ein Unfall ist immer ein unvorhersehbares Ereignis und wie er ausgeht hängt immer von mehr als nur einem Faktor ab... Klar ist ein SUV groß, aber vielleicht bremst der Fahrer des SUV auch eher als der Fahrer vom Sportcoupe, weil er das Kind eher zwischen den parkenden Autos gesehen hat? Nur mal eins Beispiel.

Als Randaspekt ist dieser Einwurf sicher geeignet aber nicht als Leitlinie einer Diskussion/eines Themas, welches man über alle anderen Argumente stellt.
 
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