Du willst es einfach nicht verstehen. Ich habe schon geschrieben, was mir passiert ist. Ich habe erklärt was Mindfactory gemacht hat. Und ich habe auch erklärt, warum ich jeden davon abrate dort etwas zu kaufen. Kunden sind bei denen null wert.
Schon beim ersten Post habe ich verstanden, dass diese Fragen nur ein Ziel verfolgen - Relativierung des Vorgehens.
Wenn man nach gerade einem Jahr und 3 Monaten alles vergessen hat und bereit ist sich wieder ausnehmen zu lassen - bitte sehr. Ich mache da nicht mit. Und rate den anderen davon ab.
Also noch mal.
Das Unternehmen war in einer laufenden Insolvenz.
Und Dir ist nichts passiert, rein gar nichts. Absolut nichts.
Weder hast Du einen finanziellen, noch sonstigen Schaden erlitten.
Da wird nichts "relativiert", sondern es ist offensichtlich einfach nicht verstanden was
Insolvenz heißt und was das für ein Unternehmen und/oder die Mitarbeiter bedeutet.
Oder demjenigen offensichtlich egal, weil man ja selbst nicht betroffen ist.
Genau so ist es auch passiert. Genau deswegen halte ich es für falsch. Und genau das möchte ich nicht unterstützen und warne andere Menschen davor.
Lesen alleine reicht nicht. Man muss das Gelesene noch verstehen können!
Deshalb noch einmal:
Im März 2025 hat Mindfactory ohne Vorwarnung wegen "einer größeren Umstellung" des Shopsystems Ihre Webseite offline genommen. Am nächsten Tag (18. März) ging die Webseite online. Dabei wurde von Kunden festgestellt, dass ALLE, ich betone, ALLE Kundenkonten gelöscht wurden.
Die Kunden wurden aufgefordert sich neu zu registrieren. Einen Zugriff auf Bestellhistorie oder Rechnung gab es nicht mehr.
Mindfactory hat dem PCGH auf Nachfrage geschrieben:
Aufgrund einer Datenbankumstellung können bereits bestehende Kundenkonten zurzeit bedauerlicherweise nicht mehr eingesehen werden. Dieses tut uns sehr leid. Daher müssen wir dich leider bitten, ein neues Kundenkonto zu erstellen.
Eventuell ist es Dir in Deiner selbstbezogenen Art ja entgangen,
aber noch mal, das Unternehmen befand sich mitten in einer Insolvenz.
Die aus dem amerikanischen BC Chapter 11 übernommene "Insolvenz in Eigenverantwortung"
lässt die Möglichkeit zur Sanierung eines Unternehmens unter Aufsicht zu.
Dazu muss aber die Wettbewerbsfähigkeit nachgewiesen und evtl. Investoren
transparent aufgezeigt werden.
Das bedeutet, ab Stichtag der Anmeldung einer Insolvenz müssen neue Kunden,
Bestellungen, Umsätze, usw. sauber ausgewiesen werden.
Das geht bei einigen Hunderttausend Bestellungen , die sich über 10 Jahren
angesammelt haben nur durch einen Cut.
Sauber ausgewiesenen Neukunden und Bestellungen.
Solltest du ältere Rechnungen für deine Unterlagen benötigen, kannst du diese selbstverständlich jederzeit per E-Mail bei uns anfordern.
Folgerung:
Es wurde absichtlich, willentlich und wissentlich gemacht. Das die Rechnungen und Kundendaten an sich nicht weg waren, erkennt man an dem letzten Satz. Wer wollte, konnte doch einer Rechnung zugeordnet werden.
Natürlich ist da nichts "weg".
Für Rechnungen und abrechnungsrelevante Belege gilt in Deutschland
eine Aufbewahrungspflicht von 10 Jahren.
Aber auch hier, noch mal, das Unternehmen MUSSTE einen Neustart durchmachen.
Ich behaupte es nicht. ich gebe es wieder. Auch PCGH hat mehrere Artikel zu dem Thema veröffentlicht.
Wer seit Februar 2018 im Forum aktiv ist, der sollte kein Problem haben entsprechende Aktikel im Forum oder auf der Seite zu finden.
Das war ich von 2011 bis März 2025 auch. Danach nicht mehr.
Wirklich, keine Ahnung, was manche Menschen denken, ehrlich nicht.