Ich schließe mich an.
-Risikopatient
- Kein Home Office
-Systemrelevantes Unternehmen/Job (KRITIS)
- Drei verschiedenen Wartelisten
Keinerlei Rückmeldung.
Bei uns kann zu den Hausärzten inzwischen jeder hin. Bringt nur nichts ohne Impfstoff.
Willkommen im Club (bis auf Home Office, das klappt bei mir zumindest zeitweilig). Ich hatte mich schon gefreut, als endlich Gruppe 3 an die Reihe kam und ich zum ersten Mal in dem Schlammassel irgend eine Chance gebabt hätte, irgend einen kleinen Vorteil von dem Schlamassel zu bekommen (kein Kurzarbeitergeld, keine zusätzliche Freizeit, keine Entschädigungen/Hilfen/Unterstützung... für gar nichts, Home Office selbst erkämpft, Mehrbelastungen dadurch geschultert, gefühlt als einziger AHA-Regeln eingehalten, auch bei Lockerungen nicht an die Spitze der neuen Inzidenz-Charts gesprungen, sondern freiwillig weiter auf sich aufgepasst,...) und dann schaffen diejenigen, die selbst alle Priogruppe 1 oder 2 waren, Priogruppe 3 einfach ab und führen kurz vor der Durchimpfung von 2 alle anderen zu Rest zusammen. Und führen im gleichen Zuge noch eine rechtliche Besserstellung für etwas-weniger-ansteckend-weil-Geimpfte ein.
Merke: Solidarität ist, wenn 14 Monate lang Rücksicht übst und dich selbst kasteiest, damit die besonders Schützenswerten sicherer sind und dann einen Arschtritt von denen bekommst.
Ich schätze jetzt mal, dass so ein Test 5 bis 10 Euro im EK kostet. Der Mitarbeiter kostet auch mindestens 12 Taler/h + Arbeitgeberanteil und der ganze Kram muss archiviert werden.
Der Test kostet bei uns in der Apotheke 7 € im Verkauf, also wird es unter 5 € im Einkauf sein und wenn man die 15 Minuten Warten mit was sinnvollem füllt (z.B. dem nächsten Patienten), braucht man 5-10 Minuten für die Umsetzung. Zu dokumentieren und archivieren ist bei den Selbsttests gar nichts, weil die jeder für sich macht, da muss maximal eine Bestätigung am Ende ausgehändigt werden. Heißt also pro Tester wenigens 6, bei guter Organisation/Fließbandabfertigung und/oder Mithilfe der zu Testenden auch 12 Kunden pro Stunde möglich zu einer Stückmarge von je 15 €. Wenn man keine vollwertige Apothekerin oder ausgebildete Krankenschwester dahinstellt, sind also bis zu 150 € Nettogewinn pro Stunde und Mitarbeiter möglich, wenn man keine extra Räumlichkeiten anmietet. Aber auch die sollten bei der momentan gigantischen Nachfrage nach Gewerberäumen in wie-ausgetorbener Lage zur Zwischenmiete spottbillig sein.
Das ergibt eine Gewinnspanne, von der selbst Vertragswerkstätten deutscher Automarken nur träumen können.