Der Auto-Thread

Ah so, man hält den ɳ absichtlich so beschissen, nur damit man Heizung im Winter hat.:ugly: Dann könnte man aber wenigstens die Motorelektronik so entwickeln, dass der ɳ im Sommer angehoben wird.

Alles klar. Wenn man es nicht verstehen will....

Die Motoren an sich nicht. Eine Drehstrom-Synchronmaschiene erreicht heute einen ɳ von bis zu 99%. Und alles andere ist auch bei weitem nicht so schlimm. Der Elektroantrieb an sich (wenn man alles andere ausblendet) ist dem Verbrennungsantrieb in jeder Hinsicht überlegen, aber alles scheitert an der Heizung.:lol:;)

Es ist ein kleiner Unterschied ob ein Motor als Generator oder in einem Fahrzeug eingesetzt wird, die ständig schwankenden Drehzahl und Lastzustände wirken sich nicht positiv aus.
Was den Einsatz von E-Motoren in Akkubetriebenen Fahrzeugen angeht, da sollte man ggfs. mal drüber nachdenken wieviel Energie alleine beim Laden verloren geht, ist so als würdest du ein Fahrzeug mit Loch im Tank betanken. Wenn man jetzt hoch die Erzeugungsverluste bei dem aktuellen Strommix betrachtet, die Transportverluste, usw... . Dann bleibt am Ende nicht viel schönes in der Gesamtbilanz übrig. Und das ohne auf so Feinheiten einzugehen wie die Speicherfähigkeit von Akkus bei niedrigen Temperaturen, den Nutzbereich der Akkus, das Gewicht pro kW/h, etc ... Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.
 
Wenn der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren so gut wäre, dann bräuchte man ja nicht so vehemmend auf alternative Konzepte drängen.
Elektromotoren können ja einen Wirkungsgrad von bis zu 99% haben, allerdings ist bei denen der Flaschenhals der Akku und das Gewicht was diese Mitbringen.
Ich bin da etwas nostalgisch, denn ich bin froh, dass es den Verbrennungsmotor noch eine ganze Weile geben wird. Ich kann mich nicht so wirklich anfreunden mit dem Summen von dem E-Motor.
Auf der anderen Seite wäre das natürlich eine Klasse Sache, da ein E Motor erheblich weniger Wartung braucht und ein Getriebe würde auch wegfallen.
 
Alles klar. Wenn man es nicht verstehen will....

So hast du es jedenfalls zu verstehen gegeben.

Es ist ein kleiner Unterschied ob ein Motor als Generator oder in einem Fahrzeug eingesetzt wird, die ständig schwankenden Drehzahl und Lastzustände wirken sich nicht positiv aus.
Was den Einsatz von E-Motoren in Akkubetriebenen Fahrzeugen angeht, da sollte man ggfs. mal drüber nachdenken wieviel Energie alleine beim Laden verloren geht, ist so als würdest du ein Fahrzeug mit Loch im Tank betanken. Wenn man jetzt hoch die Erzeugungsverluste bei dem aktuellen Strommix betrachtet, die Transportverluste, usw... . Dann bleibt am Ende nicht viel schönes in der Gesamtbilanz übrig. Und das ohne auf so Feinheiten einzugehen wie die Speicherfähigkeit von Akkus bei niedrigen Temperaturen, den Nutzbereich der Akkus, das Gewicht pro kW/h, etc ... Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Alles klar. Wenn man es nicht verstehen will....

Ich bin da etwas nostalgisch, denn ich bin froh, dass es den Verbrennungsmotor noch eine ganze Weile geben wird.

Ich doch auch.
 
Wenn der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren so gut wäre, dann bräuchte man ja nicht so vehemmend auf alternative Konzepte drängen.

Der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren ist der letzte Grund wieso E-Motoren wieder zum Thema wurden. Solange sich die Bundesregierung 'neutral' von den 4 großen Stromversorgern beraten lässt, wird es weiter Subventionen in ein finanzielles Desaster geben.
 
Ich spreche nicht von Subventionen, sondern von gezielter Hemmung der Entwicklung und Forschung auf dem Gebiet der Elektoantriebe? Und Automobilhersteller würden sich nur ins eigene Knie schießen, wenn sie Elektroantriebe ins Auto massenhaft integrieren, weshalb sie auf dem Gebiet auch nur wenig tun. Deshalb geht das auch nicht ohne staatlichen Investitionen.
 
Da mein Auto morgens bei der Kälte nicht anspringt, dachte ich es würde etwas bringen wenn ich mal ne längere Strecke fahre (ca 60 km) anstatt immer nur 5 km bis zur Arbeit.
Bringt das wohl etwas oder wird mein Auto dadurch genau so wenig anspringen?
 
Auf jeden Fall bringt das was. Kurzstrecke ist bei diesen Temperaturen ganz besonders schlecht fürs Auto und auch für die Batterie. Ein mal etwas länger fahren, damit die Batterie geladen wird und Wasser und Kraftstoff aus dem Motoröl verdampfen.
 
Batterie Ladegeräte sind jetzt auch nicht soo teuer ;) .

Vonwegen alternativer Antriebe:
VDI nachrichten - Autokäufer in Deutschland pfeifen auf alternative Antriebe
Was mich wundert ist dass die sich wundern.
Selbst in der Ökobilanz bringen die heute so angebotenen Wagen nichts. Einer meiner Profs ist Elektro Fahrer mit einem "richtigen" Elektromobil(also Leichtbau, Platz nur für zwei Personen und die Heizung dann weil effektiver doch mit Öl) und erzählte z.B. auch mal dass ein Mitsubishi Leaf in der CO2 Bilanz im Endeffekt deutlich schlechter weg kommt als sein A2.
 
Was erwartest du denn? Elektroauto ist heute etwa da wo Verbrennungsauto 1950 war. Es ist ein langer aber unvermeindlicher Weg, der sehr steinig ist.
 
Was den Einsatz von E-Motoren in Akkubetriebenen Fahrzeugen angeht, da sollte man ggfs. mal drüber nachdenken wieviel Energie alleine beim Laden verloren geht, ist so als würdest du ein Fahrzeug mit Loch im Tank betanken. Wenn man jetzt hoch die Erzeugungsverluste bei dem aktuellen Strommix betrachtet, die Transportverluste, usw... . Dann bleibt am Ende nicht viel schönes in der Gesamtbilanz übrig. Und das ohne auf so Feinheiten einzugehen wie die Speicherfähigkeit von Akkus bei niedrigen Temperaturen, den Nutzbereich der Akkus, das Gewicht pro kW/h, etc ... Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Also dieser Post zeigt mir klar das eine Diskussion mit dir darüber keinen Sinn macht. Du lässt hier mal eben die Förderung(Offshoreförderungen!), den Transport und nicht zuletzt die extrem (Energie)aufwendige raffinierung des Rohöls unerwähnt.

...gehören elektrische Antriebe und Transformatoren zu meinem Beruf.:D

Sehr interessant, zu meinem auch. Bist du schonmal ein e Auto gefahren? Ich leider nicht, allerdings hat mich ein Bericht über einen e Porsche von Ruf sehr beeindruckt - vor allem die elektrische Bremsleistung, die mechanische Bremse brauchte der nur um dann entgültig stehen zu bleiben. Allerdings wurde dort keine Nutzbremse verwendet sondern einfach der Motor umgepolt.

mfg
 
Was ich erwarte ist dass man erst versucht die CO2 Bilanz vom Strom "in Ordnung" zu bekommen bevor man damit auch noch Autos antreibt.

Aber in dem Bereich gibt es eh so einiges was mir nicht einleuchten will.
Warum z.B. hält sich ein Linde wo man seit Jahrzehnten Erfahrung mit Elektrofahrzeugen(Flurfahrzeuge und Stapler) hat komplett aus dem E-Auto Geschäft raus? Die gehören schließlich du den Wenigen die da überhaupt Ahnung von haben.
 
Was erwartest du denn? Elektroauto ist heute etwa da wo Verbrennungsauto 1950 war. Es ist ein langer aber unvermeindlicher Weg, der sehr steinig ist.

Nur mit dem kleinen Unterschied das die E-Auto Branche älter als die der Hersteller von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist, da sollte man mal drüber nachdenken.

Also dieser Post zeigt mir klar das eine Diskussion mit dir darüber keinen Sinn macht. Du lässt hier mal eben die Förderung(Offshoreförderungen!), den Transport und nicht zuletzt die extrem (Energie)aufwendige raffinierung des Rohöls unerwähnt.

In dem von dir zitierten Post habe ich überhaupt keinen Vergleich zwischen Akku-Auto und richtigem Auto gemacht. Ich habe nur einige von vielen Dutzenden Nachteilen des E-Autos angesprochen.

Wer kritisch ist disqualifiziert sich? Na wenn das nicht nach Gleichschaltung ruft, dann weiß ich auch nicht.

Egal, ich bin froh das die Realität meine Meinung bestätigt.
 
In dem von dir zitierten Post habe ich überhaupt keinen Vergleich zwischen Akku-Auto und richtigem Auto gemacht.

Genau darum ging es aber.

Ich habe nur einige von vielen Dutzenden Nachteilen des E-Autos angesprochen.

Na dann sollten mir mal dringend auch über die Nachteile des Verbrennungsautos reden. Von der Förderung des Öls angefangen.

Wer kritisch ist disqualifiziert sich?

Nein, absolut nicht. Nur dann wenn es aus dem Zusammenhang gerissen ist.

mfg
 
Wer ist denn hier pro Öl?

Und den Teufel mit dem Belzebub austreiben klingt für mich nicht nach Lösung. In absehbarer Zeit wird man keine 500 kW/h mit einem Gewicht von unter 50 kg und einem Volumen unter 50 Litern als Akku realisieren können.
Wenn man die andere aktuellen negativen Effekte mit einrechnet, wie z.B. Selbstentladung, Nutzbereich, thermische Empfindlchkeit, Haltbarkeit, ..., dann müsste der Akku noch deutlich mehr Kapazität als der Tank eines Golfs haben. Solange dies eben nicht der Fall ist, sollte man schauen wie man aktuelle Fahrzeuge sauber bekommt. Logischerweise sollte diese Verbesserung durch einen besseren Brennstoff als Mineralölprodukte realisiert werden. Alles andere erscheint mir derzeit eine Sackgasse.
 
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