Der Auto-Thread

Einfach Zahnriemen nach Herstellervorschrift wechseln lassen und er wird niemals kaputt gehen. ...hab ich zumindest noch nie von gehört. Das passiert ansich nur wenn man keine Wartung macht.
 
Ich hatte ja früher auch einige Autos mit Zahnriemen, aber die Sorge fuhr immer mit, seit ich wußte, daß es da statistisch wohl mehr Probleme gibt als mit Steuerketten, wobei auch diese nicht selten Probleme machen.

Wie solide ist denn der Fiat 1.2 8V Motor insgesamt?
Kommt bzw. kam der nicht auch in manchen Ford-Kleinwagen zum Einsatz?

Haben eigentlich die 2-Zylinder-Fiat-Turbomotoren (85 und 105 PS) ebenfalls einen Zahnriemen?
 
Meine Fragen lassen sich nicht so einfach mittels googeln klären und auch nicht alles was man dort findet ist korrekt.

Z.B. habe ich widersprüchliche Angaben zum 2-Zylinder Twin-Air-Motor gefunden, was den Ventiltrieb angeht.
Bist du blind?????

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Da steht es doch!
 
Richtig, aber von anderer Stelle hatte ich eben mal gehört, daß der Motor angeblich einen Zahnriemen hat, woher soll ich nun wissen was davon stimmt und was nicht?

Davon mal abgesehen, kann mir jemand näher erklären, wieso bei einem Hersteller zwei unterschiedliche Konzepte zur Anwendung kommen?
Würden jetzt z.B. die kleinen und sehr einfachen Motoren aus Kostengründen einen Zahnriemen haben und die höherpreisigen Modelle eine Steuerkette, könnte ich das ja noch verstehen, aber wieso haben die kleinsten 2-Zylinder-Motoren hier eine Steuerkette und die größeren 4-Zylinder, auch die Abarth-Modelle anscheinend alle einen Zahnriemen?

Bei VW wechselte das ja, teils hatten die Motoren Zahnriemen, dann wieder Steuerkette und dann kam wieder öfter ein Zahnriemen zum Einsatz, bei Audi nicht viel anders, egal ob nun 3-, 4-Zylinder oder 8-Zylinder.
 
Dann verlink doch mal die andere Stelle.

Warum sollte es eigentlich deiner Meinung bei VW und Audi Unterschiede geben?
Das ist der gleiche Verein.
Was meinst du wohl, wer der Hersteller vom Motor in meinem Octavia ist?
 
Warum sollte es eigentlich deiner Meinung bei VW und Audi Unterschiede geben?
Da hast du mich wohl falsch verstanden, oder ich hab mich mißverständlich ausgedrückt, ich gehe auch von keinen nennenswerten Unterschieden bei den Motoren aus, die im Konzern für die verschiedenen Marken verwendet werden.

Nehmen wir mal als Beispiel den guten alten 2 Liter Reihen-4-Zylinder. Ich hatte diesen bisher einmal im Golf III mit 115 PS, war damals ein Einspritzer mit 8 Ventilen.
Auch die heutigen 2,0 Liter EA888 haben auf den ccm genau den gleichen Hubraum (1984ccm), beim 1,8 Liter, den es heute nicht mehr zu geben scheint, wurde meines Wissens nach auch nur das Hub reduziert, die Bohrung blieb aber gleich.
Verändert hat sich am Motor sonst aber sicherlich viel, zum einen gibt es den OHC 8V heute wohl nicht mehr, alle mir bekannten Ausführungen haben DOHC mit 16V, dann kommt noch die Aufladung dazu und die Direkteinspritzung, dazu jede Menge Elektronik und Software, sicherlich auch Leichtbauweise und modifizierte Materialien (z.B. die Laufbuchenbeschichtungen usw.), auch bei der Steuerung des Ventiltriebs hat sich was verändert. Denn mein damaliger 2 Liter Motor hatte einen Zahnriemen, ich meine die 16V-Ausführung damals hatte ebenfalls einen, heute haben die EA888 aber eine Steuerkette.

Bei den VW 3-Zylindern sieht es umgekehrt aus, diese hatten in der 1,2 Liter Version früher eine Steuerkette und heute in der 1 Liter Version wohl einen Zahnriemen.
 
Steuerkette läuft mWn. leichter als ein Zahnriemen, und bei einem 2Zyl. will man sämtliche unnötige Reibung vermeiden. Deshalb wohl Steuerkette. Aber bei den *immensen* PS-Zahlen ist die Steuerkette so filigran gebaut, dass ich dann vielleicht doch lieber einen wechselbaren Zahnriemen hätte :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also irgendwie weiß is nicht, auf was Tim raus will. Möchte er nun eine Diskussion über die Motoren führen, oder einen auswählen, der für ihn möglichst lange hält?

Lange halten:
Neuwagen Kia oder Hyundai (ggf. sogar mit Garantieverlängerung auf 8 Jahre), da hat man eigentlich, Wartungsintervalle vorausgesetzt, lange seine ruhe.

Diskussion:
Wirkliche Spezialisten für so kleine Brot und Butter Motoren findet man doch in der Enthusisastenszene dann sowieso nicht. Die Leute interessieren sich eher für die andere Seite der "Nahrungskette" ;)
Und vergleiche von VW zu Stellantis sind ja wohl ebenfalls nicht sinnig machbar. Was der eine Konzern macht, hat mit dem anderen nichts zu tun. Und ob man etwas an einem Motor ändert, hat dann viel mit den anderen Themen rund um das Auto zu tun.
Gleiche Motorgrundnblöcke müssen nicht zwangsweise "gleicher Motor" heißen; je nach Verbauart kann das nämlich nicht unerheblich sein, was man anpassen muss.
 
Einfach nen Auto kaufen und einen M104 von Daimler einbauen. Hatten wir seit 20 Jahren nicht einen Motorschaden. Dann noch Stage 1 Turbokit draufbauen und die Kiste hat 600PS. :D Mit Turbo fährt sich der Motor dann sogar gut.
 
Ich hatte ja früher auch einige Autos mit Zahnriemen, aber die Sorge fuhr immer mit, seit ich wußte, daß es da statistisch wohl mehr Probleme gibt als mit Steuerketten, wobei auch diese nicht selten Probleme machen.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Zahnriemen in der Regel deutlich weniger Probleme machen als Steuerketten. Das liegt einfach schon an der Tatsache das Steuerketten im Normalfall Wartungsfrei sind und erst dann getauscht werden wenn sie Probleme machen (Geräusche, Längung usw). Dadurch das der Motor eigentlich auch nicht dafür vorgesehen ist, dass die Steuerkette irgendwann mal getauscht wird ist die Demontage der Kette oft aufwendiger als vom Zahnriemen.

Alle meine Autos haben Zahnriemen und wenn du dich an wie Wechselintervalle hälst, wird dir der Zahnriemen auch nicht um die Ohren fliegen. Ein Bekannter ist 3 Jahre über der Intervalle gewesen und der Zahnriemen sah noch super aus.
 
Steuerkette läuft mWn. leichter als ein Zahnriemen, und bei einem 2Zyl. will man sämtliche unnötige Reibung vermeiden.

Sorry aber das ist Bullshit, ein Zahnriemen läuft mit weniger Reibung und leichter, darum verbrauchen Motoren mit Zahnriemen auch minimal weniger als der gleiche Motor mit einer Steuerkette.

Also irgendwie weiß is nicht, auf was Tim raus will. Möchte er nun eine Diskussion über die Motoren führen, oder einen auswählen, der für ihn möglichst lange hält?

Über kurz oder lang ein passendes Fahrzeug für mich zu finden, das kann dieses Jahr noch akut werden oder erst in 2-3 Jahren, das weiß ich jetzt noch nicht.
Wenn es aber dringend gebraucht wird, will ich nicht noch Monate mit der Suche nach dem idealen Modell verschwenden oder übereilt einen Fehlkauf machen.
Dazu kommt, daß mit Autos einfach rumdum sehr interessieren, mein ganzen Leben lang schon und ich darum immer sehr interessiert schaue, was sich auf dem Markt so tut.

Lange halten:
Neuwagen Kia oder Hyundai (ggf. sogar mit Garantieverlängerung auf 8 Jahre), da hat man eigentlich, Wartungsintervalle vorausgesetzt, lange seine ruhe.

Kia ist auch eine meiner Favoritenmarken momentan, einfach weil ich lange Schutz durch Garantie und Ruhe haben will.
Die Frage ist halt, welche Teile eventuell von der Garantie ausgenommen sind, was ist z.B. mit dem Turbolader und der Steuerkette?

Wo wir gerade bei Kia sind, welchen Motor haltet ihr für robuster und langlebiger und mit weniger Folgekosten versehen, den 1,2 Liter R4 Sauger mit 84 PS oder den 1,0 Liter T-GDI Direkteinspritzer mit 100 PS?

Ich gehe mal davon aus, daß der 1,2 Liter Sauger wahrscheinlich die langlebigere Lösung ist, allerdings muß man bedenken, daß er höher drehen muß als der kleine R3-Turbo, bei der Nennleistung gibt es einen Unterschied von etwa 1500 U/min (4500 U/min beim T-GDI und 6000 U/min beim 1,2-Sauger).
Wichtig wäre mir an dieser Stelle noch der Antriebskomfort, also ein möglichst leiser Motor, sowohl bei niedrigem Tempo als auch auf der Autobahn bis Tempo 130.

Ist denn der 1,2 Liter Sauger schlechter für Kurzstrecken geeignet, weil er nur ein Saugrohreinspritzer ist und dadurch mehr verdreckt mit der Zeit?

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass Zahnriemen in der Regel deutlich weniger Probleme machen als Steuerketten.

Sind eigentlich die Zahnriemen vor Marderbiss geschützt? Teils sieht mir deren Abdeckung nicht so wahnsinnig solide aus.
Außerdem finde ich die Frage interessant wer die Kosten trägt, wenn der Motor durch gerissenen Zahnriemen im Eimer ist, man aber das Auto immer streng nach Scheckheft gepflegt hat, die Herstellergarantie für das Fahrzeug aber schon abgelaufen ist?
Sagen wir mal, der Riemen wurde immer fachgerecht gewechselt und ein Jahr nach dem Wechel reißt er...
 
Die Zahnriemen sind so geschützt das kein Mader da dran kommt. Wie Wahrscheinlichkeit das er sich erst durch das Plastik frist und dann am Zahnriemen rum kaut geht meiner Meinung nach gegen 0. Mir ist auch kein Fall bekannt wo dies passiert ist, da mir aber auch kein Fall bekannt ist wo ein Mader einen Keilriemen/Keilrippenriemen angenagt hat bestätigt das meine Erfahrungen nur noch mehr.

Sollte der Zahnriemen reißen und du hast dich an die Intervalle gehalten kann es nur ein Defekt der Bauteile wie z.B. Zahnriemenspanner, Zahnriemen, Umlenkrolle oder eben die Verschraubung sein. Sollte dieser fast unmögliche Fall eintreten, wird es sich vermutlich je nach Kulanz des Riemen Herstellers um einen Kulanzschaden handeln.

Aber diese Frage stellt sich bei einer Kette auch, ob da die Kosten für eine z.B. gerissene Kette und dem daraus folgenden Motorschaden von jemand anderem als dem Verbraucher getragen werden.

Du machst dir da meiner Meinung nach viel zu sehr Gedanken. Sollte der Fall eintreten und du hast nach dem Kurbelwellentriebtausch einen Defekt der auf den Antrieb zurück zu führen ist, macht es meiner Meinung nach kein Unterschied ob Zahnriemen oder Steuerkette. Im Gegenteil... die Wahrscheinlichkeit das du bei einem Zahnriemenriss keinen kapitalen Motorschaden hast ist deutlich höher als bei einer Steuerkette.
 
Im Gegenteil... die Wahrscheinlichkeit das du bei einem Zahnriemenriss keinen kapitalen Motorschaden hast ist deutlich höher als bei einer Steuerkette.

Interessant, das hätte ich jetzt nicht gedacht, kannst du das genauer begründen?

Am liebste wäre mir ein Freiläufer-Motor, dann wäre es mir wurscht, ob Zahnriemen oder Kette.
 
@Tim1974
wenn du jetzt mit dem kauf noch 2-3 jahren warten willst/kannst, dann bist du ggf. sogar mit einem E-Auto dnan noch besser bedient, denn da entfallen einige Probleme die du jetzt im Kopf hast.
 
wenn du jetzt mit dem kauf noch 2-3 jahren warten willst/kannst, dann bist du ggf. sogar mit einem E-Auto dnan noch besser bedient, denn da entfallen einige Probleme die du jetzt im Kopf hast.

Wenn ich noch 2-3 Jahre warten kann vielleicht schon, aber eben das weiß ich jetzt noch nicht. Momentan z.B. wünsche ich mir kaum etwas mehr als ein Auto, gerade in den Pandemiezeiten, damit ich z.B. einfach mal aus der Stadt entfliehen und ins Umland in die Natur fahren kann, mit allerlei Kram für Picknick usw. dabei.
Bus oder Fahrrad sind da keine Optionen, erstrecht nicht im Winter, mitnehmen kann man da auch nicht viel mit.

Leider hat bisher niemand was zu dem Motorenvergleich beim Picanto geschrieben, mich würde sehr interessieren, welche Motor des Picanto eurer Meinung nach der robusteste ist, der über 10 Jahre gerechnet schätzungsweise am wenigsten Folgekosten verursacht?
 
Sollte der Fall eintreten und du hast nach dem Kurbelwellentriebtausch einen Defekt der auf den Antrieb zurück zu führen ist, macht es meiner Meinung nach kein Unterschied ob Zahnriemen oder Steuerkette. Im Gegenteil... die Wahrscheinlichkeit das du bei einem Zahnriemenriss keinen kapitalen Motorschaden hast ist deutlich höher als bei einer Steuerkette.
Nunja, wenn der Riemen oder Kette reißt, bleiben die Nockenwellen stehen. Im dümmsten Fall sind einpaar Ventile weit offen und werden von den Kolben begrüßt, Folgen kennst Du ja selber. Im "guten" Fall, ist der Kopf / die Köpfe am Sack, im dümmsten Fall hat es den Block auch erwischt. Glaube, es ist ziemlich egal ob die Kette oder Riemen reißt, die Folgen sind auf jeden Fall fatal. Auch wenn ein Zahnriemen noch gut aussieht, bedeutet es NICHT, dass die Nylonkarkasse genau so gut aussieht. Sie kann nämlich auch ermüdet sein und kurz vorm Bruch stehen.

@Topic: ich überhole gerade die Klima vom 8er, Kondensator, Verdampfer, Trocknerflasche und Expansionsventil werden getauscht, entsprechend natürlich auch die Dichtungen. Womit setze ich sie am besten ein? Bei "normalen" Dichtungen nehme ich meistens Siliconspray aber bei der Klima?
 
Nunja, wenn der Riemen oder Kette reißt, bleiben die Nockenwellen stehen. Im dümmsten Fall sind einpaar Ventile weit offen und werden von den Kolben begrüßt, Folgen kennst Du ja selber. Im "guten" Fall, ist der Kopf / die Köpfe am Sack, im dümmsten Fall hat es den Block auch erwischt. Glaube, es ist ziemlich egal ob die Kette oder Riemen reißt, die Folgen sind auf jeden Fall fatal. Auch wenn ein Zahnriemen noch gut aussieht, bedeutet es NICHT, dass die Nylonkarkasse genau so gut aussieht. Sie kann nämlich auch ermüdet sein und kurz vorm Bruch stehen.

Ich gehe auch nicht davon aus, daß Zahnriemen oder Steuerkette einen Unterschied machen, wenn sie versagen, die Folgen sind im wesentlichen die gleichen, je nach Motortyp, das einzige was dagegen schützen kann ist ein Freiläufer oder ein Zweitakter. :D
Warum werden heute eigentlich keine Motoren mehr mit hängenden Ventilen gebaut, die parallel zu den Zylindern laufen und dadurch niemals mit den Kolben in Kontakt kommen können?
Wahrscheinlich weil die Verdichtung dann nicht ausreicht um die heutigen Literleistungen und Abgaswerte erfüllen zu können?
Hightec hin oder her, ich hab da so meine ganz persönliche Meinung zu, sichere Konstruktion wählen mit hängenden Ventilen oder Freiläufer und wenn die Leistung nicht reicht, einfach rauf mit dem Hubraum und auf Aufladung verzichten, soweit möglich, jedenfalls bei Benzinern.
Das hat zwar jetzt mit meinen Fragen nichts mehr gemein, aber da es hier eh ein Auto-Laber-Thread ist, wo es kein festes Unterthema gibt, kann ich ja mal meine Meinung zum Motorbau äußern, mir gefielen die amerikanischen V8 mit einer zentralen Nockenwelle und 16 Ventilen sehr gut, die können dann auch hängend sein, reicht die Leistung nicht, dann halt statt 5 Litern 6 Liter Hubraum oder noch mehr, aber die Werkstoffe dürfen durchaus leichtbaufähig sein, Alu ist ja nun auch nicht so teuer, dann könnte man auch große Motoren in kleine Autos einbauen, mit Heckantrieb.
Hab zufällig das hier vorhin gefunden:
Natürlich total übertrieben, aber statt der zwei W12, einfach einen V8 mit 7-8 Litern Hubraum vorne rein und auf Heckantrieb (oder noch besser Allrad) umbauen, dazu eine 9-10 Stufen Automatik neuster Bauart, was will man mehr? :D

So nun wieder ernsthafter, ich hoffe immer noch, daß mir jemand was zu den beiden Kia-Motoren sagen kann. So richtig glücklich macht mit weder ein 1.2 Liter R4 Sauger noch der 1.0 Liter R3 Turbo, aber es heißt eben Kompromisse eingehen bei der Autowahl und auf die Kosten achten. Schade das es keine soliden 2 Liter R4 mit 8 Ventilen und ca. 130 PS in dem Auto gibt.
Gut finde ich aber, daß Kia meines Wissens nach nur Steuerketten verbaut, oder nicht?
 
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