CPU-Verbrauch: Der Effizienz-Index für Prozessoren

AMD-CPUs mit einer TDP von 105 Watt haben eine PPT von 142 Watt ;)
Die CPU Dies brauchen aber nur 105, der Rest kommt ja von IO-Die und Speichercontroller oder nicht ? Wie löst Intel das ? Sicher auf dem Board, ergo sind die 125W für die CPU Dies only + dazu noch was man aufs Mobo platziert hat.

Oder übersehe ich da was ?
 
Die CPU Dies brauchen aber nur 105, der Rest kommt ja von IO-Die und Speichercontroller oder nicht ? Wie löst Intel das ? Sicher auf dem Board, ergo sind die 125W für die CPU Dies only + dazu noch was man aufs Mobo platziert hat.

Oder übersehe ich da was ?
Nein die kommen zu 100% nicht alleine vom IO Die(ca. 10-15W). Und auch bei Intel ist der Speichercontroller in der CPU integriert.
AMDs TDP Definition ist eine Komplett andere von Intel. AMD bezieht es auf die Leistung des Kühlers um die CPU in bestimmten Rahmenbedingungen zu betreiben, bei Intel ist das die tatsächliche Leistungsaufnahme der CPU. Daher kann man die TDP angaben auch direkt in die Tonne treten und sollte alleine auf die tatsächliche Leistungsaufnahme schauen.
 
Du wirst immer spezielle Use-Case finden wo dann ein Test keinen Sinn oder weniger Sinn macht.
Eine Gesamtsystembetrachtung ist eigentlich nie gut, da du hier zu viele Einflussfaktoren hast, inklusive des eigenen Verhaltens und der verwendeten SW.
Da ist es sinnvoller jede Komponente seperat zu testen und Verbräuche zu dokumentieren. Letzten Endes gilt wie immer: Kenne deinen Use-Case und mach dir klar ob der Test in diesem Kontext aussagen zulässt.
Zwei Platten an einer CPU hängen zu haben nennst du ein "spezielles" Nutzungsverhalten?
Gerade auf deinen letzten Satz beziehe ich mich doch quasi. Die CPU alleine zu messen ist vollkommen synthetisch und bringt meines Erachtens nach gar nichts. Ich fände es halt schade wenn die Redakteure so viel Arbeit in einen Test stecken der quasi Null Bedeutung hat.
 
Zwei Platten an einer CPU hängen zu haben nennst du ein "spezielles" Nutzungsverhalten?
Für die meisten ja. Normaler Zustand in den die meisten Rechner ausgeliefert werden enthält eine SSD.
Gerade auf deinen letzten Satz beziehe ich mich doch quasi. Die CPU alleine zu messen ist vollkommen synthetisch und bringt meines Erachtens nach gar nichts. Ich fände es halt schade wenn die Redakteure so viel Arbeit in einen Test stecken der quasi Null Bedeutung hat.
Dann scheitert es bei dir bereits am Verständnis wie man aus Testergebnissen Schlussfolgerungen ziehen kann.
Du hast bei den Chipsätzen eine relativ breite Wahl. Welchen willst du denn nehmen? X570 bei AMD oder doch den effizienteren B550 oder gar nur B450? Gleiches bei Intel. Und sollen Lüfter die auf dem Chipsatzlaufen ebenfalls berücksichtigt werden? Schließlich sind die beim alten X570 immer mit dabei. Und welche Belastung packst du auf den Chipsatz? Volllast oder doch nur Idle?
Du holst dir nur zusätzliche Variablen rein die vom Use-Case abhängen. Daher gilt Komponenten einzeln betrachten, denn nur so kann man sich ein für die eigene Nutzung sinnvolles gesamtheitliches Bild machen ohne in die Gefahr von Fehlinterpretationen zu geraten.
 
Eben genau das nicht. Ich habe dann genau einen Wert der x mal variieren kann und mir allein nichts bringt. Genau das ist ja was mich stört.

Wir können das aber auch gern andersherum aufziehen. Was genau bringt dir der hier zu ermittelnde Wert? Legst du wegen 17 Watt (beispielhaft) dein Netzteil anders aus? Kaufst du deswegen lieber nicht die CPU? Dafür dann aber ein Board dass 20 Watt LED Beleuchtung mitbringt? Ganz ehrlich, wofür ist dieser Wert sinnvoll? Der beeinträchtigt das Kaufverhalten nicht, die Auslegung von Kühler oder Netzteil nicht und die Wahl des boards ebenso wenig. Der ist ausschließlich dafür da dass einer sagen kann, guck mal hier ist ein Unterschied. Nutzen tut er aber mMn niemandem, außer zum diskutieren.
 
Eben genau das nicht. Ich habe dann genau einen Wert der x mal variieren kann und mir allein nichts bringt. Genau das ist ja was mich stört.
Immernoch du kannst keinen gesamtheitliches Bild erhalten ohne Einzelverbräuche. Was du willst ist einen Filter der dir diverse Daten wegschneidet. Das ist dann ein mundgerechter Test der aber nur für bestimmte Szenarien überhaupt in Frage kommt. Da müsste man sogar mehr Arbeit reinstecken um am Ende diverse Szenarien, Kombinationen usw. zu prüfen um fundierte oder gar allgemeingültige Aussagen zu treffen.
Wir können das aber auch gern andersherum aufziehen. Was genau bringt dir der hier zu ermittelnde Wert?
Du weißt genau was deine CPU verbraucht unabhängig vom verwendeten Board. Vor allem bei kleineren CPUs kannst du dann Fehlinterpretationen erhalten wo die Chipsatzlast stärker reinspielt als bei größeren.
Legst du wegen 17 Watt (beispielhaft) dein Netzteil anders aus?
Nein, aber diese Frage zeigt das du nicht verstanden hast worum es geht.
Kaufst du deswegen lieber nicht die CPU?
Wenn für gleiches Geld und Leistung ein System Effizienter ist, dann ja. Setzt vorraus dass es meine Anforderungen erfüllt. Ich kaufe nicht nach Marke sondern danach was mir am meisten bringt. Danach je Effizienter desto besser.
Dafür dann aber ein Board dass 20 Watt LED Beleuchtung mitbringt?
Bringen die meisten Boards mit von daher nicht wirklich relevant. Wofür haben wir MB Tests?
Ganz ehrlich, wofür ist dieser Wert sinnvoll?
Um ein vernünftiges ganzheitliches, unverzerrtes Bild zu erhalten. Jede zusätzliche Komponente die mit reinarbeitet macht die Verbräuche und deren Herkunft diffuser. Ich kann dann als Nutzer nicht mehr Nachvollziehen woher die Verbräuche kommen, wo ggf. Stellschrauben sind oder ob ich bestimmte Komponenten ggf. doch meiden sollte. AMDs AM4 zeigt ja gerade das ich eine größere Streuung erhalten kann und diese bei Berücksichtigung dann zwangsläufig die Effizienz beeinflussen.
Durch die Betrachtung des PCH wird auch die Effizienz verzerrt.

Als Beispiel: CPU A verbraucht 65W und CPU B vebraucht 100W. Beide laufen auf dem selben Board wo der PCH 10W benötigt. Beide CPU selbst haben exakt die gleiche Effizienz (A = 65 % und B= 100 % Leistung bzw 1 %/W) und nun packst du die 10W drauf. Und CPU A hat 0,87 %/W und CPU B 0,91 %/W. Wähle ich nun einen kleineren PCH mit nur 5W sähe das ganze etwas besser aus. CPU A 0,93 %/W CPU B 0,95 %/W
In der Effizienzbetrachtung gewinnt also allen voran CPUs mit hohen Verbrauch dazu und die Wahl meines Lastzustands und PCH entscheidet wie stark diese davon profitiert.

Was passiert nun wenn CPU C mit 61% Leistung und 65W und CPU D mit 96% und 100W sowie 5W PCH vom Konkurrent um die Ecke kommt?
Dann haben CPU C 0,87 %/W und CPU D 0,91 %/W und plötzlich entscheidet die Wahl des PCH von CPU A,B ob du effizienter bist. Und die Diskussionen hier will ich ehrlich nicht erleben wenn man sich "falsch" entscheidet, denn egal was du nimmst sie ist für jemanden falsch.

Es ist auch nicht perse Schlimm CPU mit PCH zu vermessen aber ohne die Grundlage was die CPU und was der PCH denn wirklich verbrauchen lassen sich die Ergebnisse im oben genannten Fall nicht sauber differenzieren und das sollte man bei einem Test vermeiden. Anders spielt man am Ende nur Fanboys in die Karten.

Da macht es mehr Sinn sowas in die MB Test zu integrieren wo auch die Powerplane und die VRM Verluste Berücksichtigung finden sollten. Der Nutzer hat dann zwar mehr Arbeit und muss ein gewisses Verständnis mitbringen aber dieser auch deutlich freier prüfen was zu seinen Bedürfnissen passt.

Der beeinträchtigt das Kaufverhalten nicht, die Auslegung von Kühler oder Netzteil nicht und die Wahl des boards ebenso wenig. Der ist ausschließlich dafür da dass einer sagen kann, guck mal hier ist ein Unterschied. Nutzen tut er aber mMn niemandem, außer zum diskutieren.
Wenn du danach gehst kannst du gleich alle Effizienztests lassen da sie kaum bis garkeinen Einfluss haben. Wieso auch nur beim PCH aufhören? Wenn man nach deiner Argumentation vom Anfang geht müsste der RAM und VRM ebenso reingehören, ohne die kann ich die CPU nicht nutzen.
 
Ne, eben nicht. Jetzt bin ich soweit zu sagen dass du gar nicht den Sinn meiner Kommentare verstanden hast. Ähnlich wie du es mir jetzt bereits mehrfach unterstellt hast, was ich als äußerst unhöflich wahrnehme.

Ich merke schon, wir haben da grundsätzlich verschiedene Ansätze. Den nackten CPU-Verbrauch in einer einzigen Kombination zu wissen, würde mir persönlich absolut gar nichts bringen. Wirklich überhaupt nichts. Ich hab beispielsweise Anfang des Jahres mal an einem System gefummelt wo der Besitzer meinte dass der Ruhemodus nicht richtig lief. Der Monitor ging aus, der Rechner auch, dann ging der Rechner direkt wieder an, aber der Monitor blieb aus. Im idle ein Verbrauch von 81W. Was war es? Er hatte einen 10700k, eine 2080ti, eine PCIe 4.0 M.2 und eine PCIe 3.1 M.2. Das hat den PC irgendwie durcheinander gebracht. Eigentlich nichts wildes, aber die CPU wollte partout nicht schlafen.
Wer ist da jetzt verantwortlich, CPU oder board? Die Effizienz war jedenfalls nicht die übliche. Dennoch gehört sowas berücksichtigt. Mir bringt es nichts einen bereinigten Wert zu wissen der im Idealfall anliegt. Ich möchte ebenso wissen was die CPU macht wenn nicht alles Ideal läuft. Ist die Effizienz dann eine andere? Unnötiges Szenario? Mag sein, aber ohne derartiges ist der andere Wert nichts außer einer idealisierten Teilbetrachtung und sonst nichts.
Ja, es wäre immerhin ein Wert und wenn man unbedingt einen bräuchte, wäre dies ein Weg ihn zu ermitteln, aber wofür?
Du selbst konstruierst ja schon. Du schreibst, wenn es zwei gleich schnelle CPUs gäbe, die genau gleich teuer wären (bestimmt auch die boards) und die Verfügbarkeit auch gleich und die features, ja dann und nur dann könnte die Effizienz in einer speziellen Könfig die Kaufentscheidung beeinflussen. Sonst vermutlich nicht. Wie realistisch diese Situation ist weißt du vermutlich selbst.
 
Ne, eben nicht. Jetzt bin ich soweit zu sagen dass du gar nicht den Sinn meiner Kommentare verstanden hast. Ähnlich wie du es mir jetzt bereits mehrfach unterstellt hast, was ich als äußerst unhöflich wahrnehme.

Ich merke schon, wir haben da grundsätzlich verschiedene Ansätze. Den nackten CPU-Verbrauch in einer einzigen Kombination zu wissen, würde mir persönlich absolut gar nichts bringen. Wirklich überhaupt nichts. Ich hab beispielsweise Anfang des Jahres mal an einem System gefummelt wo der Besitzer meinte dass der Ruhemodus nicht richtig lief. Der Monitor ging aus, der Rechner auch, dann ging der Rechner direkt wieder an, aber der Monitor blieb aus. Im idle ein Verbrauch von 81W. Was war es? Er hatte einen 10700k, eine 2080ti, eine PCIe 4.0 M.2 und eine PCIe 3.1 M.2. Das hat den PC irgendwie durcheinander gebracht. Eigentlich nichts wildes, aber die CPU wollte partout nicht schlafen.
Toller sonderfall der uns absolut nichts sagt. Das was du beschreibst kann alles sein, von HW die Probleme macht bis hin zu diverser SW die die CPU zum spinnen kriegt. Nutze bspw. RGB SW mit Zen2 die mögen sich gerne. Oder frag mal Multimonitor Besitzer, die können dir teilweise von zu hohen Idleverbräuchen ein Liedchen singen. Und sollen nun jeder Test mit Multimonitor, diversen SSD und dutzende SW Kombis um auch ja jeden sonderfall abzudecken, der dann evtl. Probleme macht?
Ein Test wird nie nie Pauschal jedes Nutzerszenario abdecken. Wenn dem so wäre, dann wären viele Menschen in der Testautomatisierung arbeitslos.
Wer ist da jetzt verantwortlich, CPU oder board? Die Effizienz war jedenfalls nicht die übliche. Dennoch gehört sowas berücksichtigt. Mir bringt es nichts einen bereinigten Wert zu wissen der im Idealfall anliegt. Ich möchte ebenso wissen was die CPU macht wenn nicht alles Ideal läuft. Ist die Effizienz dann eine andere? Unnötiges Szenario? Mag sein, aber ohne derartiges ist der andere Wert nichts außer einer idealisierten Teilbetrachtung und sonst nichts.
Sobald du dein System kennst kannst du aus der idealisierten Teilbetrachtung ausreichend Rückschlüsse ziehen. Es setzt halt vorraus das du verschiedene Lastbereiche kennst.
Wenn du dich damit schwer tust kannst du immer bei Besitzern nachfragen was eine CPU bei X oder Y so macht. Die meisten geben dir gerne Infos dazu. Du kannst aber nicht erwarten, dass man die CPU Effizienz nicht bewertet, weil du keine Schlüsse daraus ziehen kannst oder willst. Das ist genauso wie das ständig Leute um die Ecke kommen und sagen 720p Test sind realtitätsfern. Man muss verstehen was ein Test macht und dann verstehen, dass manchmal ein Test alleine eben nicht alles offenbart.
Ja, es wäre immerhin ein Wert und wenn man unbedingt einen bräuchte, wäre dies ein Weg ihn zu ermitteln, aber wofür?
Du selbst konstruierst ja schon. Du schreibst, wenn es zwei gleich schnelle CPUs gäbe, die genau gleich teuer wären (bestimmt auch die boards) und die Verfügbarkeit auch gleich und die features, ja dann und nur dann könnte die Effizienz in einer speziellen Könfig die Kaufentscheidung beeinflussen. Sonst vermutlich nicht. Wie realistisch diese Situation ist weißt du vermutlich selbst.
Jeder muss selbst entscheiden was einem Wichtig ist. Das kann man nur individuell beantworten. Für mich steht nunmal Leistung/Austattung vor Effizienz. Sonst wäre es auch kein High-End X570 geworden, sondern ein günstiges B450. Es sind aber keine harten Kriterien und die Effizienz ist nicht unwichtig. Ein 12900k würde @Stock bspw. niemals in meinen Rechner kommen. Viel zu versoffen in der Volllast und die sieht er bei mir immer wieder mal. Es gibt unterschiedliche Prioritäten und wünsche und jeder hat andere rangehensweisen.
 
Nein die kommen zu 100% nicht alleine vom IO Die(ca. 10-15W). Und auch bei Intel ist der Speichercontroller in der CPU integriert.
AMDs TDP Definition ist eine Komplett andere von Intel. AMD bezieht es auf die Leistung des Kühlers um die CPU in bestimmten Rahmenbedingungen zu betreiben, bei Intel ist das die tatsächliche Leistungsaufnahme der CPU. Daher kann man die TDP angaben auch direkt in die Tonne treten und sollte alleine auf die tatsächliche Leistungsaufnahme schauen.
Stimmt, bei mir sind das immer so 15-17W, aber irgendwas frisst dann ja noch on Top und ich nehme nicht an dass Intel ohne vergleichbare Nebenverbräuche auskommt (die dann halt auf dem Board stattfinden).

Effizienz zu messen ist gar nicht so einfach - kann man ja eigentlich nur an der Steckdose wo alles berücksichtigt wird.
 
Dein letzter Kommentar ist so nichtssagend wie Raufasertapete zu lesen. Nur Standardfloskeln. Das einzige Szenario das du bisher genannt hast um einen Profit aus einem ermittelten Effizienzwert zu ziehen war konstruiert. Ebenso findest du mein Beispiel konstruiert, obwohl das wenigstens vorhanden war im Vergleich zu deinem Szenario.
Dennoch kannst du keinen Nutzen nennen.
Eine Standardfloskel "du musst einen Test verstehen um Rückschlüsse zu ziehen" ist schlicht keine brauchbare Antwort. Mir ist klar warum, um dein Beispiel aufzugreifen, in 720p getestet wird. Jedoch ist das nicht ansatzweise mit dem Effizienzwert einer CPU vergleichbar.
Wenn schon ein Wert für die Effizienz ermittelt werden soll, dann bitte auch in einem Szenario in dem alle lanes angebunden sind und Durchsatz erzeugt wird. Effizienz ausschließlich im Teillastbereich wäre mMn Quatsch.
Auch sollte man das mal testen Mit einem Kühler der die CPU konstant kalt hält und mal mit einem der gerade so am Limit agiert um zu sehen wie effizient die im warnen Zustand noch ist. Das alles zusammen hätte einen Wert, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem fast Null Nutzen. Deshalb sage ich ja, das bringt nichts.
 
Dein letzter Kommentar ist so nichtssagend wie Raufasertapete zu lesen. Nur Standardfloskeln. Das einzige Szenario das du bisher genannt hast um einen Profit aus einem ermittelten Effizienzwert zu ziehen war konstruiert. Ebenso findest du mein Beispiel konstruiert, obwohl das wenigstens vorhanden war im Vergleich zu deinem Szenario
Es war bewusst konstruiert um dir zu zeigen dass deine Forderung schwächen hat. Entschuldige wenn du die Intention nicht verstanden hast. Hier nochmal in einfachen Worten. Wenn der PCH mit reingenommen wird verzerrt es die Ergebnisse. Im ungünstigsten Falle führt das dazu, dass die Wahl des PCH die Rangfolge verändert was eine sinnvolle Bewertung unmöglich macht ohne alle Kombinationen zu testen.
Die Robustheit deines Testvorschlag ist somit gering.
Du hast zu keinem Zeitpunkt dargelegt wie du die von mir genannten Kritikpunkte vermeiden willst. Von deiner Seite kommt nur: Realitätsfern. Das stimmt nunmal nur wenn man nicht in der Lage ist entsprechende Ergebnisse zu bewerten.
Dennoch kannst du keinen Nutzen nennen.
Habe ich dir? Aber nochmal langsam für dich: Ich kann mithilfe von Einzelmessung das Verhalten recht gut abschätzen. Dadurch kennst du den Impact deiner CPU unabhängig von dem was du sonst so anschließt. Solange du nicht 1 Stützstelle hast kannst du dir diverse Lastbereiche herleiten. Ich muss mir keine gedanken zur Effizienz des PCH machen und kann die CPU in unterschiedlichen Lastbereichen bewerten und so schwächen und stärken ausarbeiten. Ggf. lassen sich potentielle Stellschrauben finden für die Optimierung finden. Sobald der PCH mit reinkommt wird das nicht mehr klar erkennbar.
Bsp: Ist im niedrigen Lastbereich Zen2 ineffizient weil X570 so reinknallt oder doch der Boost? Letztere kann man beeinflussen erstere kaum. Bei einer gemeinsamen Messungen gehen dir aber genau diese Infos flöten.

Wenn die Effizienz des MB seperat bestimmt wird kann ich nicht nur sehen welche PCH ineffizient sind, ich sehe auch direkt ob eine VRM ineffizient ist oder die Powerplane zu hohe Verluste hat. Und spätestens wenn man den PCH nicht direkt messen kann sondern von außen messen muss wird die Powerplane und Umwandlung zusätzliche Verluste bedeuten und du hast dann ein unkontrollierte Boardabhängige Variable. Sowas vermeidet man wenn es geht.
Das du dann Fälle bei den Millionen an Kombinationsmöglichkeiten hast, die der Test nicht abdeckt ist unvermeidbar. Schaffen auch Milliardenschwere Unternehmen nicht zu verhindern.
Eine Standardfloskel "du musst einen Test verstehen um Rückschlüsse zu ziehen" ist schlicht keine brauchbare Antwort.
Da du die Testmethodik bisher nicht verstanden hast trifft die Aussage 100% zu ;)
Mir ist klar warum, um dein Beispiel aufzugreifen, in 720p getestet wird. Jedoch ist das nicht ansatzweise mit dem Effizienzwert einer CPU vergleichbar.
Natürlich ist es das! Du benötigst eine möglichst gleiche Basis um vergleichen zu können. Und was du versuchst ist weitere je nach Plattform unterschiedliche Variable in deinen Test hinzuzufügen. Hast du überhaupt verstanden was geschrieben wurde? Beschäftige dich doch mal bitte damit wie Testsysteme aufgebaut werden. Ein System zu vermessen ohne das Verhalten der einzelnen Komponenten zu kennen führt schnell zu Fehlinterpretation. Je weniger Einflussgrößen mit dabei sind desto bessere Aussagen kann ich über das Verhalten treffen.
Wenn schon ein Wert für die Effizienz ermittelt werden soll, dann bitte auch in einem Szenario in dem alle lanes angebunden sind und Durchsatz erzeugt wird. Effizienz ausschließlich im Teillastbereich wäre mMn Quatsch.
Lege doch mal ein vernünftiges Szenario dar, was Robust genug ist. Bisher kam von dir in dieser Richtung nichts sinnvolles.
Auch sollte man das mal testen Mit einem Kühler der die CPU konstant kalt hält und mal mit einem der gerade so am Limit agiert um zu sehen wie effizient die im warnen Zustand noch ist. Das alles zusammen hätte einen Wert, aber der Aufwand steht in keinem Verhältnis zu dem fast Null Nutzen. Deshalb sage ich ja, das bringt nichts.
Der Nutzen ist null da der Unterschied null ist...

Ich beende aber nun die Diskussion wird mir mittlerweile zu blöd.

Stimmt, bei mir sind das immer so 15-17W, aber irgendwas frisst dann ja noch on Top und ich nehme nicht an dass Intel ohne vergleichbare Nebenverbräuche auskommt (die dann halt auf dem Board stattfinden).

Effizienz zu messen ist gar nicht so einfach - kann man ja eigentlich nur an der Steckdose wo alles berücksichtigt wird.
Wenn ich alle Programme abschalte ist beim Ryzen der Verbrauch abgesehen vom IO-Die bei vielleicht 1W. Wo du große Nebenverbräuche noch haben willst kann ich da nicht sehen. Ryzens kränkeln im Niederlastbetrieb am hohen Verbrauch da der Boost agressiv ist das wars aber schon. Wenn man will sind die aber im Idle auf dem Niveau von Intel.
 
Auch wenn du es noch öfter schreibst, ich habe sehr wohl verstanden was du ständig wiederholst. Was du scheinbar nicht daraus zu lesen vermagst ist, dass ich eben jene Methodik ablehne.
Das ist wie mit den früheren Verbrauchsangaben der Kfz-Hersteller. Stansardisierte Umgebung, mit vermeintlich repräsentativen Lasten aus denen man Fantasiewerte bekommt. Mit der Realität, welche bei fast jedem anders ausschaut, hat das wenig zu tun. KANN Es durchaus, aber tut es oft nicht.
Wir können es ja noch einmal aufgreifen, wenn die Werte vorliegen. Dann gucken wir zusammen was man daraus ableiten kann und schauen wie wertvoll die erhobenen Daten tatsächlich sind.
 
Wenn ich alle Programme abschalte ist beim Ryzen der Verbrauch abgesehen vom IO-Die bei vielleicht 1W. Wo du große Nebenverbräuche noch haben willst kann ich da nicht sehen. Ryzens kränkeln im Niederlastbetrieb am hohen Verbrauch da der Boost agressiv ist das wars aber schon. Wenn man will sind die aber im Idle auf dem Niveau von Intel.

Dass die CPU Dies wenig brauchen im Idle ist mir auch klar. Ich meinte, Intel muss ja IO und Speicher auch irgendwie adressieren und irgendwo wird auch da noch zusätzlich über die reinen Computing Cores noch Strom gefressen - dann halt auf dem Board. Mich würde da interessieren ob das vergleichbar viel ist oder ob die da deutlich effizienter agieren (Board mit eingeschlossen).

Das finde ich aber so nur genau an der Dose gemessen raus.
 
Intel baut genauso IO- und RAM-Controller auf die CPUs. Aber eben im selben Silizium. Das was frisst ist nicht der IO-DIE ansich sondern dessen Anbindung über die Infinity Fabric. Deswegen sind die monolithischen Zens ja auch in dem Bereich konkurrenzfähig. Nicht Ryzen hat ein Problem sondern der Chiplets Aufbau.
 
Der Apple M1 macht vor wie es richtig geht.
Aber Intel ist mit seinen P und E Cores dem ganzen auch schon ein Stück näher gekommen.
Ich denke das wird die Zukunft sein.
 
Konzeptionell wäre wohl der bessere Ausdruck.
Ok. Kann es sein das ARM durch die reduzierten Befehlssätze mit weniger Spannung betrieben werden kann und deswegen der Stromverbrauch auch niedriger ist?
Bei x86 gibt es ja auch Befehle welche die CPU richtig "quälen". AVX z.B. da ist die CPU Last ziemlich hoch und der Stromverbauch meines Wissens auch.

Edit: Wobei durch die Befehle ja nur indirekt wenn überhaupt. :ugly:

Aber es muß ja damit zu tun haben mit den Spannungen. Weniger Spannung = weniger Stromverbauch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die RISC/CISC denke ist seit dem Pentium Pro schon erledigt. Seitdem sind x86 CPUs nämlich auch RISC Kerne mit Frontend statt "echten" CISC CPUs. Deswegen ist Effizienz am Befehlssatz fest zu machen in der Regel auch ein Irrweg.
AVX ist übrigens irre Effizient. Da kommt nämlich nicht nur viel Hitze sondern auch viel Rechenleistung bei rum.
 
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