Der Auto-Thread

Ich könnte ja auch zum 18. den alten Mercedes meines Opas bekommen...
Blöd ist dann nur, dass der Wagen dann ca 15J älter ist als ich...
Hat momentan ca 350t km drauf, viel wird da nicht mehr dazu kommen...
Ist halt top gepflegt, alle Rechnungen noch da, nur die Zylinderkopfdichtungen müssten mal wieder gewechselt werden :D
MfG
 
Saugdiesel? EIn Kumpel hatte mal nen alten 200D mit Automat... Solche Autos definieren den Begriff Lethargie völlig neu!:D

Ist aber auch ein Erlebnis so ein Auto! Problem wird sein, dass so ein alter Bock vermutlich keine grüne Umweltplakette bekommen kann und damit in vielen Städten gar nicht fahren darf. Je nachdem wo man wohnt oder mal hin will ist das ein Argument!
 
Alte Autos bzw. mit vielen Km kann man nicht pauschal nachsagen das sie im schlechten Zustand sind bzw. nicht mehr lange halten.

Je nachdem wie der Wartungszustand ist von der Technik. Für mich kann ich z.B sagen, dass mich das Äußere meines Autos immer weniger interessiert. Kleine Lackschäden sind leider vorhanden aber ich kann mich einfach nicht mehr dazu aufraffen die nötigen 300-500€ dafür auszugeben nur damit hier nen Kratzer und dort die Haube neu lackiert ist. Dafür warte ich bei technischen Verschleiß nicht lange. Wenn ein Lager defekt ist muss es halt neu und das möglichst bald. Wenn Reifen fertig sind dann müssen die neu. Und wenn die dritte Bremsleuchte 80€ kostet dann muss das halt sein.

Dafür fahr ich das Auto auch nicht immer zimperlich. Regelmäßige Ölwechsel ink. Filter (Klima, Luft, Öl) gehören jedes Jahr zum festen Programm. Jedes jahr wird dazu noch irgendwas anderes gewechselt. Ob Zündkerzen, Bremsflüssigkeit oder sonstwas denk ich mir immer spontan aus wie es grad am besten wär. Nächstes Jahr denke ich sollte der Kraftstofffilter mal neu. Man kann es einem Auto leider nicht ansehen, welchen Wartungszustand es hat. Er ist vielleicht nicht mehr der schönste aber für seine 13 Jahre ist er in einem sehr guten technischen Zustand.

Für mich steht aber fest, dass wenn ein altes Auto strahlt als wenn es gestern erst vom Band gelaufen ist, wo möglich noch ne Motorwäsche bekommen hat, da muss man immer aufpassen. Auch Autos mit neuem TÜV sind immer solche Sachen.

Hab da schon Autos gesehen, die grad ne Woche TÜV hatten aber die Reifen waren (nicht übertrieben) Glatze oder die komplette Vorderachse war ausgeschlagen bis hin zu undichten Lenkgetrieben usw.. Da muss man sich über die Wertigkeit einer neuen Plakette keine gedanken mehr machen.

Also immer mit einer gesunden Skepsis ein Auto kaufen und wenn einem was nicht geheuer ist dann lieber weiter schauen. Grad beim Privatkauf ist immer Vorsicht geboten. Man sieht es den Leuten nciht an, ob sie dich über Ohr hauen wollen.
 
Naja beim Händler kann man sich wenigstens noch halbwegs gegen währen. Ein Händler will einfach nur Geld verdienen aber eine Privatperson will u.U einfach nur eine Schrottgurke zu Geld machen.
Zumindest stehen die Chancen beim Händler besser ein vernünftiges Auto zubekommen. Ob es das Geld dann wert ist ist wieder was anderes.
 
Und beim Händler kann man sich gleich darauf verlassen dass dem so ist :ugly:.

Das sowieso :D
Unser Auto hatte laut Aushang alle mögliche Ausstattung die es aber gar nicht besitzt^^

Das ist uns aber erst aufgefallen, als wir die ganzen Funktionen mal testen wollten :ugly: die waren einfach nicht da :D

naja, im Nachhinein 2000€ in Form von Gutscheinen bekommen und noch mal 100€ weil die uns versichert hatten, dass der Passat Longlife hat, hat er aber nicht, da Erdgas :what:

Also voll veräppelt vom Autohaus:schief:
 
Sowas leg ich einfach mal unter völlige Fehlinfo seitens des Händlers. Das ist aber was anderes als ein Auto das technisch KO ist!!! Genau das mein ich. Nicht irgnedwelche Ausstattungslinien die es nicht gibt oder solche Sachen sondern den technischen Zustand und der ist doch entscheidend bei einem Auto oder nicht?

Was interessiert mich ein sauberer Motor (Motorwäsche) wenn ich dann nicht erkennen kann ob er wirklich trocken ist oder überall sift? Beim Kauf will ich keine glänzenden Motoren haben sondern sehen wie es wirklich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Händlern denke ich immer an einen Volvo mit Unwucht an der Vorderachse(wie kann man sowas überhaupt zur Testfahrt rausgeben) und einen "rostfreien" Mini wo die Batterie kurz davor war auf der Straße zu landen.

Betrug ist auch bei Privatverkäufern anfechtbar und in der Regel wissen die wenigstens was für ein Auto sie verkaufen. Halbwegs auskennen muss man sich beim Gebrauchtkauf halt immer.
 
Ja leider kann man sich ja mitleerweil schon richtig freuen, wenn ein Autokauf reibungslos klappt und das Auto auch noch hält was es verspricht. Kommt immer seltener vor beim Gebrauchtkauf
 
Zappaesk schrieb:
Ist aber auch ein Erlebnis so ein Auto! Problem wird sein, dass so ein alter Bock vermutlich keine grüne Umweltplakette bekommen kann und damit in vielen Städten gar nicht fahren darf. Je nachdem wo man wohnt oder mal hin will ist das ein Argument!

Kein Problem, wenn er ein H-Kennzeichen hätte.
 
Nicht jedes Auto ist es würdig, nach 30 Jahren ein H-Kennzeichen zu erhalten. Abgesehen von Originalität, Zustand und würdiger Werterhaltung gilt es vorrangig das automobile Kulturgut zu wahren - und da sind manche 30-jährige einfach nur alte Autos, nicht aber ein Oldtimer in diesem Sinne.
 
Bekommen trotzdem in der Regel ein H-Kennzeichen wenn sie von der Substanz gut dastehen. Wenn ich sehe was hier für Kisten mit H-Kennzeichen rumfahren...

Ich persönlich achte mittlerweile bei jedem egal ob Freund, Privatverkäufer oder Händler penible genau drauf was ich kaufe, das man von Privatpersonen gerne mal beschissen wird und von Gebrauchtwagenhändlern erst recht ist klar... als ich jedoch Anfang des Jahres Zeuge wurde wie zwei "Freunde" sich gegenseitig bescheißen bzw der eine den anderen ist mir klar geworden das man eigentlich NIEMANDEM blind vertrauen sollte. Das fing an das irgendwelche Rostlöcher mit Kleber zugeschmiert wurden, hinterm Amaturenbrett lose Plus-Kabel rumflogen, Versprechungen wie "Die Papiere von den Tuningteilen schicke ich dir nach" nicht eingehalten wurden usw und sofort. Die "Freundschaft" zwischen uns dreien bestand schon an die 5 Jahre, mein Kumpel hat im Grunde einen haufen Schotter für eine Schrottkiste bezahlt und ist dank des deutschen Recht nun der Depp... da man beim Privatverkauf dem Verkäufer nachweisen muss das er diese Mängel absichtlich verschwiegen hat. Meiner Meinung nach fast unmöglich... also vertraue niemandem blind, auch wenn er ein vermeidlicher Freund ist. Manchmal lernt man aus Fehlern und muss diese auch teuer bezahlen...
 
Mag ja sein. Unabhängig davon, mit H-Kennzeichen darf man in die Umweltzonen.

Bekommen trotzdem in der Regel ein H-Kennzeichen wenn sie von der Substanz gut dastehen. Wenn ich sehe was hier für Kisten mit H-Kennzeichen rumfahren...

Das stimmt natürlich, aber es gibt seit ein paar Monaten neue Richtlinien für den §23 StVZO und die werden sukzessive umgesetzt - sprich, es kann einem Halter mit H-Kennzeichen dieses wieder aberkannt werden, wenn er alle 2 Jahre zur HU fährt und der Zustand nicht mehr dem rechtlich vorgegebenen entsprucht. Das war zwar schon so, aber die Vorgaben haben sich etwas geändert. Wie das in der Praxis abläuft, ist sicher von Fall zu Fall verschieden, aber auch die Offiziellen (Polizei) werden darauf geschult werden um von Seiten einer Behörde auch im Nachhinein einzugreifen.
 
Ich finde die Richtlinien für H-Kennzeichen sollten noch strenger sein. Personlich verbinde ich ein H-Kennzeichen mit einem besonderen Fahrzeug, ein Auto das Kultstatus hat und eben den Wiedererhaltungswert für die Nachwelt. Das sind Fahrzeuge wie Käfer, 2CV, alte Benz usw aber kein E36, 100NX oder Opel Calibra (wenn sie mal in das alter kommen). Natürlich ist diese Sichtweise anders, Leute die mit diesen Autos ausgewachsen sind verbinden natürlich auch mit solchen Autos eine Historische-Vergangenheit. Ich kann zum Beispiel nicht verstehen wieso ein oller Ford Transit Kastenwagen ein H-Kennzeichen bekommt, für mich ist das einfach ein alter Koffer. Wenn ich hingegen eine Ente sehe bekomme ich immer ein Grinsen ins Gesicht... wo wir beim Thema 2cv sind diese hier habe ich vor ziemlich genau 2 Jahren wieder aufgebaut :) Ich hatte schon einige Fahrzeuge mit H-Kennzeichen, z.B. die Ente, einen Ford Granada B, einen Alfa Guila, Peugeot 504L und Skoda Ocativa Super. Mein erstes Auto wäre auch bald ein Oldtimer, es war ein Pontiac Fier0 4ms glaub BJ 85... ach ist das schon lange her. :what:
 

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So, Reifenwechsel eine Woche nach hinten verschoben: in einem der Winterreifen steckt ein Nagel, und der Reifenhändler hat das passende Modell nicht da und muss erst einen bestellen (da die Reifen praktisch neu sind geht das). Alles in Allem (mit Umziehen) 200€ extra. Kommt halt davon wenn man auch im Winter 240km/h fahren können will. Bin ich gerade etwas genervt von, ist aber erst beim Wuchten aufgefallen, und reparieren ist natürlich auch nicht.
 
@Falk: Glaub mir: Beim passenden Format kann das auch mit 180er Index spielend auf die Kosten raus laufen. Dumm gelaufen wenn der Reifen halt erst einen Winter drauf hatte und der Nagel ihn zum Totalschaden deklariert *grmlm*.
 
Ja, ich weiß - gute Reifen kosten halt etwas. Und alle vier tauschen seh ich nun mal gar nicht ein (was auch nicht nötig ist). Mich langweilt eher, dass ich dann nächste Woche noch mal hin muss :( Aber an Reifen sparen will ich auch nicht...
 
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