AW: Crytek über PS5 und Xbox Scarlett: SSD wird alles verändern
.... jedes mal wird irgendwas die "spielewelt" verändern.... aber so richtige quantensprünge gab es schon lang nicht mehr. Alles geht mehr in kleinen Häppchen vorran.
das was bei mir wirklich "hängen" geblieben in meinen 35 Jahren Gaming:
8Bit auf 16 Bit konsolen gen.
16 auf 32
erstes mal Soul Calibur auf der Dreamcast gesehen / gespielt als besitzer einer PSone....
wäre schön mal wieder einen richtigen "wow" effekt zu haben wie damals.
Das wird schwer. Technisch gesehen
- werden die Grafikschritte immer kleiner
- wird KI bewusst zurückgehalten, weil simple KI weniger "challenging" ist und das für die modernen Casualspieler wichtig ist
- wird Spielephysik auch 15 Jahre nach Half Life 2 immer noch nicht besonders eingesetzt
- hat sich Sound sogar zurückentwickelt
- wird Gameplay immer simpler statt komplexer
- ist VR ein Randgruppenthema (und wird es bleiben)
- wird Raytracing - der Schlüssel zu echter fotorealistischer Grafik - noch viele Jahre brauchen bevors sinvoll benutzt wird
...
Sorry die goldenen Zeiten, die Aufbruchstimmung in der Industrie ist vorbei. Man kennt die Formeln die funktionieren. Danach wird ein Spiel heute entwickelt. Leider. Marktwirtschaft. Geht um viel Geld, nicht darum, dass einzelne Leute eine Vision umsetzen.
Müssen sie? Schon mal etwas von Mindestanforderungen gehört?
"SSD erforderlich (Übertragungsrate mindestens x GB/s)" in den Systemvoraussetzungen nennen, und gut ist.
Zu kompliziert.
Erstens: die Übertragsungsrate einer Festplatte ist nicht das Problem, es ist die Zugriffszeit
Zweitens: entgegen der anderen Zahlen kennt man die Übertragungsrate der Festplatte meist nicht (bzw die Zugriffszeit) und die damit einhergehende Übertragung durch zugriffe auf kleinere Dateien.
Drittens: SSDs halten ihre Übertragungsraten meist eher nur kurz. Das heißt, ein Spiel, das wirklich viel von ihr abverlangt bringt diese ja dann ständig ins Limit.
Usw usf
Die spiele werden halt kürzer laden und weniger nachladeruckelr auf der SSD haben am Anfang. Vielleicht in10 Jahren, dass SSDs (die übrigens immer schlechter werden, weil TLC QLC usw immer weniger zuverlässig sind)
Am ehesten ist es nicht mehr nötig, einige Inhalte im RAM zu halten - dazu bräuchte es aber am besten einen 3d Xpoint ähnlichen Spiecher
hier geht es darum 1-2TB SSD out-of-the-box salonfähig zu machen und nicht diese sinnlosen 120GB windows mini-SSD wie sie am PC 2013 zum einsatz kamen.
Weiß nicht was "sinnlos" daran ist.
Ich habe ein gut aufgeräumtes System. Mein Windows+ alle Programme + alle Treiber + Office/Photoshop etc hat grad mal 40 GB meiner 160 GB Platte.
Und mit den restlichen 120 GB komme ich super aus für mehrere Spiele. Mag sein, dass sich das bald ändert, aber wir reden hier auch von einer 10 Jahre alten Platte. Der Skyrim Ordner hat 6GB. Einen Grund warum Spiele die wesentlich weniger Umfangreich sind heutzutage mehr als 10 GB Brauchen ist rein die Faulheit der Entwickler. Ebenso dämliche Patches in riesigen Größen.
Das einzig sinnlose sind Aussagen von Crytek bevor die nochmal irgendwas substantiellese rausbringen. 2007 war das letzte Mal, dass sie was technisch herausragendes geschaffen haben.
meiner meinung nach ist open world überbewertet.
aber jedem das seine.
Man muss unterscheiden zwischen "gutem" und "mainstream" Open World.
Far Cry, Skyrim und Co, mit immergleichen Aufgaben und Leveldesign sind für mich schwach umgesetztes Open World.
Deus Ex, STALKER und andere sind hingegen nahe an der perfektion.
Gerade STALKER ist so gemacht, dass jeder Bereich sich auch anders spielt. Also gehe ich in ein Sumpfgebiet lauern dort tatsächlich andere Gefahren. Ich muss anders vorgehen, weil die Gegner andere sind, aber auch die Umwelt, die Anomalien, die menschlichen Gegner anders organisiert sind usw...
Bin ich im offenen Feld ists wieder anders wie auf der Straße.
Gehe ich nach Prypjat, muss ich mich hauptsächlich von Haus zu Haus schleichen, weil mich sonst die Scharfschützen von den Dächern köpfen.
Usw usf. Jeder Bereich darf nicht nur anders aussehen (wie bei Far Cry, wo jedes Spiel und jeder Abschnitt darin sich eigentlich optisch unterscheidet, aber nicht anders spielt), sondern auch anders spielt.
Witcher 3 hat eine große Open World, aber sie ist nicht abwechslungsreich. Über diese Schwäche täuschen Gott sei Dank die großartigen Dialoge hinweg.