Cyberpunk 2077: Social-Media-Kampagne geht nach hinten los

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Eine Social-Media-Kampagne zu Cyberpunk 2077 ist wohl nach hinten losgegangen. Eigentlich wollten die Entwickler nur über diverse Statistiken zum Spiel informieren, doch enttäuschte Spieler schufen ihre eigenen ironischen Datenblätter, um fehlende Features des Titels zu monieren.

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Auch negative publicity ist hilfreich ;-)
Naja, wir leben im Zeitalter der shitstorms. Zum Glück habe ich mit diesen "sozialen" Medien nichts zu tun.
 
Heul Heul mimimi mehr können die Menschen eh nicht. Selbst mal Programmieren, dann weiß man was so ein Spiel einen Aufwand erzeugt.
Sorry, aber das ist doch eine Totschlagargumentation von Menschen die in der Entwicklung ihrer Argumentationslogik irgendwo im Alter von 10 Jahren stehengeblieben sind... ;)

Niemand mit etwas Verstand wird wohl ernsthaft bestreiten das bei komplexer Software immer auch eine gewisse Anfälligkeit für das auftreten von Felern vorhanden sein wird, aber wenn man als Unternehmen für diese Software 60 Euro aufwärts haben will sollten gewisse Fehler doch eben nicht zu Release und in großen Teilen auch 7 Monate später immer noch, vorhanden sein.

Beispiele wären die richtig schlechte Performence auf Alt-Konsolen (inzwischen eine Ecke besser), oder 1/3 aller Skills verbuggt sind (7 Monate später noch nicht behoben), oder die Soundausgabe oberhalb von 16Bit 48.000Hz reproduzierbar fiept und knackt (nicht behoben), oder auch Items die beim craften fälschlicherweise als Questrelevant markiert werden und nicht mehr abzulegen gehen und somit Tragegewicht blockieren (nach 7 Monaten nicht behoben), usw. usf.

Das in der Community da nach 7 Monaten Schneckentempo beim fixen gravierenderer Bugs, einer mehr als vage gehaltenen Roadmap und äußerst bescheidener Kommunikation seitens CDPR mit der Community, sowie Content Verschiebungen nach hinten, auf unbestimmte Zeit, zunehmend mit Spötelei und Häme reagiert wird, besonders wenn man sich mit solchen Aktionen (Cyberpunk in Zahlen) selbst feiert, ist irgendwo in meinen Augen nachvollziehbar.

Weil effektiv, auch auf dem PC, ist Cyberpunk nach 7 Monaten (über 212 Tagen) immer noch faktisch fast auf dem selben nur "mäßig zufriedenstellenden" Niveau wie bei Release.

Nur mal als Vergleich, The Witcher 3 hat in der gleichen Zeit umfangreichere Patches erhalten, die kostenlosen DLCs rausgebracht und nach 5 Monaten bereits mit "Hearts of Stone" die erste von 2 richtig guten großen Erweiterungen bekommen, bei Cyberpunk 2077 warten wir 7 Monate später immer noch auf alle diese Dinge.
 
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Niemand mit etwas Verstand wird wohl ernsthaft bestreiten das bei komplexer Software immer auch eine gewisse Anfälligkeit für das auftreten von Felern vorhanden sein wird, aber wenn man als Unternehmen für diese Software 60 Euro aufwärts haben will sollten gewisse Fehler doch eben nicht zu Release und in Teilen auch 7 Monate später immer noch, vorhanden sein.
7 Monate sind bei einem Spiel dieser Grösse aber leider gar nicht so viel wie man vielleicht denken könnte und erst Recht nicht wenn man bedenkt was für einen (Bug)Klotz man sich mit den Oldgen Konsolen ans Bein gebunden hat. Grade wenn man das Spiel auf Stand 1.23 mit dem Earlybuild von September 20 vergleicht dann sieht man halt deutlich dass das Spiel grundsätzlich noch mindestens ein halbes Jahr Feintuning/Bugfixing gebraucht hätte.

Nur mal als Vergleich, The Witcher 3 hat in der gleichen Zeit umfangreichere Patches erhalten, die kostenlosen DLCs rausgebracht und nach 5 Monaten bereits mit "Hearts of Stone" die erste von 2 richtig guten großen Erweiterungen bekommen, bei Cyberpunk 2077 warten wir 7 Monate später immer noch auf alle diese Dinge. ;)
Nur mit dem Unterschied das Witcher 3 zu Release grösstenteils auf allen Plattformen funktioniert hat. Ja, natürlich warten wir alle darauf das CDPR ihre Versprechungen/Cut Content nachliefert, natürlich warten wir auf DLCs, und natürlich hoffen wir alle das CDPR die ganzen Skandale die da im Hintergrund laufen auf die Reihe bekommt, nur macht es halt meiner Meinung nach keinen Sinn neuen Content zu bringen solange der Alte nicht halbwegs sauber läuft.

Ich finde es genauso *** dass es wahrscheinlich bis Ende 2021 wenn nicht 2022 dauert bis wir mit DLCs rechnen können, aber nüchtern betrachtet macht es halt schon Sinn erstmal das Spiel halbwegs Bugfrei zu bekommen damit man ne solide Basis hat worauf man aufbauen kann.
 
Ich finde es genauso ************************ dass es wahrscheinlich bis Ende 2021 wenn nicht 2022 dauert bis wir mit DLCs rechnen können, aber nüchtern betrachtet macht es halt schon Sinn erstmal das Spiel halbwegs Bugfrei zu bekommen damit man ne solide Basis hat worauf man aufbauen kann.
Der Content ist mir ersteinmal persönlich relativ wurscht (wie geschrieben, das sollte nur mal als Vergleich dienen wo wir bei The Witcher 3 in der gleichen Zeit standen), was mich aber selbst auch inzwischen nach 7 Monaten sehr abfuckt ist das sie beim Bugs fixen nicht in die Gänge kommen.

Was nützt es einen das man Dinge skillen kann die dann nicht funktionieren, weil verbuggt, oder Sachen craften kann die dann nicht mehr ablegbar sind (besonders toll wenn man nicht auf Stärke spielt und daher sowieso schon wenig Tragegewicht hat), oder ein guter Kopfhörer wenn ich dann das Spiel mit 16Bit 48.000Hz spielen muss?

Das sind alles Dinge die sollte man in 7 Monaten endlich mal gefixt bekommen, aber schaut man die Patch Notes der letzten 7 Monate durch fallen vor allen folgende Dinge beim fixen auf (neben kleineren Questbugs), die Priorität hatten, Begleiter die in seltenen Fällen durch Glas laufen konnten, flackernder Staub in vereinzelten Szenen, NPCs die ab und zu mal in T-Pose dargestellt wurden, das es mal vorkommen konnte das Autos im Sichtbereich bereits ausgeblendet wurden, oder spawnten, ect. pp.

Ich weiß ja nicht ob CDPR sowas wie eine Bug-Prioritätsliste hat / kennt, aber wenn sowas bei ihnen Dinge sind die unter hohe Priorität fallen, dann gute Nacht, dann warten wir, in dem aktuellen Tempo, vermutlich noch 2023 auf das fixen eklatanter Bugs und das erscheinen von neuen Content. ;)
 
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Heul Heul mimimi mehr können die Menschen eh nicht. Selbst mal Programmieren, dann weiß man was so ein Spiel einen Aufwand erzeugt.
Sorry aber das Argument zieht nicht!
Man muss nicht immer alles selbst mal gemacht haben bevor man Kritik äußern darf!
Ich muss ja auch nicht erst selbst einen Kinofilm Produziert haben nur sagen zu können das ein anderer nicht gut ist.

Außerdem ist das Programmieren eines Spiels eine Dienstleistung für die man den handelsüblichen Vollpreis bezhalt hat. Dann kann man auch erwarten das man ein fertiges Produkt bekommt und keine Beta.
Hätte CDRP nur 30€ verlangt so wie es bei Early Eccess Spielen standard ist, hätte sich kaum einer über den Zustand beschwert.

Dazu kommt das CDRP die Kunden absichtlich belogen hat!
Die Kritik ist also vollkommen berechtigt!

Für mich sieht es eher so aus als wenn du die Kritik an Cyberpunkt nicht ertragen könntest weil es DIR ja gefällt.
 
Ich weiß ja nicht ob CDPR sowas wie eine Bug-Prioritätsliste hat / kennt, aber wenn sowas bei ihnen Dinge sind die unter hohe Priorität fallen, dann gute Nacht, dann warten wir, in dem aktuellen Tempo, vermutlich noch 2023 auf das fixen eklatanter Bugs und das erscheinen von neuen Content. ;)
Prio war es auf PS4 und Xone lauffähig zu bekommen. Das wurde ja nach offizieller Aussage "erreicht"
Jetzt kommt was auch immer die für wichtig halten.
 
Ich bleibe bei der Meinung das die alten Konsolen ein Fehler waren. Ohne das Spiel auf Biegen und Brechen darauf zum laufen zu bewegen hätte man viele sinnvollere Dinge anpacken können. Mir will aber auch nicht in den Kopf das man geglaubt hat das die Last Gen Konsolen genug Dampf haben das vernünftig darzustellen ohne massive Optimierungen und Einsparungen...
 
Ich bleibe bei der Meinung das die alten Konsolen ein Fehler waren.
Sehe ich auch so, Problem ist die enorme Reichweite von PS4 und Xbox One. CDPR ist am Ende immer noch ein gewinnorientiertes Unternehmen und beim Verzicht auf beide würde sehr viel Geld liegenbleiben.
 
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