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Suche Gaming CPU / Board (Stromspar im Idle) und nicht zu warm
Ich habe mal recherchiert, angeblich soll das Board allerdings "extreme Bootzeiten" haben. Da ist die Rede von 2-3 Min bis zum Windowsstart (was echt heftig wäre). Einige meinen wohl, das sogar die ganze AM5 Plattform von langen Bootzeiten betroffen ist. Das hat mich schon irgendwie geschockt...Ist da was dran? oder war das alles nur am Anfang bei Release der Boards so? Oder liegt sowas am falschen Ram etc...?
Das liegt anfangs nur am Ram Training, das hat jedes Board, egal welcher Hersteller. EXPO aktiviert und auf 6000 MT/S eingestellt, schaltest im Bios Memory Context Restore an. Dann macht er nochmal ein längeres Ramtraining, danach übernimmt der das und startet normal.
Hallo nochmal,
ich habe es getan und mir den AMD Ryzen 7500F, MSI Tomahawk, 32GB Ram 6000 und den Artic Freezer 36 bestellt...
Und Kurz gesagt: Es war ein Desater
Die Kiste habe ich mit meinen verbleibenden Komponten zusammengebaut, die echte Herausforderung war das USB 3.0 Kabel das seitlich neben den SATA Ports verbaut war reinzfrickeln (wer hat sich sowas ausgedacht) direkt "vor den HDD Cages" und beinahe diesen gehimmelt weil 0 Platz für den Stecker. Alles angeschlossen - Rechner startet nicht gar nichts null Reaktion, bis ich festgestellt habe das anscheinend ein SATA Kabel mit weiterem 4 poligen Anschluss (wo ich davon ausging das war mein Case Fan) die Ursache war, 4 poliger Stecker von Fan Anschluss gezogen, System startet.
Vielleicht zu erwähnen, den CPU-Kühler habe ich noch auf den letzten Millimeter von der Höhe her reinbekommen
Eigentlich war alles gut, dann ging das Theater erst richtig los.
- Win 11 auf neuer M2 SSD installiert, Firefox geöffnet...bumm Restart ohne Vorwarnung (Ereignis Anzeige Kernel 41 Fehler),
- Win 10 auf der alten SSD mal gestartet, selbes Drama.
- Verkabelung geprüft - Keine Änderung
- SATA Kabel geprüft - Keine Änderung
- Netzteil Stresstest mit OOCT Tool - OK (kein Kernel 41!)
- Bios Ram Taktung auf 4800 belassen, auf 6000 gestellt, XMP an/aus, Expo an/aus - gleiches Drama Kernel 41 mal nach 5 min, mal nach einer Stunde
- CPU Stresstest - OK (kein Kernel 41!)
- GPU Stresstest - Manchmal spannungsabfall (Warum auch immer, aber kein Kernel 41) - Die Graka ging ja vorher tadellos
-Ramtest über Memtest laufen lassen - Keine Errors
-Nebenbei irgendwie noch bemerkt das der Artic Freezer 36 auch nicht der leiseste ist und dauernd hoch und runterdreht selbst mit Silent Profil
- Ein paar Games getestet - Kernel 41 hat wieder zugeschlagen
- Nochmal alles geprüft Verkabelung, CPU-Lüftercheck...usw.
- CHAT GPT bald in den Wahnsinn getrieben...
Das Ende vom Lied: Anscheinend hatte ich zuviel Wärmeleitpaste genommen (letztes Resultat nach hunderten Ausschlusskriterien und Lösungsvorschlägen durch CHAT GPT), das war auch anscheinend etwas viel. Aber noch nie habe ich durch Wärmeleitpaste oder etwas zuviel solche Fehler bekommen
-Ich hatte keine wirkliche Gelegenheit festzustellen wo der Fehler dann wirklich am Ende lag
-Ich vermute das Mainboard ist einfach kaputt
Also alles komplett ausgebaut Retour geschickt, mein altes Mainboard eingebaut. Alles funktioniert beim alten System wieder tadellos. Kein Kernel 41, nichts
Jetzt stehe ich quasi wieder bei 0 überlege ob ich mir eine neue Kiste extern zusammenbauen lasse diesmal mit neuem Netzteil und Gehäuse, Mindfactory will 150€ haben, Alternate gleich 200€...hat jemand eine Idee wo ich sowas (Eigenkonfiguration) günstiger bekommen kann?
Dabei stellt sich mir die Frage ob die Intel Platform nicht besser geeignet ist, AM5 scheint wohl auch irgendwie grundsätzlich bei vielen Probleme zu bereiten und nicht nachvollziehbare Fehler zu verursachen...
Das klingt alles sehr frustrierend.
Hast du schonmal bei Dubaro oder Boostboxx geschaut ob da was für dich dabei ist.
Da kannst du ein System vorauswählen und auch konfigurieren. Die Auswahl der Komponenten ist zwar begrenzt, aber im Normalfall ausreichend.
Das klingt alles sehr frustrierend.
Hast du schonmal bei Dubaro oder Boostboxx geschaut ob da was für dich dabei ist.
Da kannst du ein System vorauswählen und auch konfigurieren. Die Auswahl der Komponenten ist zwar begrenzt, aber im Normalfall ausreichend.
Gute Idee Dubaro und Boostboxx, ich hatte heute noch ARLT entdeckt, das soll knapp 80€ für den Einbau in ein Gehäuse kosten.
Ich bin aber irgendwie auch gerade ganz froh, dass ich doch nicht final zu dem Setup gegriffen habe, da anscheinend das MSI Tomahawk doch so einige Probleme bereitet und angeblich sogar der 4080er Onboard Soundchip laut einigen Reviews/Netzrecherchen Fehler verursacht.
Ich habe mir überlegt wieder ein ASUS Board zu nehmen, der Rückbau meines alten Z170 Pro Gaming war echt einfach im Vergleich zum MSI, ich kann mir vorstellen das ein neues Asus Board eventuell doch besser passt, zudem sind die Anschlüsse auch anscheinend alle oben und nicht seitlich angebracht (was echt übel ist / ausgehen kann sagen wir mal bei nicht XXL Gehäusen)
Zudem ist ein Ryzen 7600 eventuell doch besser, da dieser eine integrierte GPU beinhaltet (quasi als Backup falls mal die Graka abraucht und noch ohne Theater an die Daten kommen kann).
Mein neue Setup Idee ist nun:
-Ryzen 7600
-ASUS TUF Gaming B650E-Plus WIFI
-G.Skill Trident Z5 NEO schwarz UDIMM 32GB Kit, DDR5-6000, CL30-38-38-96
-Noctua NH-U12A
Eventuell ist das Setup doch etwas runder auch etwas teuer aber insgesamt besser. Ich schlaf mal ein paar Tage drüber und mal schauen ob ich noch einen Versuch selbst starte oder bauen lasse.
AMD Ryzen 5 7500F vs. AMD Ryzen 5 7600. CPU-Vergleich (2026): Test, Gaming, Benchmark, Effizienz, technische Daten und Unterschiede.
www.hardwaredealz.com
da würde ich dann lieber ein paar Euro drauf legen und den 9600X nehmen der hat auch eine iGPU und ist wesentlich schneller, nur knapp hinter dem 9700X und auch nicht weit vom 7600X3D entfernt. Der bekommt auch gut eine RTX 5070 Ti oder RX 9070XT versorgt falls du mal eine nachrüsten möchtest.
Dafür kannst du beim Kühler stark sparen. der Noctua ist zwar sehr gut, aber auch extrem teuer. Da dir der Arctic Freezer 36 nicht zusagt, kannst du ja evtl. den Thermalright Assassin King 120 nehmen der reicht locker aus (hat ja nur 65W TDP), wenn du lieber was stärkeres möchtest dann den Peerless Assassin 120 oder den BeQuiet Pure Rock Pro 3
AMD Ryzen 5 7500F vs. AMD Ryzen 5 7600. CPU-Vergleich (2026): Test, Gaming, Benchmark, Effizienz, technische Daten und Unterschiede.
www.hardwaredealz.com
da würde ich dann lieber ein paar Euro drauf legen und den 9600X nehmen der hat auch eine iGPU und ist wesentlich schneller, nur knapp hinter dem 9700X und auch nicht weit vom 7600X3D entfernt. Der bekommt auch gut eine RTX 5070 Ti oder RX 9070XT versorgt falls du mal eine nachrüsten möchtest.
Dafür kannst du beim Kühler stark sparen. der Noctua ist zwar sehr gut, aber auch extrem teuer. Da dir der Arctic Freezer 36 nicht zusagt, kannst du ja evtl. den Thermalright Assassin King 120 nehmen der reicht locker aus (hat ja nur 65W TDP), wenn du lieber was stärkeres möchtest dann den Peerless Assassin 120 oder den BeQuiet Pure Rock Pro 3
Das mit dem 9600X ist ein guter Tipp danke, der ist definitv besser.
Beim CPU-Kühler suche ich einen Silent Kühler (hatte vorher auf dem alten Intel einen Noctua NH-U12s, der war/ist echt super. Von dem Ding höre ich gar nichts außer etwas bei Vollast, aber vermutlich ist der auch zu klein für zukünftige CPUs).
Der Artic ist ständig hoch und runter gegangen bei jeder Kleinigkeit in Windows, das war total nervig.
Insgesamt kann ich durchaus noch ein paar Euro auf die Konfiguration drauflegen, das ASRock Board schaue ich mir mal näher an
Der ist ja am Board angeschlossen gewesen, worüber der seine Befehle bekommen hat. Wenn im Hintergrund irgend ein Dienst den Prozessor auf Trab gehalten hat und so dafür sorgte, dass die Temperatur immer wieder anstieg, lief auch der Lüfter immer hoch. Da du ja Allgemein Probleme mit der Konfiguration hattest und es zu abstürzen kam, ist es aus meiner Sicht sehr wahrscheinlich, dass es damit zusammen hing und es auch bei anderen kühlern dazu gekommen wäre. Aber darüber kann ich nur spekulieren.
Mein 2. Anlauf ist nun geglückt, alles hat gut geklappt.
Ich habe nun einen AMD 9600x, Asus ROG Strix B650E-F Gaming WIFI, 32 GB TeamGroup T-Create Expert schwarz DDR5-6000 (2x 16GB Kit) und den Noctua NH-U12A als CPU Kühler in mein Antiphon Cooltek Gehäuse verbaut.
Es hat auf Anhieb direkt beim ersten Anlauf alles funktioniert, da es auch wieder ein ASUS Board geworden ist, wusste ich genau wo welche Einstellungen sind. Da weiß man was man hat.
Der Noctua Kühler passt auch wesentlich besser in mein altes Antiphon Gehäuse, kein überstehen oder berühren der Gehäuseklappe. Der Artic Freezer 36 dagegen hatte meine Gehäuseklappe auch berührt.
Win 10 habe ich so wie es war erst einmal draufgelassen, funktioniert weiterhin super obwohl die Hardware komplett gewechselt wurde, Treiber von Asus alle draufgemacht, bisher null Abstürze oder Fehler. Die Win 11 installation auf die neue M2 SSD, tue ich mir dann irgendwann im Herbst an.
Nachteil beim Asus Board sind halt die 4x SATA Ports, anstatt der 6x Ports bei MSI, eine Platte habe ich vorerst abgeklemmt. Bei den kritischen Fehlern die ich bei dem ersten Zusammenbau mit dem Tomahawk hatte aber zu verschmerzen.
Einzig der Lüfter (vermutlich Gehäuselüfter) dreht immer mal leicht nach oben in Windows Idle / Surfen, obwohl dieser im Bios schon auf Silent steht, da muss ich nochmal schauen ob ich das komplett silent bekomme, definitiv aber kein Vergleich zum Freezer 36. Bei meiner alten Config war alles komplett silent in Windows
Hier nochmal ein Danke an alle Tipps und Ideen von euch allen, am Ende hat die Konfig 100-200€ mehr gekostet, aber das war es dann auch definitv wert.