News DDR5-Speicherkrise: "Bring deinen eigenen RAM mit!"

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Der nächste Systembuilder hat damit begonnen, seine Gaming-PCs aufgrund der aktuellen Speicherkrise und der damit verbundenen extrem hohen Preisen optional ohne DDR5-Arbeitsspeicher zu verkaufen. "Bring deinen eigenen RAM mit!", heißt es.

Was sagt die PCGH-X-Community zu DDR5-Speicherkrise: "Bring deinen eigenen RAM mit!"

Bitte beachten: Thema dieses Kommentar-Threads ist der Inhalt der Meldung. Kritik und allgemeine Fragen zu Online-Artikeln von PC Games Hardware werden hier gemäß der Forenregeln ohne Nachfrage entfernt, sie sind im Feedback-Thread besser aufgehoben.
 
Des wäre ja Lustig, wenn jetzt erstmal die Preise wieder in den Keller gehen, weil "alle" dachten, das sie Hoch gehen...

Und dann geht die Achterbahnfahrt erst Richtig Los?!

Vorstellbar ist es für mich. Wäre voll eins auf die Nase für Neukäufer geworden. Panikverkäufe.... Konsolidierung und dann Rakete nach Oben bis Ende nächstes Jahr.

Solche Modelle zu machen finde ich total Legitim. Ich meine die PC Bauer müssen ja guggen, wie man möglichst gute Schadensbegrenzung macht und wenn der Kunde einfach seinen RAM einschickt oder vorbeibringt für den Bau, hat er den Ärger auch nicht in selber einzubauen.
 
Ohne RAM, kein Verkauf. Probleme auf Kunden abwälzen hat noch nie funktioniert. Und als Stammkunde eines solches Anbieters wäre ich nur schon ab dem Versuch so etwas so anzubieten, mehr als erbost. Ich finde es eine bodenlose Frechheit was der Anbieter hier versucht.
 
So hoch sind die Preise wiederum auch noch nicht, wenn es nicht "Marken-Übertakter-RAM" sein muss.

(Stand 24.12.2025: 324 Euro)

Man holt sich einen PC ja auch deshalb, um eine getestete Konfiguration zu haben. Wenn mein RAM dann partout nicht mit dem neuen PC will, dann weiß ich schon, wessen Problem das ist.

Sinnvoller sind da wohl solche Angebote:

 
So hoch sind die Preise wiederum auch noch nicht, wenn es nicht "Marken-Übertakter-RAM" sein muss.

(Stand 24.12.2025: 324 Euro)
Hast du zu viel Eierpunsch gesoffen?!?
Im März konnte ich noch 64Gb Kingston Fury DDR5 6000 CL30 für 180€ ergattern.
Und du versucht mir so n Billigheimer Gedönse mit der halben Größe und fast doppeltem Preis schön zu reden?
Ich glaub, es hackt!:motz:
 
Wenn der RAM abraucht und der PC nicht mehr bootet, zahlt man halt auch solche Preise. Ärgerlich, aber ich würde das bei den momentanen Preisen noch machen. Aufrüsten ist in solchen Zeiten allerdings ein No-Go. Zum Glück ist RAM robust und langlebig. Hatte nur einmal einen teildefekten Riegel, der ab und zu Freezes verursacht hat. Ist aber schon lange her.
 
Hast du zu viel Eierpunsch gesoffen?!?

Wer derzeit kaufen muss, wird im Zweifel den Herstellervorgaben entsprechenden RAM erwerben. Wer nicht kaufen muss, wird sich ein System als Luxusgut hinstellen wollen und dementsprechend bereit sein, jeden Preis zahlen zu wollen, um das Bedürfnis nach Konsum stillen zu wollen. Wer sich das nicht leisten kann, sollte etwas mehr als Eierpunsch einwerfen, denn sein Leben dürfte materiell wie ideell ziemlich beschis.sen sein.
 
@HardWareFresser87

So abwegig ist das fei garnicht. Ich kann das auch begründen. Nämlich Folgendermaßen:

Es hat sich so langsam rumgesprochen, das die RAM Riegel teuer sind und da "finden" viele ihre alten Sachen auf einmal wieder. Ich habe heute sogar DDR2 Kits gesehen für 30!!! Euro auf der Bucht. Cosair mit 5-5-5-15 Timings. Ich hab die Dinger hir hinter mit liegen, aber mit besseren Timings. 4-4-4-12 auf 1066Mhz. Da kommt also noch so einiges auf uns zu, was in den Kellern und Zimmerchen herumliegt.

Soll heißen das Angebot steigt erstmal wieder, weil jetzt alle das große Geschäft wittern und auf der anderen Seite die Panik hoch ist. Ich kenn das Gut aus dem Kryptomarkt. Da geht es auch nicht einfach "nur" so nach oben, das hat so eine Art Vorlaufzeit scheinbar. Das bildet sich hier auch gerade meiner Meinung nach ab.



Der große Zulauf ist deswegen ja nur verschoben, aber nicht aufgehoben!

Deswegen halte ich das schon für möglich, das die Preise die nächsten Wochen deutlich fallen. Erstmal.^^

Kurzfristig eben. Dannach geht es Los, das ganze Jahr über, nur rumgeheule von den Normalsterblichen, die wollten sich ja schon immer mal nen PC holen und böse KI Menschen, so wie früher die Bösen Miner und so.

Ich habe genug Knabbermatierial hier, um mir die Show in Ruhe reinzuziehen. RAM hab ich auch genug hier, den ich net brauchen würde.^^ Aber da warte ich eben noch. Sonst hätte sich das für mich schon gelohnt.

Ich lasse die "Gewinne" sozusagen erstmal laufen.

In dem Fall muss ich ja schon sagen, ist hier keine Anlageberatung haha, nur meine Meinung.^^
 
Wer derzeit kaufen muss, wird im Zweifel den Herstellervorgaben entsprechenden RAM erwerben. Wer nicht kaufen muss, wird sich ein System als Luxusgut hinstellen wollen und dementsprechend bereit sein, jeden Preis zahlen zu wollen, um das Bedürfnis nach Konsum stillen zu wollen. Wer sich das nicht leisten kann, sollte etwas mehr als Eierpunsch einwerfen, denn sein Leben dürfte materiell wie ideell ziemlich beschis.sen sein.
This.

So wenig das viele vielleicht hören wollen aber entweder
- du hast ein Business das das Zeug braucht und damit Gewinne macht, dann ists praktisch egal ob du 100 oder 400€ für RAM ausgibst oder
- du willst jetzt eben unbedingt deinen Konsum-PC haben zum zocken und es ist dir egal ob du 100 oder 400€ für RAM ausgibst oder
- du bist in einer Situation, in der einmalige 300€ Differenz am Monatsende dich in ernste Schwierigkeiten bringen - dann liegen deine Probleme ziemlich sicher nicht bei hohen RAM-Preisen.

Ich verstehe ja den ganzen Unmut über die Situation aber irgendwo ist dann auch mal gut. Wir reden hier von (im Privatbereich) weitestgehend einem reinen Konsumprodukt. RAM, große SSDs, dicke Grafikkarten, demnächst Smartphones mit fett Speicher. Nennt mich verrückt aber ich habe damit null Probleme, all das mal 2-3 Jahre nicht zu kaufen. Und selbst wenns warum auch immer zwingend nötig wäre - wir reden nicht von Haus und Hof oder fünf-/sechsstellingen Summen die nötig wären um etwas brauchbares zu finden. :ka:
 
du bist in einer Situation, in der einmalige 300€ Differenz am Monatsende dich in ernste Schwierigkeiten bringen - dann liegen deine Probleme ziemlich sicher nicht bei hohen RAM-Preisen.
Ernste Schwierigkeiten wahrscheinlich nicht, aber es werden genug Spiele PCs finanziert. Was das heißt, sollte klar sein. Man hat die Kohle halt nicht mal eben rumliegen und zahlt dafür entsprechend mehr in Form von Zinsen.
Ich verstehe ja den ganzen Unmut über die Situation aber irgendwo ist dann auch mal gut.
Ne, es ist nicht gut. Die PCGH lebt davon diesen Skandal jeden Tag aufs Neue zu publizieren. Mit immer gleichen Beiträgen im Kommentarbereich. Die Leute werden auch nicht müde sich täglich neu dazu zu äußern :D
demnächst Smartphones mit fett Speicher
Fett Speicher in Smartphones war schon immer absurd teuer. Und da das funktioniert, wurde die Micro SD Karten slot auch einfach irgendwann gestrichen. Ich weiß zwar tatsächlich gar nicht, was die Leute mit dem ganzen Speicher machen, aber mir reicht schon seit immer das Modell mit dem kleinsten Speicher.
Nennt mich verrückt aber ich habe damit null Probleme, all das mal 2-3 Jahre nicht zu kaufen.
Wow, jemand der das aktuellste hat, kann 2-3 Jahre auf einen Neukauf verzichten? Erzähl mir mehr :D
 
Ernste Schwierigkeiten wahrscheinlich nicht, aber es werden genug Spiele PCs finanziert.
Da haste Recht - da bleibe ich aber bei dem Argument wer Konsumartikel finanziert hat generell andere Probleme als teuren RAM^^
Ne, es ist nicht gut. Die PCGH lebt davon diesen Skandal jeden Tag aufs Neue zu publizieren.
Stimmt und mich persönlich nervt der alltägliche teurer RAM-Artikel auch so langsam.
Wow, jemand der das aktuellste hat, kann 2-3 Jahre auf einen Neukauf verzichten?
Dass ich 2024 ein Plattformupgrade gemacht habe war (bzgl. RAM-Preise jetzt) einfach Zufall, es gibt auch noch andere deutlich ältere Systeme in der Familie. Wenn ich das Ding nicht gekauft hätte und noch auf dem 5950X / AM4 sitzen würde... wäre es auch kein Problem den bis 2028 zu benutzen. Nen 285K zu kaufen war ja nicht weil ichs brauche sondern weil ichs konnte (und weil die AM4-Plattform mich hart genervt hat^^).

Wirklich "knapp" von der performance her also so dass auch runterstellen von Details nicht mehr in spielbare fps kommt wirds ja wenn man ehrlich ist meist erst bei sehr alter Hardware. Also die Form von alt, die dieses Jahr weitläufig (vor de RAMpreisinflation) ersetzt wurde weil sie keinen Win11 Support hatte. Etwa der 2500K aus dem Jahre 2011 der bis letzten Sommer noch bei meinen Eltern lief. Der ist 14 Jahre lang fast täglich gerannt und war nie wirklich zu langsam und hatte nie ein Problem - nur das Netzteil wurde ein mal ersetzt nachdem es sich mal mit fallender Haussicherung verabschiedet hatte^^
 
Ähm. Haben die Lack gesoffen?
Der ganze Sinn von nem Prebuilt ist ja das die Kiste lauffähig und vorkonfiguriert beim Kunden ankommt.

Wenn der Kunde schon seinen eigenen RAM auftreiben und einbauen soll, wozu braucht dieser bitte einen OEM/PC-Builder-Rechner?!

Und ja, auch wenn die Preise jetzt 3-mal so hoch sind, reden wir hier über einige hundert €.
Dies ist nicht besonders viel. PC-Gaming ist halt Hobby. Wer den PC beruflich nutzt, kriegt diesen meist gestellt (als Angestellter - kriegste halt nen Laptop) oder kann diesen absetzen.

Für den Alltagskram, also um alles von Online Shopping über Emails und sonstigen Kram zu nutzen reicht ein Chromebook für 400€ - das Teil ist also günstiger als viele 32GB Kits aktuell.

No big deal. Wer einen PC will, wird auch die Preise bezahlen, die halt der PC aktuell in der gewählten Konfiguration kostet. Schmeckt nicht? Naja, Konsolen-Gaming halt oder Steamdeck kaufen.
Wenn sich die Grafikkarten verdreifacht hätten - das wäre schon eher ein Grund wo man sagt - nun, zu teuer.
 
Da haste Recht - da bleibe ich aber bei dem Argument wer Konsumartikel finanziert hat generell andere Probleme als teuren RAM^^
So einfach finde ich das dann auch wieder nicht. So ein PC kann, im Unterschied zu einer Spielkonsole, noch einige Dinge mehr als zur Gaming, und sobald einmal einer da ist, nutzt man den auch ganz automatisch für berufliche Aufgaben. Sicher nicht zu 100 %, und je nach Beruf mit stark unterschiedlicher Gewichtung, aber eine reine Spaßmaschine ist so ein PC in der Praxis eigentlich nur bei Leuten, die dedizierte Rechner für unterschiedliche Zwecke anschaffen – bei den allermeisten Anwendern ist der PC eben genau das: Ein Personal Computer, der alle möglichen Aufgaben erfüllen muss. Und damit auch wieder, zumindest über Bande, hilfreich für den Beruf.

Bei der Grafikkarte ließe ich das Argument mit dem „reinen Konsum- bzw. Luxusgut“ noch eher durchgehen, weil bei einem Arbeits-PC, der „auch“ Gaming können darf, die Grafikkarte nicht vierstellig kosten muss und für reine Geschäftsaufgaben sogar eine iGPU reicht – es sei denn, wir reden über CAD, 3D-Modellierung oder Videoencoding auf einem Niveau, dass es als professionelle Tätigkeit durchgeht, die die Maschine wieder eigenständig refinanziert. Auch bei der CPU muss es nicht das Topmodell sein. Aber Arbeitsspeicher, um den es hier gerade geht, braucht jeder Rechner, auch wenn es kein übertakteter sein muss und beim Office-PC auch 16 GB reichen (drunter würde ich heute der Zukunftstauglichkeit wegen nicht mehr gehen). Und wenn der einem gerade jetzt abraucht, was spricht dagegen, den notfalls auch zu finanzieren?

Generell finde ich diesen oft herablassenden Ton gegenüber Leuten, die es wagen, eine Ratenzahlung in Anspruch nehmen, und diese sehr deutsche Mentalität, dass es den Charakter forme, alles eisern aus der Sparbüchse zu finanzieren wie früher den Trabi mit 2 Mark pro Tag (auf den man aber auch über 10 Jahre gewartet hat) und Schulden per se etwas Anrüchiges an sich haben – außer es ist wirklich „überlebensnotwendig“ (aus Sicht des Beurteilenden, nicht des Schuldners wohlgemerkt) – sowohl unangemessen als auch albern, zumal solche Belehrungen tendenziell von Leuten kommen, deren Einkommen merklich über dem Median liegt und die immer genug Bares rumliegen haben, um zufällig mal eben genau den Betrag locker machen zu können, der für Gut XY, das man auf keinen Fall in Raten finanzieren solle, notwendig ist. Mal rein hypothetisch: Wenn ich die Möglichkeit habe, 300 Euro zinsfrei über 6 Monate zu bezahlen (ggf. sogar mit der Möglichkeit straffreier frühzeitiger Sondertilgungen), was ist dann so schlimm daran, das zu tun? Vielleicht bin ich, wenn meinem Arbeitsspeicher frisch der blaue Rauch entwichen ist, gerade in einer Situation, in der mein Cashflow es wirklich nicht hergibt, das Geld genau jetzt auf einen Schlag auszuzahlen (gerade im Januar, wo sehr viele Jahresrechnungen fällig werden), aber über 6 Monate ist locker machbar und ich habe dadurch rein rechnerisch keine Nachteile – im Unterschied zu etlichen alternativen Möglichkeiten (wie z. B. Konto überziehen), die allesamt zinsbehaftet wären. 6 Monate später ist die Summe bezahlt, ich habe keine weiteren Schulden aufgenommen, nie eine Rechnung verspätet bezahlen müssen, keinen Schufa-Eintrag bekommen, nix – was genau habe ich da jetzt falsch gemacht, weil ich den Betrag nicht direkt in voller Höhe beglichen habe, sondern 250 Euro Barvermögen lieber für eine oder zwei unmittelbar anstehende Fälligkeiten bereitgehalten habe?

Und wo ich den Trabi schon erwähnt habe: Beim Auto ist es bis zu einem gewissen Grad auch ganz normal und akzeptiert, dass der Barkauf die Ausnahme ist und die allermeisten Leute ihr Auto in Raten abbezahlen (oder noch schlimmer: mieten bzw. „leasen“). Warum soll das bei einem PC oder Smartphone dann so schlimm sein? Auch die „braucht“ man, meistens auch für berufliche Zwecke, in meinem konkreten Fall brauche ich den PC sogar dringender als das Auto. Aber wie ich schon sagte: Entscheidend bei der Bewertung ist, was der Beurteilende sich anmaßt, für „notwendig“ oder „sinnvoll“ zu halten, nicht, was für den Schuldner notwendig und sinnvoll ist. Als Außenstehender, der nicht betroffen ist, weiß man sowas schließlich immer am besten. Und Autos sind halt allgemein so teuer, dass sie für die Mehrheit nicht aus der Portokasse zu finanzieren sind – sobald man selber betroffen ist, schlägt man plötzlich ganz andere Töne an, und sei es nur, dass man sich selbst als legitime Ausnahme betrachtet, bei den Anderen™ aber nicht von seiner Überzeugung abweicht. Für mich öffnet das aber ein weiteres Logikloch in der Kritik: Wenn Schulden per se schön ein Problem sind, sollten dann größere Schulden nicht per Definition ein größeres Problem sein?

Dass solche Finanzierungen für viele Leute, die sie in Anspruch nehmen, zum Problem werden, liegt in den allermeisten Fällen daran, dass sie diese Entscheidung nicht wohlüberlegt und nach sorgfältiger Abwägung und Kalkulation treffen und dass es sie oft dazu verleitet, zu viel auf einmal zu finanzieren – die monatlichen Raten sind ja so niedrig, da kann man noch was drauf packen –, bis die monatlichen Tilgungen in der Summe eben nicht mehr nur 2 bis 3 % des Einkommens verschlingen, sondern 10 bis 20 % oder noch mehr und damit in einem Bereich liegen, wo sie mit Fixkosten wie Miete, Strom, Internet, ggf. Krankenversicherung sowie mit dem Bedarf des täglichen Lebens (Nahrung, Hygiene etc.) konkurrieren. Manchmal ist es aber auch einfach ein unvorhergesehenes Ereignis, infolgedessen die Verbindlichkeiten nicht mehr bedient werden können. Wenn der Punkt erreicht ist, dass schon die Schuldentilgung durch Aufnahme neuer Schulden gestemmt werden muss, dann müssen alle Warnlampen auf einmal angehen.

Würde ich deswegen jemandem empfehlen, teuren Arbeitsspeicher in Raten zu finanzieren? Wie schon dargelegt: Abwägungssache. Wie dringend ist der Bedarf? Können die Einsatzzwecke ihn (zumindest in Teilen) refinanzieren? Mit welcher Hardware ist er momentan unterwegs? Ist es nur ein Aufrüstungswunsch oder muss etwas Defektes ersetzt werden? Geht es von den Spezifikationen her evtl. eine Nummer kleiner? (Bei 128 GB mit 7200 MT/s kann man sich das durchaus nochmal überlegen.) Wie fielen die Raten aus? Wie hoch ist der Zinssatz? Müsste er sich dafür anderweitig über Monate signifikant einschränken? Wie stabl ist sein Einkommen? Traut er sich finanziell und persönlich zu, die Raten bedienen zu können? Alles fragen, die man sich stellen und ehrlich beantworten muss, und wenn das Ergebnis positiv ausfällt, sehe ich nicht, warum eine Finanzierung schlimm sein sollte. Jedem, der ein RAM-Speicherkit finanziert, automatisch große finanzielle Schwierigkeiten, um nicht zu sagen Inkompetenz zu unterstellen, halte ich für anmaßend und undifferenziert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Generell finde ich diesen oft herablassenden Ton gegenüber Leuten, die es wagen, eine Ratenzahlung in Anspruch nehmen,

Mit herablassend hat das nichts zu tun. Es geht hier um Eigenverantwortung und dem vermutlich fehlenden Bewusstsein für und mit dem Umgang von Geld. "Sparen" ist so falsch wie Konsumgüter zu finanzieren. Sparen ist in der Regel niedrig bis gar nicht verzinst und Konsumgüter führen zu keinem Rückfluss von Geld.

Wer weiß, dass er kaum Geld zur Verfügung hat, sollte dies besser investieren und nicht verkonsumieren. Oder einfacher ausgedrückt. Zinsen erwirtschaften und nicht zahlen müssen.

Es ist mittlerweile super einfach sein Geld längerfristig zu investieren. ETF-Pläne und selbst der Erwerb von Edelmetallen und anderen Investitionsgütern ist so einfach wie niemals zuvor. Man muss lediglich selbst in der Lage sein den Unterschied zwischen Konsum und Investment zu erkennen.

Und da rede ich nicht von zig tausenden Euros. Es reicht monatlich 50 € anzulegen. Wer das über einen überschaubaren Zeitraum von 5 bis 10 Jahren durchhält, kann sich auch mehr leisten als heute.

Je früher man damit anfängt, desto besser. Direkt ab dem ersten Ausbildungsjahr damit anfangen.

Wer aber heute da mit seinen 40-50 Jahren noch da herumhängt und sich fragt wann die nächste Privattinsolvenz kommt wegen Finanzierungsgeschichten von Konsumgütern, da habe ich keinerlei Verständnis mehr für.
 
Mit herablassend hat das nichts zu tun. Es geht hier um Eigenverantwortung und dem vermutlich fehlenden Bewusstsein für und mit dem Umgang von Geld. "Sparen" ist so falsch wie Konsumgüter zu finanzieren. Sparen ist in der Regel niedrig bis gar nicht verzinst und Konsumgüter führen zu keinem Rückfluss von Geld.

Wer weiß, dass er kaum Geld zur Verfügung hat, sollte dies besser investieren und nicht verkonsumieren. Oder einfacher ausgedrückt. Zinsen erwirtschaften und nicht zahlen müssen.

Es ist mittlerweile super einfach sein Geld längerfristig zu investieren. ETF-Pläne und selbst der Erwerb von Edelmetallen und anderen Investitionsgütern ist so einfach wie niemals zuvor. Man muss lediglich selbst in der Lage sein den Unterschied zwischen Konsum und Investment zu erkennen.

Und da rede ich nicht von zig tausenden Euros. Es reicht monatlich 50 € anzulegen. Wer das über einen überschaubaren Zeitraum von 5 bis 10 Jahren durchhält, kann sich auch mehr leisten als heute.

Je früher man damit anfängt, desto besser. Direkt ab dem ersten Ausbildungsjahr damit anfangen.

Wer aber heute da mit seinen 40-50 Jahren noch da herumhängt und sich fragt wann die nächste Privattinsolvenz kommt wegen Finanzierungsgeschichten von Konsumgütern, da habe ich keinerlei Verständnis mehr für.
Das beste was man machen kann. Gar keine Luxusgüter kaufen und alles was man nicht für Essentials braucht in ein vielschichtiges Portfolio investieren und 95% seiner Zeit dafür Opfern.

Wer hobbies hat oder Freizeit nutzt ist halt einfach ein Loser im Leben. So ist es einfach. Selbst bei 0% Finanzierung ist man ein Loser.

man sollte bereits von der Kindheit aus kein Geld ausgeben und die Eltern darum bitten jeden Cent auf ein Sparbuch zu packen das dann sofort mit 16 Jahren in ETF angelegt wird.
 
@Coonfusiarch
Was Pokerclock sagt ist mit 0 zeitaufwand 50€ im Monat in ein ETF oder Fonds stecken und nicht anfassen. Woher deine Phantasie da kommt weißt du wohl nur selbst (oder es ist ein ziemlich erbärmlicher Versuch, eine simple Langzeitanlage in lächerliche ziehen zu wollen).

Lass mich mal kurz nachsehen was Pokerclock gemeint haben könnte... hmmm...

1766674648493.png

Verdammt, ich habe nur 40€ monatlich statt 50 gemacht als ich Azubi wurde.
Ergebnis bisher:
1766674609861.png


Ok, war wohl ne verdammt dumme Entscheidung. Schließlich konnte ich mein ganzes Leben lang deswegen nichts konsumieren. Man stelle sich vor, dass der Plan ist, das noch weitere 20-30 Jahre so zu machen. Wenn ich das wenns blöd läuft gar nicht erlebe musste ich wegen dem Zehner pro Woche an Invest mein ganzes Leben lang in einer Höhle wohnen. :ugly:

Aber um mal aufs Kernthema zurückzukommen
Wenn der Kunde schon seinen eigenen RAM auftreiben und einbauen soll, wozu braucht dieser bitte einen OEM/PC-Builder-Rechner?!
Das hab ich mich auch gefragt. Der eigentliche Sinn und Zweck von OEM-PCs ist doch, dass der Kunde sich eben NICHT damit beschäftigen muss, wo er welche Einzelteile herbekommt. Wenn ich den RAM selber auftreiben soll und die Zeit und Energie dafür aufwende dann kann ich das bei den anderen paar Teilen auch grade machen und mir den OEM-Aufpreis fürs zusammenbauen grade mit sparen. :ka:
 
Das beste was man machen kann. Gar keine Luxusgüter kaufen und alles was man nicht für Essentials braucht in ein vielschichtiges Portfolio investieren und 95% seiner Zeit dafür Opfern.

Wer hobbies hat oder Freizeit nutzt ist halt einfach ein Loser im Leben. So ist es einfach. Selbst bei 0% Finanzierung ist man ein Loser.

man sollte bereits von der Kindheit aus kein Geld ausgeben und die Eltern darum bitten jeden Cent auf ein Sparbuch zu packen das dann sofort mit 16 Jahren in ETF angelegt wird.

Oder man legt bissl was zur Seite, automatisch vom Konto jeden Monat.
Und kauft die Hardware direkt.

Vergiss nicht, wenn du die Hardware am Stück bezahlst, hast die Option zu verhandeln.
Diese Taktik nutze ich öfters in Shops - vor allem wenn das gewünschte Produkt als Demo/Refurbished. Da geht öfter was.
Letztens Macbook Pro M4 16/512 für 1159€ geschossen im Laden. Ja, Demo-Gerät. Lief auch einige Zeit, aber 100% Batteriezustand. Aufkleber, Fingerabdrücke, Box sah auch ramponiert aus - egaaaaal. Volle Garantie.

Es geht nicht darum, keine Hobbys zu haben. Es geht darum, kein unnötiges Geld zu verbrennen.

Selbst wenn eine 0%-Finanzierung existiert, ist diese nie kostenlos. Ohne diese würde man deutlich bessere Deals in anderen Shops finden die keine Finanzierung bieten.
Auch wenn man nicht sparen oder anlegen will, klug mit dem Geld umzugehen heißt eben auch - Deals suchen die besser sind. Das ist gerade für die Leute wichtig, die eben weniger Geld für das Hobby übrig haben.

Das oben erwähnte Macbook - es war nicht geplant, nur ist das alte halt krachen gegangen - beide USB-Parts tot beim M1 Air (also nix laden). Und das kurz vor Feiertagen. Werkstatt hat keine Teile da, kriegt auch keine geliefert in dem aktuellen Chaos.
Also fix in den Laden gestampft und siehe da - 20% Rabatt auf Demo-Geräte. Da stand halt Macbook Pro M5 und M4 Pro - 1550€ rum für M5 und 1160€ finaler Preis für M4. M4 geholt weil die Leistung nicht so viel schwächer ist und die Konfiguration sonst identisch (14,2" 16/512) und beide im identischen Zustand - keine Kratzer oder Dellen, 100% Batterie, nur eben befummelt und mit Kleber-Resten druff.

Und zum Thema: wenn man sich den Rechner schon zusammengebaut kauft, so ist dort auch eine Sofortzahlung für den Verkäufer am liebsten. Egal ob Shop oder Builder/OEM Direktvertrieb.
Da ruft man bei Bedarf an und fragt ob eventuell noch einige alte Modelle rumfliegen oder ob die Refurbished Geräte haben die nicht gelistet sind. MIT RAM, nicht ohne.
Das hab ich mich auch gefragt. Der eigentliche Sinn und Zweck von OEM-PCs ist doch, dass der Kunde sich eben NICHT damit beschäftigen muss, wo er welche Einzelteile herbekommt. Wenn ich den RAM selber auftreiben soll und die Zeit und Energie dafür aufwende dann kann ich das bei den anderen paar Teilen auch grade machen und mir den OEM-Aufpreis fürs zusammenbauen grade mit sparen. :ka:
Naja die Idee an sich ist ja:
RAM ist ziemlich einfach zu wechseln, vor allem wenn da eine AIO ist die nicht die Slots verdeckt.
Technisch ist das natürlich wesentlich weniger Aufwand als den gesamten PC selbst zusammenbauen.
10 Minuten RAM reinstecken und XMP/EXPO aktivieren gegenüber 2-3h bei einem ungeübten Neuling.

Aber wer sich den Aufwand sparen will, viele lokale Shops haben auch die Option für 50-100€ den PC zusammenzubauen, wenn man die Teile hat (oder bei denen einkauft).

Am Ende ist es natürlich Quatsch. Die Option dürfte unbeliebt sein, weil halt genau das Zielpublikum verfehlt wird.
Bei Bastlern, die entweder über DDR5 verfügen oder über die Lust und Erfahrung zum PC-Bauen, ist das Angebot nutzlos - diese kriegen bessere Komponenten, teils auch schneller UND genau so konfiguriert wie gewünscht.
 
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