Der Auto-Thread

Hast du nur den vorderen reifen kontrolliert, oder auch den hinteren?
Natürlich hab ich beide auf der betroffenen Seite kontrolliert (hinten ist die Scheibe aber nicht gelocht).
Die Kräfteverlagerung spielt anscheinend keine Rolle, denn wie gesagt eine minimalste Bremswirkung reicht bereits aus dass das Geräusch weg ist - also bremsen im Sinne von langsamer werden das sich kaum von ausrollen abhebt^^

Das einzige was ich mir noch vorstellen könnte ist, dass sich irgendwas noch zwischen Scheibe und Klötzen einschleifen muss (wie gesagt ist ja noch sehr neu und kaum benutzt) und die Sache verschwindet wenn ich noch ein, zweitausend weitere km drauf habe. Ich meine wenn da irgendwo an der Scheibe nen Zehntel Millimeter ein Eckchen raussteht siehste das mit bloßem Auge ja nicht.

Ich fahr die Vorgängerplattform bis 130 Vollelektrisch und kenne solche Geräusche trotzdem nicht :ka:
Ich kenne das Geräusch von keinem Auto (es sei denn man hat nen Stein im Schuh...), deswegen wunderts mich ja so^^
Normalerweise hat sich so ein Geräusch spätestens dann erledigt, wenn auf der nächsten Autobahnstrecke der Kiesel den Abflug macht - aber die Autobahnstrecke (und kurzfristig >200 km/h) haben nichts verändert.

Bin gespannt (wenns bis dahin so bleibt) obs weg ist wenn ich die Winterreifen draufschnalle - dann wärs komplett unerklärlich :ugly:
 
Reifendruck ist kontrolliert und wies sein soll.
Radlager kann ich mir bei nem Neuwagen kaum vorstellen und das klingt auch anders... vor allem auch innen hörbar und lauter.
Die Radschrauben habe ich tatsächlich noch nicht kontrolliert - da habe ich VW tatsächlich vertraut dass sies schaffen bei nem Neufahrzeug die Räder richtig zu montieren. Aber ich kann auch morgen mal mittm Drehmomentschlüssel rundgehen ums 100%tig auszuschließen.
 
Gerade kurz probiert, hab aber kein unnormales Geräusch gehört.
Aber auch die knapp 3000km die ich jetzt gefahren bin, habe ich nichts derartiges wahrgenommen.
 
Danke dir.
Wäre auch zu schön gewesen wenn das irgendwie "normal" gewesen wäre. :ka:

Naja, mir wird wohl nichts übrigbleiben als die Sache ab und an mal im Auge (bzw. Ohr) zu behalten und zu hoffen dass es verschwindet.

Wenns jetzt lauter wäre und stark kurvenabhängig hätte ich ja auch gesagt Radlager (aber ein kaputtes Radlager? bei 2000km? Echt jetzt?) aber irgendwie passt das nicht zusammen.
 
Das Klebegewicht sollte sich doch aber unabhängig von der Bremse immer gleich verhalten, oder?
Ich würde aber auch Mal die Räder abnehmen und schauen und dann ggf. Position tauschen.
 
Die Wuchtgewichte scheinen alle sehr akkurat gesetzt zu sein... und sollten wenn sie Schuld sind auch klackern wenn ich bremse.

Naja wie gesagt ich fahr halt einfach mal weiter und bin gespannt obs beim Winterreifenwechsel dann weg ist oder nicht. Wenns wirklich irgendwas mittm Radlager zu tun haben sollte wird es ja mit der Zeit schlimmer/lauter - dann darf VW das auf Garantie tauschen wenns durch ist (das wäre aber wirklich kurios nach so wenig Laufleistung - ist ja auch nicht so dass ich irgendwie verschleißend fahren würde oder mein Arbeitsweg nur aus Schlaglöchern besteht, das müsste dann ja ein Materialfehler gewesen sein).
 
Aufbocken und Rad von Hand drehen, vllt kannste es besser lokalisieren. Rad runter, mit Taschenlampe gucken.
Hab sonst auch keine konkrete Idee.

Ach und Löcher und Schlitze in Bremsscheiben sollen Dreck und Wasser ableiten und sind nicht direkt zur Kühlung. Ich schätze da hast du schon alles kontrolliert.
 
Ich schätze da hast du schon alles kontrolliert.
Alles was man ohne Hebebühne tun kann hatte ich getan. Aber, ihr werdets nicht glauben - Update:

Nachdem ich das Geräusch jetzt über rund zwei Wochen hatte und alles kontrolliert und versucht habe was vorstellbar (bzw. mir eingefallen) ist hat heute ein Arbeitskollege der sagen wir mal rennsportaffin ist gemeint "Gib der Bremse mal ordentlich aufn Sack!" :fresse:

Naja, ich hab zwar nicht gedacht dass DAS jetzt der tolle Tipp ist aber was solls, außer 5€ Benzin hab ich nix zu verlieren. Also bin ich auf die Bahn und hab in kurzen Abständen drei, vier mal stramm von ca. 200 auf 100 runtergebremst (keine Sorge, war außer mir niemand da^^). Dann sachte kaltgefahren und auf meine "Teststrecke" mit Wänden an der Straßenseite...

...es ist weg! :what:

Komplett verschwunden. Die Bremse sieht genau aus wie vor der Aktion aber anscheinend gabs da wirklich irgendwo ein winziges Eckchen dass sich wegschleifen musste (und ich offenbar die ersten 1500km ZU harmlos gefahren bin, zumindest bremsseitig - obwohl Einschleifspuren sowie Bremsenabrieb an der Felge durchaus bereits vorhanden war) - eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.
 
Ich hab die Kiste in Düsseldorf abgeholt und bin ins Saarland nach Hause gefahren und war auch schon ~200km in Urlaub gewesen... also mindestens 600km Autobahn hatte er schon gehabt - allerdings eben in der Einfahrphase zahm unterwegs und auch keine Situation gehabt wo ich hätte besonders stark bremsen müssen.
Also eine solche Belastung wie heute hatte die Bremse garantiert bisher nicht annähernd gesehen. Mir war aber auch nicht bewusst dass sowas ggf. nötig werden könnte.
Vermutlich hätte es sich auch so irgendwann erledigt... das war halt jetzt die Hardcore-Methode.
 
Ich habe die Überzeugung, dass untertourige lange Autobahnetappen mit viel Drehmoment zum Einfahren eh nicht gut sind.
Im Gegenteil: Sich ändernde Drehzahlen sind fürs Einfahren besser.
Man sollte halt lange Vollgasfahrten, Kickdown und ständiges Ausdrehen meiden.

Meine offiziellen 2000km Einfahrkilometer laut Handbuch habe ich die Hälfte auf Alpenpässen gefahren :D
Da war ich mit der Drehzahl auch nicht so penibel, aber besser als 1400rpm mit 300nm oder so :D
 
Beim meinem BMW stand dabei 2000km max 4500rpm und 160km/h.
Keine Kickdowns.

Klar, das ist auch alles immer Absicherung usw.
Denn gesund stell ich mir das nicht vor im Comfort Modus 2000km mit extrem niedriger Drehzahl rumzugurken.

Aber werd ich ja sehen, ob der Motor bald explodiert ;)
 
Das Einfahren ist ne Wissenschaft für sich - zumindest die technischen Hintergründe warum man manche DInge tun sollte und andere nicht tun sollte. Allerdings wird da erstens heutzutage ein VIEL zu großes Aufsehen veranstaltet (die ersten paar Hundert Kilometer keine Extremsituationen provozieren reicht schon aus) und es gibt auch so einiges an völlig irren Tipps im Netz "GIB IHM SOFORT SO HART ES GEHT!!!" die völlig schwachsinnig sind bzw. auf technischen Grundlagen beruhen die entweder seit vielen Jahrzehnten überholt sind oder wo man sich eins von 100 Details rausgreift wo sowas wirklich besser wäre - blöd nur dass die anderen 99 Details es Schei*e finden. :-D

Die Vorgabe der Hersteller, die ersten 1000-1500km kein Vollgas, keine sehr hohen Drehzahlen, keine zu niedrigen Drehzahlen und häufiger wechselnde Fahrsituatuionen (Gänge, Kurven, Beschleunigen, Bremsen usw.) ist völlig ausreichend.
Es gibt heute nicht mehr so viel, was tatsächlich groß eingefahren werden müsste, nur einige wenige tribologische Paare müssen sich erst aufeinander abstimmen (wie hier Bremsscheiben und Beläge), das berühmteste in dem Zusammenhang dürften Zylinderlaufbuchsten und Kolbenringe sein. Hier werden tatsächlich noch Kolbenringe absichtlich so gefertigt dass sie sich einlaufen sollen - der sogenannte Minutenring ist spitz zulaufend und die Spitze soll sich der Zylinderwand in der ersten Betriebszeit anpassen um die beste Dichtwirkung zu erreichen.

Die Herstellervorgaben sind dabei sehr, SEHR konservativ. In der einschlägigen Ingenieursliteratur zu dem Thema (beispielsweise im Standardwerk von Basshuysen zum Verbrennungsmotor) gibt es Auswertungen die zeigen, dass über 90% der Einlaufvorgänge (also die Tribologie) sich innerhalb der ersten Betriebsstunde des Motors abspielt. Das bedeutet nicht nur, dass nach den ersten 100km praktisch alles wesentliche schon durch ist an Einfahren sondern vor allem auch, dass wenn das neue Auto zum ersten Mal vom Kunden bewegt wird auch schon das meiste durch ist - denn durch die ganzen Rangiervorgänge die das Auto vorher schon erlebt hat ist die erste halbe Stunde Motorlaufzeit eh schon vorbei.^^
 
Ich hab die Kiste in Düsseldorf abgeholt und bin ins Saarland nach Hause gefahren und war auch schon ~200km in Urlaub gewesen... also mindestens 600km Autobahn hatte er schon gehabt - allerdings eben in der Einfahrphase zahm unterwegs und auch keine Situation gehabt wo ich hätte besonders stark bremsen müssen.
Was hat die Kiste für ne Bremsserei auf der VA? Mehrkolben Festsattel?
Da sollte man mehrfach Bremssungen machen mit immer stärker ansteigenden Pedaldruck und zwischendurch kalt fahren.

Aber gut dass es sich bei dir jetzt geklärt hat.
 
Zurück