[Community-Bundestagswahl] Quartal 4 2010

Wenn heute Bundestagswahl wäre welche Partei würdest du wählen?

  • SPD

    Stimmen: 8 10,5%
  • Union

    Stimmen: 6 7,9%
  • FDP

    Stimmen: 5 6,6%
  • Die Linke

    Stimmen: 8 10,5%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 29 38,2%
  • Die Grünen

    Stimmen: 13 17,1%
  • Sonstige

    Stimmen: 5 6,6%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 2 2,6%

  • Umfrageteilnehmer
    76
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
So und weil du es jetzt zweimal verlinkst, ergeben sich 5+5=10DM?
Deine Behauptung lautet 5€/10DM und offensichtlich wurde diese (im Gegensatz zur in der Tat wohlbekannten 5DM Forderung, die sich bis Ende dieses Jahrzehnts von alleine erfüllen dürfte) nie von den Grünen gebraucht.
Wenn du deine Aussage unter diesen Bedingungen als wahr bezeichnen möchtest...
Darf man den Spieß umdrehen und dir einen IQ <65 nachsagen, in der zuversichtlichen Annahme, dass ein Irrtum um den Faktor 2 keine Rolle spielt, wenn man jemandem etwas nachsagt?
Ich vermute mal nicht und es wäre nett, wenn du derartige elementare Grundlagen der Verständigung auch selbst beachtest.

Die Forderungen wurde meines Wissens nach auch in den Eurozeiten fortgesetzt, und das nicht mit 2.50 sondern 5€. Leider finde ich dazu keine Aussage.

Nicht, dass es eine Rolle spielen würde. Wer so dermaßen nach höheren Benzinpreisen schreit und dabei noch allen rät, doch einfach nur 4 Tage zu arbeiten (einfache Mathematik beherrscht derjenige anscheinend ja nicht), ist eindeutig nicht ganz dicht im Kopf. Für so eine illusionistische Vermessenheit gibt es noch nichtmal einen Ausdruck. Dagegen sind selbst Die-Hard Kommunisten klar im Kopf.



Yeah. Von im Worst Case 1€/100km, im Best-Case <30 Cent. Wieviel Steuern würde man allein zahlen, wenn die 4-10L Sprit (je nach Flugzeugtyp und Auslastung, keine Extremfälle und keine Kurzstrecken mit hohen Steigfluganteil berücksichtigt) pro Kopf dafür an der Tanke kaufen müsste, wie es Busunternehmen machen? Wo bleibt die Mehrwertssteuer auf die Dienstleistung "Fluggesellschaft, Flugzeug, Flugbesatzung" als solche? Wo bleibt der Ausgleich für unzählige Subventionen, die in diversen Flughäfen stecken?
Im Vergleich zu den Vorzügen, die die Luftfahrt genießt, sind diese 8-45€ aufs Ticket einfach lächerlich. Und Luftfracht ist sowieso nicht betroffen.

Es geht aber nicht um die Luftfahrt bzw, den Industriezweig. Es geht um die Pendler und Urlauber. Diese werden immerhin direkt belastet. Und wenn man 3 Jahre ohne Urlaub arbeitet, fühlt man sich schon reichlich hintergangen, wenn dann, im ersten Jahr in dem man Urlaub macht, die Flugpreise so enorm ansteigen.

So so. Die Preise für Sprit in Deutschland haben also die meisten Auswirkungen auf Import und Export?
Bezieht sich das jetzt auf deutsche Ölimporte oder wie kommst du auf die Idee?

Fangfrage: Was bevorzugen unsere Wirtschaftszweige? Die Schiene oder die Nah- und Fernverkehrsstraßen?

Inwiefern spielt es also keine Rolle?

Frag mal einen Berliner, der auf ÖPNV angewiesen ist (d.h. jeder, in der Stadt arbeitet), was er von nicht-bürokratischer Verwaltung von z.B. Verkehrsunternehmen hält.

Seit wann sind die Berliner Verkehrsbetriebe in privater Hand?


Nein danke. Ich kann auf die Meinung einer Gesellschaft verzichten, deren Sprecher mir rät, mein Gesicht mal mit Asbest oder Teer einzureiben, weil ich als "Unüberzeugter" wahrscheinlich eh alles für gesund halten würde.

Sag bescheid, wenn es Jemanden gibt, der ehrliche Interessen verfolgt, die nicht einer kommunitaristischen und kontrollsüchtigen Natur entspringen.

Wenn es so etwas je geben wird. Bisher sind da nämlich nur Demagogen am Werk, deren Moral und Mangel an Toleranz den Vergleich mit der deutschen Gleichschaltung nicht zu scheuen braucht.

Und immer noch viel zu billig. Wer für 20€ nach Mallorca fliegen kann, aber für ein Bahnticket von Hamburg nach Stuttgart 200€ bezahlen muss, kann mit Recht sagen, dass da was nicht stimmen kann.

Ja.

Dass die Bahn zu teuer ist.

Außerdem. Setz dich mal bitte in so einen 20€ Flieger. Dann fällt dir vielleicht auf, dass das ganze nur Bauernfängerei von billigfliegern ist.
Du zahlst dort für jedes Getränk und die Mitnahme von Koffern ist im Preis auch noch nicht enthalten.

Wurde bereits schon oft festgestellt, dass diese "Billig Airlines" letztlich genauso teuer oder sogar teurer sind, als der Flug mit einer guten Airline.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Außerdem. Setz dich mal bitte in so einen 20€ Flieger. Dann fällt dir vielleicht auf, dass das ganze nur Bauernfängerei von billigfliegern ist.
Du zahlst dort für jedes Getränk und die Mitnahme von Koffern ist im Preis auch noch nicht enthalten.

Wurde bereits schon oft festgestellt, dass diese "Billig Airlines" letztlich genauso teuer oder sogar teurer sind, als der Flug mit einer guten Airline.

richtig, Billig Flieger, aber das macht nichts, du musst ja nichts trinken, die 2 Stunden nach Mallorca hältst du auch so aus und was das Gepäck angeht, einfach mal die Bedinungen lesen, da kommt man sehr günstig weg, mit dem Schiff nach Mallorca fahren ist deutlich teurer. Mit Auto oder Bahn noch viel mehr, ich hab keine Ahnung, wie lange man mit dem Auto nach Spanien braucht, was das kostet und was ein Boot dann kostet, was einen rüberbringt.


Ach ja, du hast schon wieder einen Doppelpost gemacht. ;)
 
richtig, Billig Flieger, aber das macht nichts, du musst ja nichts trinken, die 2 Stunden nach Mallorca hältst du auch so aus und was das Gepäck angeht, einfach mal die Bedinungen lesen, da kommt man sehr günstig weg, mit dem Schiff nach Mallorca fahren ist deutlich teurer. Mit Auto oder Bahn noch viel mehr, ich hab keine Ahnung, wie lange man mit dem Auto nach Spanien braucht, was das kostet und was ein Boot dann kostet, was einen rüberbringt.


Ach ja, du hast schon wieder einen Doppelpost gemacht. ;)

Kommt von vielem Bücher lesen. Bin daran gewohnt, dass irgendwann mal ein neues Kapitel und eine neue Seite beginnen :P

Das Boot ist günstig. Benzin dürfte aber recht teuer werden. Schätze mal ab 500€ ist man dabei.

Aber eben deswegen sollte Flüge weiterhin günstig bleiben. Als günstige und unkomplizierte Alternative.

BTW: Schon ironisch, dass ich als treuer Anhänger des Kapitalismus dies fordere, während alles links von mir gerne höhere Preise hätte, die sich dann nur noch die Eliten leisten könnten.
Marxismus ist wirklich einen langen Weg gegangen. Vom ursprünglichen Arbeiterrechtskonzept zum neuen Spielzeug der priviligierten Oberschicht.
 
BTW: Schon ironisch, dass ich als treuer Anhänger des Kapitalismus dies fordere, während alles links von mir gerne höhere Preise hätte, die sich dann nur noch die Eliten leisten könnten.
Marxismus ist wirklich einen langen Weg gegangen. Vom ursprünglichen Arbeiterrechtskonzept zum neuen Spielzeug der priviligierten Oberschicht.

Ich will keine höheren Preise, wenn ich nach Amerika fliege, und das kommt derzeit häufig vor, würde es mich stark ankotzen, wenn der Flug 30.000€ kostet, aber ich bin eben dafür, dass gleiche Bedingungen für alle gelten müssen, das forderst du doch als liberaler auch, zumindest schreibst du das.
Wieso also sollen Flugreisen, Flughäfen und Airlines so viele Subventionen bekommen?
 
Ich will keine höheren Preise, wenn ich nach Amerika fliege, und das kommt derzeit häufig vor, würde es mich stark ankotzen, wenn der Flug 30.000€ kostet, aber ich bin eben dafür, dass gleiche Bedingungen für alle gelten müssen, das forderst du doch als liberaler auch, zumindest schreibst du das.
Wieso also sollen Flugreisen, Flughäfen und Airlines so viele Subventionen bekommen?

War jetzt auch weniger auf dich bezogen, als auf die Grünen und Linken.

Natürlich sollten gleiche Bedingungen für alle gelten und natürlich sollten die Subventionen wegfallen. Aber deswegen muss man dann nicht das ganze System zusätzlich noch mit Steuern belasten, wie es ja gerade umgesetzt wird.

So wie es derzeit umgesetzt wird, wird dann höchstwahrscheinlich einfach die Flugsteuer genommen, ein Teil davon in Subventionen umgesetzt und der große Rest in Diäten und Renten für ausgeschiedene Politiker (offizielle Umschreibung "Die Umwelt") investiert.

Um wirklich faire Bedingungen zu schaffen, müsste man schon das gesamte System "resetten". Alle Regulationen aufheben, alle Zusatzsteuern abschaffen und darauf hoffen/warten, dass sich die Preise in einem offenen Wettbewerb verhältnismäßig gut einpendeln.
 
Um wirklich faire Bedingungen zu schaffen, müsste man schon das gesamte System "resetten". Alle Regulationen aufheben, alle Zusatzsteuern abschaffen und darauf hoffen/warten, dass sich die Preise in einem offenen Wettbewerb verhältnismäßig gut einpendeln.

Das wirst du aber nicht schaffen, weil die Politik inzwischen von Lobbyisten beherrscht/unterwandert wird/ist. Die entscheiden, wer welche Subventionen erhält und welche wo gestrichen werden.
Wie lange redet denn die FDP schon von Streichen der Subventionen?
Wie oft haben sie gemeckert, dass die rot/grüne Koalition zu viele Staatssekretäre hat (und die gleiche Anzahl haben sie nun auch).
Und wie oft hat die FDP davon geredet, dass der Markt für Energie liberaler gestaltet werden muss, doch Oligarchen bestimmen immer noch die Preise, investieren aber nichts mehr in die Leitungsnetze.
 
Das wirst du aber nicht schaffen, weil die Politik inzwischen von Lobbyisten beherrscht/unterwandert wird/ist. Die entscheiden, wer welche Subventionen erhält und welche wo gestrichen werden.
Wie lange redet denn die FDP schon von Streichen der Subventionen?
Wie oft haben sie gemeckert, dass die rot/grüne Koalition zu viele Staatssekretäre hat (und die gleiche Anzahl haben sie nun auch).
Und wie oft hat die FDP davon geredet, dass der Markt für Energie liberaler gestaltet werden muss, doch Oligarchen bestimmen immer noch die Preise, investieren aber nichts mehr in die Leitungsnetze.

Natürlich schaffen wir es nicht. Aber wir schaffen es ja mit keiner Partei.

Mit den Grünen würde plötzlich alles auf die alternativen Energiequellen fallen. Mit der SPD hätten die Gasversorger ihren Heyday.
Etc. Etc.

Und trotz Subventionen gibt es dann auch noch Wirtschaftszweige, die immer noch unzufrieden sind. Man denke mal an die Milchbauern, als sie noch fette Subventionen kassierten und trotzdem die Milchpreise radikal anziehen wollten.
 
Was schätzt du muss 1L Milch kosten, damit er sich selbsttragend in großen Stückzahlen für den Betrieb rentiert ?

Jener Preis dürfte grob geschätzt bei circa 80 cent liegen. Von Betrieben, die den Hals nicht voll kriegen, kann hier also wahrhaftig nicht die Rede sein. Aber das will nicht in die Köpfe der Menschen mit ihrer GEIZ IST GEIL-Mentalität rein.
Wir zahlen nicht die Milch, die man im Supermarkt für nur 50 Cent erwerben kann, sondern die Tiere, die unter unmöglichen Haltungsbedingungen die Milch produzieren, und die Bauern, die durch das stete Minus-Geschäft von Subventionen abhängig werden.
 
Was schätzt du muss 1L Milch kosten, damit er sich selbsttragend in großen Stückzahlen für den Betrieb rentiert ?

Jener Preis dürfte grob geschätzt bei circa 80 cent liegen. Von Betrieben, die den Hals nicht voll kriegen, kann hier also wahrhaftig nicht die Rede sein. Aber das will nicht in die Köpfe der Menschen mit ihrer GEIZ IST GEIL-Mentalität rein.
Wir zahlen nicht die Milch, die man im Supermarkt für nur 50 Cent erwerben kann, sondern die Tiere, die unter unmöglichen Haltungsbedingungen die Milch produzieren, und die Bauern, die durch das stete Minus-Geschäft von Subventionen abhängig werden.


Ich bin ja selbst gegen die Geiz-Ist-Geil Mentalität. Aber wenn man saftige Subventionen aberntet, kann man sich nicht erdreisten, die Preise auch noch deutlich anzuziehen. Schliesslich werden die Bauern durch die Subventionen ja schon von den Steuergeldern bezahlt.

Wenn es keine Subventionen gäbe, könnten sie ihre Preise gerne neu gestalten. Wobei das Problem auch bei den Bauern zu suchen ist. Das Ende der Planwirtschaft in der Schweiz hat ja ganz gut aufgezeigt, wie es manche Bauern richtig und andere falsch machen.

Manche Bauern hatten damals die Marktwirtschaft genutzt und den Überschuss an den Rest Europas und sogar nach Amerika verkauft, andere haben lieber gestreikt (tun sie sogar heute, 2 Jahre nach völliger Beendigung der Schweizer Planwirtschaft noch) und sich die Planwirtschaft zurückgewünscht, da sie nicht wussten, was sie mit dem Überschuss an Milch machen sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es geht aber nicht um die Luftfahrt bzw, den Industriezweig.

Wenn ich davon spreche, dass dieser Industriezweig subventioniert wird, dann geht es mir um den .

Es geht um die Pendler und Urlauber. Diese werden immerhin direkt belastet.

Ich denke, wie meine ökoglische begründete Einstellung zu einer Berufs- und Lebenswohnsitzwahl aussieht, die regelmäßige Flüge erfordert, kannst du dir denken. Und Belastungen für Urlauber?
oooooooh. Die Armen. Obwohl Millionen von Deutschen froh wären, wenn sie sich überhaupt mal einen Urlaub leisten könnten (geschweige denn eine längere Flugreise), sind wir nach wie vor pro-Kopf-Weltmeister im "Geld in Zubetonierung und Verschmutzung anderer Länder investieren". Da seh ich überhaupt kein Problem, wenn mal ein kleiner Teil abgezweigt wird.
Irgendwoher müssen staatliche Leistungen finanziert werden und das ist allemal eine bessere Stelle, als z.B. Bildungsmöglichkeiten in immer höheren Maße an das Einkommen (sofern vorhanden) der Eltern zu koppeln.

Und wenn man 3 Jahre ohne Urlaub arbeitet, fühlt man sich schon reichlich hintergangen, wenn dann, im ersten Jahr in dem man Urlaub macht, die Flugpreise so enorm ansteigen.

3 Jahre ohne Urlaub?
Willkommen im Club. Aber wer eine Flugreise bucht, bei dem die paar € einen großen Unterschied machen, den triffts imho vollkommen zurecht :ka:

Fangfrage: Was bevorzugen unsere Wirtschaftszweige? Die Schiene oder die Nah- und Fernverkehrsstraßen?

Gegenfangfrage: Was kostet unsere Wirtschaft richtig viel Geld?
- Transport?
- Energie?
- Arbeitskraft?
- Gewinne erwirtschaften?

Selbst schlagartig 2,50€/l würden auf die Gesamtkosten* nur geringe Auswirkungen haben, denn die deutsche Politik bestraft es nunmal bevorzugt, wenn man Arbeitsplätze schafft oder Gewinn erwirtschaft.

(*: Ausgenommen LKW-Speditionen. Aber da siehts dann imho genauso aus, wie z.B. bei der Ruhrkohle: Sorry, aber die Branche wird in Zukunft einfach an Bedeutung verlieren. Wenn nicht durch zukunftsorientierte Verkehrs- und Energiepolitik, dann eben durch die Finanzierungsgrenzen des Autobahnausbaus und der Verknappung der Ölvorräte. Natürlich kann man dann auch einen weiteren Subventionstropf aufstellen...)

Seit wann sind die Berliner Verkehrsbetriebe in privater Hand?

Alle nicht, aber die S-Bahn-Berlin-GmbH (deren Züge nunmal den Löwenanteil der Transportkapazitäten liefern. oder liefern sollten...) ist seit ihrer Gründung 1995 ein privatisiertes Unternehmen. (in der langen Kette von Muttergesellschaften ist zwar letztlich der deutsche Staat Hauptaktionär, aber dir ging es ja um die Verwaltung, nicht um die Besitzansprüche)

Wenn es so etwas je geben wird. Bisher sind da nämlich nur Demagogen am Werk, deren Moral und Mangel an Toleranz den Vergleich mit der deutschen Gleichschaltung nicht zu scheuen braucht.

Wenn du wissenschaftliche Institutionen aufgrund von Unterstellungen ablehnst, dann nutze dieses Forum in Zukunft bitte nur noch Wirtschaft&Politik. Da weitere Aussagen von dir zu wissenschaftlichen Themen offensichtlich kein Interesse an Diskussion über oder auch nur Beachtung von Inhalten wiederspiegeln, werden sie im Rahmen dieses Diskussionsforums ggf. als Offtopic-Spam behandelt, wenn sie andere Diskussionen stören.

Wurde bereits schon oft festgestellt, dass diese "Billig Airlines" letztlich genauso teuer oder sogar teurer sind, als der Flug mit einer guten Airline.

Trotz allem sind Flüge verdammt billig, wenn bedenkt, wie groß der Aufwand dahinter und die Folgen dadurch eigentlich sind.



Aber deswegen muss man dann nicht das ganze System zusätzlich noch mit Steuern belasten, wie es ja gerade umgesetzt wird.
...
Um wirklich faire Bedingungen zu schaffen, müsste man schon das gesamte System "resetten". Alle Regulationen aufheben, alle Zusatzsteuern abschaffen und darauf hoffen/warten, dass sich die Preise in einem offenen Wettbewerb verhältnismäßig gut einpendeln.

Siehe oben: In irgend einer Weise müssen staatliche Dienste finanziert werden. Man kann fordern, dass der Staat die Bundeswehr abschafft, Sozialhilfe direkt durch Zwangsarbeit ersetzt oder die Arbeitszeiten von Bediensteten auf 16h/7d/51w anhebt - aber einfach nur die Abschaffung von Einnahmequellen oder (in Anbetracht von im Schnitt 33,6 Milliarden neuen Bundeskrediten - seit Ende der Grünen, denen du vermutlich Geldverschwendung vorwerfen würdest) den Verzicht auf die Aufhebung von Steuerbefreiungen zu fordern, dass ist was für Lobbyisten und FDPler.


Was schätzt du muss 1L Milch kosten, damit er sich selbsttragend in großen Stückzahlen für den Betrieb rentiert ?

Jener Preis dürfte grob geschätzt bei circa 80 cent liegen. Von Betrieben, die den Hals nicht voll kriegen, kann hier also wahrhaftig nicht die Rede sein. Aber das will nicht in die Köpfe der Menschen mit ihrer GEIZ IST GEIL-Mentalität rein.
Wir zahlen nicht die Milch, die man im Supermarkt für nur 50 Cent erwerben kann, sondern die Tiere, die unter unmöglichen Haltungsbedingungen die Milch produzieren, und die Bauern, die durch das stete Minus-Geschäft von Subventionen abhängig werden.

Wir zahlen zu einem erheblichen Teil auch die Milch, die niemand kaufen will und die vergammelt oder vernichtet wird. Fakt ist nunmal, dass die Bauernlobby Jahrzehntelang hohe Subventionen durchsetzen konnte und wir somit eine Überproduktion haben. Es ist sympathisch, dass die Milchbauern zusammenhalten und sich geschlossen gegen die kommenden Umschwünge stellen wollen - aber entweder sie senken die Zahl ihrer Kühe, die Produktionsmenge pro Kuh (käme auch dem Antibiotikabedarf zu gute, ggf. könnte man sogar wieder auf Rassen umsteigen, die nach ihrer Zeit in der Milchwirtschaft für mehr als nur Tierfutterverwertung taugen?) oder der Markt senkt die Zahl der Milchbauern.
P.S.: Solange die Großmolkereien dran verdienen wollen, werden es wohl eher 90 Cent. 80 Cent zahle ich für Milch von Molkereien in Bauernhand.
 
Wenn ich davon spreche, dass dieser Industriezweig subventioniert wird, dann geht es mir um den .

Nein. Eben nicht. Dann geht es nicht um den Industriezweig alleine, sondern um alle Teilnehmer dieses speziellen Marktes

Ich denke, wie meine ökoglische begründete Einstellung zu einer Berufs- und Lebenswohnsitzwahl aussieht, die regelmäßige Flüge erfordert, kannst du dir denken. Und Belastungen für Urlauber?
oooooooh. Die Armen. Obwohl Millionen von Deutschen froh wären, wenn sie sich überhaupt mal einen Urlaub leisten könnten (geschweige denn eine längere Flugreise), sind wir nach wie vor pro-Kopf-Weltmeister im "Geld in Zubetonierung und Verschmutzung anderer Länder investieren". Da seh ich überhaupt kein Problem, wenn mal ein kleiner Teil abgezweigt wird.
Irgendwoher müssen staatliche Leistungen finanziert werden und das ist allemal eine bessere Stelle, als z.B. Bildungsmöglichkeiten in immer höheren Maße an das Einkommen (sofern vorhanden) der Eltern zu koppeln.
Ich weiss, dass dein zweiter Vorname Ignoranz und dein Nachname Menschenfeind ist. Also ja.

Ist ja schön, wenn du als Lehrer (was sowieso eher ein Hobby als ein physisch oder psychisch anstrengender Beruf ist*) keinen Urlaub brauchst, aber dann lass doch bitte dein misgünstiges Gerede gegenüber jenen, die einen anstrengenderen Job erledigen und nebenbei dein Gehalt mitbezahlen.

*War ich selbst eine ganze Weile. Da hat man schneller das Geld in der Hand, als das man nur einmal sein Gehirn anstrengen müsste.

Gegenfangfrage: Was kostet unsere Wirtschaft richtig viel Geld?
- Transport?
- Energie?
- Arbeitskraft?
- Gewinne erwirtschaften?
Kommt auf das Unternehmen an. Bei Unternehmen die stark von der Logistik abhängig sind, verschlingt der Transport aber nunmal seinen Teil.

Alle nicht, aber die S-Bahn-Berlin-GmbH (deren Züge nunmal den Löwenanteil der Transportkapazitäten liefern. oder liefern sollten...) ist seit ihrer Gründung 1995 ein privatisiertes Unternehmen. (in der langen Kette von Muttergesellschaften ist zwar letztlich der deutsche Staat Hauptaktionär, aber dir ging es ja um die Verwaltung, nicht um die Besitzansprüche)
Richtig. Mir ging es um die Verwaltung.
Anhand der Besitzansprüche lässt sich aber ganz gut die Verwaltung festhalten. Staatliche Unternehmen unterstehen in über 90% aller Fälle Bürokraten.

Wenn du wissenschaftliche Institutionen aufgrund von Unterstellungen ablehnst, dann nutze dieses Forum in Zukunft bitte nur noch Wirtschaft&Politik. Da weitere Aussagen von dir zu wissenschaftlichen Themen offensichtlich kein Interesse an Diskussion über oder auch nur Beachtung von Inhalten wiederspiegeln, werden sie im Rahmen dieses Diskussionsforums ggf. als Offtopic-Spam behandelt, wenn sie andere Diskussionen stören.

Ich lehne nicht grundsätzlich wissenschaftliche Institutionen ab. Nur jene, die unverschämt gegenüber dem Bürger werden, von steigenden Preisen profitieren und von keinen gewissenhaften Wissenschaftler unterstützt werden.

Wie gesagt: Sag mir Bescheid, wenn die Hauptunterstützer der IPPC aus fachnahen Wissenschaftlern bestehen. Solange nur Schauspieler und Sänger für die Globale Erwärmung plädieren, bleibe ich lieber auf der Seite ernsthafter Wissenschaftler, wie Lord Christopher Monckton.

Trotz allem sind Flüge verdammt billig, wenn bedenkt, wie groß der Aufwand dahinter und die Folgen dadurch eigentlich sind.
Die Folgen, die Niemand bisher festgestellt hat (abgesehen von der IPPC und AL Gore*)?



*Der meines Wissens kein PHD in Wissenschaften hat.

Siehe oben: In irgend einer Weise müssen staatliche Dienste finanziert werden. Man kann fordern, dass der Staat die Bundeswehr abschafft, Sozialhilfe direkt durch Zwangsarbeit ersetzt oder die Arbeitszeiten von Bediensteten auf 16h/7d/51w anhebt - aber einfach nur die Abschaffung von Einnahmequellen oder (in Anbetracht von im Schnitt 33,6 Milliarden neuen Bundeskrediten - seit Ende der Grünen, denen du vermutlich Geldverschwendung vorwerfen würdest) den Verzicht auf die Aufhebung von Steuerbefreiungen zu fordern, dass ist was für Lobbyisten und FDPler.
Dann frage ich mich, wie sich denn die Schweiz überhaupt noch am Laufen hält, ohne die extreme Besteuerung, wie sie in Deutschland Gang und Gebe ist.

Wie wäre es denn, wenn man Dinge einfach direkt finanziert, über Vignetten und (höhere) Strafen für zu schnell oder zu langsam Fahrer?
 
Ich lese nun schon wieder eine ganze Weile mit. Allerdings ist es mir zum Einen zu anstrengend und andererseits erscheints auch nicht gerade sinnvoll, mich mit Betonköppen rumzuschlagen, die am laufenden Band Platitüden absondern.
Manchmal aber muss ich mich dann aber doch wundern, welch kuriose Stilblüten die rhetorische Auseinandersetzung bietet:

@
....
Ich weiss, dass dein zweiter Vorname Ignoranz und dein Nachname Menschenfeind ist. Also ja.

Ist ja schön, wenn du als Lehrer (was sowieso eher ein Hobby als ein physisch oder psychisch anstrengender Beruf ist*) keinen Urlaub brauchst, aber dann lass doch bitte dein misgünstiges Gerede gegenüber jenen, die einen anstrengenderen Job erledigen und nebenbei dein Gehalt mitbezahlen.

*War ich selbst eine ganze Weile. Da hat man schneller das Geld in der Hand, als das man nur einmal sein Gehirn anstrengen müsste. ...

Ich nehme mal an, dass dein betoniertes Weltbild in anderen Belangen ebenso fundiert ist, wie in den beiden von mir oben zitierten Fällen. Das würde zumindest deine Kommentare erklären...
:lol:

Da muss ich sogar mal den "ignoranten" ruyven in Schutz nehmen, der dich (im Gegensatz zu mir) mit geradezu mütterlicher Beachtung (die du aufgrund deiner kleingeistigen Ergüsse nicht mal ansatzweiswe verdienst) segnet.

Was hast du denn gelehrt? Oder meintest du eher geleert (was in Anbetracht der subjektiv sehr gewagten Berufsauffassung eher wahrscheinlich ist)? :schief:
Wissen jedenfalls, auch wenn es dir so erscheinen mag, kann man deinen Beiträgen nicht entnehmen.

@ruyven:
Sorry für meinen wenig "ertragreichen" Ausbruch. Leider ist gegen indoktriniertes Halb(höchstens)-wissen selbst mit den besten Argumenten nix auszurichten und wenn jemand so offensichtlich unter der Gürtellinie "latrinenparoliert", sollte man dann doch mal ein Widerwort wagen dürfen.

Das war´s schon wieder. Ich beschränke mich erst mal wieder auf´s Lesen, auch da sich die Themen immer so ähneln und meinerseits eigentlich das (für mich) Wichtigste bereits behandelt wurde.
 
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