Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

Mit dem Unterschied Aktion>Reaktion.
Das ist Deine Sicht der Dinge, dafür wurden aber zuviele völlig Unbeteiligte angegriffen.
Genau diese Fälle werden auch vor Gericht kommen. Und wie Du sagst, Aktion>Reaktion.
Viele gewaltfreie Bürger waren von den Aktionen der Polizei so angewidert, dass es
Reaktionen geben wird.
 
Hell ist Deutsch und bedeutet Hell, also Sonne. Oder wie würdest Du es interpretieren? :D
Worte sind keine Taten. Und Du findest es in Ordnung, wenn wildgewordene, vermutlich
unter Speed stehende durchgedrehte "Bullen" (in diesem Fall passt das Bild), mit Waffen,
die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen, friedliche Demonstranten malträtieren?

Ich empfand das Verhalten einiger Polizisten sehr befremdlich, dass einiger Demonstranten
auch.
 
Beweise für Polizisten unter "Speed"?

Und zu dem Thema mit der Waffe die unter das Kriegswaffenkontrollgesetz fallen. Damit wurden Gasgranten verschossen. Ob die jetzt mit Waffe X (erlaubt) oder Waffe Y (böse, böse) verschossen werden, macht auf den zu erzielenden Effekt keinen Unterschied.

Da wird mal wieder eine Mücke zum Elefanten gemacht. Wenn man mal mit dem gleichen Elan gegen die rote Flora oder andere Brutstätten des Linksterrorismus vorgehen würden.
 
Da werde ich wohl kaum Beweise für Drogen bei der Polizei beim G20 Gipfel im Jahr 2017 finden.

Es gibt ja einen Trend. ;)
Wer 1x lügt, dem glaubt man auch 3 Jahre später nicht.

Vielleicht sind die Cops ja auch so im Stress, dass die Drogen nehmen um damit klar zu kommen.
So oder so muss man den Leuten natürlich helfen.
 
Aber auf wessen Befehl hin?
Die Polizei bekommt ja ihren Auftrag dort und dort hinzugehen und Sicherheit und Ordnung herzustellen.
Wenn sie jetzt, wie du sagst, bewusst einige Straßenzüge ausgelassen hast, könnte man von einem Vorsatz sprechen und das ist dann strafrechtlich relevant, wenn ich mich nicht täusche.
Wo ist also die Aufklärung dessen?
Wo ist der Untersuchungsausschuss?

Das ist eine verdammt gute Frage, die ich hier seit Wochen stelle. Mein Tipp:
Die Schuld ist wegen systematisch anders gerichteter Interessen so fein verteilt, dass nie jemand wird Verantwortung tragen müssen. Letztlich fängt es ganz oben bei den politischen Vorgaben an und endet beim einzelnen Beamten auf der Straße. Irgendwo dazwischen stehen Einsatzpläne, wie viele Beamte wann wo im Einsatz sind, welche Strukturen für schnelle Reaktionen aufrecht erhalten werden oder eben nicht, etc.. Strafrechtlich kommt da nicht weiter. Wenn trotz erheblichen Gesamtaufwandes ein so offenkundiges Versagen vorliegt wie in Hamburg, dann muss die Aufarbeitung meist von ganz oben her auf politischer Ebene beginnen - eben z.B. mit einem Untersuchungsausschuss, der das Gesamtkonzept zerlegt. Aber der G20-Einsatz wurde ja gleich am Folgetag seitens der Politiker als voller Erfolg gewertet.
 
Aber der G20-Einsatz wurde ja gleich am Folgetag seitens der Politiker als voller Erfolg gewertet.

Das ist bei der Politik ja immer so.
Da wird nicht diskutiert, wieso die Regierungskoalition 15% Stimmen verloren hat, da wird gleich wieder auf eine Zusammenarbeit gepocht.
Und am Ende war die FDP so überrascht davon, dass man sie zu Sondierungsgesprächen eingeladen hat, dass sie erst mal eine gewisse Zeit braucht, um sich ausdenken zu können, wieso sie diese hätten platzen lassen können, denn eigentlich haben sie damit gerechnet, dass entweder die Grünen oder die CSU das schon vorher machen.
 
Und weiter geht es, hier ein, naja Bento, Bericht zu einer der Hausdurchsuchungen.
G20 in Hamburg: Nils war bei den Protesten dabei - die Polizei fuhrte bei ihm eine Razzia durch - Gerechtigkeit - bento

Für mich grenzt das an Staatsgewalt, wenn Menschen, denen nichts konkretes
vorgeworfen wird, eine Anzeige wegen schwerem Landesfriedensbruchs bekommen
und sie mit den beschreibenen Mitteln eingeschüchtert werden sollen. Insbesondere
Hausdurchsuchungen beim Arbeitgeber, DGB, wirken in diesem Fall ungeheuerlich.

Nein, so geht das nicht! Da will jemand kosequent das Demonstrationsrecht aushebeln.
Solange es diesen Grundgesetzartikel noch gibt, lest ihn, verinnerlicht ihn und im Fall
des Falles, wenn unsere freiheitliche Grundordnung angegriffen, werdet aktiv.

"(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."
Art 20 GG - Einzelnorm
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die neusten Entwicklungen:.
Die internen Ermittlungen verlaufen im Sande, Geschädigte von Polizeigewalt werden wie immer ohne Schadenersatz bleiben.
Warum nicht den Weg der Öffentlichkeit gehen und fragen wer es ist, um zumindest Hinweise auf Familienmitglieder oder
Adressen zu bekommen. Dann kann der Täter mit etwas Glück recherchiert und angezeigt werden? Die Reaktion der Polizei
ist nur die übliche Verdunkelung. Genauso, wie sich gegen eindeutige Kennzeichnung der vermummten Polizisten gewehrt
wird. Die Polizeiwillkür wird immer schlimmer.
 
Und da haben wir die nächste Verharmlosung. Die Polizei hat für diese Leute und ihre Methoden schon die richtigen Worte gefunden.

Wie man diese Menschenjagd, die von einem bekannten linksextremistischen Forum initiiert, noch gutheißen kann, erschließt sich mir nicht.
 
Wie man diese Menschenjagd
die sich gegen Demonstranten wendet, bewerten soll, ist weiterhin offen.

Die völlig masslose Durchsuchung in Gewerkschaftsräumen ist weit
jenseits der Rechtstaatlichkeit gewesen. Es sollen die letzten wachsamen
Geister im Land zerschlagen werden. Es erinnert alles verdammt an 1923,
nur das die Polizei mit dem rechten Gesinde zusammenarbeitet.

Meine Meinung ...
 
die sich gegen Demonstranten wendet, bewerten soll, ist weiterhin offen.

Aktion>Reaktion.

Die völlig masslose Durchsuchung in Gewerkschaftsräumen ist weit jenseits der Rechtstaatlichkeit gewesen. Es sollen die letzten wachsamen Geister im Land zerschlagen werden. Es erinnert alles verdammt an 1923, nur das die Polizei mit dem rechten Gesinde zusammenarbeitet.

Dann sollte man vielleicht nicht mit „linkem Gesindel“ zusammenarbeiten, dass gerne mal von Bullenschweine und Faschistenstaat spricht (so wie es der allgemeine Umgangston auf Indymedia ist, wo die neuerliche Jagd auf Polizisten) initiiert wurde.

Was daran „wachsam“ sein soll, erschließt sich mir nicht.

Meine Meinung ...

Die Sympathien sind offenkundig, wenn man diese Aktion von Indymedia auch noch gutheißt.
 
Die Soko in Hamburg hat auch jetzt auch Täterbilder veröffentlicht.
Öffentliche Pranger in dieser Größenordnung gab es bisher nur bei der RAF.
Was wird den Tätern vorgeworfen, dass so ein Schritt gerechtfertigt ist?
Sind die Beweise eindeutig, oder sind es Mutmaßungen? Solide Ermittlung
funktioniert anders.
 
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