Der Asylstreit oder auch der Konflikt der Union

  • Ersteller Ersteller Gast1675120202
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Trotzdem halte ich Sturmgewehre für die normale deutsche Polizei für völlig überzogen und matiarlich und auch völlig unangebracht gegenüber dem normalen Bürger!
Wenn du jemanden ins Bein schießen willst und du wegen der Ungenauigkeit der Pistole seinen Kopf triffst ist das dann gut, weil du kein Sturmgewehr benutzt hast?
Außerdem macht ein Pistolenprojektil auf kurze Entfernung sehr viel mehr kaputt als ein Projektil aus einem Sturmgewehr (5,56mm).

Außerdem war meine Forderung ja auch nicht, dass jeder Polizist ein Sturmgewehr haben soll. Braucht er nicht, aber die Polizei allgemein braucht Sturmgewehre und hat auch Sturmgewehre.
 
Sobald eine Schusswaffe zum Einsatz kommt, ist immer damit zu rechnen das derjenige auf den geschossen wird, stirbt. Es gilt ja nicht umsonst als tötliche Waffe.

Sparanus/KSJ-Logik mal wieder.
 
Und wer einen Polizisten körperlich angreift, sollte halt auch mit dem Risiko rechnen, erschossen zu werden. Polizisten tragen ihre Schusswaffen auch zum Selbstschutz bei sich. Dann sollten sie davon auch Gebrauch machen.

Das könnte solche Vorfälle wie in Plauen reduzieren.
 
Wenn du jemanden ins Bein schießen willst und du wegen der Ungenauigkeit der Pistole seinen Kopf triffst ist das dann gut, weil du kein Sturmgewehr benutzt hast?
Außerdem macht ein Pistolenprojektil auf kurze Entfernung sehr viel mehr kaputt als ein Projektil aus einem Sturmgewehr (5,56mm).

Außerdem war meine Forderung ja auch nicht, dass jeder Polizist ein Sturmgewehr haben soll. Braucht er nicht, aber die Polizei allgemein braucht Sturmgewehre und hat auch Sturmgewehre.

Wenn du auf 50m mit den derzeitigen Polizeipistolen anstatt ins Bein in den Kopf triffst, machst du was grundlegend verkehrt, das konnte ich mit jeder ausgenudelten P1 besser!
Das SEK braucht vielleicht Sturmgewehre, die normale Polizei ist mit einer MP im Notfall bestens bedient!
 
Kaaruzo hat noch nie etwas von Verhältnismäßigkeit gehört, jeder Polizist würde sofort in den Knast wandern, wenn er bei so etwas die Schußwaffe zieht und schießt.
 
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Und wer einen Polizisten körperlich angreift, sollte halt auch mit dem Risiko rechnen, erschossen zu werden. Polizisten tragen ihre Schusswaffen auch zum Selbstschutz bei sich. Dann sollten sie davon auch Gebrauch machen.

Das könnte solche Vorfälle wie in Plauen reduzieren.
Oh ja dann haben wir bald Verhältnisse wie in den Usa. Dann gibt es keine Prügeleien mehr. Sondern Schießereien.
 
Passiert nicht, weil wir eine eigenständige Judikative haben und auch jeder Polizist unterliegt der Verhältnismäßigkeit, insoweit sind da Kaaruzos Gedanken, eher seine persönlichen schießwütigen Traumwelten, die nichts mit der Rechtslage zu tun haben!
 
Oh ja dann haben wir bald Verhältnisse wie in den Usa. Dann gibt es keine Prügeleien mehr. Sondern Schießereien.
Die Polizisten in den USA sind immer mehr darauf getrimmt, ein Problem mit (Schusswaffen-)Gewalt zu lösen. "Erst schießen, dann fragen" ist dabei leider die gängige Devise - besonders wenn man als Afroamerikaner in Problemvierteln wohnt.

Dabei soll ein Polizist ja erst mal deeskalieren, genau das passiert aber nicht, wenn ich gegen Unbewaffnete sofort die Knarre raushole.^^
 
Dabei soll ein Polizist ja erst mal deeskalieren, genau das passiert aber nicht, wenn ich gegen Unbewaffnete sofort die Knarre raushole.^^

Das Problem ist halt in den USA kannst du dir als Polizist halt nie sicher sein das dein Gegenüber nicht plötzlich doch eine Pistole aus seiner oft weiten Kleidung zieht und anfängt auf dich zu schießen.
Halt das Problem der äußerst laxen Waffengesetze dort, wo du teilweise selbst als mehrfach vorbestrafter Straftäter noch wirklich sehr einfach an eine (unregistrierte) Waffe kommst.

Man muss halt auch mal bedenken, das war in den USA auch mal vor einigen Jahrzehnten (bis in die 1950 und 60er Jahre, vieleicht auch noch in den 1970er Jahren) etwas anders, aber da war die Gesellschaft halt auch noch eine andere und es gab auch für Amerikaner mehr Chancen für Teilhabe am Wohlstand und Aufstieg und vor allem war das Bildungssystem noch ein deutlich besser finanziertes als heute.

Heute hat sich das Ganze stark gewandelt, wenn du nicht gerade Bill Gates, oder Mark Zuckerberg bist, oder wenigstens aus einem Haushalt der oberen Mittelschicht kommst, der sich noch irgendwie die Ausbildung seiner Kinder an einer privaten Schule leisten kann, damit du die Chancen auf einen etwas besser bezahlten Job in Wirtschaftszweigen wie denen des Silicon Valley hast sind die Chancen auf Teilhabe am Wohlstand und auf Aufstieg in den USA sehr bescheiden geworden, selbst für Personen die in den USA noch statistisch dem Mittelstand zugeordnet werden.

Der Mittelstsand in den USA ist die letzten Jahrzehnten drastisch auf unter 50% der Gesamtbevölkerung geschrumpft:

Der deutlichste Unterschied zu den USA liegt in der Vermögensentwicklung. In den USA verloren die mittleren Einkommensbezieher seit Anfang der 2000er Jahre Real-Vermögen in einer Größenordnung von etwa einem Viertel.

Studie zeigt AEhnlichkeiten zu USA: Mittelschicht schrumpft in Deutschland - n-tv.de

In einer früheren Erhebung hatte das Pew Institut vor einigen Monaten festgestellt, dass die Mittelschicht in den Vereinigten Staaten erstmals seit 1971 nicht mehr die Mehrheit der Gesellschaft bildet. Sie lag 2014 bei 49,9 Prozent.

Mehr Arme, mehr Reiche: In Amerika geht die Mittelschicht verloren - Wirtschaft - FAZ

Viele Mittelständler in den USA sind stark überschuldet, nicht primär durch zuviel überflüssigen Konsum, sondern durch ein eigenes Haus, Gesundheitsausgaben und Familie (Kinder / Schule) und entsprechend stark permanent vom sozialen Abstieg bedroht wenn der Job flöten geht, oder die Gesundheit nicht mehr mitspielt, was statistisch gesehen in den USA einer der häufigsten Gründe für sozialen Abstieg der Mittelschicht ist.

Wenn du also kaum realistische Chancen auf sozialen Aufstieg / Teilhabe hast, gleichzeitig auch noch der Staat seit Jahrzehnten sich immer weniger um die Schulische Bildung und soziale Unterstützung (medizinische Versorgung, Hilfsprogramme, ect) für Geringverdiener kümmert führt das halt dazu das die Resignation in der Gesellschaft steigt, die Menschen kriminell werden und vor allem nimmt halt auch die allgemeine Bereitschaft zu sich seinen "Anteil" notfalls auch mit der Waffe zu holen.
Kurz um, die allgemeine Bereitschaft zur Gewalt ist in den letzten Jahrzehnten in der amerikanischen Gesellschaft im gleichen Maße gestiegen wie die Mittelschicht und die Chancen für sozialen Aufstieg gesunken sind.

So verkehrt da auch die Handhabe der US-Polizei sein / erscheinen mag, ich kann schon irgendwo nachvollziehen warum es da diese Tendenz erst zu schießen und dann zu fragen (kein Polizist will arbeitsunfähig werden oder gar riskieren bei seiner Arbeit zu sterben), gibt, ich denke persöhnlich das da auch ein gewisses Maß an Überforderung durch die Zustände mit Schuld an der Situation ist, die durch Jahrzehnte lange verfehlte Politik und Reaktion auf die Entwicklung, sowie die Waffengesetze in den USA überhaupt erst so massiv entstanden ist.
 
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:wall:

Weil das in den USA ja auch so wunderbar funktioniert hat, nicht?

Freilich hat das in NY hervoragend funktioniert ;)

Man muss rechtsfreie kriminelle Räume gnadenlos ausmerzen,

bei uns gilt immer noch das Grundgesetz fuer die Bundesrepublik Deutschland – Wikipedia

Allso hat die Polizei immer noch die Hoheit über die Verbrechensbekämpfung,

wenn aber an allen Ecken und Enden gespart werden muss,

dann braucht man sich doch nicht wundern,

wenn die Menschen sich selbst aufrüsten.

Scharfe Waffen, kann man doch überall kaufen ;)
 
Freilich hat das in NY hervoragend funktioniert ;)

Nein es hat eben nicht funktioniert, die "rechtsfreien" Räume in denen die Kriminellen agieren haben sich nur verlagert.
Die Polizei kann eben auch nicht überall sein und wenn sie an einer Stelle Druck macht weicht die Kriminalität halt einfach auf eine andere Stelle aus.

Ich denke da nur als Beispiel von hier an die Anti-Drogenrazien im Görlitzer Park hier in Berlin, 2 Jahre lang hat die Polizei dort Druck gemacht und immer wieder Dealer aufgegriffen, genutzt hat es absolut garnichts. Die Dealer haben sich einfach andere Stellen gesucht und nach 2 Jahren hat man es dann wieder eingestellt, hat keinen Monat gedauert und der Görlitzer Park war die gleiche Drogenhochburg wie vor dem durchgreifen der Berliner Polizei.

Rechtsfreie Räume bekämpfst du eben nicht nur dadurch das du die Polizei bis zur Militarisierung aufrüstest, sondern du musst die Ursachen für die Kriminalität auch bekämpfen und die sind oft darin begründet das diese Menschen keine Perspektiven haben, keinen Anschluss mehr an die Gesellschaft finden und / oder über schlechte Bildung verfügen.

Solche Probleme kannst du aber nicht durch Sturmgewehre, Panzerwagen mit MG-Türmchen und Kugelsichere Westen lösen.
So wenig wie das die USA, oder dort die Stadt New York kann, die die Probleme nur aus dem öffentlich wahrnehmbaren Sichtwinkel der Leute eben an andere Stellen verdrängt, aber eben nicht gelöst hat.
 
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Nein es hat eben nicht funktioniert, die "rechtsfreien" Räume in denen die kriminellen agieren haben sich nur verlagert.
Die Polizei kann eben auch nicht überall sein und wenn sie an einer Stelle Druck macht weicht die Kriminalität halt einfach auf eine andere Stelle aus.

Freilich hat das funktioniert,

indem die Stadt damals radikal gehen jedes Vergehen vorgegangen ist.

Null Toleranz ist das Zauberwort ;)

Ein permanenter Verfolkungsdruck

bewirkt Wunder,

dazu müsste aber auch das Geld da sein :D
 
Freilich hat das funktioniert,
Das hat genauso wenig funktioniert, wie der viel beschworene War on Drugs. Mittlerweile gehen immer mehr Bundesstaaten dazu über, zumindest Hanf und Cannabis zu legalisieren oder Kleinmengen nicht mehr unter Strafe zu stellen, weil die Gefängnisse überquellen und die Polizei sich nicht mehr um die wirkliche Kriminalität kümmern kann, sondern jeden Arsch festnehmen muss.

Mal abgesehen davon das Gefängnis in den USA big business ist und soetwas wie Resozialisierung, worauf man in Deutschland vom Grundgesetz her einen Anspruch hat, kaum bis gar nicht vorhanden ist.

Null Toleranz ist das Zauberwort ;)
Ja ne, ist klar.
Baue den Sozialstaat ab, Beschränke die Grundsicherung auf einen bestimmten Zeitraum, keine KV, etc. und dann wundert man sich, warum der Habenichts kriminell wird. :rollen:


Aber was wundern mich solche Einstellungen, wenn einer der Chefarchitekten der Agenda 2010, Bundesgrüßaugust ist?
 
Freilich hat das funktioniert,

indem die Stadt damals radikal gehen jedes Vergehen vorgegangen ist.

Null Toleranz ist das Zauberwort ;)

Ein permanenter Verfolkungsdruck

bewirkt Wunder,

dazu müsste aber auch das Geld da sein :D

Ich sehe schon, es ist sinnlos, da deine Meinung diesbezüglich in russischen Beton gegossen ist.

Nur weil man etwas nicht sieht heißt es nicht das es nicht da ist, daran ändern auch viel Polizei mit viel Geld nichts.
Die Kriminalität ist nach wie vor da in New York, nur eben deren Schwerpunkte haben sich halt verlagert, vieleicht gibt es jetzt weniger Raubüberfälle, oder Gewaltdelikte, oder die finden vermehrt an anderer Stelle statt, aber verschwunden sind sie nicht.
Du kannst das nicht mit "Null Toleranz" und einer US-Police Army lösen, das hat noch keiner geschaft, nicht mal die DDR und da gab es ja angeblich auch schon offiziell keine Raubüberfälle, Einbrüche und dergleichen (obwohl es sie genauso gab wie in Westdeutschland und anderswo) und die Polizei der DDR war auch schon mit AK-47, Panzerwagen und Schutzausrüstung aufgerüstet und die Kriminellen sicher noch "handzahmer" als viele heute.

Aber nun gut, ich kann dir sowieso erzählen was ich will, für dich steht fest der Weg der in der Vergangenheit schon nicht hingehauen hat muss jetzt funktionieren, ist halt so.
Vieleicht sollten wir dann auch nochmal den Kommunismus versuchen, vieleicht funktioniert der ja dann jetzt auch endlich im zweiten Anlauf. :P:D

Mal abgesehen davon das Gefängnis in den USA big business ist und soetwas wie Resozialisierung, worauf man in Deutschland vom Grundgesetz her einen Anspruch hat, kaum bis gar nicht vorhanden ist.

Es wird sogar vermutet, da viele Gefängnisse in den USA inzwischen privatisiert worden sind, das dort von den Betreibern Prämien an Richter und Polizsten gezahlt werden damit sie möglichst viele Leute aufgreifen und zu möglichst langen Gefängnisstrafen verurteilen.
Ein echt perfides Geschäftsfeld was dort inzwischen betrieben wird.

USA: Strafvollzug als Profit-Maschine - Panorama - Sueddeutsche.de

Im Geschäftsjahr 2016 betrug Core Civics Nettogewinn 220 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 1,8 Milliarden. Die Firma schüttet regelmäßig Dividenden aus. Zu den größten Aktionären gehören der Finanzdienstleister Blackrock und die Vanguard Group – Letztere ist gleichzeitig der größte institutionelle Investor der Geo Group.

Private Gefaengnisse: Amerika wird rueckfaellig | ZEIT ONLINE
 
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@ Nightslaver (Beitrag 350)

Ich teile deine Analyse und Fakten der sozialen Probleme der USA, ich teile allerdings nicht, dass sie der Hauptgrund für die Waffengewalt in den USA sind!
Auch andere Länder haben sehr ähnliche Probleme, und es gibt nicht diese Waffengewalt Exzesse, man schaue sich Griechenland an, den es seit mehr als 6 Jahren wirklich nicht gut geht, deshalb schießen da aber nicht alle um sich.

Ich glaube die Waffengewalt in den USA hat mehrere Gründe, den mit weitem Abstand Hauptgrund sehe ich aber immer noch in den Waffengesetzen der USA und das Selbstveratändnis mit dem Waffen in der US Gesellschaft integriert sind. Waffen gehören praktisch für große Teile der Bevölkerung ab Kindesalter zur Normalität, und täglichen Umgang und sei es nur am Wochenende auf dem Schießstand!
Eine Waffe zu haben und sie zu benutzen ist NORMALITÄT, keine Ausnahme. Dazu kommen gewisse tiefverankerte historische Cliches in der US Gesellschaft, dass es legitim ist, sich, seine Familie und seinen Besitz jederzeit mit der Waffe verteidigen zu können und müssen. Ich sehe in dieser Normaltät und Legitimität Waffen zu besitzen und sie zu benutzen, die wesentlich schwerwiegenderen Gründe. Gewöhnung stumpft ab!

Den Anstieg der Waffengewalt, kann man auch durchaus mit dem Anstieg der Einwohnerzahl und höheren Lebenserwartung der US Gesellschaft begründen und nachvollziehen, um so mehr Menschen in solch einer bewaffneten Gesellschaft leben, um so mehr werden sie benutzt.

Deine Argumente spielen m.A. nach durchaus mit rein, sie sind für mich aber nicht der ausschlaggebende Punkt!
 
@ Nightslaver (Beitrag 350)
Auch andere Länder haben sehr ähnliche Probleme, und es gibt nicht diese Waffengewalt Exzesse, man schaue sich Griechenland an, den es seit mehr als 6 Jahren wirklich nicht gut geht, deshalb schießen da aber nicht alle um sich.

Die Waffengesetze in Griechenland sind alles andere als Lax und wurden, soweit ich mich erinnere, sogar erst 2014 nochmal verschärft:

Strengere Waffenschein-Bestimmungen in Griechenland
 
Das widerspricht ja nicht meiner These!

Ich gehe selbstverständlich damit konform, dass die sozialen Analysen die du und auch Poulton gebracht haben, die Waffengewalt anheizen, ich sehe nur in ihnen nicht den Hauptgrund, sondern verweise da auf meinen Post 357.
Dazu kommt in den USA noch, eine m.A. nach teilweise unterschätzte rassistische Komponente, wobei ich hier deine sozieale Analyse sogar in den Vordergrund schieben würde, die soziale Benachteiligung der farbigen Menschen und auch teilweise Latinos, hat aber m.M. nach in den USA überwiegend gesellschaftlich verankerte rassistische Hintergründe
 
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