Das Franken-Case: Erstaunlicher 0-dB-Wakü-PC mit Passivkühlung im Eigenbau

AW: Das Franken-Case: Erstaunlicher 0-dB-Wakü-PC mit Passivkühlung im Eigenbau

Haha ruyven :D Klar würde sowas n tiefes Loch ins Konto reißen... ich meinte jetzt aber eher, wenn du von Anfang an einen luftgekühlten PC angestrebt hättest, dann wärst du >meiner Meinung nach< günstiger, leiser und mit besserer Optik rausgekommen.
Ich hab Pumpen für Wasserkühlungen bis jetzt noch nie außerhalb von Online-Videos hören können, also kann ich mir da nicht zu 100% sicher sein, allerdings hab ich schon öfters Videos gesehen, in denen mehrere Gehäuselüfter (teilweise sogar mit 12V) liefen und man trotzdem noch die Pumpe ausmachen konnte.

Kennt hier vielleicht jemand Videos oder Audiodateien, in denen verschiedene Pumpenmodelle nach Laustärke verglichen werden?
 
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Solche Aufnahmen sind mir nicht bekannt. Wäre für viele Leute auch schwer zu erstellen, denn gute Pumpen sind eben sehr leise. Videos, in denen die Geräuschcharacteristik wiedergegeben werden soll, gehen oftmals auf wenige cm ran, um überhaupt eine saubere Aufnahme zu bekommen, bei der die Hintergrundgeräusche nicht zu sehr stören.
Es gibt natürlich andere Pumpen (gerade im amerikanischen Raum sind weiterhin hoffnungslos übermotorisierte Kreisläufe beliebt), die auch aus mehreren Metern Entfernung gut zu hören sind. Aber derartige (durchaus zahlreiche) Videos haben dann eben nichts mit dem Silentpotential einer Wakü zu tun. (Bei einigen Aufnahmen auch ein Problem ist natürlich die fehlende Entkopplung. Einige Pumpen sind zwar sehr leise, was Luftschall angeht - aber virbrieren tun sie alle stark und wenn man sie dann direkt ans Gehäuse schraubt, wirds ebenfalls laut)

Bezüglich "von Anfang an":
Heute würde ich ggf. ähnlich denken. Abgesehen von der Grafikkarte bekommt man heute ja alle Komponenten lautlos ab Werk. Die Pläne für mein System reichen aber rund 10 Jahre zurück, als mir mein Athlon zu laut wurde und die ersten Komponenten (wovon nur noch die Pumpe und Anschlüsse im Einsatz sind) wurden 2004 angeschafft. Damals waren passive Grafikkarten noch relativ leicht möglich und auch den Pentium 4 hätte man in den Griff kriegen können, aber es gab keine (bezahlbaren) SSDs und 5400er Festplatten waren noch lahmer, als heute. Ironischerweise war somit ausgerechnet der Teil des Systems, der als letzter umgesetzt wird (gekapselte Festplatten, die trotzdem nicht überhitzen), die eigentliche Motiviation für die Richtung Wakü. Hat man damit erstmal angefangen, ist es halt einfacher, auf dem Weg zu bleiben - denn eine moderne Oberklasse-/High-End-Grafikkarte nur mit Heatpipes lüfterlos zu kühlen ist ein enormer Aufwand und wäre zumindest für mich (ohne Zugang zu einer guten Fräse) auch mit einigen Kosten verbunden.
Wahrscheinlich würde ich heutzutage meine Ansprüche einfach zurückschrauben und nur ein semi-passives System bauen. Dank moderner Stromsparmechanismen (eine weitere Sache, von der man nur träumen konnte, als die Arbeiten begannen) ist es ja wirklich leicht, ein System im non-gaming-Betrieb passiv laufen zu lassen.
 
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