TE
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Gast1675120202
Guest
Es ist nicht das Medium es sind die Informationen die fließen.
Carsten Lindemann kommt mal wieder mit einem "geistreichen" Vorschlag um die Ecke.
Nein, dann lieber ein Jahr Sprachschule und dann in die Grundschule.
Ein anderer Ansatz wäre eine bundesweite KiTa-Pflicht für mindestens (!) das letzte Jahr vor der Einschulung, inkl. entsprechender personeller Ausstattung in Form von Sprach(früh)förderkräften.
Oder einfach Unterricht nicht in Deutsch. Man sollte mehrsprachig unterrichten.
Das Problem liegt hier aber auch im Förderalismus begründet. Bildung ist Ländersache und demzufolge haben auch die die Kosten dafür zu schultern. Kitas und vorschulische Bildung sind m.W. nach Aufgabe der jeweiligen Kommune. Wenn man sich anschaut wie die finanzielle Lage so mancher Kommunen aussieht, insbesondere solchen die einen hohen Anteil an Menschen haben die in prekären Verhältnissen leben, und das nicht nur temporär sondern dauerhaft, dann kann man sich ausmalen wie es um das Angebot in diesem Bereich steht.Das kostet aber Geld.
Und seit wann gibt der Staat für Bildung Geld aus?
In welchem Rahmen? Feste, mehrsprachige Klassen, wo die Kids dann schön säuberlich ethnolinguistisch aufgeteilt werden? Auch nicht integrationsförderlich, oder? Oder denkst du da an Binnendifferenzierung nach dem Motto: "So Kinders, Mathe-Unterricht! Alle Schwarzköpfe bitte in den Nebenraum zu Herrn Kümmeltürk!" ? Mehrsprachiger Unterricht kann gut klappen, wenn es eine gemeinsame Sprache (kann ja auch eine Zweitsprache sein) und eine gemeinsame Lingua Franca gibt. Mit diversen verschiedenen Sprachen ohne gemeinsame Sprache halte ich effektiven Unterricht, der allen Kindern in einer Klasse gleichermaßen gerecht wird, für sehr schwierig. Wenn du Ideen oder Vorschläge hast, immer raus damit!
Manche Fächer eben in Arabisch, manche in Türkisch, andere in Englisch und nur Deutsch in Deutsch.
