Der Auto-Thread

Kommt drauf an, was du an Lebensdauer erwartest. Mit bestimmten Zeiträumen kann das durchaus Probleme von Rostbildung begünstigen, wo eon „unfallfreier“ keinen hat, bezogen auf die Stelle.
Andererseits ist die Frage dann, was ist betroffen. Ein tauschbarer Kotflügel? Lullefut. Die Karosse selbst? Ungünstig.
 
Klar ist unfallfrei nicht alles.
Ich persönlich finde Schäden bei denen nur Anbauteile getauscht wurden auch in Ordnung, wenns halt ordentlich gemacht ist.

Bei mir wurden vor zwei Monaten nach nem Streifschaden auch beide Türen auf der Beifahrerseite bei Audi getauscht.
Zwei Wochen vorher hatte ich eh entdeckt dass unter der Türabschlussleiste der Rost rausblüht, die Roststelle ist jetzt gleich mit eliminiert.
Neues LM Rad hats gleich mit dazugegeben.(Zum Glück hab ich zwei Wochen vorher relativ früh auf Sommerreifen gewechselt, sonst hätts ne Stahlfelge getroffen, und was so ne originale Felge kostet ist eh nicht feierlich, trotz nur 16" Standard)
 
Heute mal das neuste Elektroauto bei uns eine Runde gedreht... Nen 4-Türen-Smart EV.
Bin bei 23°C mit 55% Akku losgefahren.
Klima, Licht, Radio an.
11km gafahren.
Akku ist bei 25%. :lol: ...und dann gibt es ersthaft Leute, die das toll finden. :klatsch:

Ich war nicht mal schnell unterwegs. Ne Oma mit ihrem SUV und den Kindern hinten drin hat mich überholt. Im KI standen am Ende der Fahrt irgendwas mit 27kWh/100km. Topspeed sind krasse 140km/h. Wieviel fuhr ein frischgemachter Käfer? 150km/h?
Schafft die Verbrenner ab, dann bleiben alle Zuhause! :daumen:

Hab auch nochmal google befragt und es scheint doch in gewissen Maßen noch nachstellbar zu sein wie hier erwähnt wurde.

Ich Depp hab mir extra nen Magnet mitgenommen und vergessen nach eventuellen Spachtelarbeiten zu schauen :wall:
Wenn das Auto nicht komplett verbogen ist, dann bekommt man fast jedes Spaltmaß wieder eingestellt, wenn man es will. Alle Anbauteile lassen sich verstellen und notfalls auch verbiegen ohne sichbare Einschränkungen.

Den Magnet kannst du dir sparen, da muss schon eine Familienpackung Spachtel drauf sein. Da hilft nur ein Lackschichtdickenmessgerät.

Klar ist unfallfrei nicht alles.
Ich persönlich finde Schäden bei denen nur Anbauteile getauscht wurden auch in Ordnung, wenns halt ordentlich gemacht ist.
Solange ein Unfallschaden laut Hersteller repariert wurde, ist es ja auch nicht weiter schlimm. Wenn da Pfuscher für billig billig bei waren, kann man die Karre nur noch in die Presse schieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Winterräder haben noch gut Profil, sind jedoch 6 Jahre alt. Keine Ahnung wie es bei Autos mit dem Reifenalter ist, kenn mich da nur bei Motorrädern aus. Da wären die bei dem Alter für mich persönlich Schrott, aber wird bei Autos ja anders sein.
Nö, ist nicht anders. Gummi altert/wird hart wenn es Ozon, also Luft, ausgesetzt ist. Das betrifft Autoreifen genau so wie alle anderen Reifen auch.
 
Ja. Erst Mal Danke für sie Zusammenfassung. Irgendwie beziehen sich sowohl deine wie auch die verfügbaren I-Net Beschreibungen aber immer auf die oberen Layer.
Mich würde halt mal interessieren wie man da physikalisch die Daten überträgt (also nicht nur "ist optisch" sondern Takt, Signallevel, Wortgröße etc.).
 
:D Ja, es ist immer so.

Also, bei MOST (ich beziehe mich auf MOST25, bei 50 und 150 ist es etwas anders) hast Du immer einen Busmaster, den sog. "Timing master". Er weckt den Bus und auch die Teilnehmer (Slaves). Jedes Steuergerät kann als Master oder Slave konfiguriert werden. Systemtakt ist entweder 44.1kHz oder 48kHz. Jedes Steuergerät im Ring hat drei Adressen, eine physikalische Adresse, eine logische Adresse und eine Gruppenadresse, dann gibt es noch Bradcast. Die Adressen sind immer von der Ringposition abgeleitet und werden vom Master vergeben, die Adressen sind dynamisch. Wenn ein Steuergerät in Bypass-Modus geschaltet wird, werden die Ringpositionen neuvergeben und die Adressen ändern sich. Der Master kennt ALLE Adressen (und noch viel mehr). Die physikalischen Adressen werden nur für administrative Zwecke verwedet. Die logische Adressen werden für die Kommunikation verwendet. Die Gruppenadresse ist dazu da um eine Gruppe von Steuergeräten anzusprechend, mit einem einzigen Controlframe. Broadcast ist dann für alle Steuergeräte, ebenfalls mit einem einzigen Frame.

Im Ring gibt es drei Datenbereiche:
-> synchrones Kanal (Streaming, wie Audioausgabe, also alles, wo gestreamt wird)
-> asynchrones Kanal ("normale" Datenübertragung, wie Daten von der Platte lesen, Internet, ...)
-> Controlchannel (Steuerung und Datenübertragung)

Ein MOST-Frame ist 64 Byte lang. Wenn man die ganzen Dienstsachen abzieht, bleiben 60 Byte für synchronen und asynchronen Bereich und zwei Byte für Controlchannel. Die Grenze (SBC) zwischen synchronem und asynchronem Kanal wird dabei individuell gesetzt, da gibt es eine Stelle im Header dafür. Im sychronen Kanal werden die Daten in Quartets übertragen, je vier Byte also vier Kanäle. Diese Besagte Grenze zwischen synchron/asynchron ist in Quartets angegeben. Datensicherung gibt es nicht, aber eine garantierte Bandbreite. Wenn SBC auf 8 gesetzt wird, also 32 Bytes, bleiben im Frame noch 28 Bytes für asynchrone Daten. Im asynchronen Bereich werden die Daten paketiert, änlich wie bei TCP.

Control channel: Pro MOST Frame werden zwei Bytes davon übertragen. Ein Control Frame hat eine Länge von 32 Bytes, es werden also 16 MOST-Frames versendet um ein Control Frame zu versenden. Jedes Control Frame hat eine Empfangsadresse, Sendeadresse, Typ, Befehl, CRC und noch ein paar Kleinigkeiten.

Jedes Steuergerät hat mindestens zwei FBlocks implementiert, ein Netblock und eine Applikation, also was macht das Steuergerät. Die Typen der FBlocks bzw. deren IDs sind fest von der Cooperation vergeben. Ein NetBlock hat die ID 0x01, DVD hat 0x34, ... Durch "Befehl" wird das Steuergerät gesteuert, zum Beispiel "CD1 einlegen, Track 5 abspielen" und so weiter.
 
Heute mal das neuste Elektroauto bei uns eine Runde gedreht... Nen 4-Türen-Smart EV.
Bin bei 23°C mit 55% Akku losgefahren.
Klima, Licht, Radio an.
11km gafahren.
Akku ist bei 25%. :lol: ...und dann gibt es ersthaft Leute, die das toll finden. :klatsch:
Topspeed sind krasse 140km/h.

Kunststück, der hat ja auch grade mal einen 17kWh Akku, das sollte einem klar sein dass man damit unter realen Fahrbedingungen voll aufgeladen nicht weiter als 80km kommt. Smart ist eben ein Stadtauto mit geringer Reichweite, es meckert auch niemand weil der Verbrenner nur 28l Tankinhalt hat statt den 82l eines Audi A8. Übrigens packen die Verbrenner-Smarts ebenfalls nicht mehr als ca 145km/h.

Smarts sind eben Autos für Leute die eigentlich keins bräuchten weil sie in der gentrifizierten Zone leben, aber sich zu fein sind 2 mal im Jahr carsharing zu machen.

Mach doch einfach mal ne Probefahrt im Tesla statt dich an solchen Negativbeispielen fest zu beißen: Probefahrt vereinbaren | Tesla Motors
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann das auch irgendwie nicht nachvollziehen. Wer so rast, dass er den Akku eines Tesla in 100km leer bekommt, der muss auch mit einem Verbrenner mindestens doppelt so oft an die Tankstelle wie nötig. Vielleicht sollte man an der Stelle einfach auch mal seinen Fahrstil überdenken und sich ein paar Minuten mehr Zeit lassen um ans Ziel zu kommen.

Oder generell an der Sensibilität des Gasfußes arbeiten. Grade bei Elektroautos kann man schon viel Reichweite raus holen, wenn man lernt die Rekuperation vorausschauend einzusetzen.
 
Was bringt mir ein Elektroauto, wenn ich nicht lange schnell fahren kann, weil die Akkus und Stromwandler sonst zu heiß werden???
 
Ein elektro Fahrzeug ist gar nicht dafür gebaut um damit schnell eine längere Strecke zu fahren, wieso sollten sie es also können? Es beschwert sich doch auch niemand das ein Maybach keine Rundenrekord Zeit auf dem Ring fährt oder das ein Twingo keine 300km/h erreicht. Man sollte ein Auto für seine Bedürfnisse kaufen und wer schnell fahren will, ist an einem elektro Auto einfach falsch geraten. Ich verstehe diese Diskussionen einfach nicht... und unser möchtegern Rennfahrer erst recht kein geeignetes Klientel für ein Eco Fahrzeug ist, sollte wohl klar sein. :rollen:
 
Eben, Meinereiner wäre mit einem Elektro-Auto als Zweitwagen bei den etwa 30km Fahrten zum Kunden und auch mal die etwa 70-80km zum Flughafen gut bedient, dazu braucht es eigentlich keinen Verbrenner, zumal der als aktuell Diesel auch keinen echten Vorteil bringt.

Natürlich ist man damit nicht mehr so flexibel in der Nutzung wie bisher, aber nunja, das ist eben dem Zweck geschuldet.
Ich sehe da kein Grund zum Meckern, für diesen Einsatzzweck, wo ich den Zweitwagen zu 99% für brauche, ist das optimal, für alles andere ist der große Kombi mit Verbrenner ja trotzdem da.
 
Ansich finde ich das Laden gar nicht sooo einschränkend. Man kann doch in etwa abschätzen was man normalerweise in der Woche fährt. Mir passiert es eigentlich nie das ich los fahren will und erst dann merke "oh der Tank ist leer". Das selbe ist doch auch bei einer elektro Hütte. Wenn der Akku fast leer ist, hält man halt den Rüssel über Nacht rein fertig. Es regen sich viele über die Reichweite von maximal 400 Kilometer auf, das war bis vor ein paar Jahren eine gängige Reichweite für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Mein Lexus schafft z.B. auch maximal 500 Kilometer (mit Gas) und 600 Kilometer mit Benzin. Beim Subaru kann ich froh sein wenn da überhaupt eine 4 vorne dran steht.

Einzig und alleine den Umweltfaktor finde ich eine Frechheit... elektro Autos sind bei weitem nicht so umweltfreundlich wie man sie hin stellt. Und das man den Leuten dann noch ein schlechtes Gewissen macht und sie zwingen will sich so eine Pimmelbude zu holen ist für mich echt eine Zumutung.
 
Ein elektro Fahrzeug ist gar nicht dafür gebaut um damit schnell eine längere Strecke zu fahren, wieso sollten sie es also können?

Tesla wirbt damit aber, zwar indirekt. Und was bringt mit eine Beschleunigung von 5 sek auf 100, wenn ich es 1-2 Mal machen kann. Weil, sonst werden die Regler/Batterien zu warm und die Leistung wird gedrosselt. Und Tesla ist so ein möchtegern Sportwagen...

Ich verstehe schon was Du meinst und stimme Dir auch zu. Der Punkt ist nur, wenn ich ein Fahrzeug als "Sportwagen" hinstelle, muss ich damit rechnen, dass es auch entsprechend gefahren wird. Und da kackt Tesla gnadenlos ab.

Einzig und alleine den Umweltfaktor finde ich eine Frechheit... elektro Autos sind bei weitem nicht so umweltfreundlich wie man sie hin stellt. Und das man den Leuten dann noch ein schlechtes Gewissen macht und sie zwingen will sich so eine Pimmelbude zu holen ist für mich echt eine Zumutung.

Sehe ich genau so. E-Mobilität in jetziger Form ist für'n Ar***
 
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