Crystal sagt Vorsicht!?

Bei mir steht das auch, also ich hab einen Acer Aspire 7750G, HDD ist anscheinend eine WD (5400 rpm), aktuell schweben 200 Sektoren --> was heißt das für mich jetzt? Abwarten, Handeln oder chillen?
 
@simpel1970
Es sieht so aus:
ID | Parametername | Aktueller Wert | Schlechtester Wert | Grenzwert | Rohwert
C5 | Aktuell schwebende Sektoren | 200 | 199 | 0 | 000000000007

Edit:
Ich habe den Laptop anscheinend 2899 Mal eingeschaltet, gesamte Betriebsdauer war 4217h.
 
du hast 7 schwebende sektoren, da bei rohwert 7 steht :schief:. der "indikator", anhand dessen du daraus den gesamtzustand abschätzen kannst, ist offenbar dadurch auf 199 gesunken

hbf
 
Du könntest die windowseigene Checkdisk Prüfung über die Platte/Partition laufen lassen.

Öffne hierzu die Eingabeaufforderung als Admin (Start -> Programme -> Zubehör -> Eingabeaufforderung (mit rechter Maustaste anklicken und "als Admin starten" auswählen)).
Hat die Platte nur eine Partition und diese ist Laufwerk C reicht es folgenden Befehl in die Eingabeaufforderung einzutippen (und mit Enter zu bestätigen):
chkdsk /f /r

Hat die Platte mehrere Partitionen, muss der Befehl für jede Partition (bzw. jeden Laufwerksbuchstaben) abgesetzt werden:
chkdsk X: /f /r (das X steht hier für den jeweiligen Laufwerksbuchstaben).
 
So, ich hab also eingegeben 'chkdsk C: /f /r'.
Als Meldung kommt jetzt:
"
Der Typ des Dateisystems ist NTFS.
Das aktuelle Laufwerk kann nicht gesperrt werden. (Will ich doch auch gar nicht?)

CHKDSK kann nicht ausgeführt werden, weil das Volume von einem anderen Prozess verwendet wird. Soll dieses Volume überprüft werden, wenn das System das nächste Mal gestartet wird? (J/N)
"
Also soll ich dieses Volume überprüfen lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich "Nein", denn chkdsk behebt die Probleme mit den "schwebenden" Sektoren nicht, die werden dabei durch Windows von der weiteren Verwendung ausgeschloßen. Vielmehr sollten sie beschrieben werden, kann die Plattenelektronik danach wieder nicht davon lesen, werden sie durch Reservesektoren ersetzt, kann gelesen werden, können sie normal benutzt werden und der Rohwert beim Parameter C5 sinkt um die entsprechende Anzahl.
 
Chkdsk prüft mit der Erweiterung /r auf physikalische Fehler und transferiert den Datenteil eines Sektors bei Defekt in einen Reservesektor. Ist der Sektor nicht defekt schließt chkdsk diesen auch nicht automatisch von der Verwendung aus.

Kannst ja mal mit CrystalDiskInfo nachschauen, ob sich nach der Überprüfung in den SMART Werten etwas geändert hat.
 
Nope, es hat sich nichts geändert. Die selben Daten, wie gestern. Was jetzt?

Ach, was ich noch wissen wollen würde: Welche guten Programme zur Systeminstandhaltung kennt ihr/könnt ihr empfehlen?
 
Nope, es hat sich nichts geändert. Die selben Daten, wie gestern. Was jetzt?
Abwarten, Tee trinken, SMART Status beobachten. Wenn diese Sektoren defekt sind werden sie irgendwann zu wiederzugewiesenen Sektoren, wenn sie nicht defekt sind sollten sie auch aus den schwebenden Sektoren irgendwann verschwinden.

Welche guten Programme zur Systeminstandhaltung kennt ihr/könnt ihr empfehlen?
Hoffentlich waren da nicht diese wilden Tuningprogramme gemeint. Alles bis auf gelegentliches löschen temporärer Dateien usw. halte ich für Unfug oder überflüssig.
CCleaner kompakt, (geschickt angestellt) keine Installation, macht nur was es soll.
 
Ist ein Sektor pendig, kann von ihm nicht gelesen werden, daher können auch keine Daten transferiert werden, dadurch wird dieser Sektor von chkdsk als defekt "erkannt" und zur weiteren Benutzung unter Windows ausgeschloßen. Da ein so mißhandelter Sektor nicht mehr innerhalb des Filesystems liegt, kann er auch nicht mehr Überschrieben werden und bleibt weiter als pending eingetragen. (Ersetzt wird er natürlich auch nicht)
 
Bin davon ausgegangen, dass checkdisk auf die pendings mind. genauso gut (oder schlecht) zugreifen kann, wie auf defekte Sektoren.

Fehlerhafte Datenblöcke werden erkannt. Deren binärer Inhalt wird wenn möglich gesichert
Parameter /r (für Englisch recover, „wiederherstellen“) versucht es zusätzlich, die Information von defekten Datenblöcken zu bergen; dadurch dauert ein Programmdurchlauf allerdings erheblich länger.

CHKDSK
http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc730714(v=ws.10).aspx
 
Der Entscheidende Teil ist das "locates bad sectors". Wenn die Daten gelesen werden können, besteht kein Grund diesen Sektor als defekt zu behandeln. Es gibt zwar pending sectors die quasi von selbst wieder lesbar werden (bspw. wegen ursprünglich zu hoher Temperaturen, die das Hintergrundrauschen verstärken), das sind aber Ausnahmen. Einzelne Bitfehler spielen auf Hardwareebene keine Rolle, die werden durch die Fehlerkorrektur zuverläßig erkannt und ausgebügelt.
 
Ich danke dir für die Aufklärung. Ich werde diesbezüglich bestimmt noch das eine oder andere mal bei dir um Rat fragen.

Viele Grüße nach Wien :)
 
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