Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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War ja an und für sich keine Kritik an dir.
Wie sagt man so schön: "Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden.".

Es ist einfach ein wenig deprimierend, wenn von "Filmklassikern" geredet wird, statt von der eigentlichen Weltliteratur.

In der Nerdwelt wohl vergleichbar mit "Der Herr der Ringe - holt Euch das Buch zum Film!".
"Buch zum Film"... alles klar.

Hab ich auch nicht als Kritik aufgefasst. ;)
Aber ist nunmal heutzutage so, kannst doch sogar beim Witcher beobachten. Da heißt es doch auch oft: "Cooles Spiel, glaube es gibt sogar ein Buch zum Spiel."
Allgemein ist halt das lesen von Büchern (mit mehr als 160 Zeichen) relativ unbeliebt geworden, schlicht weil es anstrengender / aufwendiger ist als sich von Film / Fernsehn berieseln zu lassen, wo man auch nicht extra die eigene Fantasie bemühen muss um sich das was man liest auch bildlich vor Augen zu sehen.
Als Nebeneffekt davon kann man auch beobachten das die Aufmerksamkeitsspanne abnimmt, wenn es um längere Texte geht (was das verstehen des Inhalts angeht).

Der Mensch ist halt grundsätzlich von Natur aus unendlich bequem und sucht für alles etwas das sein Leben noch bequemer / einfacher macht, das ist zum einen der Motor / Antrieb unseres Fortschritts, aber zum anderen wird es evt auch nochmal unser Untergang sein, da wir uns dadurch immer abhängiger von Technologie machen, die uns das Leben erleichtert und wir ohne sie immer unselbstständiger werden. Gerade bei längeren Stromausfällen kann man das, denke ich, immer wieder gut beobachten.
 
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Der Mensch ist halt grundsätzlich von Natur aus unendlich bequem und sucht für alles etwas das sein Leben noch bequemer / einfacher macht, das ist zum einen der Motor / Antrieb unseres Fortschritts, aber zum anderen wird es evt auch nochmal unser Untergang sein, da wir uns dadurch immer abhängiger von Technologie machen, die uns das Leben erleichtert und wir ohne sie immer unselbstständiger werden. Gerade bei längeren Stromausfällen kann man das, denke ich, immer wieder gut beobachten.

Das ist nur ein Teil der Medallie, der andere Teil ist, das die Menschen teilweise zu bequem sind für sich selber Verantwortung zu übernehmen!
Du hast ja die Agenda 2010 angeprangert, Prekäre Beschäftigung, Mindestlohn, Leiharbeit etc. etc.

Ich bin der Meinung, dass nIemand der einen Schulabschluß und eine abgeschlossene Berufsausbildung sein eigen nennt seit 3-4 Jahren Prekär beschäftigt sein muss, wir haben mittlerweile einen Arbeitnehmerarbeitsmarkt und keinen Arbeitgeberarbeitsmarkt mehr. Ich bestreite nicht, dass es einige Argumente für eure Thesen gibt, es ist aber nur ein Teil der Medaillie.

Annekdote, aus meiner Nachbarschaft:
Ältere Dame (68 JAhre), zeitlebens Bäckereifachverkäuferin, hatte mit 61 oder 62 Jahren eine Hüft Op mit künstlichem Gelenk, das hat mit Op, Reha und allem drum und dran ne Weile gedauert, somit war sie aus der Lohnfortzahlung draußen und hat Krankengeld bekommen, das war anscheinend der Krankenkasse zu blöd, es wurde ihr eine negative Prognose auf Wiedereingliederung bei ihrem Arbeitgeber gestellt, weil 8 Stunden stehen ging nicht mehr, allerdings hatte der Arbeitgeber noch keine Ausweichstelle angeboten bzw. gefunden, somit haben sich Arbeitsamt und Krankasse zusammengetan und der Dame den Frühverentungsbescheid geschickt. Statt Widerspruch einzulegen und im Notfall, wenn sie gekündigt worden wäre, Arbeitslosengeld I zu beziehen, hat sie das einfach hingenommen, wird schon richtig sein. Somit ist sie mit erheblichen Abzügen mit 62 in Rente geschickt worden.
Konsequenz, Madam ist sauer auf den Staat (ein bischen zu recht), sauer auf die "Ausländer", weil sie findet zu erst hat sie mal mehr Rente verdient, als dass das Geld für "die" ausgegeben wird.
Auf meine Frage, warum sie keinen Widerspruch eingelegt hat oder zumindestens mal zu einer Beratung gegangen ist, kamen eine Reihe von ausflüchten, zusammenfassend es war ihr zu anstrengend. Schuld bei sich selber sieht sie überhaupt nicht, fühlt sich aber massiv schlecht behandelt.
Freiheit gibt es nicht ohne Eigenverantwortung und man kann nun als Bürger nicht erwarten, dass der Staat dafür zuständig ist, dass nun für alle gebratene Tauben mundgerecht geschnitten und zielgerichtet herumfliegen.

Es gibt immer zwei Seiten einer Medallie.
 
Hab ich auch nicht als Kritik aufgefasst. ;)
Das ist gut (und leider nicht mehr selbstverständlich).
Aber ist nunmal heutzutage so
Was ja nicht heißt, dass man es begrüßen oder gar richtig finden muss.

Allgemein ist halt das lesen von Büchern (mit mehr als 160 Zeichen) relativ unbeliebt geworden, schlicht weil es anstrengender / aufwendiger ist als sich von Film / Fernsehn berieseln zu lassen, wo man auch nicht extra die eigene Fantasie bemühen muss um sich das was man liest auch bildlich vor Augen zu sehen.
Was ich nur schwer nachvollziehen kann, denn kein Film konnte mir bisher das gleiche Erlebnis bieten, das ein durchschnittliches Buch im Kopfkino konstruiert. Zumal das Buch so gut wie immer Emotionen viel besser transportiert und um ein Vielfaches detaillierter und vielschichtiger Handlung vermittelt.
Außerdem sehe ich die Anstrengung nicht, wenn man sich auf den Balkon/in den Garten auf eine Liege haut und zwei/drei Stunden liest.
Ich glaube nicht, dass der Film an sich "einfacher" zu konsumieren ist. Er ist komprimierter. Für diese Kompression muss man aber auch so einige Nachteile hinnehmen. MMn. verlernen die Menschen immer mehr, welchen Wert das Lesen für die Entwicklung der eigenen Vorstellungskraft, somit Geist und Verstand, besitzt (bzw. es wird ihnen schlicht nicht mehr vermittelt, warum eigentlich?).
Als Nebeneffekt davon kann man auch beobachten das die Aufmerksamkeitsspanne abnimmt, wenn es um längere Texte geht (was das verstehen des Inhalts angeht).
Leider. Und das betrifft nicht nur das Lesen langer Texte. Für mich ist bspw. die Hölle gleichzusetzen mit Wiederholung. Ich hasse es, Dinge immer wieder erklären oder immer wieder ausführen zu müssen.
Es wird aber langsam zum Standard, dass Menschen scheinbar kein Langzeitgedächtnis mehr ausbilden. Ich habe immer öfter Leute vor mir sitzen, bei denen ich Sätze benutzen muss wie "Aber das haben wir doch erst vor 2 Tagen besprochen?!"
Das regt mich unglaublich auf. Denn am Hirn wird es nicht liegen. Man will einfach nicht (und steht dazu ganz offen, schämt sich nicht mal für den eigenen Schlendrian) oder lernt es nicht mehr.

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Und dabei werden die Menschen (siehe bspw. "der Flynn-Effekt") immer intelligenter.
Klüger werden sie (zumindest subjektiv) aber nicht.

Der Mensch ist halt grundsätzlich von Natur aus unendlich bequem und sucht für alles etwas das sein Leben noch bequemer / einfacher macht, das ist zum einen der Motor / Antrieb unseres Fortschritts, aber zum anderen wird es evt auch nochmal unser Untergang sein, da wir uns dadurch immer abhängiger von Technologie machen, die uns das Leben erleichtert und wir ohne sie immer unselbstständiger werden. Gerade bei längeren Stromausfällen kann man das, denke ich, immer wieder gut beobachten.

Den Eindruck kann man durchaus gewinnen, wenn man nur von oben auf die "Herde" blickt, aber da stimme ich mit dir dann doch nicht ganz überein. Das Streben nach dem niedrigsten Energiezustand ist zwar physikalisch das Prinzip schlechthin, aber die Menschheit treibt hoffentlich noch ein wenig mehr an.
Denn mit diesem Prinzip fliegt man nicht zum Mond, entdeckt man keine Impfstoffe oder gründet eine Familie mit Kindern.
Erleichterungen sind natürlich eine feine Sache (an dieser Stelle in eigener Sache: ich danke den Erfindern der Wasch- und Spülmaschine! Man kann sie nicht genug würdigen.), aber diese wären natürlich nie ohne Menschen möglich gewesen, die einfach nur neugierig waren und verstehen wollten, wie die Welt tickt (Newton, Boyle, Planck, Edisson, Fleming, Watson und Crick, der Kerl der das erste Rad geformt hat, ..., ihr wisst schon: die Liste ist doch recht lang) und deren Motivation war (hoffentlich) nicht ihr energetisch niedrigste Zustand.

Der Mensch kann großes vollbringen, wenn er denn seinen Verstand nutzt. Nur diesem hat er es zu verdanken, dass er nicht als Futter für Säbelzahntiger oder in diversen Eiszeiten dahingerafft wurde.
Momentan ist es zwar mal wieder besonders "hip", den Verstand so gut es irgend geht auszublenden und über Emotionen (also unsere niedrigsten Beweggründe) Entwicklungen zu forcieren, aber irgendwann wird das auch wieder enden, denn den Verstand kann man nur so lange ignorieren, wie es die Rahmenbedingungen (bspw. Geld noch ausreichend vorhanden ist, Unmut und Konflikte kontrollierbar sind) erlauben.

Ich denke, darüber lässt sich ganz vortrefflich und lange diskutieren, aber das ist vielleicht nicht unbedingt der richtige Ort.
Vielleicht ja mal an anderer Stelle. :)

/Garten (vielleicht mit Buch)
 
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Weißt du denn wie man jagt oder Ackerbau betreibt? Also wie man es wirklich macht?

Wohl eher nicht, man passt sich einfach seiner Umwelt an.
 
Der Mensch hat seine Umwelt schon immer verändert weil sie nicht gepasst hat.

Das Buch was ich grade lese ist zum Beispiel auch von Harald Lesch. Die Menschheit schafft sich ab
 
Was ich nur schwer nachvollziehen kann, denn kein Film konnte mir bisher das gleiche Erlebnis bieten, das ein durchschnittliches Buch im Kopfkino konstruiert. Zumal das Buch so gut wie immer Emotionen viel besser transportiert und um ein Vielfaches detaillierter und vielschichtiger Handlung vermittelt.
Kann ich nicht bestätigen. Bücher haben bei mir bisher kaum Emotionen ausgelöst. Filme durch die Sprache der Bilder und dank der Musik umso mehr.
Ich lese auch kaum noch Bücher, wenn nur im Internet.
Aber Textverständnis sollte durchaus in den Schulen gefördert werden. Manche junge Menschen sind schon mit den einfachsten Texten überfordert.
 
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Vielleicht weil die anderen auch nicht besser waren und einfach schon weg sind
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Was sagte doch der berühmte promovierte Naturwissenschaftler Axel Stoll: "Die Erde ist ein Strafplanet."

(Muss man wissen!)

:ugly:
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Und heute wird mit Schweden das nächste Land zeigen, dass die Bürger keine Luste mehr auf importierte Gewalt haben.

Angesichts solcher Zahlen aber auch kein Wunder:

20 Prozent wollen Rechtspopulisten waehlen: Die Lehre aus Schweden

Die letzte Statistik zur Herkunft der Täter aus dem Jahr 2005 ergab eine deutliche Überrepräsentation von Tätern mit Migrationshintergrund.
Für großes Aufsehen sorgte deshalb kürzlich ein Bericht des Öffentlich-Rechtlichen Fernsehens über die Herkunft der verurteilten Vergewaltiger der vergangenen fünf Jahre, von denen 58 Prozent im Ausland geboren waren. Bei den überfallartigen Vergewaltigungen, bei denen sich Täter und Opfer nicht kannten, waren es sogar achtzig Prozent. 40 Prozent von ihnen waren seit weniger als einem Jahr in Schweden.

Es ist schön, dass immer mehr Länder die Zeichen der Zeit erkannt haben und selbst das liberale Schweden den Linksruck stoppt.
 
Einzelfälle. Meistens geht es ja gut aus, weil die Opfer überleben oder rechtzeitig jemand dazwischen geht.^^
Wenn sich diese "Einzelfälle" aber in den Medien häufen ist die gefühlte Sicherheit der Menschen aber eine ganz andere. Und dann entsteht auch Wut. Und die AfD bekommt dadurch nur noch mehr Zuwachs.
 
Hauptsache ohne abzuwarten was die Ermittlungen ergeben, gleich die nächste Sau durchs Dorf getrieben!
Koethen: 22-Jaehriger starb an Herzversagen | ZEIT ONLINE.

Der in Köthen verstorbene 22-Jährige ist nicht durch die Verletzungen infolge eines Streits ums Leben gekommen, sondern starb an einem Herzinfarkt. Dies bestätigte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost. "Nach dem vorläufigen, mündlich übermittelten Obduktionsergebnis ist der 22-jährige Köthener einem akuten Herzversagen erlegen, das nicht im direkten kausalen Zusammenhang mit den erlittenen Verletzungen steht", heißt es in einer Pressemitteilung.

Ich gehe mal davon aus, dass das hier von einigen im Forum und draußen vom braunen Mob angezweifelt wird.
 
Wird nicht viel ausmachen in der Stimmung.
Die Körperverletzung bleibt ja trotzdem.

Mich wundert nur, dass es da keinen Zusammenhang geben soll. Herzprobleme und der Stress einer körperlichen Auseinandersetzung.
 
Natürlich hängt das zusammen. Er ist nicht an einer direkten Schlageinwirkung gestorben. Deswegen ist es kein Mord/Todschlag.

Aber das bedeutet eben nicht, dass die Täter den Tod nicht verschuldet haben. Wenn man jemanden attackiert und dieser daraufhin einen Herzstillstand erleidet, ist das selbstverständlich den Tätern anzukreiden. Damit muss man als Täter einfach rechnen.
Deswegen wurde der Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Haupttäter auch auf "Körperverletzung mit Todesfolge aus" ausgestellt und das bedeutet:
(1) Verursacht der Täter durch die Körperverletzung (§§ 223 bis 226a) den Tod der verletzten Person, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei Jahren.
Aber es wird im späteren Verfahren sicherlich mildernde Umstände geben (Nicht gewusst, dass Prügeln in Deutschland nicht erlaubt ist; vorher ein halbes Bier getrunken, schwere Kindheit, das Übliche eben).


Viel wichtiger ist aber jetzt, ob und wann genau diese Woche ein Konzert steigt?
Interpreten mit entsprechendem Niveau stehen schon bereit:
Stimmen gegen Nazi-Stimmungsmache: Musi gegen rechts - taz.de

Bissl Ballermann-Feeling mit Mickie Krause oder "Hoch auf dem gelben Waaaaagen!" nach solch einer Tat... ja warum denn auch nicht?! Ist doch für ne gute Sache und vielleicht lenkt das auch die Familie des Opfers ein wenig ab.

Irrenhaus...
 
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