AW: Cola über mechanische Tastatur (Steelseries 6GV2)
Das Gold findet sich aber wirklich nur auf den winzigen Kontaktnubsis der Metallzungen - minimaler geht es kaum.

Die Platine selbst ist durch den Lack eigentlich hervorragend geschützt.
Die Flüssigkeitsempfindlichkeit ist eigentlich eher bei Tastaturen mit platemounted Cherry-Switches gegeben - die Brühe ergießt sich erstmal auf die Platte und läuft dann direkt an der Nahtstelle des Switchgehäuses rein.
Meine alte Cherry hat schon so manches Malheur im Lauf der Jahre erlebt - aber ohne Platte läuft es direkt auf die Platine und kommt gar nicht erst in die Switches, die Caps wirken wie Regenschirme

und schützen die Switches.
Klar - die Flüssigkeit hängt dann zwischen Switchboden und PCB und sorgt für unerwünschten Kontakt.
Aber ab und zu habe ich dann nur flott gefönt und alles war erstmal klar - manchmal muss es eben schnell gehen und ich hatte nicht immer eine Ersatztastatur zur Hand.
Und solange sich keine Ameisenstraßen zur Tastatur bilden, damit fleißige Arbeiter den kostbaren Zucker abbauen können, ist das nicht weiter dramatisch.
Die Eigenschaften der Phosphorsäure sind eher vernachlässigbar - die der Buttersäure bei der oben erwähnten Milch nicht.
Die schadet zwar kaum der Tastatur, aber dem User. Das kann einen schon umhauen.
