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David Gaider verlässt Bioware

Scholdarr

Volt-Modder(in)
David Gaider verlässt Bioware

Wie der langjährige (Lead-)Writer David Gaider heute auf Twitter mitteilte, verlässt er mit sofortiger Wirkung die RPG-Schmiede Bioware.

gaider.jpg
David Gaider verlässt Bioware

Gaider ist vor allem für das Dragon Age Universum bekannt, das er maßgeblich mitgeschaffen hat. Bekannt sind vor allem die Charaktere, die er für die Videospiele geschrieben hat, z.B. Cassandra oder Dorian. Er hat nebenher jedoch auch mehrere Romane in diesem Universum verfassst. Darüber hinaus arbeitete Gaider auch an fast allen anderen Rollenspielen von Bioware in den letzten 17 Jahre mit, etwa an Baldurs Gate 2 oder an KOTOR.

Während Gaider von vielen Bioware-Fans verehrt wurde, wurde er auch häufig für stetig wiederholende Storymuster und steigende Kitschigkeit seiner Dialoge und Charaktere kritisiert. Auch über sein Streben nach mehr Inklusion in Biowares RPGs gab es viele Diskussionen, vor allem nach Dragon Age Inquisition.

Da Gaider als Lead-Writer maßgeblich an der Ausrichtung von Dragon Age beteiligt war, dürfte sein Weggang nachhaltige Konsequenzen für die Spielereihe und die generelle (geschichtliche) Entwicklung zukünftiger Bioware-Spiele haben.

Wie wird sich Bioware euer Meinung nach ohne Gaider weiterentwickeln?
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Spätestens - allerspätestens - mit Dragon Age: Inquisition sind ihm scheinbar die Ideen ausgegangen, wenn man sich die dortigen Charaktere ansieht. Die aus Origins und KotOR haben mir aber durchweg gut gefallen.
Keine Ahnung, warum er wirklich so massiv nachgelassen hat, ob da andere eher schuld waren, oder weil er sich immer mehr am Mainstream orientieren wollte^^.

BioWare hat ja seit jeher (schon nach den zweiten Baldur's Gate) Mitglieder verloren, die Frage stellt sich in so einen Fall nicht nur danach, was aus der Firma wird sondern auch was überhaupt aus den Personen wird, welche die Firma verlassen - vielleicht geht Gaider ja zu Bethesda, dort wäre er in seinem momentanem Kreativloch entsprechend weniger gefordert.:lol:

Hauptsache er fängt nicht an Bücher zu schreiben, denn davon versteht er wirklich nichts.:fresse:
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Ich meine hauptberuflich.:ugly:

Die DA-Romane waren schon ziemlich unterirdisch, das hat Drew Karpyshyn besser hinbekommen.^^
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Ich meine hauptberuflich.:ugly:

Die DA-Romane waren schon ziemlich unterirdisch, das hat Drew Karpyshyn besser hinbekommen.^^
Du hast die echt gelesen? Wow, du musst echt zu viel Freizeit haben oder Dragon Age (aus welchem Grund auch immer) überirdisch lieben... :P
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Hat mit "Liebe" wenig zu tun, ich will halt immer möglichst das gesamte Franchise kennen.^^
War bei S.T.A.L.K.E.R., The Witcher und ME auch schon so, ohne das ganze komplett erfasst zu haben, hatte ich während dem Spielen immer das Gefühl, dass mir entweder was entgeht oder eben ein schlechtes Gewissen mich nicht genug damit zu befassen.:ugly:
Die ME-Romane waren noch ganz in Ordnung (bis auf den grottigen letzten Roman von W.C. Dietz:kotz:), die mitunter besten Videogame-Romane, die ich bis jetzt kenne, wenn auch natürlich keine Weltliteratur.

Ich war die "Szeneliteratur" vorher schon von den STAR-WARS und -Trek-Romanen relativ gut gewöhnt; ich dachte nach den Star-Trek-Büchern ging es nicht mehr schlechter, aber dann hab' ich die DA-Romane und einige von Dietz gelesen und wurde eines schlechteren belehrt.:-$
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Hat mit "Liebe" wenig zu tun, ich will halt immer möglichst das gesamte Franchise kennen.
Naja, das mache ich auch gerne, aber dafür muss das Franchise an sich erst mal gut bzw. interessant genug sein...

Und Dragon Age ist für mich einfach nur völlig generische High-Fantasy ohne jeglichen tieferen Anspruch oder besonderen Catch, sorry. ;)
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Wie sich Bioware ohne ihn weiterentwickeln wird?

Garnicht. Der Mann hat Bioware soviele Jahre geprägt, irgend jemand in dem Studio, der mit ihm gearbeitet hat, wird seine Arbeit schon gut genug kennen um einfach so weiter zu machen wie bisher.
Ich bezweifle daher das wir in künftigen Spielen von Bioware viel von seinem Weggang merken werden. :ugly:
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Garnicht. Der Mann hat Bioware soviele Jahre geprägt, irgend jemand in dem Studio, der mit ihm gearbeitet hat, wird seine Arbeit schon gut genug kennen um einfach so weiter zu machen wie bisher.
Vielleicht stellen sie auch jemanden ein, der seinen Job übernimmt. Weiß mans? ;)

Ich bezweifle daher das wir in künftigen Spielen von Bioware viel von seinem Weggang merken werden. :ugly:
Bei Mass Effect eh nicht, weil er daran kaum beteiligt war. Dragon Age dürfte imo aber schon anders werden, wenn es davon noch mehr Spiele gibt (hoffentlich zum Besseren)...
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Vielleicht stellen sie auch jemanden ein, der seinen Job übernimmt. Weiß mans? ;)

Vieleicht, aber ich denke ehr das jemand aus dem bestehenden Team, der mit seiner Arbeit und der Firma vertraut ist in seine Position aufrücken wird und man maximal jemand auf der so leer werden unteren Position einstellen wird.
Ist zumindest nicht unüblich in solchen Fällen.

Bei Mass Effect eh nicht, weil er daran kaum beteiligt war. Dragon Age dürfte imo aber schon anders werden, wenn es davon noch mehr Spiele gibt (hoffentlich zum Besseren)...

Schlechte Storys und generische Welten wird man bei Dragon Age und weiteren Spielen auch mit 100%iger Sicherheit künftig ohne Gaider hinbekommen, da bin ich absolut zuversichtlich. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

BioWare sollte sich endlich wieder auf seine Kernkompetenzen zurückbesinnen, da ist es im Prinzip egal, wer den Verein noch verlässt, sind so schon genug gegangen.:schief:
Ein zweites Bethesda brauch' ich ehrlichgesagt nicht, die haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, das muss man nicht noch kopieren.^^
Das Problem ist, BW sind so weit von ihren Stärken abgewichen, dass CD Projekt ihnen längst den Rang abgelaufen hat - zu sehr Mainstream ist schlecht für die Qualität und schadet somit am Ende auch den Verkaufszahlen, da Zielgruppen verschmäht werden.;)
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Schlechte Storys und generische Welten wird man bei Dragon Age und weiteren Spielen auch mit 100%iger Sicherheit künftig ohne Gaider hinbekommen, da bin ich absolut zuversichtlich. ;)
Haha, true. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Mit Gaider gab es imo praktisch keine Hoffnung, ohne ihn, KÖNNTE es immerhin besser werden... ;)
 
K

Kinguin

Guest
AW: David Gaider verlässt Bioware

Also ich fand zumindest DA:O damals ganz gut,jetzt kein Highlight wie es angepriesen wurde,aber schon ganz gut.Wobei wer weiß wie ich das heute sehen würde :ka: An die Story kann ich mich nicht mehr erinnern,ist zu lange her.
 

Nightslaver

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

BioWare sollte sich endlich wieder auf seine Kernkompetenzen zurückbesinnen, da ist es im Prinzip egal, wer den Verein noch verlässt, sind so schon genug gegangen.:schief:
Ein zweites Bethesda brauch' ich ehrlichgesagt nicht, die haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, das muss man nicht noch kopieren.^^
Das Problem ist, BW sind so weit von ihren Stärken abgewichen, dass CD Projekt ihnen längst den Rang abgelaufen hat - zu sehr Mainstream ist schlecht für die Qualität und schadet somit am Ende auch den Verkaufszahlen, da Zielgruppen verschmäht werden.;)

Also die Verkaufszahlen widersprechen da aber deiner These. Je mehr Bioware Mass Effect und Dragon Age an den Mainstream angepasst hat desto besser wurden die Verkaufszahlen und das ist ja auch der Zweck davon ein Spiel mainstreamfähig zu machen, also möglichst wenig Kernkompetenzen und Stärken zu haben und möglichst viel Mittelmaß in allen Bereichen zu bieten, den genau das will der Durchschnittliche Mainstreamspieler ja.
Möglichst viel Masse, aber bitte wenig spezielle Klasse. ;)

Also ich fand zumindest DA:O damals ganz gut,jetzt kein Highlight wie es angepriesen wurde,aber schon ganz gut.Wobei wer weiß wie ich das heute sehen würde :ka: An die Story kann ich mich nicht mehr erinnern,ist zu lange her.

Kennst du ein Bioware Spiel von der Story her kennst du alle. Die Story in DA:O war eine finstere Bedrohung bedroht die Welt und du bist der eine Held der sie aufhalten kann. Dazu musst du zuerst Verbündete gewinnen und dann das Übel besiegen das alle bedroht. Ende der Geschichte. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Also die Verkaufszahlen widersprechen da aber deiner These. Je mehr Bioware Mass Effect und Dragon Age an den Mainstream angepasst hat desto besser wurden die Verkaufszahlen und das ist ja auch der Zweck davon ein Spiel mainstreamfähig zu machen, also möglichst wenig Kernkompetenzen und Stärken zu haben und möglichst viel Mittelmaß in allen Bereichen zu bieten, den genau das will der Durchschnittliche Mainstreamspieler ja.
Möglichst viel Masse, aber bitte wenig spezielle Klasse. ;)
Das war vielleicht BioWares Absicht, aber in wiefern wird ihnen das auf Dauer nützen?
Wenn sie die Schiene jetzt so weiterfahren, mit der scheinbar langweiligen Spielwelt von Inquisition und der flachen Story/flachen Charakteren, wer findet dann das noch interessant?
Als Open-World-Rollenspiele sind die Bethesda-Titel besser und ME hatte wenigstens noch abseits des Gameplays das typische BioWare-Flair - wenn aber nicht mal das mehr vorhanden ist, so wie in DAII und Inquisition, dann schaffen sie in Zukunft monotone und belanglose RPG-Massenware alá Two Worlds, das weder Fisch noch Fleisch ist und weder die eine noch die andere Zielgruppe hinter'm Ofen vorlockt.^^:rollen:
Kennst du ein Bioware Spiel von der Story her kennst du alle. Die Story in DA:O war eine finstere Bedrohung bedroht die Welt und du bist der eine Held der sie aufhalten kann. Dazu musst du zuerst Verbündete gewinnen und dann das Übel besiegen das alle bedroht. Ende der Geschichte. :ugly:
Immernoch besser als der generelle Story-Durchschnitt in Videospiel-Bereich.:ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

BioWare sollte sich endlich wieder auf seine Kernkompetenzen zurückbesinnen, da ist es im Prinzip egal, wer den Verein noch verlässt, sind so schon genug gegangen.:schief:
True. Alleine es fehlt der Glaube.

Ein zweites Bethesda brauch' ich ehrlichgesagt nicht, die haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, das muss man nicht noch kopieren.^^
Das Problem ist, BW sind so weit von ihren Stärken abgewichen, dass CD Projekt ihnen längst den Rang abgelaufen hat
Naja, wenn einer Bethesda kopiert, dann wohl CDPR. Die haben genug damit zu kämpfen, die eigenen Stärken nicht zu sehr zu vergessen... :ugly:

Bioware sollte sich an Studios wie Obsidian, Larian oder inXile orientieren. Die halten heute die alten Tugenden des (Party-)CRPGs hoch...

zu sehr Mainstream ist schlecht für die Qualität und schadet somit am Ende auch den Verkaufszahlen, da Zielgruppen verschmäht werden.;)
Leider sieht die Realität anders aus. Mainstream sells. Wir Core-RPGler alter Schule sind eine viel zu kleine Zielgruppe im Vergleich. Mit der bitteren Pille musste ich mich leider auch schon abfinden...
 
K

Kinguin

Guest
AW: David Gaider verlässt Bioware

Kennst du ein Bioware Spiel von der Story her kennst du alle. Die Story in DA:O war eine finstere Bedrohung bedroht die Welt und du bist der eine Held der sie aufhalten kann. Dazu musst du zuerst Verbündete gewinnen und dann das Übel besiegen das alle bedroht. Ende der Geschichte. :ugly:

Gab es nicht zwischen durch auch verzweigte Storypfade bzw durch die verschiedenen Begleiter und deren Schicksale,die für genug Abwechslung sorgten? So im Kern hast du zwar Recht,aber so simpel habe ich DA:O und Mass Effect 1+2 nicht in Erinnerung. ^^
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Und Dragon Age ist für mich einfach nur völlig generische High-Fantasy ohne jeglichen tieferen Anspruch oder besonderen Catch, sorry. ;)
Die Frage ist für mich hier eher: Was bedeutet generisch an dieser Stelle? Die Rollenaufteilung, Welt und Rassen möchte man eher als klassisch bezeichnen. Viele hatten damals erstmals am PC mit Baldurs Gate oder zuhause mit DSA Kontakt mit solcher Fantasy.
Die mag das Rad nicht neu erfunden haben, aber Storytelling, Charakterentwicklung und die klassische Gruppe bei größerer Spielwelt gingen in DA: Inquisition definitiv wieder in die richtige Richtung.
Kennst du ein Bioware Spiel von der Story her kennst du alle. Die Story in DA:O war eine finstere Bedrohung bedroht die Welt und du bist der eine Held der sie aufhalten kann. Dazu musst du zuerst Verbündete gewinnen und dann das Übel besiegen das alle bedroht. Ende der Geschichte.
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Der Weg vor dem Ende war bisher dennoch immer recht unterhaltsam, die Welten sehr stimmig und die mehr oder weniger vorhanden RPG-Elemente haben bei der Stange gehalten...
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Die Frage ist für mich hier eher: Was bedeutet generisch an dieser Stelle? Die Rollenaufteilung, Welt und Rassen möchte man eher als klassisch bezeichnen. Viele hatten damals erstmals am PC mit Baldurs Gate oder zuhause mit DSA Kontakt mit solcher Fantasy.
Ich sagte doch schon, was das für mich bedeutet: ohne jeglichen tieferen Anspruch oder besonderen Catch.

Klassische Fantasy kann auch gut sein, das ist nicht das Problem. Klassische Fantasy mit einer langweiligen Story, lieblosen Missionen, schlechten Dialogen, uninteressanten Protagonisten und Antagonisten, einem großen Schuss Beliebigkeit und einer inkonsistenten Narrative, das ist das Problem.

Aber wo wir schon bei generisch sind: THEDAS = THE Dragon Age Setting... ;)

Sehr kreativ... :P

Übrigens bin ich der Meinung, dass die meisten mit dem Herrn der Ringe zum ersten Mal Kontakt mit klassischer Fantasy haben/hatten. Und das ist ja praktisch auch das Basiswerk, auf dem all die andere moderne Fantasy dieses Schlags beruht. Wenn man schon darauf aufbaut, sollte man zumindest gute und interessante Geschichten zu erzählen haben oder einen besonderen Catch haben, der von diesem Schema abweicht und das Ganze so wieder frisch und spannend macht...

Die mag das Rad nicht neu erfunden haben, aber Storytelling, Charakterentwicklung und die klassische Gruppe bei größerer Spielwelt gingen in DA: Inquisition definitiv wieder in die richtige Richtung.
Storytelling soll in DAI in die "richtige Richtung" gegangen sein? Also da muss man schon SEHR niedrige Ansprüche haben, wenn man so eine Aussage tätigt imo... :ugly:

Die Dialoge innerhalb der Gruppe waren ja an "cheesiness" kaum noch zu überbieten, das war teilweise schon richtig grausam. Als wäre es ein Satire (wer weiß)... :D
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Zumindest in Origins kann man kaum von uninteressanten Charakteren, langweiliger Story oder schlechten Dialogen sprechen. In die Kerbe düstere, blutige Fantasy schlug außer Dragon Age damals eigentlich nur The Witcher und das hat mich aufgrund der Designschnitzer und dünn präsentierter Handlung ehrlichgesagt ein gutes Stück weniger unterhalten, als Origins.^^
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Zumindest in Origins kann man kaum von uninteressanten Charakteren, langweiliger Story oder schlechten Dialogen sprechen. In die Kerbe düstere, blutige Fantasy schlug außer Dragon Age damals eigentlich nur The Witcher und das hat mich aufgrund der Designschnitzer und dünn präsentierter Handlung ehrlichgesagt ein gutes Stück weniger unterhalten, als Origins.^^

Also eigentlich ist die Story in Origins mehr als langweilig. Die Dialoge zwischen den Charakteren sind dagegen ok und eindeutig besser als in Inquisition (meine Meinung).

Und Witcher ist in Punkto Storytelling Dragon Age mindestens zwei Klassen voraus (dünn präsentierte Handlung, hallo???). Gut, ist aber halt der Vorteil, wenn man auf einer ausgereiften und meisterlichen Buchvorlage aufbauen kann. Den Luxus hatte Bioware nicht (und man merkt es)...

Spieldesign bzw. Gameplay ist noch mal eine ganz andere Geschichte, aber da hat Gaider ja auch nichts bzw. wenig mit zu tun. ;)
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Langweilige Story in Origins?:ugly:

Allein schon der Umstand, dass es dort sechs verschiedene Einstiegsgeschichten gibt, macht das Spiel schon zu Beginn spannender - da kommt dann neben der Hauptgeschichte noch ein persönliches Motiv dazu und das gab dem Game einen Touch, den andere Spiele so nicht hatten, gerade was den Wiederspielwert anging^^ Wer wollte damals nicht seine Familie rächen oder sich Behlen vorknöpfen?

The Witcher 1 hatte zwar die potentiell bessere, weil facettenreichere Story, dafür war die Inszenierung aber recht dürftig, was vielleicht auch an den etwas statisch abgefilmten Dialogen gelegen haben kann.
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Langweilige Story in Origins?:ugly:
Aber sicher. Ist aber wie immer alles eine Frage der Relation. ;)

Böse Horde will die Welt erobern bzw. ins Chaos stürzen - weil sie eben da ist und böse ist und böse Sachen machen will. Einen differenzierten, ausgefeilten Antagonisten? Absolute Fehlanzeige.

Gibt natürlich nur einen Auserwählten, der die ganze Welt retten kann -> den Spieler natürlich. Kann der irgendwas nicht? Nein, natürlich nicht.

Generischer und langweiliger geht das kaum vom Setting her, sorry. Eben typische 0815 Rollenspiel-Kost imo. Ein Kopie von Tolkien, nur um drei Klassen schlechter und ohne irgendeine große kreative Eigenleistung, bei der man sagen könnte: DAS macht Dragon Age besonders und vor allem besonders gut. Gähn...

Allein schon der Umstand, dass es dort sechs verschiedene Einstiegsgeschichten gibt, macht das Spiel schon zu Beginn spannender
Das erhöht vielleicht den Wiederspielwert, aber das macht die Story an sich ja nicht besser.

- da kommt dann neben der Hauptgeschichte noch ein persönliches Motiv dazu und das gab dem Game einen Touch, den andere Spiele so nicht hatten, gerade was den Wiederspielwert anging^^ Wer wollte damals nicht seine Familie rächen oder sich Behlen vorknöpfen?
Was soll daran so besonders sein? Ein persönliches Motiv ist praktisch der Antrieb von mindestens 50% aller Videospielstories. Praktisch die gesamte Assassin's Creed Reihe baut z.B. darauf auf...

The Witcher 1 hatte zwar die potentiell bessere, weil facettenreichere Story, dafür war die Inszenierung aber recht dürftig, was vielleicht auch an den etwas statisch abgefilmten Dialogen gelegen haben kann.
Naja, die Inszenierung von Dragon Age war jetzt auch nicht gerade überragend bisher (schon gar nicht in DAO). Imo hatte Witcher 1 auch die deutlich bessere Atmosphäre und hat das "Dark Fantasy" Setting durch Bild und Ton auch richtig rüber gebracht, während Dragon Age schon seit der ersten Minute an irgendwo immer unkonsistent war vom Art Design und der gesamten Atmo her. Klar, Witcher 1 hatte steife Dialoge (ist eben auch schon ein paar Jahre alt), aber Dragon Age glänzt da auch nicht wirklich. Da sind sogar viele Jahre später die Dialoge noch steif in Inquisition...
 
Zuletzt bearbeitet:

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Aber sicher. Ist aber wie immer alles eine Frage der Relation. ;)
Wenn das so ist, dann ist aber Dragon Age zusammen mit The Witcher und einigen anderen, raren Games, deutlich über 08/15, wenn du dir mal den ganzen Rest ansiehst.:ugly:

Böse Horde will die Welt erobern bzw. ins Chaos stürzen - weil sie eben da ist und böse ist und böse Sachen machen will. Einen differenzierten, ausgefeilten Antagonisten? Absolute Fehlanzeige.

Gibt natürlich nur einen Auserwählten, der die ganze Welt retten kann -> den Spieler natürlich. Kann der irgendwas nicht? Nein, natürlich nicht.

Generischer und langweiliger geht das kaum vom Setting her, sorry. Eben typische 0815 Rollenspiel-Kost imo. Ein Kopie von Tolkien, nur um drei Klassen schlechter und ohne irgendeine große kreative Eigenleistung, bei der man sagen könnte: DAS macht Dragon Age besonders und vor allem besonders gut. Gähn...
Du kannst jedes Spiel auf die Klischees reduzieren und die Story vereinfachen, im Prinzip läuft das immer auf's selbe hinaus.
Da kannst du genauso gut hinterfragen, wieso Half-Life angeblich hauptsächlich wegen der Story ein Shooter-Meilenstein war, obwohl Unreal aus demselben Jahr die weniger klischeehafte Geschichte darbot.
Wie man jetzt den Hintergrund bewertet, immerhin wurde ja ein ganzes Universum geschaffen, was dem ganzen ja auch Glaubwürdigkeit und Atmosphäre verlieh, bei Spielen, die auf Lore verzichtet haben, hat man ja am Ende gesehen, was rausgekommen ist.^^

Das erhöht vielleicht den Wiederspielwert, aber das macht die Story an sich ja nicht besser.
Eigentlich schon, denn die Origins waren gut geschrieben und gaben den Charakter mit dem persönlichen Schicksal als zusätzliche Triebfeder die Nuancen, die ihn von einem gewöhnlichen "08/15-Helden", der die Welt rettet, unterschieden.:D

Naja, die Inszenierung von Dragon Age war jetzt auch nicht gerade überragend bisher (schon gar nicht in DAO). Imo hatte Witcher 1 auch die deutlich bessere Atmosphäre und hat das "Dark Fantasy" Setting durch Bild und Ton auch richtig rüber gebracht, während Dragon Age schon seit der ersten Minute an irgendwo immer unkonsistent war vom Art Design und der gesamten Atmo her. Klar, Witcher 1 hatte steife Dialoge (ist eben auch schon ein paar Jahre alt), aber Dragon Age glänzt da auch nicht wirklich. Da sind sogar viele Jahre später die Dialoge noch steif in Inquisition...
In TW1 und Origins hattest du doch ständig irgendwie immer die gleichen Interieurs und Höhlendesigns, ich fand das Art Design bei beiden Spielen grundsätzlich gut aber sich zu oft wiederholend^^
Ganz schlimm und wirklich atmosphäreschädigend waren in The Witcher 1, neben der steifen Inszenierung der Dialoge, definitiv die immergleichen Charaktermodelle, außer den Antagonisten und höchstens 6, 7 anderen Nebencharakteren sahen die alle absolut identisch aus, keiner hatte ein echtes Wiedererkennungsmerkmal, zumindest, bei so Leuten wie dem reichen Kaufmann oder der Ältesten der Ziegelbrenner hätte ein bisschen Abwechslung nicht geschadet, da sie ja immerhin für den Plot wichtige NPCs darstellen.^^ Origins verwendete zwar auch immer die gleichen Grundmodelle, aber zumindest unterschieden sich die Gesichter halbwegs erkennbar voneinander, einen Bann Teagan habe ich in dort nirgendwo ein zweites Mal gesehen, einen Leuvaarden in TW1 dagegen andauernd.:fresse:
Was es an der Inszenierung jetzt an Origins auszusetzen gab, nunja, außer der 2009 aus der Zeit gefallenen Shader 2.0-Grafik (TW hatte auch Shader 2.0, sah aber wenigstens besser aus) fallen mir da jetzt kaum Schwächen ein. Die Musik hat durchgehend gepasst, die Kameraeinstellungen bei den Dialogen und die Dialoge an sich waren gut bis hervorragend, das hat dem Spiel nunmal die Atmosphäre gegeben, welche die - relativ - banale Story kaschiert hat.

Sorry, aber The Witcher hatte, was das anbelangt, zu viele Designschwächen. Nimm diesen de Aldersberg z.B. Den hätte man als Charakter viel früher einführen müssen (ich meine als Erwachsener, nicht als Alvin), das wäre der Wuchtigkeit der Storywendung am Schluss zuträglicher gewesen.
Auch die Dialoge wirkten teilweise wie abgehackt und irgendwie nicht immer zur Situation passend (vielleicht nur in der deutschen Version, auf englisch hab' ich TW nie gespielt).
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Böse Horde will die Welt erobern bzw. ins Chaos stürzen - weil sie eben da ist und böse ist und böse Sachen machen will. Einen differenzierten, ausgefeilten Antagonisten? Absolute Fehlanzeige.

Gibt natürlich nur einen Auserwählten, der die ganze Welt retten kann -> den Spieler natürlich. Kann der irgendwas nicht? Nein, natürlich nicht.
Schlechte Storys und generische Welten wird man bei Dragon Age und weiteren Spielen auch mit 100%iger Sicherheit künftig ohne Gaider hinbekommen, da bin ich absolut zuversichtlich. ;)
Wenn man ein Game bzw. dessen Story dermaßen weit herunterbricht, dann kommt man immer bzw. meistens zum üblichen "Held besiegt das Böse" oder gar "cooler Bösewicht besiegt noch schlimmeren Bösewicht"... :schief:

Die Story in Origin selbst bzw. Inquisition mag nicht der Brecher sein, aber ich meinte auch die Erzählweise und die vielen, wenn auch kitschigen, Details.
Man kann mit seiner Gruppe stundenlang die Gegend erkunden (Beispiel: Große Einöde in Inquisition in herrlicher Nacht) und muss kein Gespräch führen. Am nächsten Tag kann man dann mal nur in der Festung bleiben, diese ausbauen, Gericht halten, mit Leuten sprechen (vor allem Dorian und der Bulle waren super) und sich mit der Weltkarte befassen.

Das ist in sich sehr stimmig und atmosphärisch, auch wenn es manchmal vorhersehbar und kitschig war. Der gute oder böse Held rettet immer irgendwas. Da genieße ich lieber viel von so einer Story als gar keine zu haben... :P
Bin ich in Sachen Story für Masse statt Klasse? Vielleicht, mir ist eigentlich nur wichtig, dass viel davon vorhanden und die Welt in sich stimmig ist... :gruebel:
 
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TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Wenn das so ist, dann ist aber Dragon Age zusammen mit The Witcher und einigen anderen, raren Games, deutlich über 08/15, wenn du dir mal den ganzen Rest ansiehst.:ugly:
Von welchem Rest reden wir da? Ich sagte ja, eine Frage der Relation. Nehmen wir nur die story-getriebenen CRPGs, dann sieht es für Dragon Age plötzlich nicht mehr so gut aus...

Du kannst jedes Spiel auf die Klischees reduzieren und die Story vereinfachen, im Prinzip läuft das immer auf's selbe hinaus.
Mach das mal beim Hexer, ich bin gespannt... ;)

Da kannst du genauso gut hinterfragen, wieso Half-Life angeblich hauptsächlich wegen der Story ein Shooter-Meilenstein war, obwohl Unreal aus demselben Jahr die weniger klischeehafte Geschichte darbot.
Ich finde persönlich, dass HL 1 und 2 zu den most overrated games ever gehören. Vor allem, wenn man sie aus heutiger Zeit betrachtet.

Wie man jetzt den Hintergrund bewertet, immerhin wurde ja ein ganzes Universum geschaffen, was dem ganzen ja auch Glaubwürdigkeit und Atmosphäre verlieh, bei Spielen, die auf Lore verzichtet haben, hat man ja am Ende gesehen, was rausgekommen ist.^^
Die da wären?

Nur weil man ein neues Universum schafft, muss das nicht gut oder interessant sein. Für Aufwand gibts nun mal keine Punkte im Entertainment, nur für Qualität..

Eigentlich schon, denn die Origins waren gut geschrieben und gaben den Charakter mit dem persönlichen Schicksal als zusätzliche Triebfeder die Nuancen, die ihn von einem gewöhnlichen "08/15-Helden", der die Welt rettet, unterschieden.:D
Sorry, aber sehe ich überhaupt nicht so. Das war vielleicht eine Nuance, die das Spiel vom storytechnischen Totalabsturz bewahrt hat, mehr aber imo auch nicht. Rausgerissen hat es das nicht (zumal man eh immer nur EINE Geschichte spielt). Die Anzahl der Origins ist also im Prinzip völlig egal. Und wenn man die schwächste verwischt bei seinem Playthrough dann ist es sogar negativ für die Story...

In TW1 und Origins hattest du doch ständig irgendwie immer die gleichen Interieurs und Höhlendesigns, ich fand das Art Design bei beiden Spielen grundsätzlich gut aber sich zu oft wiederholend^^
Art Design =/= World Design ;)

Ganz schlimm und wirklich atmosphäreschädigend waren in The Witcher 1, neben der steifen Inszenierung der Dialoge, definitiv die immergleichen Charaktermodelle, außer den Antagonisten und höchstens 6, 7 anderen Nebencharakteren sahen die alle absolut identisch aus, keiner hatte ein echtes Wiedererkennungsmerkmal, zumindest, bei so Leuten wie dem reichen Kaufmann oder der Ältesten der Ziegelbrenner hätte ein bisschen Abwechslung nicht geschadet, da sie ja immerhin für den Plot wichtige NPCs darstellen.^^ Origins verwendete zwar auch immer die gleichen Grundmodelle, aber zumindest unterschieden sich die Gesichter halbwegs erkennbar voneinander, einen Bann Teagan habe ich in dort nirgendwo ein zweites Mal gesehen, einen Leuvaarden in TW1 dagegen andauernd.:fresse:
Naja, schon ein wenig unfair der Vergleich. Da ein absolutes Nischen-RPG von einem Newcomer aus Polen, dort ein großes RPG von einem etablierten US Studio. Außerdem sahen die Charaktere in Witcher 1 menschlicher bzw. realistischer aus als die Comic-Brei-Grafik aus Dragon Age. Während die (wenigen) Gesichter in den Hexerspielen von Hand modelliert wurden (und das sieht man auch), sind die allermeisten Gesichter in Dragon Age generische 0815 Gesichter aus dem Editor, viele von denen mit seltsamer bis völlig unglaubwürdiger Physiognomie...

Aber du hast natürlich völlig recht, vom technischen Aspekt her hatte Witcher 1 seine Schwächen, auch zu seiner Zeit schon. Deshalb hat sich CDPR ja auch angestrengt und mit TW2 die Leute damals aus den Socken gehauen, während Bioware sich grafisch ausgeruht hat...

Was es an der Inszenierung jetzt an Origins auszusetzen gab, nunja, außer der 2009 aus der Zeit gefallenen Shader 2.0-Grafik (TW hatte auch Shader 2.0, sah aber wenigstens besser aus) fallen mir da jetzt kaum Schwächen ein. Die Musik hat durchgehend gepasst, die Kameraeinstellungen bei den Dialogen und die Dialoge an sich waren gut bis hervorragend, das hat dem Spiel nunmal die Atmosphäre gegeben, welche die - relativ - banale Story kaschiert hat.
Inkosistentes Art Design, Breigesichter,...

Aber insgesamt war die Inszenierung von Dragon Age schon ok. Nur Gaider hatte daran keinen Anteil...

Sorry, aber The Witcher hatte, was das anbelangt, zu viele Designschwächen. Nimm diesen de Aldersberg z.B. Den hätte man als Charakter viel früher einführen müssen (ich meine als Erwachsener, nicht als Alvin), das wäre der Wuchtigkeit der Storywendung am Schluss zuträglicher gewesen.
Auch die Dialoge wirkten teilweise wie abgehackt und irgendwie nicht immer zur Situation passend (vielleicht nur in der deutschen Version, auf englisch hab' ich TW nie gespielt).
Natürlich war Witcher 1 auch nicht perfekt. Aber insgesamt war die Atmo trotzdem zwei Klassen besser als DAO IMO. Musik in DAO war gut, in Witcher 1 war sie überragend in Verbindung mit der Optik, dem Setting, dem World Design, den Quests usw. Witcher 1 hat vor slawischer Melancholie nur so vibriert (und hatte dadurch seinen eigenen, ungewohnten, frischen Reiz), während Dragon Age leider immer nur das wannabe LOTR Fantasymärchen sein wollte. ;)

Der gute oder böse Held rettet immer irgendwas. Da genieße ich lieber viel von so einer Story als gar keine zu haben... :P

In welchem CRPG gibt es denn bitte keine Story?

Und die richtig guten Geschichten zeichnen sich ja gerade dadurch aus, dass sie keinem simplen gut/böse Muster folgen, sondern differenzierte Protagonisten und Antagonisten bieten. Differenzierte, glaubwürdige Antagonisten tun das, was sie selbst als gut und richtig empfinden. Wenn man das als Maßstab nimmt, fallen leider sehr viele Spiele durch, auch viele RPGs, das ist leider richtig. Das erzählerische Niveau im Spielebiz ist eben meist auch eher unterirdisch. In einem Land voller Blinden ist eben der Einäugige König, wie es aussieht... :ugly: :P
 

M4xw0lf

Lötkolbengott/-göttin
AW: David Gaider verlässt Bioware

Wenn man ein Game bzw. dessen Story dermaßen weit herunterbricht, dann kommt man immer bzw. meistens zum üblichen "Held besiegt das Böse" oder gar "cooler Bösewicht besiegt noch schlimmeren Bösewicht"... :schief:
Bei Dragon Age gibt es nichts herunterzubrechen. Böse Dämonen die böse sind bedrohen die Welt - das IST die Story.
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Mach das mal beim Hexer, ich bin gespannt... ;)
Sarkastischer, gealteter Monsterjäger und Frauenheld sucht seine teleportfähige Ziehtochter und enthält sich jeglicher Politik, gerät aber immer wieder in Intrigen. (Ich bin selbst großer Fan.)
... dann schaffen sie in Zukunft monotone und belanglose RPG-Massenware alá Two Worlds, das weder Fisch noch Fleisch ist und weder die eine noch die andere Zielgruppe hinter'm Ofen vorlockt.^^
Von der Story mal abgesehen fand ich Two Worlds 2 im Gameplay richtig klasse. Man konnte relativ frei segeln (sogar realistischer als in Witcher 3), es gab ein paar Storywendungen, das Crafting und die Zauber waren super (der witzige Müll-Zauber erschlägt von oben), man hatte Affen als Gegner (ja das führe ich tatsächlich auf), sehr unterschiedliche Landschaften und es gab im Gegensatz zu Skyrim auch Dungeons wo man tatsächlich mal stirbt... :D
Bei Dragon Age gibt es nichts herunterzubrechen. Böse Dämonen die böse sind bedrohen die Welt - das IST die Story.
Da widerspreche ich auch keines Falls, dennoch wurde das Szenario meiner Meinung nach gut ausgefüllt (die Wächter und deren Probleme, die Magier-Türme, zerstrittene Königshäuser und verschiedene Charaktere).
 
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M4xw0lf

Lötkolbengott/-göttin
AW: David Gaider verlässt Bioware

Sarkastischer, gealteter Monsterjäger und Frauenheld sucht seine teleportfähige Ziehtochter und enthält sich jeglicher Politik, gerät aber immer wieder in Intrigen.
Äh ja, das ist eine nicht zu schlechte fernsehzeitungsbilduntertiteltaugliche Minizusammenfassung, aber keine Schema-F Story. ;)
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Äh ja, das ist eine nicht zu schlechte fernsehzeitungsbilduntertiteltaugliche Minizusammenfassung, aber keine Schema-F Story. ;)
Das will ich damit auch nicht sagen, aber herunterbrechen kann man alles. Ich mag alle Witcher-Teile sehr, vor allem auch die realistisch, dreckige Darstellung - ein Meisterwerk in allen Punkten.

Eine vorhersehbare, kitschige Story muss deswegen aber nicht schlecht inszeniert sein. Wenn es zum Gesamtszenario passt und weit genug mit Hintergrundinformationen ausgebaut ist, dann ist das schon weit mehr als viele andere Titel bieten (Auftritt von Hawk in DA: Inquisition, Charaktere Dorian und Varric).
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Sarkastischer, gealteter Monsterjäger und Frauenheld sucht seine teleportfähige Ziehtochter und enthält sich jeglicher Politik, gerät aber immer wieder in Intrigen. (Ich bin selbst großer Fan.)

Und was ist daran genau generisch? Zumal das nur EINE Ebene der Story ist...

(Geralt ist übrigens kein Frauenheld...)

Eine vorhersehbare, kitschige Story muss deswegen aber nicht schlecht inszeniert sein.
Das hat ja auch keiner behauptet. Aber Inszenierung und Qualität der Story sind zwei paar Schuhe und beileibe nicht dasselbe...

CRPGs, die eine (teilweise deutlich) bessere Story bieten als Dragon Age X imo:

- Witcher 1-3
- Baldurs Gate (1+)2/ToB
- Planescape Torment
- Pillars of Eternity
- KOTOR 1+2
- Fallout 1+2
- Vampires The Bloodlines; Masquerade
- Arcanum
- Wasteland 2
- NVN 2 (v.a. Add-Ons)
- Shadowrun Dragonfall

Und das sind nur die, die mir so mal pauschal auf die Schnelle einfallen. Gibt sicherlich noch deutlich mehr. ;)

Und bei der Inszenierung schlägt Mass Effect die hauseigene Konkurrenz imo leider auch um Längen. :P
 
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belle

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Und was ist daran genau generisch? Zumal das nur EINE Ebene der Story ist...

(Geralt ist übrigens kein Frauenheld...)

Das hat ja auch keiner behauptet. Aber Inszenierung und Qualität der Story sind zwei paar Schuhe und beileibe nicht dasselbe...

Das wollte ich damit auch nicht sagen, aber die Story fügt sich perfekt in die geschaffene Welt ein, die Dialoge führen fühlbar Erwachsene einer solchen Welt (besonders klasse) und es gibt viele Hintergründe und Nebengeschichten.
Man kann eine Storyline immer grob herunterbrechen und ob manche Spieler überhaupt jemals auf einige gute Nebengeschichten treffen, ist auch nicht gesagt... ;)
Ich weis, dass Geralt kein Frauenheld ist, aber in den Games wirkt es stellenweise so.

Ich bewerte unter dem Punkt "Story" nicht nur die Storyline, auch der Umfang der mit entsprechend Infos gespickten Welt, Einpassung der Story in diese und möglichst unterschiedliche Nebencharaktere fließen ebenso ein wie Mimik und Vertonung in Dialogen (insgesamte Atmosphäre). Dadurch kann Inquisition bei meiner Story-Wertung einiges retten...
 
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Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Von welchem Rest reden wir da? Ich sagte ja, eine Frage der Relation. Nehmen wir nur die story-getriebenen CRPGs, dann sieht es für Dragon Age plötzlich nicht mehr so gut aus...
Ich rede in der Regel vom gesamten Rest, ich habe mich nie auf igendwelche Genres festgelegt, wenn du es einschränkst, werden bestimmte Spiele immer schlechter, andere vielleicht besser. Und was war denn im Fantasy-Bereich denn, auch in moderner Neuzeit, denn nicht dem immergleichen Muster von "Gut gegen Böse" oder ein Held rettet die Welt? Die Bücher von Sapkowsi und Martin waren - meines Wissens - die ersten Werke, die mir jetzt einfallen, welche aus der farbenfrohen Fantasy eine düstere gemacht haben, The Witcher baute darauf auf und Dragon Age war das erste eigenständige Spiel, welches auf dem Niveau ausprobiert hat, weder Baldur's Gate noch Gothic oder Diablo waren düsterer als Origins.:schief:
Ich finde persönlich, dass HL 1 und 2 zu den most overrated games ever gehören. Vor allem, wenn man sie aus heutiger Zeit betrachtet.
Finde ich eben auch, aber was war dann der Grund, wieso man die Spiele in den Himmel lobt, trotz ihrer banalen Story, die im Prinzip von dir kritisierte Grundthema haben? Lag's an der Inszenierung, am Leveldesign oder am Gameplay? Es gab zu ihrer Zeit schon bessere Shooter, aber gerade die Story wird immer wieder als erstes hervorgehoben, wenn es zum HL geht, dabei war sie einerseits simpel und konfus zugleich.:ugly:

Two Worlds z.B., riesenaufwändiges Spiel aber trotzdem ohne große Lore inhaltlich irgendwie platt wie eine Flunder.:schief:

Nur weil man ein neues Universum schafft, muss das nicht gut oder interessant sein. Für Aufwand gibts nun mal keine Punkte im Entertainment, nur für Qualität..
Was hätte man am Hintergrund groß anders machen sollen? Immerhin bleibt in DA ja die Frage, woher die Dunkle Brut eigentlich kommt, und wie das mit den Erzdämonen ist (bitte keine Spolier, sollte sich das in Inquisition klären), darüberhinaus bot eben der Magier/Templer-Konflikt nochmal Stoff für gewisse moralische Kniffe, nur leider wurde das zu mau umgesetzt, insbesondere in DAII.:schief:
Sorry, aber sehe ich überhaupt nicht so. Das war vielleicht eine Nuance, die das Spiel vom storytechnischen Totalabsturz bewahrt hat, mehr aber imo auch nicht. Rausgerissen hat es das nicht (zumal man eh immer nur EINE Geschichte spielt). Die Anzahl der Origins ist also im Prinzip völlig egal. Und wenn man die schwächste verwischt bei seinem Playthrough dann ist es sogar negativ für die Story...
Tja, das Problem ist: Wer sah oder sieht das genauso? Du monierts dauernd, DA wäre ein Möchtegern-HdR-Verschnitt, aber vielleicht trifft das ja genau die Zielgruppe?
Außerdem: Versetze dochmal HdR in die heutige Zeit. Worum geht's da? Ach ja, herzensgute Helden treten gegen dunkelböse Monstren an und versuchen eine Fantasy-Welt zu retten. Da zeichnet sich in The Witcher aber die Welt deutlich grauer ab.^^
Art Design =/= World Design ;)
Ich sagte ja, ich fand' das Art-Design bei beiden grundsätzlich in Ordnung.;)
Mich haben halt eben nur immer die gleichen Tapeten gestört.:ugly:

Naja, schon ein wenig unfair der Vergleich. Da ein absolutes Nischen-RPG von einem Newcomer aus Polen, dort ein großes RPG von einem etablierten US Studio. Außerdem sahen die Charaktere in Witcher 1 menschlicher bzw. realistischer aus als die Comic-Brei-Grafik aus Dragon Age. Während die (wenigen) Gesichter in den Hexerspielen von Hand modelliert wurden (und das sieht man auch), sind die allermeisten Gesichter in Dragon Age generische 0815 Gesichter aus dem Editor, viele von denen mit seltsamer bis völlig unglaubwürdiger Physiognomie...
Die Gesichter waren in der Tat sehr comichaft, hatten aber eine tolle Mimik, während die Animationen in TW ziemlich starr waren - viele sahen eben ziemlich ausdruckslos in einem Gespräch bei sehr wenigen Animationen starr durch die Gegend, das fing bei Geralt selber schon an. Immerhin wurde das in der Enhanced-Edition deutlich besser.
Natürlich war Witcher 1 auch nicht perfekt. Aber insgesamt war die Atmo trotzdem zwei Klassen besser als DAO IMO. Musik in DAO war gut, in Witcher 1 war sie überragend in Verbindung mit der Optik, dem Setting, dem World Design, den Quests usw. Witcher 1 hat vor slawischer Melancholie nur so vibriert (und hatte dadurch seinen eigenen, ungewohnten, frischen Reiz), während Dragon Age leider immer nur das wannabe LOTR Fantasymärchen sein wollte. ;)
Dieses Fantasymärchen habe ich aber auf allen Origins durchgespielt, mehr als 6 Mal sogar. TW hat mich zwar auch eine Zeit lang fansziniert, wegen verschiedenen Entscheidungsmöglichkeiten und der Alchimie habe ich das Game auch auf allen drei Schwierigkeitsgraden (gerade letzteres wird ja erst auf "Schwer" so richtig interessant) gespielt, am Ende war ich aber froh, die drei Enden zu kennen, und das ganze endlich rum zu haben. Ein viertes Mal habe ich TW nur wegen der Enhanced Edition gespielt, war dort zwar wegen der zahlreichen Verbesserungen begeistert, konnte mich aber trotzdem nie so fesseln, wie Origins.:schief:

Heute finde ich es schade, wie sich das entwickelt hat, mit DAII wollte man mehr den Mainstream bedienen und bekam mit Inqusition offenkundig nicht mal mehr vernünftige Charaktere hin.:(

Wie schon eingangs erwähnt, ich weiß nicht, was sich Gaider dadurch erhofft hatte, vielleicht hatte er den Erfolg linearer, actionlastiger Konsolentitel und später den von Skyrim vor Augen und plötzlich Dollarzeichen auf denselbigen.:fresse:
 

belle

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Und bei der Inszenierung schlägt Mass Effect die hauseigene Konkurrenz imo leider auch um Längen. :P
Wenn ich Games und Bücher aus 2 Szenarien auf die einsame Insel mitnehmen müsste, dann wären das der Hexer und die Welt von MassEffect. Gerade der trotz Sci-Fi realistische bzw. vorstellbare Touch (Deuterium-Abbau für Antriebe) und die Charaktere sind einfach wunderbar und das für mich schönste Sci-Fi Szenario (trotz böser Reaper-Bedrohung und Held).

Für mich spielen Atmosphäre und Immersion eine große Rolle (nicht nur die Grafik, auch Animation, gesamte Vertonung usw.). Allein wegen der Story würde ich heute zugegeben KotoR oder Baldurs Gate nicht nochmal anfassen und allgemeine RPG-Tugenden wie Crafting und leveln zum Verteilen von Skillpunkten bieten grob gesagt auch neuere Titel, wobei ich Vampire: Bloodlines für einen unterschätzten Meilenstein halte.

Im Prinzip war DA: Inquisition gute RPG-Kost, welche zu ihrem Glück vor Witcher 3 erschien und somit die Winter-Zeit damals trotz ein paar Schwächen gut gefüllt hat. Der Festungsausbau war ein logischer Schritt und hätte mir gefehlt, Hawk war anpassbar und eine gute Referenz zur 2 und die Gerichtsbarkeit war teils echt witzig und hat die Position des Hauptcharakter unterstützt. ;)

Es kam einfach zur rechten Zeit und die neuen Möglichkeiten überwiegen scheinbar für die meisten Spieler die Story-Schwächen. Insgesamt hat es mir auch gefallen, allerdings habe ich es nur einmal komplett mit allen Quests auf schwer durchgespielt - bisher einzigartig für mich (Origins mindestens drei Mal, Teil 2 zwei Mal, Witcher 2 vier Mal und Teil 3 einmal Blut & Schweiß und einmal Todesmarsch NG+).
Dragon Age: Inquisition - Bisher erfolgreichster BioWare-Launch - GameStar
MassEffect: Andromeda wird sicherlich gute RPG-Action in großen Welten bieten, aber bei der Story darf man wohl nicht zuviel erwarten und sich keine großen Hoffnungen machen. Dann ist es bestimmt den Kauf wert.
 
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Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Zu DA: Inquisition und Witcher 2 (konnte ich leider nicht auf meinem Rechner zum Laufen bringen:heul:) und 3 kann ich leider nichts sagen, aber nachdem was ich so sehe muss doch Inquisition ein Spiel sein, welche den Erwartungen eines BioWare-Rollenspiels recht deutlich hinterherläuft, war für mich definitiv bei DAII schon so.:schief:
Das hatte sogar noch die interessanteren Charaktere (zumal man sich einige Nebenfiguren aus Origins reingeholt hatte), die waren aber so lasch präsentiert und gezeichnet, dass sie in Wahrheit völlig belanglos waren.^^

In Origins hat mir das noch gefallen, Morrigan, die Furie, mit ihren abfälligen, göttlich sarkastischen Bemerkungen, treudoofer Alistair oder Trunkenbold Oghren, mit denen konnte man sich wirklich anfreunden, super Charaktere, das waren noch die Stärken von Gaider.:daumen:
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Zu DA: Inquisition und Witcher 2 (konnte ich leider nicht auf meinem Rechner zum Laufen bringen:heul:) und 3 kann ich leider nichts sagen, aber nachdem was ich so sehe muss doch Inquisition ein Spiel sein, welche den Erwartungen eines BioWare-Rollenspiels recht deutlich hinterherläuft, war für mich definitiv bei DAII schon so.:schief:
Haha, naja, dann bist du ja nicht wirklich kompetent, wenn es um den Vergleich zwischen den Franchises geht, wenn du die Hälfte von den Werken gar nicht kennst (nimms mir nicht übel)... :D

Das hatte sogar noch die interessanteren Charaktere (zumal man sich einige Nebenfiguren aus Origins reingeholt hatte), die waren aber so lasch präsentiert und gezeichnet, dass sie in Wahrheit völlig belanglos waren.^^

In Origins hat mir das noch gefallen, Morrigan, die Furie, mit ihren abfälligen, göttlich sarkastischen Bemerkungen, treudoofer Alistair oder Trunkenbold Oghren, mit denen konnte man sich wirklich anfreunden, super Charaktere, das waren noch die Stärken von Gaider.:daumen:
Dragon Age Origins:
David Gaider -> Zevran, Alistair, Cailan, Morrigan, Shale, Duncan (größter Teil)
Jennifer Hepler -> fast alle Zwerge in Orzammar
Mary Kirby -> Ser Cauthrien, Sten, Loghain Mac Tir (größter Teil)
Sheryl Lee -> Dog, Leliana, Wynne, Oghren (kleinerer Teil), Cullen
Jay Turner -> Oghren (größerer Teil)
Lukas Kristjanson -> Leliana's Song (DLC)

Dragon Age 2:
David Gaider -> Cassandra, Fenris, Orsino, Meredith
Jennifer Hepler -> Anders (nach Gaiders Vorlage!), Bethany, Gamlen, Leandra, Elthina, Cullen, Sebastian
Mary Kirby -> Merrill, Varric
Sheryl Chee -> Isabela
Lukas Kristjanson -> Aveline, Carver

Dragon Age Inquisition
David Gaider -> Cassandra, Dorian, Morrigan, Flemeth
Jennifer Hepler -> "2n in command" = verantwortlich für einen großen Teil der Mainstory
Mary Kirby -> Vivienne, Varric
Sheryl Chee -> Blackwall, Leliana
Lukas Kristjanson -> Sera
Patrick Weekes -> Iron Bull (und seine Gang), Solas, Cole


Die einzige, die ihr Niveau imo halten konnte, war Sheryl Chee. Hepler sehe ich hingegen als eher schlechten Einfluss für die Serie, wobei Gaider als Lead Writer die Verantwortung zukommt.

Mir war übrigens gar nicht bewusst, dass Gaider schon im März 2015 Dragon Age den Rücken gekehrt hatte. Seitdem arbeitete er an einem noch nicht angekündigten Bioware-Projekt (das jetzt wohl verworfen wurde?). Sein Nachfolger ist Patrick Weekes, der erst seit DAI an der Serie arbeitet. Wer Iron Bull, Solas und Cole für gelungene Charaktere hält, wird das freuen. Weekes hat außerdem vorher für Mass Effect 3 geschrieben (Rannoch and Tuchanka) und war dabei auch an Jack, Tali, Kasumi und Mordin beteiligt. Ich habe da eher gemischte Gefühle...

https://twitter.com/davidgaider/status/572890760728600576
 

Two-Face

PCGH-Community-Veteran(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Haha, naja, dann bist du ja nicht wirklich kompetent, wenn es um den Vergleich zwischen den Franchises geht, wenn du die Hälfte von den Werken gar nicht kennst (nimms mir nicht übel)... :D
Ich habe auch nie die Franchises komplett miteinander verglichen, im Kern ging es mir um Origins und TW 1, weswegen ich <-"Origins", "1" und "scheinbar" bei Inquisition für gewöhnlich dahintergesetzt habe.:ugly:
Mir war übrigens gar nicht bewusst, dass Gaider schon im März 2015 Dragon Age den Rücken gekehrt hatte. Seitdem arbeitete er an einem noch nicht angekündigten Bioware-Projekt (das jetzt wohl verworfen wurde?). Sein Nachfolger ist Patrick Weekes, der erst seit DAI an der Serie arbeitet. Wer Iron Bull, Solas und Cole für gelungene Charaktere hält, wird das freuen. Weekes hat außerdem vorher für Mass Effect 3 geschrieben (Rannoch and Tuchanka) und war dabei auch an Jack, Tali, Kasumi und Mordin beteiligt. Ich habe da eher gemischte Gefühle...
Weekes hat zusammen mit Mac Walters die ME-Comics mitverfasst und dürfte, so wie ich das jetzt in Erfahrung habe, zu den Haupteinflussnehmern in ME3 gehört haben.^^
Dort habe ich aber keine Charakterschwächen bei den Partymitgliedern gemerkt, sogar der umstrittene DLC-Char Javik konnte eigentlich überzeugen.
 
TE
Scholdarr

Scholdarr

Volt-Modder(in)
AW: David Gaider verlässt Bioware

Es gibt Neuigkeiten: David Gaider ist ab sofort Creative Director bei Beamdog, dem Entwickler der Enhanced Editions von Baldur's Gate 1+2 und Icewind Dale.
We're very pleased to welcome David Gaider to the company as our new creative director. Originally we advertised for the position of senior writer, but when David contacted Trent about the position, we upgraded the role.

David is well known for his design and writing work on Baldur’s Gate 2, Star Wars: Knights of the Old Republic, and Dragon Age: Origins. He brings 17 years of experience to our little team and we couldn't be happier to work with him. David will lead the writing team and direct new creative endeavors for the company.

Welcome, David!
Beamdog Welcomes David Gaider - The Beamblog

Mal sehen, wie viel Einfluss er damit auf das neue Baldur's Gate: Siege of Dragonspear noch haben wird und wie sich das insgesamt auswirken wird auf die Zukunft des Studios...
 
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