2. iDrive ist eher ein schlechtes Beispiel für Multimedia im Auto. Da ist jedes "Schrott"-Handy überlegen. Aber auch da gilt alles was vom Fahren ablenkt ist während der Fahrt verboten.
Davon abgesehen, dass die ConnectedDrive-Dienste den funktionalen Umfang eines "normalen" Handys bei weitem übertreffen, kann das BMW-Konzept so schlecht nicht sein, wenn man sich ansieht, mit welchem Eifer Mercedes und Audi dabei sind, vergleichbare Dienste in ihre Fahrzeuge zu bringen. Den Schritt mit SIM-Chip im Auto mussten sie halt aus Zeitgründen auslassen.
Generell stimmt es natürlich, dass durch die extrem langen Entwicklungszeiten der Headunits jedes 400 EUR-Handy mehr bietet. Das geht jedem Automobilhersteller so.
3. Wenn man Autos kauft und sie einem nicht zulaufen, dann kann man sich aussuchen was einem gefällt. Und ein Auto mit schlechter Schaltung würde mir z.B. nicht gefallen, also auch nicht gekauft.
Bei Dienstwagen habe ich den Anspruch nicht. Aber mein Arbeitswerkzeug hat mit persönlichem Spaß eher wenig zu tun. Schließlich habe ich auch keine Couch im Büro sondern einen Stuhl

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Natürlich, aber es soll ja Leute geben, für die nur eine Marke in Frage kommt. Und wenn diese Marke dann eben nicht so tolle Schaltgetriebe verbaut, muss der Käufer damit leben, wenn er unbedingt so ein Fahrzeug will.
Und weil es ja so sportlich ist, haben alle Rennwagen Handschaltgetriebe mit Kupplungspedal - moment, da war was...
Naja, sequentielle Renngetriebe usw. sind dann wieder ein anderes Kapitel. Und es gibt ja durchaus Fahrzeuge, wo der Pilot zumindest beim runterschalten Kuppeln muss.
Motorbremse funktioniert bei mir Prima. Ist natürlich alles eine Frage des Ganges. Und hat ja auch nichts mit dem Kupplungspedal zu tun, sondern rein mit der Gangwahl. Und den 2. Gang bei 80 km/h bekomme ich auch problemlos mit ner Automatik rein.

Ein Handschalter wird bei 60 km/h im 6. Gang auch kaum Motorbremsleistung haben. Muss man halt runterschalten.
Das schon, aber ich denke mal, wenn jemand mit Automatik fährt, hat er nicht dauernd Lust, in die manuelle Gasse zu schalten und die Arbeit dann doch selbst zu machen. Ich war bisher jedenfalls immer zu faul dazu.

Wobei es sicher auch viele Leute gibt, die bei Handschaltung nicht runterschalten sondern schön im 4. oder gar 5. Gang an die Ampel hinbremsen. Ich versuche halt auch im Stadtverkehr möglichst wenig Energie in die Scheiben zu jagen, daher nerven mich auch Leute, bei denen sekündlich die Bremse aufleuchtet. Hm, ich will Spur wechseln -> Bremse. Hm, da vorne ist die Ampel rot in 400m Entfernung -> Bremse. Hm, der vor mir wird etwas langsamer. Ich muss vom Gas. Wohin mit dem Fuß? Ah ja -> Bremse.
Das schönste Gleichmäßigkeitsfahren mag nicht gelingen, wenn der Vordermann unnötig bremst und dann wieder Gas gibt.
Das mit dem Anfahren ist Übungssache am Gaspedal und eine Frage der Getriebesteuerung. Meine Automatik merkt sich den Fahrstil und passt sich an. Und je nachdem wieviel Gas ich gebe, dreht es die Gänge mehr oder weniger aus. Ich kann auch problemlos anschnecken, zügig anfahren oder nen Kavalierstart machen.
Ja, da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Natürlich kann man auch mit nem Automatik supergechillt anrollen oder so starten, dass es einen in den Sitz drückt. Selber schon erfahren dürfen.

Aber am meisten Spaß macht es mir halt, da selber nacheinander die Gänge reinzuschnalzen und mit den Pedalen zu spielen. Der beste Beweis dafür, dass immer auf "D" zu langweilig ist, sind ja die Schaltwippen und manuellen Schaltgassen.
Szenario "Auto steht bereits": In den meisten Fällen steht man doch auch beim Handschalter auf der Bremse, wenn man steht, um ein Rollen zu verhindern. Ich sehe selten Fahrzeuge ohne aktive Bremsleuchten im Stand.
Szenario "Auto rollt langsam": Beim Handschalter muss man die Kupplung schleifen lassen und eventuell etwas Gas geben. Bei der Automatik muss man die Bremse schleifen lassen. Da sehe ich keinen Vorteil für Manuell.
IM stehen sehe ich da auch keinen Nachteil. Gut, wenns eben ist, gehe ich vorsichtig von der Bremse, nachdem der Gang raus ist, und wenn der Wagen nicht sollt, stell ich den Fuß hinter die Pedale. Aber viele machen es nicht, und wenn es einer tut und dir dann lustig entgegenrollt ist das natürlich auch nicht optimal. P beim Automatikfahrzeug ist natürlich bei Rollgefahr wegen Gefälle umso angenehmer.
Bezgl. Bremse "schleifen" lassen: Insbesondere im Stop-and-Go kann man halt das Schleppmoment nutzen. Beim Handschalter isst das ja eindeutig mehr Aufwand, nur um kurz den ersten Gang einzulegen und ne Autolänge vor zu rollen, da kuppelt man meist eh sofort wieder aus.
Die Motorbremse funktioniert bei mir auch ziemlich gut mit einer Automatik und man merkt das der Wagen richtig abremst. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten bringts aber nichts mehr.
Ich kenns halt vom aktuellen 7er, wenn du da 100 auf der Landstraße fährst und gehst vor der Ortschaft einfach nur vom Gas, passiert weit weniger als in einem Fahrzeug mit Handschaltung. Natürlich kann man in beiden fällen den Effekt deutlich steigern, indem man manuell tätig wird und niedrigere Gänge wählt. Afaik wird aktuell daran gearbeitet, den Motorbremseffekt ohne Gangwechsel bei Automatik zu verbessern.
Es gibt aber auch noch eine andere Möglichkeit. Bei meinem Onkel (BMW 5er Gran Turismo) schaltet sich automatisch die Handbremse ein sobald der Wagen steht. Wenn man wieder losfahren möchte muss nur Gas geben und der Wagen fährt direkt los.
Geht natürlich bei elektronischer Handbremse, aber die haben halt nur größere Modelle.