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Coronavirus-Pandemie: Bundesregierung kauft 40.000 Computer

PCGH-Redaktion

Kommentar-System
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Für insgesamt 93,5 Millionen Euro hat die Bundesregierung Desktop-PCs, Notebooks und Tablets gekauft, um Ministeriumsmitarbeitern das Homeoffice zu ermöglichen.

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Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Falls Arbeitgeber dies ablehnen wollen, müssen sie zwingende betriebliche Gründe darlegen oder begründen, warum sich die Tätigkeit nicht fürs Homeoffice eignet.

Ich sehs schon kommen... ich darf dann demnächst für mehrere Hundert Arbeiter im Großbereich Formulare schreiben, warum man bzw. er/sie beispielsweise eine CNC-Fräse nicht aus dem Homeoffice heraus bestücken kann.

...Moment... das könnte ich auch zu Hause machen. :ugly:


Nein im Ernst, die grundidee ist ja nicht unbedingt schlecht aber ich befürchte es wird wenns kommt wieder ein unfassbares Schwachsinnsgesetz das wieder Hunderttausende Vorgesetzte zu elendem Bürokratiekram zwingen wird um darzulegen warum sich die Straße nicht selber bau wenn der Bauarbeiter zu Hause am PC sitzt. Bei weniger offensichtlichen Dingen (Bürotätigkeiten für die der prozess verlangt dass man in eben jemen Büro sein muss aus diversesten Gründen) wirds noch ekelhafter.

Durch solchen Zwang erreichste nichts. Wenn ein Unternehmen bemerkt hat, dass es sogar schneller, besser, produktiver, entspannter werden kann (Nicht: Muss!!) wenn manche Mitarbeiter teilweise im Homeoffice arbeiten dann werden sie es auch tun, Anders nicht. Die Hürde ist für Unternehmen, es zu PROBIEREN. Corona hat da an manchen Stellen Leuten die Augen geöffnet - bei uns sind auch manche Bereiche ins Homeoffice geschickt worden aus Lockdowngründen halt wos immer hieß "das können die NIEMALS von zuhause machen!!" und nach 2 Monaten hat sich herausgestellt, dass die Leute sogar produktiver waren als vorher und auch auf eine Nachfrage (/Umfrage) hin fast alles postiiv bewertet hatten und wenn überhaupt höchstens einen Tag pro Woche vor Ort sein wollten. :fresse:
 

Zatoichi1

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Super, da freut sich der Arbeitgeber, spart man sich die ganzen Büroräume per Gesetz. Recht auf Home Office... kommt das direkt von Bill the Kid, oder machen das die Handlanger aus eigenem Eifer?
 

shaboo

Freizeitschrauber(in)
Super, da freut sich der Arbeitgeber, spart man sich die ganzen Büroräume per Gesetz. Recht auf Home Office... kommt das direkt von Bill the Kid, oder machen das die Handlanger aus eigenem Eifer?
Selten so einen Quatsch gelesen. Home Office scheitert heutzutage immer noch in neun von zehn Fällen am Arbeitgeber. Wenn die ArbeitGEBER tatsächlich so scharf darauf wären, würde wohl niemand auf die Idee kommen, den ArbeitNEHMERN einen gesetzlichen Anspruch darauf einzuräumen ... :rollen:

Klar kann man über den Vorschlag Heils viel diskutieren, aber die Kritik der Gegner ist ja nun auch einigermaßen lächerlich. CSU-Generalsekretär Markus Blume sagt beispielsweise ernsthaft, "dass Homeoffice im Zuge von Corona vielerorts zur Selbstverständlichkeit geworden sei." Was immer er dabei mit "vielerorts" auch meinen mag, wenn das wirklich so wäre, verstehe ich den Widerstand gegen ein entsprechendes Gesetz nicht, das demzufolge ja kaum etwas ändern würde.
 
Zuletzt bearbeitet:

BxBender

BIOS-Overclocker(in)
Satan Ziege!

40.728 Desktop-PCs, Notebooks und Tablets mit Zubehör für insgesamt 93,5 Millionen Euro

Für das Geld müssen die Beamten und/oder Abgeordnete oder wer auch immer aber gleich doppelt so schnell arbeiten!!!

Eine Ausgabe 20 Jahre-PCGH inkl. Jahresarchiv-DVD für 6 Euro hätte dem Steuerzahler sicherlich 60 Millionen Euro gespart!

Kann doch echt nicht wahr sein!

Bitte eine neue Folge "Barth deckt auf" drehen!

In meiner Firma muss ich mit einer Gurke von Rechner CAD Konstruktion und Lasermaschinenprogrammierung durchführen. Da steckt echt ne Pascal 1050 als Quadro getarnt drin. Süße 1-Slot-Karte mit Minilüfter, den man auch auf ein X570 Board schnallen könnte. Echt putzig das Ding. LOL Aber ich nehms gelassen, ich werde ja nach Zeit bezahlt. Wäre der PC schneller bei der Kalkulation, müsste ich ja noch mehr in Kurzarbeit gehen und würde noch weniger verdienen. uiuiuiui...
Also meinetwegen könnten die mir auch ne 3080 reinstecken (was haben die wohl alles für Klimbims zusammengekauft??? Edeldesign-Notebooks?), kostet nicht viel, und dafür mach ich dann im Büro die Heizung aus. Man muss ja die Stromkosten wieder rauskriegen ^^ ;-P
Das sehen die Verkäufer bestimmt ganz anders ;)

Kaufgrund ist ja da: Wirtschaft ankurbeln. Zieht immer. ^^ Also ne, in der normalen Welt hätte man das sicher für die Hälfte gemacht und hätte nicht einmal sparen müssen. Man muss sich ja auch fragen, warum überhaupt eine Müde Mark dafür ausgegeben werden musste. Würde ich jetzt zu Hause bleiben wollen, gäbe es von meienr Firma Null Unterstützung, ich dürfte ggf. den PC selber abbauen udn zu Hause aufbauen und dann in einem halben JAhr wieder hinschleppen. Da würde keiner zusätzlich ein neues Gerät anschaffen, was dann in einem halben Jahr vielleicht wieder überflüssig ist, oder ein noch funktionierendes Gerät vor Ort obsolet machen würde. Das sind Zusatzkosten, die nirgendwo eingeplant werden, und von normalen Firmen nicht mal eben gestemmt werden, die nach Möglichkeit jeden Cent an den Mitarbeitern einsparen, wenn man dafür besser Firmenwagen für die leitenden Angestellten und die Firmenführung kaufen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Also würden die Rechner für uns normalsterbliche User ca. 2710€ pro Stück kosten. Was zum Teufel sind das für Höllengeräte?
Vielleicht ist da an jedem 700€-Rechner aber auch ein Wartungsvertrag für 2000€ mit dran... wer weiß das schon. Wundern würde mich das nicht.
 

EX-Buzz

Freizeitschrauber(in)
Traurig, wieviel Unvernunft in diesem Forum doch vorhanden ist. Da kann sich der geneigte Hardwarenerd ja einmal richtig echauvieren, was sich die Regierung doch erdreistet, solch teuren Rechengeräte anzuschaffen. Man selbst würde das ja alles viel billiger hinbekommen und überhaupt, weswegen brauchen diese überbezahlten Beamten und Volksverräter überhaupt Computer.

Vielleicht wäre es gut zu wissen, warum die Beschaffungsvorgänge von Ländern, Kommunen und Verwaltungen teurer sind, als wenn es der PCGH Nutzer in seinem Nebengewerbe machen würde.

nur mal um ein paar Stichwort zu nennen:

-Pflicht zur Nachhaltigkeit
-Wirtschaftlichkeit
-Ausschreibungspflicht
-Sicherheitsinteressen
-Mindestlohn
-Kurzfristigkeit

*Trennung*

Der teure Preis hat unter anderem damit zu tun, dass ein großer Teil dieser Geräte über Verbindungen kommunizeren muss die min. VS-NfD und teilweise VS-Geheim zugelassen sind.

Somit gehören zu diesem Gesamatpaket SINA-Workstations und GENU-Cards zur Verschlüsselung. Weiterhin gehören dazu 27" Monitor, Dockingstation, Maus, Tatstaur, Taschen , Kabel ect. Allein der HP Laptop kostet im normalen Einkauf schon 1.500€, dazu kommen noch Lizensgebühren für Windows+Office, Festplattenverschlüsselung, Mailprogramme, Videokommunikation ect. Zertifizierung durch das BSI sowie Wartungsverträge für 3 Jahre. Aufbau und Anschluss im jeweiligen Homeoffice durch die BWI und und und......

Eine faktenbassierte Disskusion darüber wäre wünschenswert, weniger Eomtionen und Meinungen, mehr Sachlichkeit bringt uns weiter.

*Edit* Typos verschlimmbessert
 
Zuletzt bearbeitet:

TheAbyss

Freizeitschrauber(in)
Zuerst einmal geht es bei der Geschichte um Business Continuity in der Verwaltung, denn ansonsten sind es die gleichen Teilnehmer, die dann über eine eingeschränkte Funktion der Verwaltung klagen, sei es bei Steuererstattung, Bearbeitung von Anträgen usw.
Den öffentlichen Dienst pauschal als Berufsdenunziant oder noch schlimmer in letzter Zeit zu titulieren, zeugt von wenig Verständnis von Regelmechanismen.
Die Corona-Diskussion generell vermeide ich, wenn man aber persönliche,tägliche, internationale Kontakte zu Betroffenen hat, die an regelmäßigen Meetings nicht teilnehmen, weil sie alle im fraglichen Zeitraum einen Angehörigen beerdigen müssen, ist meine Beherrschung gefragt.

Und nein, ich bin weder im öffentlichen Dienst, noch sitze ich im sicheren Hafen. Mein Arbeitsplatz steht wie viele andere derzeit auf dem Prüfstand.
 

Amigo

BIOS-Overclocker(in)
Das sind etwa 2500 Euro pro PC, viel zu teuer
Zu teuer? Wir zahlen auch 90 Millionen Euro für lächerliche 24 Millionen Masken aus China... :ugly:
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@Topic: Ja, sicher schöne versteckte Vetternwirftschaft und überteuerte Preise...wir zahlen ja nach wie vor... :rolleyes:
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Falls Arbeitgeber dies ablehnen wollen, müssen sie zwingende betriebliche Gründe darlegen oder begründen, warum sich die Tätigkeit nicht fürs Homeoffice eignet.

Ich sehs schon kommen... ich darf dann demnächst für mehrere Hundert Arbeiter im Großbereich Formulare schreiben, warum man bzw. er/sie beispielsweise eine CNC-Fräse nicht aus dem Homeoffice heraus bestücken kann.

...Moment... das könnte ich auch zu Hause machen. :ugly:


Nein im Ernst, die grundidee ist ja nicht unbedingt schlecht aber ich befürchte es wird wenns kommt wieder ein unfassbares Schwachsinnsgesetz das wieder Hunderttausende Vorgesetzte zu elendem Bürokratiekram zwingen wird um darzulegen warum sich die Straße nicht selber bau wenn der Bauarbeiter zu Hause am PC sitzt. Bei weniger offensichtlichen Dingen (Bürotätigkeiten für die der prozess verlangt dass man in eben jemen Büro sein muss aus diversesten Gründen) wirds noch ekelhafter.

Durch solchen Zwang erreichste nichts. Wenn ein Unternehmen bemerkt hat, dass es sogar schneller, besser, produktiver, entspannter werden kann (Nicht: Muss!!) wenn manche Mitarbeiter teilweise im Homeoffice arbeiten dann werden sie es auch tun, Anders nicht. Die Hürde ist für Unternehmen, es zu PROBIEREN. Corona hat da an manchen Stellen Leuten die Augen geöffnet - bei uns sind auch manche Bereiche ins Homeoffice geschickt worden aus Lockdowngründen halt wos immer hieß "das können die NIEMALS von zuhause machen!!" und nach 2 Monaten hat sich herausgestellt, dass die Leute sogar produktiver waren als vorher und auch auf eine Nachfrage (/Umfrage) hin fast alles postiiv bewertet hatten und wenn überhaupt höchstens einen Tag pro Woche vor Ort sein wollten. :fresse:

Es gibt auch Arbeitgeber, die schlichtweg die (einmaligen) Infrastrukturausgaben für Home Office scheuen, selbst in diesen Zeiten. Ich habe Fälle in der Bekanntschaft, deren Arbeit zu 100 Prozent von zu Hause erledigt werden könnte, da sie ohnehin bereits über mehrere Standorte verteilt ist und somit alle Arbeitsabläufe außer lokale Teammeetings auf Fernkommunikation ausgelegt sind. Trotzdem wurden die Leute selbst Ende April ins Büro geordert, Homeoffice gibt es mangels Rechner- und Serverkapazitäten nur für eine Hand voll Privilegierte. Ich weiß nicht, ob das jetzt geplante Gesetz daran etwas ändern wird, aber irgend eine Form von Zwang ist wohl manchmal von Nöten.


Also würden die Rechner für uns normalsterbliche User ca. 2710€ pro Stück kosten. Was zum Teufel sind das für Höllengeräte?
Vielleicht ist da an jedem 700€-Rechner aber auch ein Wartungsvertrag für 2000€ mit dran... wer weiß das schon. Wundern würde mich das nicht.

Mit ungerundeten Zahlen komme ich auf 2295,72 Euro pro Gerät inklusive "Zubehör". Bedenkt man die Preise, die im April oder Mai für lieferbare Laptops oder gar für Videokonferenz-Equipment aufgerufen wurden oder die Ausgaben für vernünftige Eingabegeräte und Monitore, können leicht 1.000 bis 1.500 Euro davon auf die Hardware pro (Home-Office-)Arbeitsplatz entfallen. Da solche Geräte in Ämtern teilweise über ein Jahrzehnt eingesetzt werden, lohnt es sich auch nicht, für 100 Euro weniger deutlich schlechtere Komponenten zu wählen. Dazu kommen möglicherweise zusätzliche Software-Lizenzen, die die Bundesregierung nicht bei eBay-Keyseller für 50 Cent das Stück kaufen kann und die in vielen Fällen auch professionelle Anwendungen mit deutlich drei-, vereinzelt vierstelligen Preisschildern umfassen kann, sowie die nötigen Netzwerkseitigen Aufrüstungen. Bei einem teuren Anbieter/kurzer Ausschreibezeit könnte man diese Summe meiner Meinung nach sogar ohne Wartungsvertrag verbrauchen. Inklusive Lebenszeit-Support wäre es möglicherweise sogar ein guter Preis.

Was ich eher kritisieren würde: Von knapp 500.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst wurden weitere 40.000 vor Corona-Risiken geschützt; unter Annahme das unsere Ämter nicht gerade die Speerspitze der neuesten Technologien sind, glaube ich nicht, dass es vor Corona mehr als 10.000 weitere Home-Office-Arbeitsplätze gab. Es müssen also weiterhin 90 Prozent der Beschäftigten jeden Tag in ÖPNV und Büro sitzen, um bundesweit digital versendete Daten (hofft man ^^) zu bearbeiten, die an keinen physischen Arbeitsplatz gebunden sind. Vielleicht hätte man hier sogar etwas mehr als 94 Millionen ausgeben sollen? Insgesamt wurden wegen Corona schließlich über 200.000 Millionen mehrheitlich in große Unternehmen investiert.
 

Incredible Alk

Moderator
Teammitglied
Es gibt auch Arbeitgeber, die schlichtweg die (einmaligen) Infrastrukturausgaben für Home Office scheuen, selbst in diesen Zeiten.
Ja, ich weiß, bin Betroffener. :haha:
Von dem was ich auffer Arbeit so tue kann ich je nachdem was es gerade so ist mindestens die Hälfte zu Hause erledigen - und das bis vor Kurzem stellenweise sogar sehr viel schneller da mein Heim-PC Kreise um meine Bürogurke zieht (immerhin das Problem hat sich ziemlich erledigt nachdem ich dieses Jahr endlich nen 6-Kerner mit halbwegs ausreichend RAM und sogar SSD bekommen hab). Da hätten sie nicht mal was investieren müssen - ich hätte meine private hardware gerne kostenlos genutzt (durch das gesparte Benzin mehr als bezahlt).

Ich hätte auch gar kein Problem damit das völlig flexibel zu gestalten, also 0 bis 7 Tage die Woche daheim oder im Werk je nachdem was halt anliegt - bei <20km Entfernung bzw. rund 20 Minuten Fahrzeit ist das auch kein immenser Aufwand. Aber es ist einfach die Firmenphilosophie eines ~350 Jahre alten und für heutige Verhältnisse irre langsamen Unternehmens, dass ein Betriebsingenieur was auch immer er tut definitiv vor Ort sein muss. Und wenn er nur Daten auswertet und Zeichnungen erstellt und Berichte schreibt oder Folien fürn Chef bastelt (was zu Hause definitiv effizienter geht). Es wird wohl noch weitere 10 Jahre dauern bis sich da was bewegt - in der Hoffnung, dass das Unternehmen dann noch existiert bei dem lahmen Change Management. :ka:
 

TheAbyss

Freizeitschrauber(in)
Ja, ich weiß, bin Betroffener. :haha:
Von dem was ich auffer Arbeit so tue kann ich je nachdem was es gerade so ist mindestens die Hälfte zu Hause erledigen - und das bis vor Kurzem stellenweise sogar sehr viel schneller da mein Heim-PC Kreise um meine Bürogurke zieht (immerhin das Problem hat sich ziemlich erledigt nachdem ich dieses Jahr endlich nen 6-Kerner mit halbwegs ausreichend RAM und sogar SSD bekommen hab). Da hätten sie nicht mal was investieren müssen - ich hätte meine private hardware gerne kostenlos genutzt (durch das gesparte Benzin mehr als bezahlt).

Ich hätte auch gar kein Problem damit das völlig flexibel zu gestalten, also 0 bis 7 Tage die Woche daheim oder im Werk je nachdem was halt anliegt - bei <20km Entfernung bzw. rund 20 Minuten Fahrzeit ist das auch kein immenser Aufwand. Aber es ist einfach die Firmenphilosophie eines ~350 Jahre alten und für heutige Verhältnisse irre langsamen Unternehmens, dass ein Betriebsingenieur was auch immer er tut definitiv vor Ort sein muss. Und wenn er nur Daten auswertet und Zeichnungen erstellt und Berichte schreibt oder Folien fürn Chef bastelt (was zu Hause definitiv effizienter geht). Es wird wohl noch weitere 10 Jahre dauern bis sich da was bewegt - in der Hoffnung, dass das Unternehmen dann noch existiert bei dem lahmen Change Management. :ka:

Tröstet es dich, dass es bei Global Playern nicht zwangsläufig schneller geht? :-) Zugegeben, da herrscht weniger Leidensdruck und längerer Atem, aber irgendwann ist auch der mal aufgebraucht.
 

kampfschaaaf

PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Mit ungerundeten Zahlen komme ich auf 2295,72 Euro pro Gerät inklusive "Zubehör". Bedenkt man die Preise, die im April oder Mai für lieferbare Laptops oder gar für Videokonferenz-Equipment aufgerufen wurden oder die Ausgaben für vernünftige Eingabegeräte und Monitore, können leicht 1.000 bis 1.500 Euro davon auf die Hardware pro (Home-Office-)Arbeitsplatz entfallen. [...]
Die ca. 2710€ pro Gerät sind inklusive Mehrwertsteuer, die wir ja als Normalo zahlen müssen. Der Staat zahlt das an sich selbst wohl kaum. Er wird wohl ca. 2300€ pro Gerät zahlen. Die 93,5Mio werden also als Aufwand der Nettobetrag sein. Also das, was es die Regierung tatsächlich gekostet hat. Denke ich zumindest.
 

PCGH_Torsten

Redaktion
Teammitglied
Ich weiß nicht, wie es bei Beschaffungen im öffentlichen Dienst ist, aber das ein Teil des Staates an den anderen zahlen muss, ist keine Seltenheit und die Umsatzsteuer steht teilweise den Kommunen zu, die der Bundesregierung ungern Geschenke machen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind in den den 93,5 Millionen also auch Steuerzahlungen enthalten, die an anderer Stelle wieder als Einnahme an den Staat zurückfließen.
 
Zuletzt bearbeitet:

EX-Buzz

Freizeitschrauber(in)
Die ca. 2710€ pro Gerät sind inklusive Mehrwertsteuer, die wir ja als Normalo zahlen müssen. Der Staat zahlt das an sich selbst wohl kaum. Er wird wohl ca. 2300€ pro Gerät zahlen. Die 93,5Mio werden also als Aufwand der Nettobetrag sein. Also das, was es die Regierung tatsächlich gekostet hat. Denke ich zumindest.

Ich hab doch oben erklärt, wie sich der Preis zusammen setzt. Bei öffentlichen Vergaben werden sehr wohl Steuezahlungen geleistet.

Vielleicht einfach mal selbst informieren, bevor man wieder unnnützer Weise Mutmaßungen ohne Beleg artikuliert.
 
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