CPU kälter als Raumtemperatur

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BlauerSalamander

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CPU kälter als Raumtemperatur

In den letzten Tagen war es ja tierisch heiß und in einer Diskussion zum Thema Kühlung gab jemand an, dass seine CPU knapp 25° im Idle hat, wo die Zimmertemperatur bei über 30° lag. So richtig schlüssig ist mir das nicht, da nur eine Luftkühlung benutzt wird.

Wie ist es möglich, dass die CPU kälter ist, als die Umgebung - normalerweise dürfte doch alles in etwa gleich warm sein, sofern keine anderen Einflüsse darauf wirken? Kann mir das bitte jemand logisch erklären? :what:

Danke!
 
AW: CPU kälter als Raumtemperatur

Mach deinen Ventilator an und tu nen Temp-Fühler davor. Du wirst feststellen, dass die gemessene Temperatur niedriger ist, als ohne den Ventilator. Das ist ja das Prinzip von Luftkühlung. (Siehe Wind^^)
 
AW: CPU kälter als Raumtemperatur

Ganz einfach: Die Temperatur Sensoren sind sehr ungenau. Einige sagen, sie werde nerst bei höheren (also kritischen) Temperaturen genauer.
Die CPU kann natürlich nicht kälter als die Raumtemperatur werden. Jedenfalls nicht mit Luftkühlung...


Mach deinen Ventilator an und tu nen Temp-Fühler davor. Du wirst feststellen, dass die gemessene Temperatur niedriger ist, als ohne den Ventilator. Das ist ja das Prinzip von Luftkühlung. (Siehe Wind^^)

Du willst uns jetzt also erzählen, dass ein Stück Metall, dem ständig Wärme zugeführt wird, nur durch einen einfachen Luftstrom, kühler als die Luft die an ihm vorbeiströmt, wird?! :what:
 
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Wind beinhaltet aber auch keine kalte Luft und die Lüfter haben auch keine Kühlkörper ;) Die Luft die vor dem Lüfter ist kommt also auch hinter dem Lüfter hinaus und dass durch Verwirbelung Kälte entsteht habe ich auch noch nie gehört...eher im Gegenteil: die Atome erzeugen sogar Wärme, die aber kaum von Bedeutung sein wird.

Deshalb verstehe ich das nicht. Die Sache mit dem Wind ist einfach die, dass die Wärme die unser Körper abgibt um uns herum eine isolierende Schicht bildet, die wir als warm empfinden. Kommt nun der Wind, dann bläst er diese Schicht weg und wir empfinden Kälte. Das wir Kälte empfinden heißt aber nicht, dass wir die Kälte messen können und das ist der Punkt an dem mein logischer Teil des Denkens streikt, wenn ich lese, dass die CPU kälter als die Raumtemperatur ist.

Das mit den Sensoren ist sicherlich eine plausible Erklärung!
 
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Ich weiß selbst dass das mit dem Wind anders ist. Es liegt an der Kondensationsenergie des Schweißes, dass es kälter wird. Das sollte nur die Methode verdeutlichen.
Ich gebe zu ich bin mir nicht 100% sicher aber bei traf eben auch zu, dass bei ca. 30°C ZTemp
die CoreTemp nur 27°C betrug.
Ok anderes Beispiel. Autofahren, Außentemp: 37°C, man fährt 100 km/h auf der Autobahn, Arm
aus dem Fenster. Die Temperatur der Haut wird abnehmen, obwohl der Körper stetiger Energie
in Form von Wärme freisetzt. Die Haut wird deutlich kälter als 37°C sein (und das liegt sicherlich
nur zum kleinsten Teil an der Kondensationsenergie).
 
AW: CPU kälter als Raumtemperatur

Ich weiß selbst dass das mit dem Wind anders ist. Es liegt an der Kondensationsenergie des Schweißes, dass es kälter wird. Das sollte nur die Methode verdeutlichen.
...
Die Haut wird deutlich kälter als 37°C sein (und das liegt sicherlich
nur zum kleinsten Teil an der Kondensationsenergie).

Erst zugeben, dass es nicht korrekt ist, und dann im Wesentlichen das Gleiche wieder behaupten. Sorry, das ist schlicht nicht korrekt.

Der Windchill-Effekt funktioniert so nur bei Menschen mit einer "gefühlten Temperatur". Ein Stück Metall kann mit noch so viel Windgeschwindigkeit NIE kälter werden als die es kühlende Luft. Punkt.

P.S.:Schonmal probiert bei 10 Grad Aussentemperatur mit einem schnelldrehenden Ventilator Eis auf die Autoscheibe zu pusten?
 
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Wie ist es möglich, dass die CPU kälter ist, als die Umgebung

Temperatursensor defekt / Wird falsch ausgelesen oder eben beides.;)

Anders ist das nicht möglich, wie auch? Da wären Klimaanlagen ja auch unnötig, stell ich mir einfach 20 Ventiltoren ins Zimmer, lauf ich halt Gefahr weggeblasen zu werden. :D
 
AW: CPU kälter als Raumtemperatur

Ich weiß selbst dass das mit dem Wind anders ist. Es liegt an der Kondensationsenergie des Schweißes, dass es kälter wird. Das sollte nur die Methode verdeutlichen.
Ich gebe zu ich bin mir nicht 100% sicher aber bei traf eben auch zu, dass bei ca. 30°C ZTemp
die CoreTemp nur 27°C betrug.
Ok anderes Beispiel. Autofahren, Außentemp: 37°C, man fährt 100 km/h auf der Autobahn, Arm
aus dem Fenster. Die Temperatur der Haut wird abnehmen, obwohl der Körper stetiger Energie
in Form von Wärme freisetzt. Die Haut wird deutlich kälter als 37°C sein (und das liegt sicherlich
nur zum kleinsten Teil an der Kondensationsenergie).

Das der Mensch (etwas) abkühlt liegt an etwas anderem:
Die Haut ist immer etwas feucht (:fresse:) weshalb sie durch eine Verdunstungskälte abgkühlt wird. Dieser Effekt wird durch eine höhere Windgeschwindigkeit verstärkt.
Aber das hat rein garnichts mit Kühlern zu tun:D
 
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Das sind Auslesefehler,
hab ich auch, meine CPU geht fast nie über 38°C, auch nach stundenlangen zocken nich.
Schau ich nach nen Neustart ins Bios, stehen dort meist 40-44°C.

Nen Kollege glaubt allerdings auch fest daran das man mit Wind unter die Raumtemp. kühlen kann, da es sich ja kühler anfühlt .... lol
 
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wieso nicht?:huh:
siehe sinn und zweck von kühllüfter. dass die cpu kälter als die raumtemperatur ist, scheint doch in der brütenden hitze des sommers fast logisch zu sein.
 
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Nein der Sinn und Zweck von Kühlerlüftern ist es die warme Luft von der Wärmequelle wegzupusten (bzw aus den Gehäuse) und kalte von aussen rein zu lassen und nicht durch schnellere Luftgeschwindigkeit Kälte zu erzeugen, das ist leider nicht möglich.
 
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Der Luftstrom (egal ob Wind oder mit einem Lüfter erzeugt) bewirkt lediglich, dass die Wärme oder Kälte schneller an die Umgebung abgegeben wird. Die delta-Temperatur zwischen Umgebung und zu kühlendem Körper kann im besten Fall Null betragen (ohne Verdunstungskühlung).

Hat man keinen erzwungenen Luftstrom (z.B. Wind oder Ventilator) nennt man die Abgabe oder Aufnahme von Wärme natürliche Konvektion. Diese funktioniert über die Schwerkraft und den Dichteunterschied von warmer oder kalter Luft (Beispiel Heizung oder reine Passivkühlung).

Verdunstungskühlung spielt im Computerbereich nur bei Heatpipes eine Rolle.
Diese benötigen aber ebenfalls eine Temperaturdifferenz zwischen Auflagefläche am CPU und Wärmetauscher.

Ich gehe auch davon aus, dass deine Temperaturen nicht richtig ausgelesen werden.
 
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Eine CPU kann nicht kühler als das Kühlmedium sein. Das ist physikalisch unmöglich. Die CPU ist IMMER wärmer als das Kühlmedium, selbst eine Temperaturangleichung ist unmöglich.

Es handelt sich um Auslesefehler.
 
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Das nein bezieht sich aus diesen Satz:"dass die cpu kälter als die raumtemperatur ist, scheint doch in der brütenden hitze des sommers fast logisch zu sein."
 
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Der Fehler auf den Temeperaturmessungen wird auch dementsprechend groß, wenn die Sensoren nicht in dem für sie geeigten Temperaturbereich sind. Dann verlieren sie an Präzision und Genauigkeit, also Offset + Fehler von +/- 2-3 Grad je nach Fehler.
Würde man genau kalibrierte Thermoelemente einbauen würde sich der CPU-Preis mal eben verdoppeln ;)
 
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