AW: Core i9-9900K, i7-9700K & i5-9600K im Test: Intels Coffee-Lake-S-Refresh gibt sich die Ehre
@wolflux
Zu Deiner Frage: Leider nein!
Man muss die Daten zwischen dem dDLL und dem dPLL abgreifen, denn in bis dahin werden sie übermittelt von der CPU. ABER, aber ... Mal abgesehen davon, dass es keine Software gibt, diese das tut, es kann nur die Mainboard-Firmware, von dieser man diese Daten beziehen MUSS. Eine externe Software greift auch nur die Daten von der Firmware ab. Eventuelle Schwankungen je nach Software ergeben sich aus dem Abtastzyklus und den abweichenden Algorithmen. Aber im Falle, man greift diese Daten direkt vom dPLL ab, denn in bis dahin kommen sie noch unverändert an, dann besteht die Komplikation darin, dass sie auf der elektrischen Ebene Kauderwelsch sind, sie sind inkohärent. Die jeweilige Software muss nun ihren eigenen Algorithmus anwenden, damit sich daraus etwas ergibt, was wir auf dem Monitor verstehen können. Das ist dann je nach Software ein Glücksspiel - Abweichungen sind zu erwarten. Offengestanden sehe ich nicht die Möglichkeit, mit dem dPLL zu kommunizieren, denn eigentlich empfängt er nur Befehle und setzt diese um - nicht umgekehrt.
Anmerkung: "SIVD" steht übrigens für "Serial Voltage Identification Definition".
Ganz einfach auf Deutsch übersetzt bedeutet es, dass die Intel Management Engine sich KONSEQUENT an die Vorgabe der CPU richtet, dass also alles andere - Mainboard seitig - übergangen wird.
Auf diese Weise kann man seine CPU nach Intel-Vorgabe betreiben. Es hat auch einen Einfluss auf die Intel Turbo Boost Technology und die Intel Speed Shift Technology, diese nun gänzlich der dDLL regelt. Ausgenommen von den Enhanced-Turbo-Features ASUS MultiCore Enhancement, ASRock Multi Core Enhancement, MSI Enhanced Turbo und GIGABYTE Enhanced Multi-Core Performance.