Das ist ja wohl der Gipfel: Hamburg, G20 und die Krawalle

Öffentliche Pranger in dieser Größenordnung gab es bisher nur bei der RAF.
Was wird den Tätern vorgeworfen, dass so ein Schritt gerechtfertigt ist?
Sind die Beweise eindeutig, oder sind es Mutmaßungen? Solide Ermittlung
funktioniert anders.

So handeln genau so, wie immer bei schweren Straftaten.
Wenn in Leipzig, München oder sonst wo z.B.: jemand in der Straßenbahn verprügelt wird, gibt es eine stille Fahndung.
Wenn das nichts bringt eine öffentliche Fahndung, mit Bildern im Internet, in Zeitungen und z.B.: der Fall von Berlin in der eine Frau zu Treppe runter getreten wurde, im Fernsehen.
Ist in meinen Augen vollkommen legitim.
Vor allem weil sämtliche Täter mit Bagatelldelikten und/oder nur Mitläufer auf Bildern und Videos unkenntlich gemacht wurden.
Man kann also relativ fest davon ausgehen, dass gegen die Gesuchten auf den Bildern Beweise vorliegen, welche diese Fahndung rechtfertigen.
 
Öffentliche Pranger in dieser Größenordnung gab es bisher nur bei der RAF.

Was hat die Öffentlichkeitsfahndung mit einem „Pranger“ zu tun?

Was wird den Tätern vorgeworfen, dass so ein Schritt gerechtfertigt ist?

Das wird wohl der jeweilige Richter entschieden haben, der dieser Maßnahme zugestimmt hat.

Sind die Beweise eindeutig, oder sind es Mutmaßungen? Solide Ermittlung funktioniert anders.

Die Personen sind ja nicht bekannt, daher die Fahndung. Was genau ist jetzt das Problem?
 
Man kann also relativ fest davon ausgehen, dass gegen die Gesuchten auf den Bildern Beweise vorliegen, welche diese Fahndung rechtfertigen.
Ich habe mit das erste Video jetzt einmal angesehen. Das waren keine Demonstranten, dass war genau der Mob, den die Polizei, trotz vieler Anrufe von Bürgern, unbehelligt durch die Straßen hat marodieren lassen. Das erste Video zeigt deutlich angezündete Fahrzeuge und andere Schweinereien. Dann kommt Tumult und zwei Menschen aus der Gruppe, deren Gesichter man sieht. Einen Zusammenhang zu konkreten Taten gab es nicht. Es ist wie immer nur ein "Mitgefangen mitgehangen", das hat mit Rechtstaat nichts zu tun. Warum war die Polizei nicht vor Ort? Es waren 33.000 Polizisten in der Stadt, sie haben die Bürger alleine gelassen. Im ersten Video sieht man keinen einzigen Polizisten.

Gibt es Videos mit eindeutigen Zuordnungen von Personen und Taten?
 
Naja du kannst dich als Polizist ja gerne mit Molotovcocktails bewerfen lassen, ich wäre da auch vorsichtig gewesen. Es hatte schon seinen Grund, dass das SEK und GSG9 kommen musste um die Anarchisten von den Dächern zu treiben.
 
Naja du kannst dich als Polizist ja gerne mit Molotovcocktails bewerfen lassen, ich wäre da auch vorsichtig gewesen.
Ich bin kein Polizist, darum darf ich auch gehen. Findest Du es auch in Ordnung, wenn Polizisten nicht zu Fussballspielen gehen würden, weil sie dabei vielleicht verletzt werden könnten? Es geht um ein kleine Gruppe Deppen, die man Randalieren lässt, anstatt einzugreifen. Das ist der eigentliche Skandal. Dafür haben wir die Polizei, 33000 Polizisten waren in der Stadt. Die im ersten Video beschrieben ungeheuerliche Szene, und die Brandstifter gehören natürlich hinter Schloss und Riegel, aber eben nur die und nicht Mitläufer, zeigt doch nur, wozu junger Männer ohne Kontrolle fähig sind.

Es hatte schon seinen Grund, dass das SEK und GSG9 kommen musste um die Anarchisten von den Dächern zu treiben.
Auf den Dächern vor der Schanze waren Zuschauer, das wurde längst geklärt. Da waren keine "Betonplattenschmeißer". Auch da hat die Polizei einem kleinen Mob 2h Zeit gegeben, um ein Viertel in Schutt und Asche zu legen. Diese Straftäter dingfest zu machen, ist doch völlig in Ordnung, solange es eindeutig Straftaten sind und diese eindeutig zuzuweisen sind. Für den Besitz einer Taucherbrille und Murmeln halte ich 15 Monate Freiheitsstrafe für unangemessen, wenn ich dagegen Polizisten sehe, die sich vermummt verstecken und unbeteiligten Zivilisten den Arm brechen.
 
Einen Zusammenhang zu konkreten Taten gab es nicht. Es ist wie immer nur ein "Mitgefangen mitgehangen", das hat mit Rechtstaat nichts zu tun.

Sieh dir das Urteil zu Oskar Gröning an. Es muss für eine Verurteilung keine konkrete Tat nachgewiesen werden.

Für den Besitz einer Taucherbrille und Murmeln halte ich 15 Monate Freiheitsstrafe für unangemessen

Der entsprechende Richter sah das offensichtlich anders.
 
Ich bin kein Polizist, darum darf ich auch gehen. Findest Du es auch in Ordnung, wenn Polizisten nicht zu Fussballspielen gehen würden, weil sie dabei vielleicht verletzt werden könnten? Es geht um ein kleine Gruppe Deppen, die man Randalieren lässt, anstatt einzugreifen. Das ist der eigentliche Skandal. Dafür haben wir die Polizei, 33000 Polizisten waren in der Stadt. Die im ersten Video beschrieben ungeheuerliche Szene, und die Brandstifter gehören natürlich hinter Schloss und Riegel, aber eben nur die und nicht Mitläufer, zeigt doch nur, wozu junger Männer ohne Kontrolle fähig sind

Ich verstehe dich jetzt richtige, du willst also, dass jemand irgendwohin geht wo das Riskio besteht, dass er bei lebendigem Leibe verbrennt? Die Polizisten würden sich bei dir bedanken. 33.000 Polizisten die nicht lebensmüde sind, exakt.

Natürlich gehören die Mitläufer ebenfalls bestraft und mit den ganzen Schaulustigen die die Polizeiarbeit behindern habe ich exakt 0 Mitleid, ist das Gleiche wie mit den Gaffern auf der Autobahn.
 
Ich verstehe dich jetzt richtige, du willst also, dass jemand irgendwohin geht wo das Riskio besteht, dass er bei lebendigem Leibe verbrennt? Die Polizisten würden sich bei dir bedanken. 33.000 Polizisten die nicht lebensmüde sind, exakt..
Das ist ihr freiwillig ausgewählter Job. Dafür bekommen sie eine Gefahrenzulage. Dafür haben sie das Gewaltmonopol und dürfen bei Bedrohung die Schusswaffe nutzen. Aber ich bezahle nicht für Jammerlappen, die sich umdrehen. Ich brauche auch keine Feuerwehr, die Angst vor Bränden hat, keine Bergretter, die nicht auf Berge steigen oder eine Armee, die abhaut, wenn geschossen wird. 200 Pappnasen mit einer Handvoll Mollotowcocktails auf der einen Seite und Hubschrauber, Panzerwagen, Wasserwagen und ein paar gut gerüstete Hundertschaften z.T. mit Pferden auf der anderen Seite, die Eingreifen sollen. Wenn sie ihre Arbeit nicht machen wollen, sollen sie kündigen, oder als Politesse Verkehrsknöllchen verteilen.

Es klingt für mich so, als schreiben hier ein paar Polizisten mit. Muss ich in Zukunft, sollte ich mal von Gewalttätern umringt sein, gar nicht versuchen, die Polizei zu rufen, weil denen ein Eingreifen zu gefährlich ist? Wollt ihr mir das sagen? Das kann nicht euer ernst sein?
 
Das ist ihr freiwillig ausgewählter Job. Dafür bekommen sie eine Gefahrenzulage. Dafür dürfen sie bei Bedrohung die Schusswaffe nutzen. Aber ich bezahle nicht für Jammerlappen, die sich umdrehen. Ich brauche auch keine Feuerwehr, die Angst vor Bränden hat oder eine Armee, die abhaut, wenn geschossen wird. 200 Pappnasen mit einer Handvoll Mollotowcocktails auf der einen Seite und Hubschrauber, Panzerwagen, Wasserwagen und ein paar gu gerüstete Hundertschaften z.T. mit Pferden auf der anderen Seite, die Eengreifen sollen. Wenn sie ihre Arbeit nicht machen wollen, sollen sie kündigen, oder als Politesse Verkehrsknöllchen verteilen.

Es klingt für mich so, als schreiben hier ein paar Polizisten mit. Muss ich in Zukunft, sollte ich mal von Gewalttätern umringt sein, gar nicht versuchen, die Polizei zu rufen, weil denen ein Eingreifen zu gefährlich ist? Wollt ihr mir das sagen?

Es ist so weit mir bekannt keine Person in Lebensgefahr geschwebt, die ein sofortiges Eingreifen der Polizei notwendig gemacht hätte. Sie haben Ausrüstung die sie nicht nutzen dürfen, in manch anderen Ländern wäre die Polizei ohne Zögern rein, aber ich glaube einen Einsatz von Schusswaffen gegen so einen Mob befürwortest du dann doch nicht oder?
Der "Panzerwagen" ist so leid es mir tut leider kein richtiger Panzer und selbst, wenn er es wäre, willst du die Leute etwas überfahren? Na das ist zwar alles Pack, aber den Tod wünsche ich ihnen dann doch nicht.

Und nein ein Polizist ist nicht Polizist geworden um in jeder Situation (wo es nicht nötig ist) sein Leben zu riskieren. Für solche Einsätze ist eher das SEK oder GSG9 gedacht, die ja dann letztendlich auch gekommen sind.
 
...aber ich glaube einen Einsatz von Schusswaffen gegen so einen Mob befürwortest du dann doch nicht oder? ...
Wenn ein Polizist akut angegriffen wird? Aber natürlich. Gewalt gegen Polizisten ist absolut tabu. Aber genau dieses zielgerichtete Eingreifen findet nicht statt. Als ich vor dreißig Jahren noch mit Demonstrierte, haben wir Steineschmeißer gegriffen und aus der Demonstration geworfen. Was ist kritisiere sind Angriffe auf harmlose Passanten. An die Straftäter trauen sich die Polizisten nicht ran, stattdessen werden Schwache verprügelt, schaut man auf die Vielzahl von Anzeigen. Passiv sitzenden werden Arme gebrochen, ihne werden offene Wunden zugefügt, etc. Das ist die Gewalteskalation, die ich in Hannover mitr Reiterstaffeln erlebte, die in friedlich Gruppen geritten sind. Was macht man dagene? Man schützt sich passiv.
 
Sieh dir das Urteil zu Oskar Gröning an. Es muss für eine Verurteilung keine konkrete Tat nachgewiesen werden.

Sieh Dir Oskar Groening an, lies das Urteil - und wer weiss, vielleicht kommst Du dann von alleine darauf, dass dieser "Vergleich" selbst fuer Deine Verhaeltnisse unterirdisch ist. Falls Du eher der Einzeiler-Typ bist, findest Du hier eine Zusammenfassung. Wenn Du anschliessend das bewusste Mitwirken am Holocaust mit dem Mitfuehren von Murmeln und einer Taucherbrille immer noch auf eine Stufe bringen willst, gehoerst Du auf die Couch. Und ich meine nicht die zum Ausruhen.
 
Wenn ein Polizist akut angegriffen wird? Aber natürlich. Gewalt gegen Polizisten ist absolut tabu. Aber genau dieses zielgerichtete Eingreifen findet nicht statt. Als ich vor dreißig Jahren noch mit Demonstrierte, haben wir Steineschmeißer gegriffen und aus der Demonstration geworfen. Was ist kritisiere sind Angriffe auf harmlose Passanten. An die Straftäter trauen sich die Polizisten nicht ran, stattdessen werden Schwache verprügelt, schaut man auf die Vielzahl von Anzeigen. Passiv sitzenden werden Arme gebrochen, ihne werden offene Wunden zugefügt, etc. Das ist die Gewalteskalation, die ich in Hannover mitr Reiterstaffeln erlebte, die in friedlich Gruppen geritten sind. Was macht man dagene? Man schützt sich passiv.

Ich glaube nicht an jede Geschichte die da von angeblich unbeteiligten erzählt wird, genauso wenig wie ich alle Vergewaltigungsvorwürfe oder Belästigungsvorwürfe ohne Beweise glaube, da sind viele Schmutzkampangen dabei, wie z.B die mit dem Republikaner Kandidaten auf den Senats Sitz von Alabama. Es gab sicher Polizeigewalt, aber ganz sicher nicht in dem Ausmaß wie es dargestellt wird, es ist immer das Gleiche, alle gegen die Polizei, aber, wenn man sie dann mal braucht ist man doch froh, dass sie da sind.

Also fändest du es richtig, wenn einer dieser Anarchisten einen Molotowcocktail geworfen hätte wollen und ein Polizist ihm dafür in die Brust geschossen hätte? Nein, man zielt nicht auf Beine oder Arme und in so einen Mob dann reinzukommen ist unmöglich, die Wahrscheinlichkeit, dass diese Person dann überlebt hätte wären extrem niedrig. Halte ich absolut nicht für richtig.
Besonders in Sicht auf so eine Situation bin ich froh in Deutschland und nicht z.B in den USA zu leben, wo man Angst haben muss, das man erschossen wird, nur weil man nicht schnell genug getan hat, was der Polizist gesagt hat ( und nein das ist nicht nur bei Schwarzen so).
 
Sieh Dir Oskar Groening an, lies das Urteil - und wer weiss, vielleicht kommst Du dann von alleine darauf, dass dieser "Vergleich" selbst fuer Deine Verhaeltnisse unterirdisch ist. Falls Du eher der Einzeiler-Typ bist, findest Du hier eine Zusammenfassung. Wenn Du anschliessend das bewusste Mitwirken am Holocaust mit dem Mitfuehren von Murmeln und einer Taucherbrille immer noch auf eine Stufe bringen willst, gehoerst Du auf die Couch. Und ich meine nicht die zum Ausruhen.

Es geht darum, dass man keine konkrete Tat nachweisen muss. Wie ich es ja auch geschrieben habe. Weniger interpretieren, mehr lesen. Kann helfen.
 
Also fändest du es richtig, wenn einer dieser Anarchisten einen Molotowcocktail geworfen hätte wollen und ein Polizist ihm dafür in die Brust geschossen hätte? Nein, man zielt nicht auf Beine oder Arme und in so einen Mob dann reinzukommen ist unmöglich.
Ich habe das einmal live erlebt zu den Chaos Tagen in Hannover in den frühen Neunzigern, als ich eine verängstigte Freundin abholte. Ich sagte ihr, "die spielen nur" und ein Idiot hat einen Molotow Cocktail über unsere Haustür geworfen, als wird das Haus verließen. Die Polizei stand 50m weg und sah tatenlos zu. Der Idiot stand alleion, gut sichtbar. Ein Schuß ins Bein wäre angemessen gewesen, keine Frage. Nicht angemessen sind Kessel über viele Stunden. Die Polizei nutzt leider immer wieder massive Repressalien gegen alle, anstatt geziehlt die Straftäter zu verhaften.

Ich heiße in keine Weise die Gewalttäter in Hamburg gut. Trotzdem bin ich der Meinung, man hätte vieles vermeiden können, stattdessen werden großhlächige Hausdurchsuchungen, mit fragwürdigen Zielen durchgeführt. Auch die jetztige Prangeraktion halte ich für überzogen. Die Verursacher hätten einfach festgenommen werden müssen. Ich srehe schon das nächste Fussballspiel Braunschweig gegen Hannover, und eine olizei die wieder sagt, "ach nööö, das ist uns zu gefährlich" während tadtteiler in Schutt und Asche gelegt werden. Und hinterher kommen das Hausdurchsuchungen bei allen mit Tickets, weil es potentielle Gewalttäter sein. Soweit sind wir schon. Es gibt sehr viele Punkte, die mir übel aufstoßen, weil das Demonstrationsrecht eines unserer Grundrechte ist.
 
Noch einmal man schießt nicht in Gliedmaßen, in Deutschland schießt die Polizei auch nur, wenn direkte Gefahr für Leib und Leben einer Person besteht und diese bestand eindeutig nicht, da ein Schuss in ein Bein oder ein Arm keine ausreichende Mannstoppwirkung besitzt und daher wird in die Brust geschossen und zwar so lange bis der Angreifer auf dem Boden ist.

Ach ja , eines solltest du wissen, ein Polizist ist ein nur ein normaler Mensch und normale Menschen bekommen oft Mals psychische Probleme, nachdem sie einen Menschen erschossen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
So handeln genau so, wie immer bei schweren Straftaten.
Ich habe mir jetzt die fünf Videos angesehen, und aus der Perspektive der Polizei sehen diese intensive Angriff mit schweren Pflastersteinen und Flaschen in der Tat sehr bedrohlich aus. In dieser Dimension habe ich das nie erlebt. Wenn zu meiner aktiven Zeit Steine geschmissen wurden, landeten dieser 50m vor der Polizei und waren mehr Drohung als Verletzungsgefahr. Pflastersteine, die den Helm treffen, können Genickbrüche auslösen. Das ist vesuchter Totschlag. Trotzdem bleibe ich dabei, dass nur die konkreten Straftäter dingfest gemacht werden müssen. Aktuell läuft es eher auf flächendeckende Einschüchterung und Gängelung hinaus und das untergräbt das Demonstrationsrecht.

Einfach mal diesen Kommentare hören, so weit lag ich mit meiner Meinung nicht nebden unserer Prozeßordnung:
Prantls Politik - Fahndung nach G-20-Chaoten erinnert an RAF-Zeiten - Politik - Suddeutsche.de
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Und dann wundern sich einige Polizisten, warum linke Teile der Bevölkerung sauer sind.

i've fixed this for you

Gesendet von meinem SM-G920F mit Tapatalk
 
Zurück